Autor Thema: Reste Verwertung  (Gelesen 146958 mal)

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Benita2

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Re: Reste Verwertung
« Antwort #90 am: 25.03.13, 18:12 »
Hallo allerseits,

bereits gekochtes Schweinefleisch gefriere ich grundsätzlich nicht ein, denn es schmeckt dann gar nicht mehr gut.
Bolognese mache ich immer in Normalportionen, denn das ist ja eh so schnell fertig.
Sauerbraten muß ich immer viel machen, denn der läßt sich gut ohne Geschmacksverlust einfrieren.
Auch bei Rinderbraten gilt das Gleiche
Wenn viel Fleische da ist, dann stelle ich von der Soße gleich mal was auf Vorrat weg, denn sonst wird sie schnell weggegessen.
Wild kann man auch gut nochmal einfrieren, da lasse ich aber dann die Sahne weg, denn die sollte man immer frisch dazu geben.
Kalbfleisch kann man auch gut einfrieren, wenn es noch am gleichen Tag geschieht ...... es ensteht dann kein Geschmacksverlust.

Offline mary

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Re: Reste Verwertung
« Antwort #91 am: 25.03.13, 18:14 »
Hallo Luna
Ich praktiziere auch so weit als möglich Kettenkochen.
Kartoffeln in doppelter Menge kochen, am nächsten Tag Bratkartoffeln oder gleich die Menge, die ich für den Kartoffelteig benötige.
1 mal Reis als Beilage, am nächsten Tag Reis für die Tomatensuppe oder für einen Auflauf,
Pfannkuchen wenn zeitlich möglich 3-oder 4faches Rezept, einmal gefüllt, der Rest in feine Streifen geschnitten als Suppeneinlage,
Semmelknödel doppelt-
warst du es, die von einem Kochbuch zu diesem Thema schrieb?
Lasagne mich ich immer doppelte oder dreifache Menge, macht auch nicht um soviel mehr Arbeit oder Apfelstrudel, diese Luxusspeisen sind eingefroren sehr praktisch.
Wir haben eigentlich keine Reste, denn Hund, Katze usw. braucht auch Futter, ich koche oft Kartoffeln oder Gemüse in grösseren Portionen, damit für sie auch was da ist.



Offline mamaimdienst

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Re: Reste Verwertung
« Antwort #92 am: 25.03.13, 18:33 »
Ich bin mal gespannt, wenn ich meinen Dampfgarer teste. Da drin sollen die Gerichte wie frisch gekocht sein, wenn sie tags drauf warm gemacht werden.
Eine Freundin hatte Silvester ganz groß gefeiert und tags davor schon vieles zubereitet. Das sah wirklich wie frisch gekocht aus und schmeckte auch ganz frisch. Allerdings sollte man es entsprechend kalt lagern und nach dem Kochen auch gleich gut runterkühlen.
Aber das ist ja auch nicht unter Resteverwertung gefallen.


Kann ich nur bestätigen! Z.B. die Kartoffelknödel sind auch am nächsten Tag wie frisch gemacht!!
Viel Spaß mit dem Dampfgarer!!

Gruß Dunja
Bevor man seine Feinde liebt, sollte man netter zu seinen Freunden sein. - Mark Twain-

Mucki

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Re: Reste Verwertung
« Antwort #93 am: 25.03.13, 18:38 »
hab grad festgetsllt,endweder ich koche zuwenig :o,oder meien leute essen zu viel :o,den ich muß so gut wie nie reste verwerten.

LG Mucki

Offline LunaR

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Re: Reste Verwertung
« Antwort #94 am: 25.03.13, 19:31 »
Naja, möchte noch mal betonen, das was ich darunter verstehe, da kommt nichts irgendwie durcheinander, sondern es sollte schon passen und am Wochenende gibt es auch nichts mehr von Wochenanfang. Das doppelt gekochte entweder den nächsten, spätestens übernächsten Tag, aber immer in einer neuen Kombination. Kettenkochen muss auch nicht dauernd sein, erleichtert aber das Kochen, wenn es mal eng wird mit der Zeit. Und es heißt auf gar keinen Fall, dass nichts mehr eingefroren oder eingekocht wird.

Die von Beate beschriebene Wochenschau-Suppe, da würde ich die Krise bekommen. So gerne ich Eintopf esse, genauso furchtbar finde ich es, wenn darin alles mögliche "entsorgt". Obwohl in meiner Kindheit die Zeiten noch knapper waren, sagte meine Mutter schon damals "Wenn der Eintop gut schmecken soll, muss da auch ein ordentliches Stück Fleisch und gute Zutaten dran". So schmeckt er uns auch heute noch. Gerade wenn ich nicht alles auf den ersten Blick erkennen kann, möchte ich auch nicht, wenn darin etwas unsichtbar unter gebracht ist, an was ich lieber nicht denken mag.

LG
Luna
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Offline Ingrid2

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Re: Reste Verwertung
« Antwort #95 am: 26.03.13, 09:28 »
Ich selbst esse sehr gerne Eintopf - meine "Restfamilie" leider nicht. Die wollen immer sehen, was es an Einzelteilen zu essen gibt. Alles zusammen in einem Topf ist viel zu verdächtig, da könnte ja was drin sein, was man nicht mag ::). Wobei ich ausdrücklich sagen muß, dass bei mir auch in einen Eintopf nichts altes-zu entsorgendes-nicht ganz frisches reinkommt. Aber trotzdem, das mag niemand.

