Autor Thema: Hofübergabe  (Gelesen 151586 mal)

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Offline gina67

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Re: Hofübergabe
« Antwort #195 am: 15.12.08, 16:48 »
Hallo Jara
ich würde sagen:"NIX WIE WEG", solange ihr noch könnt und dein Mann nicht schon zuviel Herzblut in den Betrieb gesteckt hat.

Nordlicht49

Offline Sasa

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Re: Hofübergabe
« Antwort #196 am: 15.12.08, 18:16 »
Hallo Jara,
ich finde das Verhalten Deiner SE -vorsichtig gesagt- sehr egoistisch. Sie wollen nicht alleine bleiben- verständlich. Und der zu Haus wohnende Bruder- naja, das hatten wir hier auch. Schwager verdient als Tischler gutes Geld, ist aber auch erst letztes Jahr, mit 33, mit Freundin ins eigene Haus gezogen. Und hätte die nicht gedrängelt und ihr Vater ( sitzt im Vorstand einer Bank ;D) ein günstiges Haus an der Hand gehabt und durchblicken lassen, daß er durchaus was springen lassen würde ;D säße Schwagerlein wahrscheinlich immer noch hier- so knickerig wie er ist. Hotel Mama mit voller Kost und Logis für schlappe 200 Euro sind eben doch konkurrenzlos günstig ;D Aber das war ok. Wir hatten mit ihm immer ein gutes Verhältnis, ums Helfen oder ums Geld gabs nie Theater ( er musste nur die Nichte öfter mal mit Schweigegeld versehen, als er noch jünger war. Da hatte er öfter mal mehrere Mädels gleichzeitig am Start, die hier ein und aus gingen. Und damit unsere Große sich nicht verplapperte, hat er sogar mal im Kino mit ihr Walt Disney geguckt ;D). Um des lieben Friedens willen, bei gegenseitigem Entgegenkommen, sollte man sich da einigen können...

Aber: Erklär ihnen doch, an Hand eines Beispieles, wieviel Du nach Abschluß Deines Studiums aushäusig verdienen könntest. Dieser Betrag wäre eine Größe, mit der Ihr auch den Banken gegenüber anders auftreten könntet. Und Pflichtteil hin - oder her- Planungssicherheit muß sein! Fertig! Das Studium sausen zu lassen ist indiskutabel- es kann immer etwas passieren, vielleicht müsstest Du dann mal die Familie ernähren können. Ohne Ausbildung und wenigstens etwas Berufserfahrung, gleich welcher Beruf, ist das sehr schwer. Heutzutage zu verlangen, eine Ausbildung abzubrechen um zu Hause zu arbeiten, ist fahrlässig. Früher war das vielleicht anders, aber heute ist heute und das muß die SM einsehen!

Ich würde soviel wie möglich schriftlich festlegen lassen. Denn so wie es jetzt läuft, haben Deine SE ein schönes Druckmittel in der Hand....

Benita2

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Re: Hofübergabe
« Antwort #197 am: 15.12.08, 18:22 »
Hallo jara,
 
soviel ich weiß ist es tatschlich so, dass so ein Erbteil nur gerechnet wird, wenn es notariel testamentiert wurde. Da kenn ich auch einen Fall. Dort hat eine Tochter einen Rechtsanwalt geheiratet und der hat dann die ganze Sache nochmal aufgerollt und hat auch Recht bekommen, denn die anderen konnten von den vorherigen Zahlungen nichts beweisen!!!
Ich glaube, ihr braucht professionelle Hilfe.

