Wir haben eine Landfrauengruppe hier im Ort, sind aber kein Verein. Wir "unterstehen" dem Bauernverband hier im
Landkreis.
Unsere Ortsbäuerin stemmt jeden Monat von Oktober bis Juni oder Juli ein Programm. Mal Vorträge, neulich ein Frühstück,
im Juni z.B. eine Wanderung. Im Oktober stellen wir beim Streuobsttag (eine große Veranstaltung hier im Ort) Kaffee und
Kuchen, ebenso beim Weihnachtsmarkt. Wir könnten noch für viele Veranstaltungen hier im Ort Kaffee und Kuchenverkauf machen, da winken
wir aber dankend ab. Wir sind dankbar, dass wir so eine rührige Ortsbäuerin haben. Es war nicht einfach, sie dazu zu überreden.
Ortsbäuerin kann nur werden, wer im Bauernverband ist. Wählen dürfen auch nur Bauernverbandsmitglieder. Das wird immer
schwieriger, weil es fast keine Mitglieder hier im Ort mehr gibt.
Die ersten Jahre hat sie alle Entscheidungen und Programmerstellung alleine gestemmt. Mittlerweile haben wir ihr eine
kleine Gruppe Mitstreiterinnen quasi aufgezwungen. Das hat sie sehr entlastet und sie ist jetzt froh drum.
Zu den Veranstaltungen dürfen alle Frauen kommen, die wollen. Die Ortsbäuerin sagt immer: Alle Frauen, die auf dem Land wohnen,
sind Landfrauen
