Was es sonst noch gibt > Bei uns Zuhause...

Der Tod ist von uns gegangen

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Mucki:
Tot ja des erste mal richtig mitbeckomemn hab ich des tema als mein SV starb,wir hebn ihn in seien letzten stunden zuhaue begleitet,er wollte nicht mehr ins Krankenhaus er wollte sterben,es waren traurige stunden und doch haben mr die stunden so viel gegebn für mien leben.
Die letzte ölung,die rde vom Pfarrer,das betten mit dem Strbenden,und auch zu sehn das er (SV) als er eingeschlafen war ein lächeln auf den Lippen hatte.
Er wuste das er serebn wird und auch will,das hat er uns am morgen deutlich gesagt,auch das wir weiter arbeiten sollen,jedoch nahm sich mindesten einer immer die zeit bei ihm zu sitzen und seien hand zu halten,ich hätte davor nie gedacht das ich das könnte aber ich konnte.
Als er von uns gegangen war machte jeder der anwesenden verwanten ein kreuz zeichen auf die stirn uns wir beten still jeder für sich,am Abend betten wir nur die Familie im schlafzimmer (SV lag noch im bett)einen roesnkranz,danch kam der sarg und ich war dabei als meim Mann und der schreiner meien SV reinlegeten und der dekel geschlossen wurde,des war ein shr prägnder Moment.
Alle Enkelkinder ahben damals den Opa Tot im bett geshen ,keienes hat schaden genommen,meien waren 12,13,8 Jahre alt mein jüngetr war nach dem Opa geterben war an dem Tag offt noch mal im zimmer und hat ihn getsreichelt,auch die jüngeren nichten und neffen hat es nix asugemacht den Opa so zu sehen.
Am nächten abend wurde der geschlossen Sarg im gang aufgebaut und mein SV vom Parrer und der trauernden gemeinde abgeholt und ins leichenahus gebracht,wir alles wsten das es ihm gefallen hätte vom hof aus ebgeholt zu werden,so war es früher immer ,aber heute sterbn die meisten ja im Krankenhaus ,altenheim oder so.
Ich finde das Lebne schön und achtenswert,und auch schützenswert, jedoch sollte man den Tot nicht auser acht lassen er gehört zum leben wie die geburt.
Gerade wir auf der landwirtschaft erleben doch immer wieder hat nach wie freud und Leid,geburt und Tot offt zusammen spielen bei den tieren.

Und ich denke auhc das der Tot schon mal eien gedanken wert ist.

LG Mucki

Susanna:

--- Zitat von: alois burgstaller am 19.07.12, 11:13 ---Er ist verschwunden aus dem Alltag. Keine Aufbahrung zu Hause.
--- Ende Zitat ---
Und?

frankenpower41:
Hallo

ich denk mal, Herr Burgstaller will damit sagen, dass durch das Verdrängen des Todes aus unserem Alltag (war früher ja nicht so), der Umgang damit für viele von uns viel schwerer geworden ist.
Aus den Erzählungen meiner Oma weiss, dass das früher viel mehr dazu gehörte als jetzt.
Ich für mich muss schon zugeben, dass ich mich schwer damit tu.
So wie Mucki es geschildert hat, möchte ich es auch können. Ich hatte schon Berührungsängste als meine Großeltern starben und meinem Mann geht es genauso.

Mit schwarzen Kleidern und Friedhofspflege hat das wenig zu tun.

marianne

Ingrid2:
Mein Sohn ist im Krankenhaus gestorben - er hätte gerne zu hause sterben dürfen - es war halt so.
Ich habe keine schwarzen Kleider getragen - es war so schon schwer genug - ich wollte nicht öffentlich trauern.
Der Friedhof ist für mich nicht das wichtigste - dort ist er nicht mehr wirklich. Ich pflege das Grab, ganz klar. Und ich lege sehr viel Wert darauf, daß es gepflegt aussieht.

Habe ich jetzt den Tod verdrängt? Ich glaube nein - die Art des Trauerns hat sich geändert. Aber in erster Linie die Tradition. Ist es denn so wichtig, daß der Tote zuhause aufgebahrt wird? Ist der Ort wirklich so wichtig? Vieles aus dieser Tradition des Umgangs mit dem Tod und des Trauerns zeigt sich doch in Äußerlichkeiten, die in meinen Augen nicht wichtig sind. Ich bin in Gedanken bei meinem Kind, mein Sohn lebt in gewisser Weise noch immer mit uns. Und das ist doch wichtiger als alle Rituale, die doch nur den Lebenden dienen.

Susanna:

--- Zitat von: frankenpower41 am 19.07.12, 14:56 ---ich denk mal, Herr Burgstaller will damit sagen
--- Ende Zitat ---

Mir wäre es lieber, der Alois Burgstaller würde hier klare Fragen formulieren. Dann würde das Antworten auch mehr Spaß machen, und vor allem, würde man nicht auf Fragen antworten, die gar nicht gestellt wurden...

Mit diesem verbalen Rumgeeiere kann ich nichts anfangen.
Schade.

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