Wenn sie dich zwingen wollen, das Studium abzubrechen, dann ist das bestimmt "gegen die guten Sitten", wie es im Amtsdeutsch heißt ......... und wird nicht von einem Gericht anerkannt.
Ich würde sagen, ihr lasst euch das Pflichterbteil mal auszahlen und dann soll ein anderer den Hof nehmen, ............. wenn überhaupt einer da hingehen will.
« Letzte Änderung: 15.12.08, 21:25 von Benita2 »

Offline Sasa

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Re: Hofübergabe
« Antwort #198 am: 15.12.08, 18:30 »
Mich würde interessieren: Wie würden die Schwiegereltern auf die Ansage, wir nehmen den Hof nicht und bauen uns woanders was Neues auf, reagieren?

Offline Paula73

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Re: Hofübergabe
« Antwort #199 am: 15.12.08, 18:46 »
Hallo Jara

So wie du es hier schreibst, macht ihr euch zu Sklaven der Familie deines Mannes. Hohlt euch Hilfe, lasst den Wert des Betriebes von einem unabhängigen Gutachter schätzen und verhandelt dann weiter. Wenn überhaubt könnt  ihr deine SW nur mit klaren Fakten überzeugen. Dann seht ihr auch ob ihr es euch "leisten könnt" das du auf ein Außerbetriebliches Einkommen verzichten könnt.
Habt ihr schon mit den Geschwistern gesprochen wer von ihnen auf einen Pflichtteil besteht ? Unter Umständen bringt es ja auch was wenn ihr ihnen klar macht, das sie sich um die Eltern kümmern müssen, wenn ihr auf einen anderen Betrieb geht .

Lasst euch auf alle Fälle auf nichts ein was ihr von vorn herein bereut.

MfG Paula

Offline Sasa

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Re: Hofübergabe
« Antwort #200 am: 15.12.08, 18:49 »
Hallo Jara,
hmm...also, Du bist ja vom Fach, da Du Landwirtschaft studierst. Dann mal "anderweitig umschauen" kann durchaus von Vorteil sein, weil man ja auch was anderes sieht...und nach meiner Erfahrung ist es für die Ehe eher von Vorteil, wenn man sich nicht ständig auf dem Schoß sitzt. Könntest Du Dir "einen eigenen Bereich" schaffen, zu Hause, bei Euch auf dem Hof? Falls nicht, kommt mir dieses Argument sehr merkwürdig vor. Würde man bösartig sein, könnte man meinen, Dein SV suche eine billige Arbeitskraft, die bloß nicht merken soll, wie es woanders zu geht- sie könnte ja Forderungen stellen ;) Aber wahrscheinlich ist es einfach so, daß diese Einstellung "die Frau gehört auf den Hof und ins Haus" einfach früher so war und umdenken in späteren Jahren fällt oft schwer....

Ob und wann und wie Du mal arbeitest, solltest Du erstmal mit Deinem Mann klären. Wie stellt Ihr Euch Eure Zukunft vor? Das ist wichtig. Alles andere kommt danach...Vertraglich verbieten lassen würde ich mir das auf keinen Fall. Jeder anständige Notar würde Dich wohl auch darauf hinweisen, eine solche Klausel nicht zu unterschreiben...

Wenn nicht mehr genau zu klären ist, welches Geschwister was erhalten hat, sollte man Pauschalbeträge einsetzen. Auf den Cent genau gleich kann man es seinen Kinder eh nicht gleich auszahlen. Meine Schwester, bspw., hat eine private Schulausbildung gemacht und ein Jahr in England studiert. So gesehen hat sie auch "mehr bekommen" als ich oder meine Brüder, die wir nach der Schule eine "normale" Ausbildung gemacht haben. Aber- ohne das schriftlich genau festgehalten wird, was irgendwann in der Zukunft an die Geschwister noch auszukehren ist, würde ich gar nicht "weiterverhandeln"...

Offline Sasa

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Re: Hofübergabe
« Antwort #201 am: 15.12.08, 18:52 »
Ich hatte meinen Beitrag schon gesendet, bevor ich Deine letzte Antwort gelesen hatte:

Die Hofübergabe ist so lange ein Totschlagargument, wie Ihr Euch damit "kriegen lasst". Macht Ihnen klar, wir wollen Euch nicht allein lassen, aber wir brauchen eine klare Perspektive....

