Autor Thema: Euter von A-Z  (Gelesen 91529 mal)

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Offline Heidi.S

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Re: Euter von A-Z
« Antwort #90 am: 11.02.04, 20:21 »
Hallo Jani,
Habe vor 1 1/2 Jahren auch massiven Befall von Staph. aureus in meiner Kuhherde gehabt. Beim Einzug in den neuen Laufstall haben sich die Kühe die Keime gegenseitig gut angesteckt.Jetzt habe ich die Zellzahl um mehr als die Hälfte halbiert.Was mir geholfen  hat ist das melken mit der automatischen Abnahme, Melkzeit so kurz wie möglich.Außerdem nach jeder Kuh Preessigsäuere in die Melkbecher spritzen (fertig angemacht in Blumensprüher) und normale jodhaltige Dippflüssigkeit (auch im Sprüher mit dem Kopf nach oben) an die Zitzen.Ich habe beide Sprühflaschen am Gürtel der Melkschürze hängen, so sind sie immer parat und es ist fast kein zusätzlicher Zeitaufwand. Auch zappelige Kalbinnen trifft man schnell am Euter.Total verseuchte Altkühe kann man zwar oft nicht mehr auskurieren, aber Deine neuen Kalbinen die in die Herde kommen werden zumindesten nicht mehr angesteckt. Desshalb ist es wichtig nach jeder Kuh zu sprühen, auch wenn man denkt sie hat nichts.Preessigsäuere ist auch ziemlich billig so 4-5€ pro Liter. Diese wird 0,5% (5ml auf 1 lt Wasser)aufbereit und verwendet. Probier es einfach mal aus.
LG Heidi
Liebe Grüße Heidi

Offline Erika

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Re: Euter von A-Z
« Antwort #91 am: 12.02.04, 07:12 »
Peressigsäure, dieses Thema interessiert mich im Moment auch. Das Sprühen mit der Flasche hört sich für mich einfacher und schneller an, als das Tauchen des Melkzeugs in Eimern. Da kommt man mit einem Taucheimer ja gar nicht hin. Wir haben einen Doppelsechser-Melkstand.
Spült Ihr das Melkzeug nach Abnahme kurz mit Wasser durch??? Ist nach Einsprühen mit Peressigmischung ein Nachspülen mit Wasser notwendig oder gehts auch ohne???

Offline mary

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Re: Euter von A-Z
« Antwort #92 am: 12.02.04, 07:38 »
Zu dieser Problematik würde mich etwas interessieren:

Wir hatten vor ein paar Jahren massive Probleme mit der Eutergesundheit, speziell ein Erreger hat uns gewaltig in die Mangel genommen, alles was an Verbesserungsmöglichkeiten zur damaligen Zeit greifbar war haben wir umgesetzt, Melkanlage wurde x-mal überprüft und nichts gefunden,
irgendwann haben wir wegen anderer Probleme die Fütterung verändert und die Leistung etwas zurückgefahren,
und die Zellzahlen gingen zurück.
Ob das Zufall ist oder Zellzahlen als Ausdruck der gesamten Gesundheitslage der Kühe zu sehen sind,
das würde mich interessieren, vor allem deshalb weil ich momentan viele Berufskolleginnen mit klagen über massive Probleme bei der Eutergesundheit höre.
Kann Fütterung mit Zellzahlen zusammenhängen oder ist so ein Zusammentreffen von höheren zellzahlen, oft unklaren Mastitisfällen und Fütterung (Silagen, die nicht optimal sind, bestimmte Futtermittel, zu wenig Struktur in der Ration usw.) reiner Zufall?
Kann z. B. auch ein Mangel in Mais- oder Grassilage bedingt durch die letztjährige Trockenheit, Mangel an Silizium in den Pflanzen mitverursacher sein?

Herzliche Grüsse
maria

Offline Jani

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Re: Euter von A-Z
« Antwort #93 am: 12.02.04, 09:12 »
Moin !
@ Erika:
Unter obigem Link findest Du die notwendigen Infos; z.B. auch, daß Nachspülen nicht erforderlich ist; Melkzeug muss 40-60 sec. "ruhen" (im FG ja kein Problem). Hier :
http://www.lkv-mv.de/WebDB/html/Peressig.htm findest Du die Konzentrationen und Anwendungshinweise. Ich hätte da auch noch mehr zu  ;).....

@ Mary: Meines Erachtens KEIN Zufall.
Ich war jetzt zweimal bei ein und demselben Vortrag eines Melkberaters. Der sagt auch: zuallererst (!) die Fütterung überprüfen. Das ist natürlich einfach gesagt; wo Probleme sind, weiß man oft selbst oder muß doch einen fitten Berater hinzuziehen. Nicht nur minderwertige Silagen können Grund sein sondern auch eine Unausgewogenheit der Ration. U.v.a.m.
Zudem Mineralstoffmängel/-überschüsse.

Auch machten sich seiner Meinung nach Stressfaktoren oft erst nach Wochen/Monaten in Form von Zellzahlerhöhungen bemerkbar; selbst wenn der Verursacher bereits abgeschafft ist.
Er betont immer wieder, dass Kühe wirklich Gewohnheitsstiere sind und sofort mit Stress reagieren, wenn ihre Routine unterbrochen wird. Also auch Abweichungen von Melkzeiten z.B.
Er hat uns Untersuchungsergebisse von Einstreuproben gezeigt, die schon VOR Gebrauch hochgradig kontaminiert waren (z.B. falsche Lagerung von Sägespänen oder minderwertige Qualität, etc.).

Mal unsortiert weiter:

-Melkanlage: evtl. Kriechströme zu finden sei sehr, sehr schwer und es sei gar nicht so selten !

-Unbedingt vermieden werden sollten Vakuumschwankungen beim Ansetzen und Abnehmen (das klingt ja immer soooo einfach  ::) ).
Diese seien auch sehr gut sichtbar, wenn man noch einen Milchabscheider aus Glas hat; wenn die Milch nicht konstant einläuft sondern immer mal im Schwung kommt und im Gefäß ordentlich "hochpülscht" heißt das auch, dass es vorübergehend zu einem Milchpropf in der Leitung kommt; d.h. auch dass die Milch nicht rasch genug vom Euter weggebracht wird (was z.B. auch zum Re-Spray führt etc.). Oft sind Vakuumschwankungen dafür verantwortlich (kann aber auch andere Ursachen haben).

-Sammelstücke: der Trend zu den Riesensammelstücken hat vielerorts zu noch größeren Probleme geführt; die Herde, die Milchleitung (Höhe, Durchmesser) müssen dazu passen genauso wie die Leistung der Melkanlage.
Erst dann funktioniert es auch.......


-Dippen: ja, wenn dann aber richtig und zwar binnen 30 sec. NACH dem Abnehmen !

-Spülautomat: da gibt es zahlreiche Fehlerquellen (zu wenig, zuviel, zu heiß, zu kalt, zu schnell usw.) , je nachdem welche Reinigungsart verwendet wird.....

-Anrüstzeiten ganz, ganz wichtig ! Ansetzen vor Abnehmen als Grundsatz. Zu lange oder zu kurze Anrüstzeiten führen zu schlechterer Milchejektion und zu verlängerten Melkzeiten, Blindmelken, NIcht-Ausmelken etc.

Und noch einiges mehr..........

Das Interessante ist; wir wissen das eigentlich alle  ;).
Dennoch ist es wichtig, für sich selbst auch wirklich mal alle Faktoren kritisch zu beleuchten (dippe ich wirklich sofort nachdem Abnehmen; vermeide ich wirklich Vakuumschwankungen etc.).

So ich muss los........






