Hallo Milli...ich wüsste nicht, wo ich behauptet habe, das nur die Fütterung schuld sei...und schon gar nicht, das ihr "zu dumm" seiet, also wirklich!
Das Problem bei den sogenannten "Impfschäden" ist, das auf keinen Fall der Impfstoff die Ursache ist, das ist inzwischen bewiesen. Es wurden 5 verschiedene Impfstoffe getestet, und die Symtome waren alle gleich, obwohl die Impfstoffe total unterschiedlich waren. Es liegt also an dem sogenannten "Impfstress" und an besagten nicht impffähigen Tieren. Dazu gehören alle Tiere, die : Ketose, Acidose, Metritis und Mastitis in allen Variationen ( auch die subklinische!) oder andere Erkrankungen oder Verletzungen haben sowie Klauenprobleme besitzen oder hochträchtig sind.
Ist doch logisch...ein Mensch der z.B. nur eine Erkältung hat, sollte auch nicht geimpft werden....
Beispiel: Beispiel: Züchter hat 2008 einen BVD-Virämiker, hat 2009 nach der BT-Impfung Probleme aller Art.
Als dann im Januar 2010 ein Elitekalb kurz nach der Geburt an Durchfall verendete, soll auch die Impfung vom August 2008 Schuld gewesen sein... Die Untersuchung der Blut- und Kotproben brachte neben Rotaviren, Colikeimen auch wieder BVD-Virus zu Tage...
man kann es sich so einfach machen , Milli, und sagen, die Impfung sei schuld. Sie ist der Grund, aber nicht der Schuldige. Der Schuldige ist der Landwirt, der nicht gesunde Tiere impft.
Impfen im Melkstand oder freilaufend im Laufstall mit viel Gerenne und Geschrei...das ist Stress für alle Beteiligten !
2007 wurde der Impfstoff erst im Sommer freigegeben, Hitzestress machte den Tieren auch zu schaffen.
Das Tier braucht etwas Zeit einen Impfschutz auszubilden, daher auch die zweimalige Impfung zur Grundimmunisierung. So jetzt ist das Tier zu erstenmal geimpft und zeitgleich oder auch schon vorher verteilt die Stechmücke das BT-Virus im Bestand. Ein Impfschutz besteht noch nicht und die Krankheit kommt zum Ausbruch. Aborte, Umrindern sind nur einige Symptome einer schwach verlaufenden Erkrankung. Diese haben aber nichts mit der Impfung zutun, sondern gehören zum Krankheitsgeschehen....
Hochtragende Tiere werden später geimpft, nach dem Abkalben, dann können sie nämlich nicht verwerfen !
Das wichtigste ist aber, wir haben es mit lebenden Tieren zu tun und diese reagieren ganz unterschiedlich auf Einflüsse von außen, also auch auf die Impfung. Schwarzbunte Hochleistungstiere reagieren empfindlicher auf die Impfung als Fleckviehkühe.
Ich kann die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit nur empfehlen, denn erkrankte Tiere leiden massiv bei einem Ausbruch. Die Schäden durch die Erkrankung sind deutlich größer als die Kosten der Impfung und ihrer evtl. auftretenden Nebenwirkungen.
Wenn du wie du sagst, die Geschäftskunden ansprichst, und die tun geheimnisvoll...Impfung..mehr sag ich nicht...dann weißt du auch warum..weil diese Menschen mit Landwirten verkehren, die Impfschäden zu beklagen hatten..Impfschäden, die durch oben besagte Situationen entstanden, der "böse Impfstoff...!" Und da du als Geschäftskunde von der Materie keinen Plan hast, übernimmst du liebend gern das besagte, damit es so aussieht, als ob du Plan hast. Logisch, oder? Übrigens sehe ich keinen hohen Preis der Stierkälber...wo siehst du den?