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Milchquote fällt - Fluch oder Segen ?

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Clara:

--- Zitat von: Mucki am 20.11.15, 11:06 ---Wie man am Preis sieht ist es wohl der Fluch und nicht der erhoffte segen der uns beschert wurde

viele die das nicht war haben wollten müßen nun wohl einsehn das die anderen rechtbehalten haben.


lg Mucki

--- Ende Zitat ---

ach mucki,

wenn etwas neu ist, dann müssen sich alle erst mal dran gewöhnen und da gibt es auch schwankungen- nach oben wie nach unten.

und noch was, WIR in den neuen ländern verfügen über eigene erfahrungen mit sich wandelnden märkten, die "über nacht" sich neu gestalteten oder auch mal komplett wegbrachen, das einkommen bleib entsprechend vakant anders als die zu bezahlenden rechnungen...  diese erfahrungen werden hier und auch in realen gesprächen gern verniedlicht und verharmlost oder noch besser gern überhört.  na gut, dann eben so!

und noch was, wir bauern 2015 werden unseren blick auf paar sachen "etwas" ändern müssen. hin zum verbraucher, mehr aus sicht der verbraucher und uns muss klar sein, dass die märkte 2015 in europa und der westlichen welt übersättigt sind mit allem. und wie gelingt es uns, einen satten menschen neugierig zu machen auf unsere produkte.

ich war gerade beim bäcker. da gab es ein gespräch unter frauen von oma, die alles isst bis zur veganerin, was sie heute noch mühelos essen könn(t)en... ich hörte mir das einige minuten lang interessiert und ruhig an und empfahl freundlich lächelnd dann der holden runde: pachten sie sich einen garten und bauen sie ihr gemüse an und dann halten sie sich noch ein schwein, was sie selbst schlachten.  meine erfahrung ist, dass selbstversorger ganz anders über essen reden.
und noch, am allerliebsten rede ich mit männern über essen... na weil sie so herrlich unkompliziert sind... sie essen von allem was und wenn es ihnen schmeckt, dann nehmen sie nach.

guten tag,
anja



Pierette:
Hallo Anja,
es hat sich ja gar nichts geändert und neu ist eigentlich auch nichts. Wir haben es mit einem Markt zu tun, bei dem ein Überangebot einer stagnierenden Nachfrage gegenüber steht.
Du ziehst Vergleiche zu Wendezeiten, aber ich denke, die hinken, denn der politische Raahmen ist ja ein ganz anderer. Sicher stehen viele Betriebsleiter vor großen Problemen und sicher wird sich bei vielen auch einiges verändern, aber Existenzen sollten schon bestehen bleiben.
Gerade in den "Neuen Ländern", wo ja viele Betriebe mit Engagement und Knowhow erst eine Generation bestehen.
Aber ich stimme Dir voll und ganz zu, wir müssen mit der Übersättigung umgehen lernen, diese bestenfalls abschaffen.

Einen schönen Gruß auch von mir!

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