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Baby und Stall

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Melha:
Hallo meine Lieben...
Mein Mann und ich haben seit jetzt schon 4 Jahren einen mittelständige Landwirtschaft  (Milchvieh) in Pacht.
Bei uns ist alles ein bisschen kompliziert. Bevor wir auf den Betrieb gekommen sind hat es seit 1970 überhaupt keine Veränderung gegeben deswegen dauern auch noch viele Arbeiten viel länger als es überhaupt notwendig ist. Mein Mann und ich sind bis auf den Verpachter komplett alleine.
Vor 11 Monaten ist unsere Tochter auf die Welt gekommen und seit diesem Zeitpunkt regiert bei uns ein Durcheinander..
Ich bin eigendlich der Meinung gewesen das ich nach spätestens 8 Wochen wieder normal mitarbeiten kann, aber unsere Tochter wahr ein totales schreibaby sie hat in der Früh angefangen zu schreien und am Abend so um 8 oder 9 aufgehört..Natürlich mit einigen Augenblicke wo sie vor Erschöpfung eingeschlafen ist. Das hat sich ganze 6 Monate hingezogen. Bis vor 3 Wochen ist sie mir auch in der Nacht bis zu 8 mal aufgewacht. Sie ist auch ein SEHR aktives Baby. Ihr kleinen Beine bewegend sich den ganzen Tag und sie mag es überhaupt nicht im Kinderwagen zu seien und auch nicht im laufstall. Wenn ich sie irgendwo hineinsetze fängt si e nach spätestens 15 Minuten wie eine verrückte an zu brüllen.
Mein Mann muss seit der Geburt den Großteil der Arbeit selber machen weil sie sobald sie irgendwo eingesperrt ist so brüllen anfängt das sie rot abläuft.
Ich finde einfach keinen Lösung mehr, mein Mann und ich laufen beide schon an Zahnfleisch.
Vielleich hat jemand einen Tipp für mich..

gina67:

--- Zitat von: Melha am 01.11.17, 20:37 ---Hallo meine Lieben...
Mein Mann und ich haben seit jetzt schon 4 Jahren einen mittelständige Landwirtschaft  (Milchvieh) in Pacht.
Bei uns ist alles ein bisschen kompliziert. Bevor wir auf den Betrieb gekommen sind hat es seit 1970 überhaupt keine Veränderung gegeben deswegen dauern auch noch viele Arbeiten viel länger als es überhaupt notwendig ist. Mein Mann und ich sind bis auf den Verpachter komplett alleine.
Vor 11 Monaten ist unsere Tochter auf die Welt gekommen und seit diesem Zeitpunkt regiert bei uns ein Durcheinander..
Ich bin eigendlich der Meinung gewesen das ich nach spätestens 8 Wochen wieder normal mitarbeiten kann, aber unsere Tochter wahr ein totales schreibaby sie hat in der Früh angefangen zu schreien und am Abend so um 8 oder 9 aufgehört..Natürlich mit einigen Augenblicke wo sie vor Erschöpfung eingeschlafen ist. Das hat sich ganze 6 Monate hingezogen. Bis vor 3 Wochen ist sie mir auch in der Nacht bis zu 8 mal aufgewacht. Sie ist auch ein SEHR aktives Baby. Ihr kleinen Beine bewegend sich den ganzen Tag und sie mag es überhaupt nicht im Kinderwagen zu seien und auch nicht im laufstall. Wenn ich sie irgendwo hineinsetze fängt si e nach spätestens 15 Minuten wie eine verrückte an zu brüllen.
Mein Mann muss seit der Geburt den Großteil der Arbeit selber machen weil sie sobald sie irgendwo eingesperrt ist so brüllen anfängt das sie rot abläuft.
Ich finde einfach keinen Lösung mehr, mein Mann und ich laufen beide schon an Zahnfleisch.
Vielleich hat jemand einen Tipp für mich..

--- Ende Zitat ---
Hallo
wie sieht's mit einem Babysitter aus? Eine Schülerin aus der Nachbarschaft vielleicht?
Oder ihr besorgt euch Hilfe für den Stall.


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allgäurenate:
Hallo Melha,

kann mit dir fühlen, bei mir war es so Zwillinge (einer schrie immer bzw. weckte den anderen auf dann doppel Konzert) hab damals mein Problem dem Kinderarzt erzählt und der meinte, wenn der 1 anfängt zu schreien auf die Uhr schauen und 5 Minuten schreien lassen. Du glaubst nicht wie lange eine Minute mit schreiendem Kind sein kann.Die ersten paarmal dauerte das Schreien immer 5 bis 6 Minuten, aber schon nach kurzer Zeit wurden die Schreiattacken kürzer.

Aber wirklich Uhrzeit und jeden Tag konsequent den 5 Minutenrythmus durchziehen!!

Ansonsten kann ich mich nur Gina67 anschliessen evtl. Babysitter zu organisieren.

Lg und gute Nerven von  Allgäurenate, die Zwillinge sind heute 25 Jahre alt und kern gesund, keinen Schaden vom Schreien 8)

Tessi:

Hallo Melha,

meine Nichte hatte genau das selbe Problem und wusste sich keinen Rat mehr.
Sie hat den Kleinen dann bei einem Osteophaten vorgestellt...und es wurde besser.
Wie und was der gemacht hat  ???   Die Kosten werden, so viel ich weiß, von der Krankenkasse übernommen...

LG Mary

martina-s:
Hallo,
ja, LKK trägt auf alle Fälle Kosten von Osteopath!
Ich würde das auch in Angriff nehmen! Da ist schon vielen geholfen worden, einschließlich mir, die ich so was immer abgetan hab.

Aber zum anderen Thema würde ich Dir sagen, dass die Zeit die Du jetzt aufwendest für das Kleine unwiederbringbar ist!

Ich weiß, es ist hart mit Umdenken wenn man überall die Arbeit sieht. Trotzdem würde ich Dir empfehlen eher jemand für den Stall zu nehmen wie da Abstriche beim Kind zu machen.

Meine Tochter war drei Jahre alleinerziehend.

Für die erste Tochter hatte sie alle Zeit der Welt! Wenn ich so die Entwicklung dieses Kindes verglichen zu den anderen beiden, in der Ehe geborenen Kindern anschaue, dann muss ich sagen, diese Investition hat sich gelohnt.
Meine Tochter ist nun mit einem Landwirt verheiratet und hatten nach den beiden Geburten schon immer minimale Auszeiten weil jedesmal Kaiserschnitt. Aber hinterher ist sie wieder voll im Betrieb eingesetzt.
Sie haben gute Einteilung weil SM nach Plan auf die Kinder achtet wenn sie im Stall ist.
Nur finde ich, dass die beiden sich nicht so gut entwickelt haben wie das erste Mädchen. Das darf ich nicht so laut sagen. Aber meine Beobachtung ist so.

Was haben wir mit Maria gespielt, angeguckt, auf sie eingegangen! Hier war noch eine Uri da. Und nachdem meine Tochter bei der Ersten wieder arbeiten ging, haben Uri und ich uns aufgeteilt.

Das Kind ist sehr ruhig und "unzerrissen" aufgewachsen.

Verglichen damit wie ich Spagat zwischen Betrieb und Kinder gemacht hab, würde ich das nimmer von einer jungen Bäuerin verlangen wollen.

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