Online gammi

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Re: Reste Verwertung
« Antwort #96 am: 26.03.13, 13:40 »
Lasagne oder Aufläufe sind doch im Prinzip auch nix anderes............nur halt mit Käse überbacken ;)
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Offline Cendrillon

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Re: Reste Verwertung
« Antwort #97 am: 26.03.13, 13:50 »
nur sieht man im auflauf eben besser was drin ist, als im eintopf. in der lasagne denken alle zu wissen, was drin ist. da kann dann auch mal etwas versteckt werden
liebe grüsse
katrin

ich freue mich auf die zeit, wenn positiv nicht mer negativ und negativ nicht mehr positiv ist.

Offline mary

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Re: Reste Verwertung
« Antwort #98 am: 26.03.13, 15:09 »
Lasagne ist ein Zeitluxusessen, genau wie Apfelstrudel, weil bei der Herstellung ganz schön  zeitaufwendig.
Ich hab mir heute beim Kochen überlegt, dass z.B. die Lasagne, die Pizza, die Quiche und viele Eintöpfe aus einer Zeit stammen, in der auch aus Resten ein wohlschmeckendes Essen zubereitet werden musste/sollte.
Pichelsteiner-, Linsen-, Erbseneintopf, ich würde das sehr gerne essen, aber für mich alleine macht es mir dann doch zu viel Arbeit. Mit Eintöpfen kann ich leider nicht punkten.
Was ich nicht verstehe, wenn es immer heisst, dass soviel Lebensmittel in Privathaushalten weggeworfen werden.

Offline Erdbeere

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Re: Reste Verwertung
« Antwort #99 am: 26.03.13, 15:42 »
Ich mach immer extra viel Spätzle. Dann kann man zwei, drei Tage später kässpätzle essen. Da freuen sich dann alle. Oder Rindfleisch koche ich auch immer mehr.
Schweinefleisch Wärme ich nicht auf. Falls was vom Braten übrig bleibt, gibt es den Rest dann kalt. Oder höchstens noch als Tiroler Gröstl. Oder ich mach mehr Pfannkuchen, da gibt es dann vom Rest eine Suppe.
Liebe Grüße

Offline Ingrid2

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Re: Reste Verwertung
« Antwort #100 am: 26.03.13, 15:50 »
Lasagne kann kleine Tochter auch ganz schlecht essen, da sieht man auch nicht mehr was drin ist. Dafür kann sie aber Spaghetti bolognese essen - weibliche Logik eben ;D!

Offline Beate MahrTopic starter

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Re: Reste Verwertung
« Antwort #101 am: 26.03.13, 19:53 »

Die wollen immer sehen, was es an Einzelteilen zu essen gibt.


Hallo

grins ... dann gibt es eben Cremesuppe ... wozu gibt es einen Zauberstab  ;D

Kettenkochen geht bei uns nicht ... zumindest bei bestimmten Dingen z.B. zweimal Rotkraut
ich koch z.B. doppelte Menge Kartoffel / Nudel ... wenn ich weiß wer am nächsten Tag da ist
bzw. wenn GöGa nicht da ist ... ihm brauch ich keine *Dreckigen Nudel* hinstellen

Bei Rouladen / Braten mach ich eh immer die doppelte / dreifache Menge
die Reste kommen Portionsweise in Gläser und werden sterilisiert

Wenn ich Sauerkraut und gesalzener Bauch mache ...
werden vom Rest Bauch dünne Scheiben geschnitten ... mit Essig und Zwiebel eingelegt
für´s Abendbrot am nächsten Tag

Gruß
Beate
Entscheidend ist nicht, ob man kritisiert wird;
entscheidend ist, ob die Kritiker die Mehrheit bilden.

© Ernst R. Hauschka

Offline LunaR

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Re: Reste Verwertung
« Antwort #102 am: 26.03.13, 21:59 »
Zitat
Lasagne ist ein Zeitluxusessen

Hallo,

darum gibt es Lasagne bei uns immer am Tag nach den Spagetti. Dann ist die Bolo-Soße schon fertig und ich brauch nur noch den Spinat und die Bechamelsoße machen. Das ist dann nicht mehr so aufwendig und die Variante, die wir am liebsten essen.

Für meinen Mann grenzen solche Wochen an das Zumutbare, 2 x Nudeliges ist für ihn ein großes Zugeständnis an seine Familie  ;)

LG
Luna

PS: Ich habe auch angefangen fertige Gerichte einzukochen. Ist schon praktisch, ruck-zuck fertig. In der Truhe geht mir so etwas immer wieder unter  :-[
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Ein lieber Gruß Luna


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Offline Nixe

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Re: Reste Verwertung
« Antwort #103 am: 27.03.13, 09:58 »
Wenn bei uns was bleibt frier ichs immer portionsweise ein(hab extra ne Lade dafür.Ist praktisch für Schweiva weil ich ja mittags oft nicht zuHause bin und dann erst abends koche und Schwieva mag keine Lasagne kein Gemüse keine Meeresfrüchte und und ::) da muß er dann halt eingefrorenes essen(natürlich aufgewärmt)
Ich mach zwar manchmal wenn zpsl.Nudeln oder Knödeln bleiben abends dann Knödl mit Ei oder Nudel mit Ei oder aus Schweinebratenresten mit Kartoffeln anrösten oder so.Oder bei uns gibts auch diese Fleischknödeln da werden Wurst und Fleischreste in die Semmelknödelmasse gemischt kleingeformt als Suppeneinlage oder größer mit Sauerkraut als Hauptgericht,manchmal gibts auch Brotsuppe, außerdem hab ich Hühner,Gänse,Katzen und Ziegen ;D

Offline maria02

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Re: Reste Verwertung
« Antwort #104 am: 27.03.13, 10:16 »
Lasagne kann kleine Tochter auch ganz schlecht essen, da sieht man auch nicht mehr was drin ist. Dafür kann sie aber Spaghetti bolognese essen - weibliche Logik eben ;D!

Diese Gedankengänge haben auch die Männer bei uns in der Familie...