Organisation ist alles > Versicherungen

Gesetzliche Rentenversicherung ...

<< < (2/5) > >>

gatterl:
Manchmal bin sogar ich sprachlos.
Mein Sohn ist seit 3 Jahren selbstständig und rentenversicherungspflichtig. Nachdem nun geklärt ist, wer zuständig ist, wartet er seit 2!!!! Jahren darauf zu erfahren, was er nachzahlen bzw. monatlich einzahlen muss. Alle 14 Tage ruft er an und wird immer vertröstet, dass man sich erkundige und gleich heute zurückrufe. Es ruft nie jemand zurück. Natürlich möchte er wissen, was er zahlen muss, inzwischen ist wohl eine erkleckliches Sümmchen zusammengekommen und er kann nicht planen, wieviel Geld er dafür zurückgelegt haben muss.
Beim letzten Anruf haben sie zum 5Mal gefordert irgend einen Antrag zuzusenden, den er schon 4 Mal zugesendet hat. Ausserdem sei die -nun mittlerweilen 5. für ihn zuständige Dame erkrankt und erst Ende August wieder einsatzfähig. Der PC sei auch kaputt, man könne also nicht nachschauen....
Was macht man da? Wo kann man Dampf machen?

Margret:
Theoretisch bei der nächsthöheren Behörde. Bei der Behörde,die die Aufsicht über "seine"  Behörde hat.
Unterlassungsbeschwerde oder so ähnlich heißt das. D.h. er bemängelt, dass die nix tun.

Leider kann ich nicht sagen, wer diese Behörde ist.

Davor wäre es einfacher und noch wirksamer, an den/die "Geschäftsführer/in " zu schreiben von "seiner Behörde" .
Da  kein Geschäftsführer (eben aus o.g. Gründen) blöd dastehen möchte, wird er einen internen Vermerk drauf machen, dann kommt der Fall sofort auf den Tisch des Sachbearbeiters oder dessen Vorgesetzten und muss innerhalb von ca. zwei Tagen bearbeitet werden und zur Unterschrift dem Geschäftsführervorgelegt werden.  8)
Ich behaupte, dass dein Sohn dann innerhalb weniger Tage Antwort bekommt - und dass leider der Sachbearbeiter ihn künftig  ncht so mag, aber das macht ja nix. ;D

Ich habe schon in einer  "nicht so guten"  Behörde gearbeitet, wo es viele Rückstände gab und entsprechend verärgerte Versicherte und wo das genau so ablief.

Viel Glück.
Bitte berichte, ob es klappt.

Margret

LunaR:
Hallo Gatterl,

ich würde es auch wie Margret machen und eine Dienstaufsichtsbeschwerde an die dadrüber liegende Instanz schreiben. Wer "oben sitzt" kann man über die Homepage der DRV ermitteln. Außerdem gibt es eine Versichertenvertretung, die man auch anschreiben kann. Hatte selbst auch mal eine Sache bei der DRV und habe damals gleichzeitig meine Beschwerde an den Sachbearbeiter, obere Instanz und die Versichertenvertretung geschrieben. Es hat geholfen  :)

Es gibt auch noch den Sozialverband. Dort kann man sich auch direkt beraten lassen.

LG
Luna

gina67:
Hallo
ich habe heute ein Schreiben der Deutschen Rentenversicherung zwecks Kontenklärung bekommen. Da ich keine Ahnung hatte worum es überhaupt geht, habe ich beim zuständigen Sachbearbeiter angerufen.
Es geht um die Anerkennung von Berücksichtigungszeiten während der Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten.
Ich soll nun aufschreiben wie viele Stunden ich hier auf dem Hof als mitarbeitende Familienangehörige gearbeitet habe und zwar für die Berücksichtigungszeiten für Kindererziehung. Betrifft bei mir die Jahre 1986 bis 1997. Auf meine Frage warum man da 20 Jahre später so was von mir wissen will, kam die Antwort, dass evtl. Ansprüche gekürzt werden. Ich soll versuchen möglichst wahrheitsgemäß zu antworten, muss nicht minutengenau sein. Haha.
Ich habe so gut es geht was aufgeschrieben.

Hat jemand von euch auch so ein Schreiben bekommen??

LG Gina

klara:
Hallo Gina,
sieht nach Schikane aus,damit weniger Rente ausgezahlt werden muss. Denen würde ich ein Loch in Bauch fragen...warum , weshalb u. ob das andere auch ,müssen...also sowas aber auch. Würde das pauschal grosszügig aufschreiben.
Wer will das gegenteil beweisen?
LG Klara

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln