Betriebsperspektiven - die Zukunft, wie soll es weitergehen > Pacht und Hofübergabe

Hofübergabe ausschlagen?

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Kaubeu:

--- Zitat von: Mucki am 05.04.11, 21:34 ---oh das wust ich ned ???


Lg Mucki

--- Ende Zitat ---

macht ja nichts...
Danke jedenfalls für das willkommen. Zum Landvolk gehts Morgen und verspreche mir da nicht viel bei, da mein Vater ja auch im Landvolk ist und die ihre Mitglieder wohl nicht vergraulen wollen...
Da ist der Vorschlag mit den Anwalt schon besser, nur jemanden zu finden, der davon Ahnung hat ist wohl auch nicht einfach...

Jette:

... einfach die Anwaltskammer anrufen und nach  entsprechendem Fachanwalt/Lw.

in Deiner erreichbaren Nähe... fragen.

  :) Viel Erfolg wünsche ich Dir.

 

passivM:
http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php/topic,26386.0.html

Hallo keubeu,

schau doch mal unter dem Link. Das hilft dir vielleicht, einen guten(Fach-)anwalt zu finden. Ich finde, dein Einwand, vonwegen Landvolk-Mitglieder nicht zu vergraulen ist nicht zu unterschätzen...

Magst du uns sagen, was das für Kredite waren, die deine Eltern mit den Pachtzahlungen bedient haben? Waren das Privatentnahmen? Evtl. Mietshäuser (also ins Privatvermögen deiner Eltern)?

fanni:

--- Zitat von: Kaubeu am 05.04.11, 14:56 ---Hallo, ich bin neu hier, und hab mich angemeldet, weil ich hier sehr viel interessantes gelsen ha und nun von meinen Problem schreiben möchte.
Ich hab seit 2003 den elterlichen Familienbetrieb gepacht und hab dafür bisher eine mittlere 6-stellige Pachtsumme gezahlt, die vom damaligen Steuerberater festgesetzt wurde, da meine Eltern noch Kredite wollten. Da mein Vater beim Ansprechen von Hofübergabe auf stur schaltet und in der Sache absolut Beratungsresistent ist, hab ich im letzten Herbst die notbremse gezogen und einen großen Pachtvertrag gekündigt, um das Risiko und die Arbeit reduzieren. Mein Vater(LW-Meister) kann sich schwer damit abfinden, das ich ebenfalls Meister bin, meine eigene meinung hab und die auch durchzusetzen weiss. Jedenfalls gönnt er mir "nicht das Schwarze unter den Fingernägeln" und lässt auch gegenüber Dritten kein gutes Haar an mir.
Nachdem er seit 1 Monat bemerkt hat, das ich keinen Ersatz für den gekündigten pachtvertrag suche, redet er nicht mehr mit mir und meint, das ich nun den Betrieb pleite gehen lassen werde...
Nun will er plötzlich den Hof überschreiben, nur sehe ich nicht die großen Perspektiven, da ich ja schon einiges an kapital als Pacht aufgebracht habe und die Pacht nicht investiert wurde. Die Investitionsstau beträgt ca. 15 Jahre.
Würde ich mich nun auf die pachtübergabe einlassen und müsste investieren, wäre die gefahr da, das Kapital überhaubt wiederzusehen.
Da ich auch noch Single bin und mein Vater dies auch vorhält, wenn Ihm die Argumente ausgehen, würde ich dann alleine davor sitzen, da ich keiner Frau zumuten möchte, dasselbe erleben zu müssen, was ich erlebe.
Nun steht ein Beratungsgespräch an, wo ich mich auf nichts einlassen werde, da ich das Thema Hofübergabe für mich abgeschlossen habe.
Nun meine Frage, was steht mir zu, wenn ich mein halbes Leben für den Hof garbeitet habe, dafür ein Bescheidenen Lohn bekommen habe, Urlaub sowieso nicht und durch meine Pachtzahlungen den Hof alleine entschuldet habe. Verjähren Lohnansprüche, wenn durch eine gescheiterte Hofübergabe die Zusagen hinfällig werden?

Kaubeu...

--- Ende Zitat ---

hallo ein schwieriges Thema - hatten wir schon öfters.

ich denke mal du wirst so um die 30 sein (halbes Leben).........nun abzüglich eben dem bezahlten Lohn und Kost und Logis bleiben deine Ansprüche da relativ gering, da gibts viele Veröffentlichungen dazu (such mal bei DLZ).......da gibt genügend durchgeklagte Beispiele. Aber wenn Neuanfang dann jetzt ;)

nur ein Tip von mir: ich weiß ja nicht, wie verfahren die Situation ist und wie der Hof auch finanziell dasteht.....aaaaaaaaaaaber zum Anwalt kannst immer noch gehen. Ich würds erst noch mal mit Beratung probieren, sucht euch einen Mediator, der vermittelt und setzt dir selber ein Zeitlimit........bis da und da muß es entschieden sein.......sonst.........und dann aber auch entscheiden!!

Und warum kein Vertrauen zu deinem Landvolkverband-Bauernverband, schließlich bist du auch Mitglied oder? Alles Gute.


Mucki:
Hallo,
das mißtrauen dem verbald gegenüber kann ich nur unterlegen,als wir damals zur übergabe beratung da war,hat er uns aufgeklärt was wir ned übernehemn sollen so sachen wie tel. denn da könnten die alten eien abzogen(gabs noch keien fatrat),im gleichen atem zug sagt er wen er nun die alten da hätte würde er ihen raten sich sachen wie tel. umbedingt ausnehmen .
Neutale beratung fehlanzeige kann auch sein das nur unser bertaer so war.

Bei dem übergabe gesprächt mit meien Eltern als vater 65 war meient da mein vater doch ned übegebn braucht ich sei doch eh des einzige kind und beckomm alles nach dem Tot.Unn hab ich den ärger mit meienr Mutter am hals nach dem tot vom vater will sie ned übergebn aber ich soll mich um alles kümmern,was sagt der BBV na ja erbst ja später eh alle,sie hat fremdverpachtet,und könnte sich auch entschliesen den hof jamand anders zu vermachen ???.

meine mama ist nnun 75 die äterste bei uns im dorf ist 98 wen meein mama so alt wird kann ich mit dem hof nix mehr anfagen weil ich da im renten alter bin,jtzt würd ich die felder brauchen.

Also das amt berät finde ich nicht gut für die jungen.Einen Anwalt fragen heißt ja ned gelich Prozesieren sonder der berät auch .


LG Mucki

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