Liebe Kollegen und Kolleginnen,
bitte weitersagen und andere Landwirte drauf hinzuweißen. Für mich ist eine wahre Zusammenfassung wichtig.
Laut Mitteilung des bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit vom 5.8.2009 wird das Friedrich-Löffler-Institut, FLI, ein Forschungsprojekt zu Nebenwirkungen der Blauzungenimpfung durchführen. Dazu werden Betriebe gesucht, die nach der Impfung Abweichungen von der Norm festgestellt haben. Dabei sollen die Bereiche „gestörte Trächtigkeit und Geburt“, „plötzliche Todesfälle“ und weitere Beeinträchtigungen der Tiergesundheit und Leistungseinbußen, die noch nach Monaten in Folge der Impfung aufgetreten sind, einbezogen werden.
Die Interessengemeinschaft für gesunde Tiere sieht Herrn Dr. med. vet. Walter Gränzer als geeignete Koordinationsstelle zwischen den Landwirten und dem Ministerium. Herr Dr. med. vet. Gränzer ist Mitglied der bayerischen Landestierärztekammer und akademi-scher Direktor an der TU München i.R.. Herr Dr. med. vet. Gränzer nimmt bereits Schadensmeldungen für die IggT entgegen und hat mittlerweile die Studie zum Feldversuch in Mecklenburg-Vorpommern, bei der 2008 die eingesetzten Impfstoffe zwei Monate getestet wurden, geprüft und für mangelhaft befunden.
Nehmt bitte zur Kenntnis, dass folgende gesundheitliche Beeinträchtigungen und Leistungseinbußen nach der Blauzungenimpfung auftreten können:
Leistungsabfall Milch, Zellzahlprobleme, Blutungen, Fruchtbarkeitsstörungen,
Euterentzündungen, gestörtes Fressverhalten, Apatisch Unfruchtbarkeit, Früh-, Missgeburten, Durchfall Großtiere, Durchfälle Kälber mit Muttermilch, lebensschwache Kälber/Kümmerer, Temperaturerhöhung, Fieber, Verwerfungen (Aborte) / Totgeburten, Lähmungen, Festliegen, Husten, Lungenentzündung, Verendung Kälber, Verendung Kühe, Kehlkopfentzündung Kälber, Schluckbeschwerden, Einschläfern (Kühe), Schlachtung, Gelenksprobleme / -entzündungen, Blutschwitzer, Klauenprobleme, lauenentzündungen, Verendung, Probleme Schafe / Ziegen,
Bitte an
Dr. Walter Gränzer, Buchenring 17, D-85395 Attenkirchen, Tel.: 08168/633,
Fax: 08168/99 80 82, Mobil: 0172/9154777, E-mail: graenzer@arcor.de
mitteilen, wer an der Studie teilnehmen will.
Projekt des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI):
Mögliche Beeinträchtigung der Tiergesundheit durch die Impfung gegen die
Blauzungenkrankheit
Auszüge der Projektbeschreibung:
„… Im Rahmen einer Pilotstudie, in die betroffene Landwirte, Veterinärämter, praktische Tierärzte und die Verbände einbezogen sind, soll den Meldungen der Landwirte nachgegangen und überprüft werden, ob die berichteten Beeinträchtigungen der Tiergesundheit und Leistungseinbußen nachvollziehbar dargestellt werden können und ob ein kausaler Zusammenhang der beobachteten bzw. berichteten Schäden mit der BT-Impfung plausibel ist und nachgewiesen werden kann.
In Rinder haltenden Betrieben sollen in Form von Interviews und durch Überlassung von Daten Angaben zu möglichen Beeinträchtigungen der Tiergesundheit und Leistungseinbußen im Zusammenhang mit der BT-Impfung erhoben werden.
Die Teilnahme der Betriebe erfolgt auf freiwilliger Basis. Die erhobenen Daten werden
ausschließlich für die Auswertung in diesem Projekt verwendet. Einzelheiten werden in einer gesonderten Vereinbarung mit jedem teilnehmenden Betrieb geregelt.
Zunächst wird im Rahmen einer Pilotstudie geprüft, ob die Voraussetzungen zur Durchführung (ausreichende Dokumentation, Bereitschaft zur Teilnahme aller Beteiligten) gegeben sind. In den Betrieben werden Daten mit Hilfe eines Erhebungsbogen erfasst, der auch die Inhalte der Pharmakovigilanzmeldungen berücksichtigt. Die Betriebe gestatten die Nutzung von betriebsbezogenen Daten in HI-Tier, mit denen die erfassten Daten auf Plausibilität und mögliche kausale Zusammenhänge mit der BT-Impfung untersucht werden können. Im Mittelpunkt
der Untersuchungen werden die Komplexe „gestörte Trächtigkeit und Geburt“ sowie
„plötzliche Todesfälle“ stehen. Es wird Gelegenheit gegeben, andere Beeinträchtigungen der Tiergesundheit und Leistungseinbußen darzulegen.
Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt am FLI in Abstimmung mit dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI).
Die Ergebnisse der Studie werden den teilnehmenden Betrieben zugänglich gemacht, mit ihnen erörtert und wissenschaftlich veröffentlicht. …“