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Welche Entlohnung für den Hofnachfolger?

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Heidi.S:
Hallo
 ich hab mal nachgeschaut was ein ausgebildeter Landwirt in Deutschland so verdient , wenn er fremd angestellt ist.
http://www.gehaltsvergleich.com/gehalt/Landwirt-Landwirtin.html
 ich bin schon erstaunt welch Unterschiede es gibt.
Da kann sich so mancher Hofnachfolger einen besseren Verdienst so oft erträumen

gina67:
So toll ist das nicht, aber ein Arbeitnehmer hat meistens nur eine 40 Std-Woche und der Hofnachfolger arbeitet ja meistens sehr viel mehr. Ausserdem muss er oft schon Verantwortung für seinen Bereich übernehmen und das muss auch honoriert werden.
Gina

maggie:
zuerst war unser sohn angestellt - dann wurde ihm ein normaler lohn "gutgeschrieben" - was er für sich brauchte holte er aus der kasse (karte hatte er nicht für betriebskonto, aber vollmacht - hätte also auch auf der bank holen können )
heute haben wir eine generationengemeinschaft (etwas wie euer gbr) - in der buchhaltung werden die (ungefähren arbeitszeiten) von uns 3 aufgeführt (ich bin zwar nicht mitglied, aber mein anteil geht auf das konto meines mannes ) -
und der buchhalter teilt dann den verdienst auf (auf dem papier) - und was noch übrigbleibt von den privatausgaben wird gutgeschrieben

bei der hofübernahme wird das dann unserem sohn angerechnet (in der schweiz kauft der junior den betrieb zu einen spezialpreis - offiziell geschätzt )

Clara:

--- Zitat von: gina67 am 03.11.11, 22:16 ---So toll ist das nicht, aber ein Arbeitnehmer hat meistens nur eine 40 Std-Woche und der Hofnachfolger arbeitet ja meistens sehr viel mehr. Ausserdem muss er oft schon Verantwortung für seinen Bereich übernehmen und das muss auch honoriert werden.
Gina

--- Ende Zitat ---


Gina 67,

gleichwohl magst du Recht haben, doch ganz so einfach ist es nicht. Auch ldw. Arbeitnehmer in der Lw arbeiten in Zeiten von Saat und Ernte mehr als 40 Stunden in der Woche.

Gleichwohl wage ich auch in Frage zu stellen, ob potentielle Hofnachfolger mehr Verantwortlichkeiten haben als "normale" Arbeitnehmer in einem ldw. Großunternehmen. Das halte ich eher für Augenwischerei und Ablenkung von der tatsächlichen Entlohnungsfrage im "klassischen" Familienbetrieb.

In die Frage der Entlohnung spielt dann auch hinein, über  welche Ausbildung verfügt der potentielle Hofnachfolger. Ein Landwirtschaftsmeister/Techniker wird anders entlohnt als ein Agraringenieur.

Ich  suche nach wie vor eine TATSÄCHLICHE Aufschlüsselung niedergeschreiben und wirklich monetär entlohnt- nicht belohnt, mit warmen Worten- der täglichen Arbeitszeit eines Hofnachfolgers.
Beste Grüße,

Anja

Clara:

--- Zitat von: Optimist am 03.11.11, 20:27 ---Hallo,
wir haben unseren Sohn angestellt und er bekommt jeden Monat pünktlich sein Gehalt auf sein Konto überwiesen.
Zusätzlich zahlen wir noch einen kleinen Betrag auf seinen Bausparvertrag, sozusagen Arbeitgeberanteil.
Ebenso zahlen wir für ihn noch Steuern und Versicherung fürs Auto. Ab und zu gibt es auch noch mal etwas
Extrageld, aber eher selten.
Es ist gar nicht so einfach, es gerecht zwischen Geschwistern zu regeln, aber ernsthaften Streit gab es wegen
Geld noch nicht. Allerdings ist Sohnemann noch alleine und braucht keine Familie zu versorgen. Sollte das mal der
Fall sein, müssen wir neue Absprachen treffen.

Gruß
Optimist

--- Ende Zitat ---

Optimist,

was macht es denn für einen Unterschied, ob der Hofnachfiolger eine eigene Familie hat oder nicht? Wenn er bei Alledie oder Kar(en)stadt an der Kasse steht muss er zahlen, was er im Korb hat, egal ob er treusorgender Familienvater ist oder Single.

Fragende Grüße,

Anja

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