Liebe Grüße von Jani

Offline Heidi.S

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Re: Euter von A-Z
« Antwort #94 am: 12.02.04, 16:14 »
Hallo,
Zum Thema Preessigsäuere: Bei uns hieß es die Einwirkzeit sollte 20Sec. betragen. Nachgespühlt wird nicht .Die Flüssigkeit tropft größtenteils in der Zeit des Kuhwechsels ab. Wenn noch was drin bleibt macht das nichts.Selbst bei der Hofkäserei hat dies keinerlei Einfluss auf die Milchqualität.Außerdem kann man mit der Flüssigkeit auch gut Verletzungen oder aufgelegene Knöchel behandeln.Man spüht es einfach drauf und es schäumt die Wunde sauber, ähnlich wie in der Krankenpflege mit Wasserstoff auf offene Beine.
Thema Fütterung: Wir hatten auch immer Probleme mit Zellen wenn das Futter umgestellt wurde. Dabei muss das Futter nicht einmal schlecht gewesen sein. Allein die Umstellung der Verdauungsbakterien im Pansen bewirkte Stress für die Tiere und Zellen in der Milch.
LG Heidi
Liebe Grüße Heidi

Offline Jani

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Re: Euter von A-Z
« Antwort #95 am: 29.02.04, 13:36 »
Kurze Zwischenmeldung zum Zitzenversiegler:

Nun hat Nr.1 der damit trockengestellten Kühe gekalbt.
Dazu muß ich sagen, daß wir diese Kuh mit ca. 20 trockengestellt haben und zur Vorsicht (wegen herannahender Eutergesundheitsprobleme  >:() mit konv. Trockensteller UND Zitzenversiegler (erst danach habe ich "gelernt", man solle darauf verzichten,beides zu kombinieren...),Die Idee war: leichtmelkende Kuh mit noch recht hoher Tagesmilchmenge wird sich den Trockensteller eher rausdrücken und deshalb besser Zitzenversiegler hinterher.

Fazit: beim ersten Melken kamen einige Bröckchen vom Versiegler auf nur einem (!) Viertel . Ungläubig habe ich drei Tage die Milch durchs Haarsieb gegossen und fast nichts von den Brökchen gefunden. Die Bröckchen, die ich herausgefischt habe sind sehr klein; würden jedoch ausreichen, um jeden Sauger zu verstopfen; also Sieb bleibt in der Melkkammer  ;). Ansonsten sind wir etwas ratlos, wo der Rest Zitzenversiegler geblieben ist........
Wir werden weitertesten, da wir auch das Gefühl haben, damit erstmal Erfahrungen sammeln zu müssen.

Aber es wird vermutlich noch einige Monate dauern, ehe wir eine Kuh mal ohne konv. TS trockenstellen (denn da habe ich nur wenige, denen ich wirklich vertraue; zumal gerade bei durchschnittlichen Zellzahlen von 70.000 bei uns überdurchschnittlich viele Kühe erkrankt sind  ::).
Liebe Grüße von Jani

MartinaH

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Re: Euter von A-Z
« Antwort #96 am: 06.03.04, 16:33 »
Hallo, ihr alle!

Ihr habt ja ganz schön Probleme mit euren Kühen! Ich bin Gott sei Dank noch verschont geblieben, ich wünsch es keinen und möcht auch gar nichts herbeireden!
Mich würde mal interessieren, welche Rasse ihr habt?

Bei uns sind die Zellzahlen momentan bei ca. 100000, liegt aber momentan am Futter! Wir waren schon mal im Durchschnitt bei 48 000.

Probleme hatten wir am Anfang als SM noch mit melkte! Wie ich sie dann endlich aus dem Milchviehstall 'entfernt' hatte, begann ich, die Kühe mit andauernden hohen Zellzahlen zu selektieren. Auch die langen Nachmelker haben sich dann von mir verabschiedet. Zu SM-Zeiten hatten wir immer ca. 250 000 Zellen. Muß noch dazu sagen, daß ich außerdem die Herdenleistung innerhalb von 2 Jahren jetzt von 4500 auf 6900 kg gesteigert hab.
Wir haben Fleckvieh und sind sehr zufrieden! Ich möchte die Leistung weiter auf 7500 bis 8000 kg steigern, wenn dies keinen erhöhten Tierarztbesuch mit sich bringt. Sprich: Kosten senken-Leistung steigern!

