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Photovoltaik-Freiflächen!?

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Mirjam:
Bei uns an/Nähe der A 7 haben wir zwei sog. "Sonnenfelder" und da ich meine Digicam immer dabeihab...

So sieht dass dann aus - "versiegelt" ist der Boden ja überhaupt nicht, ich würde sagen, das nimmt dann eher ökologisch Ausmase wie ein Trockenrasen an (bitte beachten - das war Februar, da war noch nix grün), wo der Boden eben nicht! geackert, gesäht, gemulcht oder mit PSM behandelt wird, denn die Kollektoren stehen ja auf Stelzen. Die Frage ist - bei der Nutzung von z.B. Steilhängen hier in Unterfranken die eh schon nicht das Wasser/Mulch etc. haben - ob es wirklich so ein "landschaftlicher Schaden" ist - zumindest beeinträchtigen sie die Nachbarschaft nicht so wie Windkrafträder.

Allerdings sehe ich es auch so - wir haben doch noch soo viel Dachflächen, da brauchen wir doch die Natur nicht vollstellen  ;).

Gruß Mirjam

Mathilde:
Hallo Mirjam,

ich habe nicht geschrieben dass die Photovoltaik den Boden versiegelt sondern ich habe geschrieben dass wir genügende versiegelte Flächen haben um die Dinger aufzustellen. Wäre ja vielleicht auch für Tempelhof eine Alternative  ;D

LG Mathilde

Landmama:
huhu Miriam, ich wohne auch an der A7....allerdings im Süden Deutschlands ;)

hier hauen grad alle ihre Dächer voll und jeder prallt was er kw´s Strom täglich macht....die lügen sich alle gegenseitig an, wie kleine Jungs ;)

wir hätten ja auch Dach für 500qm und wenn wir fertig gebaut haben ganze 700qm !
jeden Tag kommt ein anderer und will unser Dach mieten, da muß ja richtig verdient sein-dank Vater Staat

wir lassen uns jetzt mal vom Maschinenring unverbindlich und ohne Schönreden bereden, ich möchte das mal genau wissen, was uns das kostet und was man monatl. einnimmt....

Caddy:
Hallo, habe nichts dagegen, wenn in günstigen Lagen Photovoltaik-Freiflächen errichtet werden, ist mir
allemal lieber als Biogas, wo man teuere Energie zuerst einsetzen muß, bevor man Strom erntet.
Aus Sonne und Wind Strom erzeugen finde ich einfach gut.
Bei uns schlagen auch alle ihre letzten Dachflächen voll, wir sind einige der Letzten, die noch nichts am
Dach haben. Wöchentlich kommen Angebote von Leuten, die unsere Dächer mieten wollten.
Gut Ding braucht Weile, sag ich mir, müssen ja nicht alle im Strom mitschwimmen, oder etwa doch?
"Was, ihr habt noch keine PV am Dach, bekommt man zu hören."
Einige Informationsveranstaltungen stehen mal auf dem Programm.

Mirjam:
Hallo,

also so blau wie bei uns in Mittelfranken schon ganze Dörfer sind - müssen ja tausende von Bauherren nicht ganz bei der Sache sein sich auf Photovoltail einzulassen.

Die Frage ist immer - was kostet es bei welchem Wirkungsgrad in welcher Region und ich erlebe es immer wieder, das tägliche Erfolgserlebnis ohne CC-Kontrolle: Wie die Besitzer sich über jeden Sonnentag noch mehr freuen, die KW ablesen und ein Standbein (für die Rente?) haben.

Wer sich das alles durchrechnen möchte hinsichtlich der Angebote findet hier einen darauf zugeschnittenen Rechner/Kalkulationsprogramm:

http://w ww.agrarconcept.com/photomat.htm

oder hier: http://w ww.landwirtschaft-bw.info/servlet/PB/menu/1111694_l1/index1215773518694.html

Was mich allerdings mal bei einer Beratung eines Verkäufers geärgert hat war das Argumente, der Betrieb müsse ja gar kein Kapital in die Hand nehmen, das liefe alles einfach über einen Grundbucheintrag. Sodele, die anvisierte Fläche brachte aber an Stromnettogewinn nur 300 - 500 Euro im Monat - davon kann kein Betrieb, keine Familie leben.

Aber die Beleihungsfläche wäre für andere Investitionen dann tabu gewesen, heißt - der Familie hätte keinen Kredit für den neuen 1.000er Maststall aufnehmen können, von dem sie JETZT leben.


Gruß Mirjam

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