Offline Paula73

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Re: Hofübergabe
« Antwort #202 am: 15.12.08, 20:13 »
Habt ihr schon mit den Geschwistern gesprochen wer von ihnen auf einen Pflichtteil besteht ?
Jetzt sagen alle, sie wollen nichts vom Betrieb, solange er weitergeführt wird. Das ist auch sehr lobenswert.
(sie haben ja auch allen schon etwas bekommen und laut Steuerberater müssten wir bei den Beträgen bis auf den einen,
der noch nichts bekommen hat wahrscheinlich gar keinen mehr auszahlen. Aber das will ja keiner hören
).
Aber: Was ist, wenn einer (oder eben der Ehepartner) arbeitslos wird und sie die Raten fürs Haus nicht mehr zahlen können?


Wenn sie jetzt dazu bereit sind zu verzichten, dann lasst sie das (Notariell beglaubigt ) unterschreiben. Ich glaube nicht das ihr das Einverständnis der SM braucht.
Ich würde es jetzt vor Weihnachten auch nicht unbedingt klären wollen, dazu ist die Zeit auch zu knapp.
Allerdings im neuen Jahr würde ich auf einer Klärung bis zu einem bestimmten Termin bestehen. Z.B. Übergabe am 1.07.2009. Wäre dein Mann dazu bereit die letzte Konsequenz zu ziehen und den Hof zu verlassen ?
Siehst du für eure Ehe eine Zukunft wenn es so weiter läuft oder ihr zu deren Bedingungen übernehmt ?

Du kannst ja mal offen "andere Optionen" prüfen, vielleicht hilft es ja gut sichtbar Verkaufs- und Stellenangebote zu studieren. ;) 

Benita2

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Re: Hofübergabe
« Antwort #203 am: 15.12.08, 21:42 »
Hallo,
was hilft das Stellenangebot studieren, wenn sie erst im 2. oder 3. Semester ist?

Offline Marjellche

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Re: Hofübergabe
« Antwort #204 am: 15.12.08, 21:46 »
Hallo Jara,

Du solltest Deiner SM zu Weihnachten das Buch "Kindheit in Ostpreußen" von Marion Gräfin Dönhoff schenken.

Sie beschreibt in einem Kapitel die "Hofübergabe" von Friedrichstein:
".... . Keiner von uns hätte jene Regelung, die die Nachgeborenen bewußt und vorsätzlich benachteiligt, je beanstandet oder auch nur in Gedanken beklagt. Man war stolz, daß man einen so schönen Besitz zur Heimat hatte, und man wußte, daß er nie erhalten werden konnte, wenn es Realerbteilung geben würde. ..."

Mußte gestern abend spontan an Dich denken, als ich dieses Kapitel gelesen habe und bin froh, daß ich "unsere Hofübergabe" abgehakt habe, auch wenn es dadurch keine Zukunft für den landwirtschaftlichen Betrieb meines Freundes gibt. Aber die Familie will es ja nicht anders. Alle wollen nur nehmen, ihre Vorteile von dem Hof haben und haben Angst, nicht genug abzukriegen.

Drücke Dir die Daumen, daß Ihr noch zu einer Einigung findet.
Man muß immer einmal mehr aufstehen als man gefallen ist!
Lieben Gruß - Marjellche

Offline passivM

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Re: Hofübergabe
« Antwort #205 am: 15.12.08, 23:24 »
Zitat von: AnnaAnna
...und jetzt sollst du mit deinem Studium aufhören, sonst wird ihm nicht überschrieben  :o
Schade, dass man so was nicht beweisen kann.
Doch doch, es soll sogar ein Vertrag geschrieben werden, dass ich auch wirklich aufhöre.  ::)


JA! Hoffentlich sind die so blöd, und schreiben das auchnoch rein. Das wäre ja ein Vertrag zu Lasten Dritter, richtig? (..also zu deinen Lasten)  ...und damit ungültig?  ;D Aber bitte, Jara, unterschreibe DU blos nicht mit!

Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern

Offline Mirjam

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Re: Hofübergabe
« Antwort #206 am: 16.12.08, 07:50 »
Hallo Jara,

solltest du ein Agrar-Studium machen, so kann ich dich beruhigen - ein Drittel meiner Kollegen haben danach ihren Hof übernommen und Bildung ist nix schädliches  ;D!

Die HLS ist leider in Bayern nur einjährig, besser wäre durchaus die Jungbauern wären tatsächlich mal 2 Jahre von daheim weg und ja es ist ja soo schlimm, wenn sie mit neuen Ideen nach Hause kommen  8). Und in Zeiten von dem enormen Aufwand an Bürokratie ist der Lehrplan inzwischen so vollgestopft, dass eben dieses eine Jahr schier nicht ausreicht um die Spanne zu füllen, die zwischen "nur" Lehre und notwendige Kenntnisse als Betriebsleiter bestehen.

Mensch - unter diesen Bedingungen überlegt dir wirklich was du wert bist und schau genau, ob nicht dein ggf. mit dem Gedanken spielt deine Zukunft für den Hof zu verkaufen? Wenn er begreifen würde, was dort eigentlich grad zwischen den Zeilen passiert würde er solche irrsinnigen Gedanken wie Studiumsaufgabe wegen Hofübernahme so schnell im Boden einstampfen, dass sie gar nicht auf Papier kommen?

Und ob er es auch zu seinem Problem macht, dass seine Eltern vor deiner Bildung derart Angst haben? Oder es deren Problem sein lässt?

Gruß Mirjam

Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!

Offline Mirjam

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Re: Hofübergabe
« Antwort #207 am: 16.12.08, 14:55 »
Jara, bitte such dir jemanden vor Ort zum Reden, zum Coachen um wirklich herauszufinden was DEINE Bedürfnisse und DEINE Ziele im Leben sind.

Diskussionsgrundlage ist gerade ob du dich und somit auch dein Mann euch erpressbar machen lasst und ob das Basis einer Hofzukunft sein kann.

Ich bin nur noch erstaunt, traurig und kopfschüttelnd - bei BUS und Co versucht man durch Persönlichkeitsentwicklung hier Raum, Freiheit zur Entscheidung zu schaffen und
ihr lauft gerade den Weg - rückwärts?

Ich zitiere immer wieder gerne diesen Text: http://www.eo-bamberg.de/eob/dcms/sites/lfb/leben_meistern/hofuebergabe/menschlichehofuebergabe.html

Die Hofübergabe ist oft keine leichte Angelegenheit für die Beteiligten. Letztendlich hängt es von einem guten Konsens aus Verändern und Bewahren ab, ob ein Familienbetrieb eine weitere Generation lang erfolgreich geführt werden kann. Die vertragliche Seite der Hofübergabe wird in den meisten Fällen gut vorbereitet. Dazu stehen den betroffenen Familien Fachleute zur Seite. Daneben hat eine Hofübergabe jedoch auch eine menschliche Komponente, die in manchen Fällen unbeachtet oder vernachlässigt bleibt. Unbearbeitete Defizite belasten das familiäre Auskommen. Ist der Familienfrieden erst einmal zerstört, kommt auch die ökonomische Situation eines Betriebes sehr schnell aus dem Gleichgewicht. Mit einigen menschlichen Zügen der Hofübergabe setzt sich folgender Beitrag auseinander.

"Und dann habe ich den Wagen an den Nachwuchs verschenkt. Hab aber gleich gesagt, dass der Schlüssel hier am Brett bleiben muss und das gefragt wird, bevor jemand fährt. Übrigens, alle 5000 km wird das Öl gewechselt, das war bei mir auch schon so und das mit der Urlaubsreise können die gleich vergessen!"