Manchmal bin ich schon ein bischen stolz! Aber dann ist garantiert wieder was (Heut morgen lag ein Zwillingskalb tot im Stall)!

Also, daß war jetzt weg vom Thema. Wenn ich Probleme mit Flocken und Euterentzündungen hab, nehm ich Peracef oder Cobactan, aber in jedem Stall wirk was anderes! Ich würd nur nicht die billigsten nehmen, weil die eh nix bringen (die ohne Wartezeit!).

So kommen wir ganz gut klar!

Ciao Martina

Offline Freya

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Re: Euter von A-Z
« Antwort #97 am: 06.03.04, 23:47 »
Hallo,

auch wenn ich noch furchtbar viel zu Zellzahlen sagen könnte .... lieber nicht im Moment *klopfaufHolz*  ;)

Wir haben auch Fleckvieh, Martina ..  Du machst das schon richtig; lieber mal 5 Tage in den Eimer melken,als zu lange warten mit der Behandlung. Man kann versuchen es auf die Zeit vor dem Trockenstellen zu verlegen. Das mache ich gern, wenn ich unter der Laktation die Zellen so einigermaßen im Griff habe, bei einer Kuh. Da gibt sie nicht mehr so viel Milch und ich habe richtig Zeit für Antibiotika, wenn ich die brauche  ;) :D

Ich wollte eigentlich nur freudig berichten, daß die ersten 4 Kühe gekalbt haben, die ich homöopatisch trockengestellt habe. Und alle, bis auf eine, sind in Ordnung.
Alle 4 sind jetzt in der 2. Laktation, hatten also noch nie Trockensteller. Die gesamte Laktation niemals über 100.000 Zellen und so habe ich es riskiert.

Die 4. hat gestern erst gekalbt und gibt im Moment hellen Kakao. Außerdem ist das Euter von Ödemen total verbeult. Sie hat aber auch sonst noch was, sie frißt nämlich nicht. Also werden wir wohl mal den TA bemühen...   Ich denke, es liegt nicht am fehlenden Trockensteller. Milch gibt sie ja, genügend  :D ;) Sie steht auf ohne Probleme und schaut dumm ...  ???
Wer heilt, hat Recht.
Hippokrates

liebe Grüße
Freya

Offline Jani

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Re: Euter von A-Z
« Antwort #98 am: 07.03.04, 08:07 »
Aktuelle Zellzahl: 43.000. ..........
Ich muß Euch sagen, daß  mich das sonst sehr gefreut hätte. Im Moment aber wäre mir die 100 vorweg fast noch lieber.

Noch was: Wir behandeln eigentlich jede Kuh SOFORT. Und zwar fast immer mit Antibiogramm; alles andere bringt m.E. nichts (..........und wenn ihr mich jetzt schlagt).
Unsere Staph.- aureus- Tante (immer zuletzt gemolken) haben wir jetzt auch kurz vorm Trockenstellen behandelt und hoffen das es gutgeht (sie ist ein wertvolles Zuchttier; sonst wäre sie ihren letzten Weg gegangen......).

Alle anderen sind nach Behandlung wieder flockenfrei und zellzahlarm.......Ich hoffe, daß das so bleibt 8).

Liebe Grüße von Jani

Offline cara

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Re: Euter von A-Z
« Antwort #99 am: 07.03.04, 08:52 »



Noch was: Wir behandeln eigentlich jede Kuh SOFORT. Und zwar fast immer mit Antibiogramm; alles andere bringt m.E. nichts (..........und wenn ihr mich jetzt schlagt).


sollte auch so sein... wenn AB dann immer mit antibiogramm.. da hat niemand was von, wenn erst mal auf "gut glück" AB reingepumpt werden und die dann doch gewechslet werden müssen, weils nichts hilft...
LiGrüss cara

It's a magical world, Hobbes, ol' buddy...
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Offline irma

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Re: Euter von A-Z
« Antwort #100 am: 07.03.04, 10:07 »

Aktuelle Zellzahl: 43.000. ..........
Ich muß Euch sagen, daß  mich das sonst sehr gefreut hätte. Im Moment aber wäre mir die 100 vorweg fast noch lieber.


