Autor Thema: Ahnenforschung  (Gelesen 181005 mal)

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Offline Gislinde

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #210 am: 22.12.24, 09:10 »
Hallo Georg
Ahnenforschung ist manchmal fast eine Sucht, aber wenn sich die nächsten Generationen auch für ihre Wurzeln interessieren, ist das auch ein Erfolg. In 7 Jahren haben wir auch 300 Jahre erreicht, zu 250 Jahren gab es ein kleines Familientreffen.
Eine Bildtafel habe ich anläßlich unserer Silberhochzeit entworfen, mit Eichenholzrahmen. Mein Schwager konnte in seiner Firma mit seinem Kollegen am Plotter den Stammbaum ausdrucken. Im Fotostudio wurden die alten Fotos lichtecht nachgedruckt und mit einem Passpartout eingepasst. So könnte das Blatt mit der Schrift wieder ausgetauscht und neu geschrieben werden. Heute könnte man solche als Poster gedruckt auch bekommen.
Der Onkel hatte ja auch schon ein Buch handgeschrieben erstellt, die ganzen Generationen, Nebenlinien und Übergabeurkunden handschriftlich eingetragen. Ich bewundere seine Leistung ohne Computer diese Daten zusammenzutragen. Eine Tante erzählte mal, dass manche Pfarrer nicht sehr erfreut waren, wenn der Onkel stundenlang im Pfarrhaus über den Büchern saß.
Diese 2 Seiten hatte der Onkel für das Buch von einem Maler anfertigen lassen, habe ich ins Fotobuch übernommen
Übrigens auf dem Heimathof des Josephus L von 1732 ist der letzte Namensträger ohne Nachkommen letztes Jahr gestorben.
Unsere Kinder sind die 9. Generation L.
« Letzte Änderung: 22.12.24, 09:15 von Gislinde »

Offline bienchen3

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #211 am: 03.07.26, 17:59 »
Gestern war in unserer Gegend (endlich) der 1. Ahnenforscher-Stammtisch

Wir treffen uns jetzt vierteljährlich, und zusätzlich gibts eine WhatsApp-Gruppe für den schnellen Austausch zwischendurch. Echt interessant, wieviel Gemeinsamkeiten sich da ergeben. Obwohl wir aus den verschiedensten Ecken unseres Landkreises kommen, konnten gestern schon die ersten Lücken in den Stammbäumen mit dem Wissen der anderen gefüllt werden.

Ich suche in meiner Familie (alle Zweige) und zusätzlich noch für jeden Hof in unserem Dorf. Suchtpotential leider enorm, nicht heilbar glaub ich ;D
Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind. Albert Schweitzer

Offline Internetschdrieler

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #212 am: 04.07.26, 21:38 »
Ich habe durch Tipps von anderen Ahnenforschern die Übergaben von 1809 und 1842 vom Staatsarchiv Augsburg bekommen, lesen kann ich allerdings nur einzelne Worte.
Ich habe die dann Schriftstücke einer Kollegin gemailt, sie hat im lesen alter Schriftstücke mehr Übung.
Die Datumsangaben war zu lesen im den kirchlichen Matrikel unserer Pfarrgemeinde. Sind ja mittlerweile Online. In der Spalte "Erteilung der weltlichen Heiratslizenz" Mit diesen Angaben bin ich dann beim StAa vorstellig geworden.
Dazu muss man wissen, bis 1803 waren wir zum Kloster Ottobeuren gehörend, in s,g. Briefprotokollen wird man fündig. Nach 1803 war das Landgericht Ottobeuren zuständig, ab ca. 1870 wurden die Notariate eingerichtet. Die Notariatsurkunden liegen in Eichstätt. Von denen was zu bekommen, da kann man nur sagen, die stellen sich mittlerweile an :o