Autor Thema: Eier-Herkunft  (Gelesen 8783 mal)

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Offline FriederTopic starter

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Eier-Herkunft
« am: 03.07.05, 01:02 »
Hallo,

wenn ihr mal wissen wollt, aus welchem Betrieb eure Frühstücks- oder was weiss ich für (Hühner-)eier kommen, dann ist der nachfolgende Link vielleicht ganz interessant für euch - einfach (rote) Nummer vom Ei abtippen, und schon erscheint der Legebetrieb!

http://www.was-steht-auf-dem-ei.de/wassteht.php?id=4



An die Mod's:
Falls das hier die falsche Box ist, bitte entsprechend verschieben - ich wusst nicht so recht, wohin damit...
« Letzte Änderung: 03.07.05, 01:04 von Frieder »

SHierling

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Re: Eier-Herkunft
« Antwort #1 am: 03.07.05, 08:41 »
Ja, und für diejenigen, denen auch beim Ab-Hof-Verkauf und auf dem Wochenmarkt das elende Gestempel bevorsteht:
http://www.derstempelprofi.de/jetstamp790e.htm   

Was mich betrifft, werde ich keine Eier mehr ab Hof und aus kleinen Gruppen (!) verkaufen, wenn es mich knappe 700 Eier umsonst verkauft kostet, auch nur ein Handstempelset draufzurechnen - da rechnet es sich besser, die Eier den Schweinen zu geben.

Grüße
Brigitta




Offline strop

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Re: Eier-Herkunft
« Antwort #2 am: 04.07.05, 13:29 »
Hö hö hö, das sind ja Töne.....................................?!?!
Aber genau so ist es!
Auch ich mußte mir ein Stempelgerät zulegen - nicht nur wegen meiner kleinen Direktvermarktung, sondern auch, weil ich die Eier in den Handel gebe. Eine eigene Packstelle habe ich nicht (........das wäre ja NOCH viel teurer.....). Der Preis für mein Gerät - das günstigste für die Menge, die ich zu stempeln habe  :  5000 €.
Mehr Geld bekomme ich für die Eier nicht, das GEGENTEIL ist der Fall. Hinzu kommt noch die tägliche Mehrarbeit für das Stempeln selbst. Ist ja für die großen Lebensmittel-Ketten auch billiger, die Eier im Ausland einzukaufen, da gibt es noch die Käfiganlagen, die gesetzlichen Auflagen sind dort bei weitem nicht so hoch angesetzt wie hier, und die Produktionsbedingungen sind andere.
Eigentlich schade.

LG,
strop

SHierling

  • Gast
Re: Eier-Herkunft
« Antwort #3 am: 04.07.05, 14:12 »
Zitat
Ist ja für die großen Lebensmittel-Ketten auch billiger, die Eier im Ausland einzukaufen, da gibt es noch die Käfiganlagen, die gesetzlichen Auflagen sind dort bei weitem nicht so hoch angesetzt wie hier, und die Produktionsbedingungen sind andere.
Eigentlich schade.
Genau so ist das.
Und irgendwie scheints wohl auch an der Größe zu liegen, mit 300 oder 3000 Hühnern gestehen einem die Leute das Rechnen viel eher zu.. Bei 30 Tieren kannst Du Dich ruhig an den Zaun stellen und jedem der vorbeikommt 3 cent schenken wenn er dazu 10 Eier mitnimmt, das finden die Verbraucher scheinbar ganz normal - wenn man genauer rechnet, heißt es noch : "ach, bei den paar Tieren". Ja, wie jetzt? Wenn ich die Tiere NICHT hätte, würde ich ja AUCH kein Geld verschenken sollen?

Rechnet man dagegen, das meine Sauen (selbst wenn das auch nur 3 sind *g*) im Moment Ferkel zu versorgen haben, die Versorgung mit essentiellen Aminosäuren tierischer Herkunft eh schon problematisch ist, und Soja zum großen Teil GV, dann haben meine einheimischen, GV-freien Bio-Eier einen Futterwert, den ich bei keiner Genossenschaft kaufen kann.

Und außerdem mag ich das haben, wenn die Ferkel so schön glänzen ;) 

Offline Frieda

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Re: Eier-Herkunft
« Antwort #4 am: 11.07.05, 09:38 »
Hallo,

mal eine Frage: wer muß welche Eier stempen.Mich betriffts ja nicht, meine Hühner reichen nicht mal für den Eigenbedarf. Aber ich kenn mehrere, die Eier dem Nachbarn oder sonstigen Bekannten verkaufen, auch in unserm Dorfladen gibts Eier von einem benachbarten Hühnerhalter und einige haben ein Schild an der Straße, daß sie "freilaufende Eier" ( ;)) verkaufen, würd mich interessiern, ob die auch alle stempeln müssten.
Viele Grüße,

Jesus verspricht: Ich bin bei euch alle Tages eures Lebens bis ans Ende der Zeit (Mt 28,20)

SHierling

  • Gast
Re: Eier-Herkunft
« Antwort #5 am: 11.07.05, 10:39 »
Hallo,
bis zum 1.7.2005 galt für Direktvermarkter, die

- weniger als 350 Hennen haben und
- unverpackt und lose verkaufen
- und für Wochenmärkte

 eine Ausnahmeregelung, nach der es ausgereicht hat, alle erforderlichen Angeban auf einem Schild, bzw einem "Begleitzettel" zu vermerken.

Am 1.7.2005 Jahres ist diese Ausnahmeregelung ausgelaufen, und soweit mir bekannt ist, müssen jetzt auch die kleinen Direktvermarkter "Stempeln gehn" , wobei ich hier die Auskunft bekommen hab: Eierstempel muss ab sofort für alle und jeden sein, anderswo heißt es noch "nur, wenn man zum Markt fährt", das ist wohl noch nicht so ganz klar.

Grüße
Brigitta
PS: das netteste Eier-Schild, das ich je gesehen habe, war ein ECHTES "frische Eier, vom Erzeuger", stand jahrelang an der Strecke Uelzen-Celle. Hat mich jedesmal erfreut auf der ansonsten eeeelend langweiligen Strecke. Jetzt verkauft der aber wohl nur noch Kartoffeln  - vielleicht hat ihn mal jemand beim Wort genommen  ;)