Hallo Jani!

das kapier ich jetzt nicht ???
warum dir das lieber wäre?
Liebe Grüße
von Irma aus Niederbayern

Eggert

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Re: Euter von A-Z
« Antwort #101 am: 07.03.04, 13:53 »
@irma,
Ich denke, das liegt daran, dass eine Kuh mit geringer Zellzahl auch geringere Abwehrmöglichkeit bei einer Neuinfektion hat. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass solche Kühe, wenn sie sich dann einmal anstecken, ganz besonders schwer erkranken.

Offline Jani

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Re: Euter von A-Z
« Antwort #102 am: 07.03.04, 21:05 »
Hallo Irma !
Weiter oben steht, das wir bei 70.000 Zellen vor ein paar Wochen einen ziemlichen Einbruch hatten und zwar jede mit "ihrem" individuellem Keim. Scheint eher so eine Art Abwehrschwäche zu sein. Normalerweise liegen wir so um 100-150.000 und sind damit meist recht stabil.

Eggert: meine Fambos haben beide das 2.Mal gekalbt und brav wieder Kuhkälber hinterlassen ;D. Beide haben auch konstant schön niedrige Zellzahlen  :D.
Insbesondere die eine, die fast die ganze erste Laktation durch um 30 l gegeben hat und immer Zellen unter 100. Das lobe ich mir. Das Euter ist jetzt kaum größer als in der ersten L. *freu*.
Lebt bei Dir die andere noch ?

Cara: kann ich nur beipflichten; ich reagiere (wohl aufgrund meines beruflichen Backgrounds wie Du auch) ziemlich allergisch auf AB-Gabe auf Verdacht OHNE vorherige Probennahme.

an alle: Es gibt die These das FV grundsätzlich niedrigere Zellzahlen hat als z.B. HF ? Was haltet Ihr davon ?
Liebe Grüße von Jani

Offline irma

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Re: Euter von A-Z
« Antwort #103 am: 07.03.04, 22:15 »
Hallo Jani und Eggert!

habt sicher schon mitgekriegt das ich viel homöopathiesch mache.
Kann schon auf viele Jahre zurückschauen, so 20 Jahre
hab ich gar nicht gucken brauchen ,der Zellgehalt war
einfach in Ordnung. Seit ich mit Homöopathie arbeite,
so 5 Jahre muss ich aufpassen.ich gebe meinen Kühen
Stoffwechselmittel zum Entgiften, da ist immer wieder eine dabei ,die dann über Milch ausscheidet.
dafür habe ich mit Fruchtbarkeit und Stoffwechsel
kaum Probleme.
Zellgehalt ist für mich das schwierigste Gebiet
2/3 von den Zellkühen krieg ich hin, die Andern wandern zu Südfleisch. 100 000 ist bei uns das Normale,ausser ich überseh mal eine ,keine Flocken und doch viele Zellen
da ist schon mal eine Probe mit 200 000 dabei  :o
muss schon aufpassen , nicht das ich aus dem Stall verbannt werde. ;)
Liebe Grüße
von Irma aus Niederbayern

Offline martina-s

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Re: Euter von A-Z
« Antwort #104 am: 08.03.04, 06:59 »
Hallo Jani,
die These kenne ich auch mit HF und Fleckis und dass die Fleckis weniger Zellen haben.
Woran das liegt kann ich mir auch nicht so einfach erklären. Vielleicht deshalb, dass die Schwarzbunten mehr Milch geben und das Drüsengewebe in die Richtung zu sehr strapaziert ist ???
Wir haben Fleckis. Ich kenne aber auch HF - Betriebe und wir und die im Vergleich ergeben auch die oben genannte These. Obwohl die auch nichts anderes machen wie wir.
Liebe Grüße
Martina