So - nun liegt das Gutachten des MD vor.
Puuhh - Pflegestufe 1 -- mit ihrem nachtarocken bei der DAK, nachdem der MD hier war, hat sie sich tatsächlich einen Bärendienst erwiesen!
Ab 06.02.2026 erhält sie monatlich € 68,xx .
Mit dem Gutachten ist sie nicht klar gekommen; sie rief mich an und meinte, sie habe 18 Seiten erhalten, die sie noch ausfüllen müsse.
Also hab ich sie besucht und die 18 Seiten durchgelesen: es ist das Gutachten!
Einspruch "werden wir" nicht erheben, aber wenn es ihr im Herbst / Winter wieder so schlecht geht, muss sie kurzfristig in eine Pflegeeinrichtung.
Das mach ich definitiv nicht mehr mit - bzw. ich besorg einen Pflegedienst in Absprache mit dem Hausarzt und dem nochmaligem MD.
Im Gutachten steht u.a. nichts von dem schweren Unfall vor 40 Jahren; seither ist sie wirklich malträtiert.
Nur die beiden KH Aufenthalte von Dez. und Febr sind aufgeführt.
Und dass sie nur alle 14 Tage zum Hausarzt und halbjährlich zum Hautarzt (schwarzer Hautkrebs) muss!
Hautarzt stimmt, aber Hausarzt mindestens 1 x wöchentlich, meistens 2x. Aber da geht sie jetzt zu Fuß hin. Oftmals fuhr sie ein ehem. Arbeitskollege.
Diese Woche meldete sie sich, dass sie immer noch kein Geld erhalten habe. Nun schickte ich ein Schreiben an die DAK.
Der MD sagte, dass sie mit dem Geld in Pflegestufe 1 nichts nachweisen müsse, wer das Geld erhalten habe.
Da bin ich ja mal gespannt!
Ab Pflegestufe 2 bekommt man auf Antrag den Entlastungsbetrag in Höhe von € 131.-- / Monat. Dafür muss aber jd einen Kurs in Sachen Pflegehilfe besucht haben.
Den hab ich vor 2 Jahren gemacht, aber mich nicht angemeldet, dass ich aktiv werden möchte.
Dies werde ich nachholen! Irgendwann bekommt sie Pflegestufe 2 und dann kann ich meine Hilfe (gegen einen Obulus) anbieten.
Außerdem wird in unserer Gemeinde eine "Nachbarschaftshilfe" gegründet - frau weiß ja nie, wo sie in Einsatz kommt.