Er gibt jemanden ein Geschenk und zeigt nicht eine Spur von Abstand zu dem verschenkten. In Gegenteil, der Schlüssel bleibt am Brett und es soll auch immer gefragt werden, bevor der Beschenkte sein neues Gut benutzen darf. Selbstverständlich sollen auch alte, bisher gewohnte Verhaltenseisen aufrecht gehalten werden und gegen gewisse mögliche Nutzungen legt die abgebende Hand gleich ihr Veto ein.

Die Mehrheit der Leser wird sich in der Beurteilung dieses Sachverhaltes einig sein: Das ist ein unkluges Verhalten! Geschenkt ist geschenkt, entweder man gibt es oder man behält es! Etwas zu verschenken und trotzdem noch darüber bestimmen zu wollen wird mit großer Wahrscheinlichkeit zu Auseinandersetzungen führen.

Aber was soll das, diese Beispiel ist doch konstruiert, so etwas gibt es doch gar nicht und liegt fern der Realität oder vielleicht doch nicht? Dieses Verhalten ist leider so selten nicht, beispielsweise bei der Hofübergabe. Es werden Höfe übergeben ohne das sich die abgebende Hand vom übergebenden Hof wirklich zurückzieht. Äußerungen wie: "Hoffentlich weißt Du was sich gehört" oder "das haben wir schon immer so gemacht und muss auch so bleiben!" sind nicht selten. Mitunter scheint es ganz normal zu sein, den Übernehmer abzustrafen, wenn eigene Vorstellungen sich nicht mehr im Guten durchsetzten lassen (...)


viele Grüsse

Mirjam
Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!

Offline ansabe

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Re: Hofübergabe
« Antwort #208 am: 16.12.08, 16:03 »
Das Studium sausen zu lassen ist indiskutabel-
Das ist jetzt aber die Diskusionsgrundlage geworden.
Deswegen redet man überhaupt noch weiter. SV ist jetzt auch so, dass er sagt, wenn der Hof
übergeben werden soll, dann muss ich her. Am Anfang war das nur SM, die das gesagt hat.
Jetzt hört man immer mehr raus, dass wenn er keine Frau gefunden hätte, den Hof nie übergeben bekommen würde.
Zitat
Heutzutage zu verlangen, eine Ausbildung abzubrechen um zu Hause zu arbeiten, ist fahrlässig. Früher war das vielleicht anders, aber heute ist heute
Das sieht keiner... Was soll ich denn noch machen?
Nein sagen und damit Schluss. Da gibt es nichts zu überlegen.
Ich verstehe deinen Mann nicht, dass er so eine Diskussion überhaupt zulässt. Sowas hat mit dem Übergabevertrag gar nichts zu tun. Das scheint bei deinem Mann auch nicht sicher zu sein, dass er dein Studium unterstützt, sonst könnten SE da gar nicht drauf herum reiten. Dein Mann sollte mal klar Stellung beziehen, sonst erreicht ihr gar nichts. Zuerst müsst ihr euch wirklich einig sein, sonst kannst du das vergessen. :o
Viele liebe Grüsse
ansabe

Offline marikat

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Re: Hofübergabe
« Antwort #209 am: 16.12.08, 16:25 »
Hallo Jara,
sag mal, wirst du eigentlich als zukünftige Miteigentümerin des Hofes eingetragen?
Das würde ich erstmal klären, bevor ich mich da überhaupt in Zugzwang bringen lasse.

Sorry,so wie ich das hier lese wollen die Alten gar keinen Übergabevertrag, deshalb stellen sie Bedingungen die kein Mensch erfüllen kann wenn er noch klar in die Zukunft schaut.
Nehmt euch mal Pause von dem Thema, und überlegt Alternativen. Ich will euch den Hof bestimmt nicht ausreden aber man kann auch ohne glücklich werden.
Gruß
Marikat