Betriebsperspektiven - die Zukunft, wie soll es weitergehen > Pacht und Hofübergabe

Schadensersatz bei verweigerter Hofnachfolge

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Chris ohne Hof:
Hallo Zusammen,

vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen oder hat Erfahrung. Ich bin neu hier, und habe eine Frage die mir unter den Nägeln brennt:

Kann ein geprellter Hofnachfolger der den Hof nicht bekommt Schadenserstz von seinen Eltern verlangen / geltend machen?

Eltern sehen sich aus den unterschiedlichsten Gründen während ihres Berufslebens nicht in der Lage den Betrieb zu übergeben. An Ausreden mangelt es nicht. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Kann daher ein Hofnachfolger der sein Leben auf die Hofnachfolge ausgerichtet hat einen Schadensersatz fordern, wenn ihm der Betrieb verweigert wird ? Schließlich hat er Einbußen beim Einkommen, wenn er plötzlich mit 40 eine neue Ausrichtung für sein weiteres Leben suchen muß. Auch entgeht ihm ein beachtliches Vermögen (Betrieb) auf der einen Seite und ein Einkommen das er mit diesem Vermögen (Betrieb) hätte erzielen können.
Wer hat Erfahrungen?

Vielen Dank für Eure Antworten.

Gruss
Chris ohne Hof

fanni:
Im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt stand vor einiger Zeit ----- es war aber doch schon 2007  :-\ :-\ glaub ich ein übersichtlicher und informativer Artikel dazu. Schreib doch mal hin!!

Clara:

--- Zitat von: Chris ohne Hof am 31.08.08, 21:05 ---Hallo Zusammen,

vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen oder hat Erfahrung. Ich bin neu hier, und habe eine Frage die mir unter den Nägeln brennt:

Kann ein geprellter Hofnachfolger der den Hof nicht bekommt Schadenserstz von seinen Eltern verlangen / geltend machen?

Eltern sehen sich aus den unterschiedlichsten Gründen während ihres Berufslebens nicht in der Lage den Betrieb zu übergeben. An Ausreden mangelt es nicht. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Kann daher ein Hofnachfolger der sein Leben auf die Hofnachfolge ausgerichtet hat einen Schadensersatz fordern, wenn ihm der Betrieb verweigert wird ? Schließlich hat er Einbußen beim Einkommen, wenn er plötzlich mit 40 eine neue Ausrichtung für sein weiteres Leben suchen muß. Auch entgeht ihm ein beachtliches Vermögen (Betrieb) auf der einen Seite und ein Einkommen das er mit diesem Vermögen (Betrieb) hätte erzielen können.
Wer hat Erfahrungen?

Vielen Dank für Eure Antworten.

Gruss
Chris ohne Hof

--- Ende Zitat ---

Hallo Chris,

also langsam krieg ich Pickel bei diesem Themenkreis in einem Internetforum, auch wenn ich dein Anliegen versteh und deine Gedanken nachvollziehen kann. Für mich ist es ein Thema, was auf dem Hof und dann mit dem entsprechenden juristischen Beistand diskutiert werden muss und nicht hier detailiert breitgetreten und erörtert gehört.

Alles Gute für euch

Anja
 

Chris ohne Hof:
Hallo Anja,

leider ein weit verbreitetes Problem, das viele die dieses Forum besuchen entweder selbst oder im nahen Umfeld kennen gelernt haben.
Ich denke, daß so etwas genau hier hin gehört, und nicht sofort zum Anwalt gerannt werden sollte. Denn wenn sich ein Betroffener hier Rat oder Hilfe holt, ist ein Gespräch oder eine gütliche Einigung mit den Eltern nicht mehr möglich. Um so wichtiger ist es sich mit Betroffenen austauschen zu können, um so vielleicht schnell und effektiv eine Lösung finden zu können. Eine Lösung die nicht unbedingt wie all zu oft auf dem Rücken der Nachfolgegeneration ausgetragen werden sollte. Schliesslich hat diese meist schon erheblich Leiden müssen.
Mein Rat deshalb an Dich, sollten Dir solche Themen nicht behagen, mach einen weiten Bogen drum herum, schliesslich kannst Du schon an der Überschrift erkennen um was es hier geht.
Nach meiner Einschätzung hast dann auch keine Probleme mit Pickeln und findest jemand der die Zeit vertreibt, damit Du Dich nicht an solchen Foren beteiligen mußt.

Viele Grüße

Chris

fanni:
Hallo Clara:

Was bitteschön ist falsch daran auf einen Artikel in einer Fachzeitschrift zu verweisen?

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