Autor Thema: Viele schöne Schafrassen!  (Gelesen 30442 mal)

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Offline Jacqueline

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Re: Viele schöne Schafrassen!
« Antwort #15 am: 14.03.06, 22:35 »
Apropos Felle!!!!!!!!!!!!!!
Wo gebt ihr die  Felle zum Gerben hin?
Bis jetzt haben wir alle felle weggeworfen weil wir nicht wussten wohin damit. Unsere Töchter hätten schon lange gern ein Fell vom eigenen Schaf,aber bisher konnte mir niemand eine adresse geben von einer guten Gerberei.
Maja

Wir bringen unsere Felle zu : http://www.neuenschwander.ch/d/service/lohngerberei/index.html

Es ist schön unseren Gästen und Praktikanten, ein schönes Fell zu schenken.
Auf unserm Bett liegen zwei Felle, ich könnte bei dieser Kälte nicht ohne sie nicht schlafen. Sie liegen auf unserm Duvert und geben mir vor allem noch zusätzlich warm.

Die schönsten Felle sind die von Schwarznasenschafe.
Jacqueline "Wenn wir uns von unseren Träumen leiten lassen,
wird der Erfolg all unsere Erwartungen übertreffen..."
Henry David Thoreau

Offline coni

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Re: Viele schöne Schafrassen!
« Antwort #16 am: 15.03.06, 19:05 »
da sie felle ja super warm sind habe ich ab herbst immer eines im auto bin dann immer schnell warm im rücken
michi

Offline Maja

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Re: Viele schöne Schafrassen!
« Antwort #17 am: 15.03.06, 19:43 »
HAllo Heti
Ich schaff das nicht mit dem Bild reinstellen. BIn zu doof.
Aber du kannst ja mal auf unserer HP schauen www.gleckipetzi.de
Aber Vorsicht nicht ins Gästebuch schreiben.
Maja

Offline Jacqueline

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Re: Viele schöne Schafrassen!
« Antwort #18 am: 15.03.06, 20:00 »

Das Walliser Schwarznasenschaf, aus meiner Region. Ideal, eher für Hobbies - Schäfer!

Dieses Tier stammt aus dem Oberwallis und wird hauptsächlich dort gehalten. Männchen und Weibchen haben gewundene Hörner, ein schwarzes Maul und schwarze Klauen, sowie eine langhaarige weisse Wolle.Diese Rasse ist den schwierigen Bedingungen des Berglebens sehr gut angepasst. Sie ist genügsam und ihrem Siedlungsgebiet treu.Allgemein wirft das Mutterschaf 2 Lämmer im Jahr.Meistens sind die Schafhalter Teilzeitlandwirte. Sie haben so einen umweltfreundlichen Nebenverdienst, denn die Schafe tragen zur Landschaftspflege sowie zur Einschränkung der Lawinengefahr bei.
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Offline Danny

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Re: Viele schöne Schafrassen!
« Antwort #19 am: 15.03.06, 20:54 »
Die sehen ja süß aus!
Wir werden uns wohl eines Tages (vermutlich aber schon dieses Jahr) auch zwei bis drei Schafe anschaffen, da wir ein paar ziemlich abschüssige Wiesen haben und keinen Bock, bei diesen extensiv genutzten kleinen Grünflächen ewig mit dem Handmäher ranzumüssen (was sich nicht lohnt).
Bisher geht der Trend zum Fuchsschaf, aber entschieden ist noch nix.
Liebe Grüße
Danny

Auch an Tagen, da Regendunst den Berg verhüllt, bleibt er wunderschön.

Offline Jacqueline

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Re: Viele schöne Schafrassen!
« Antwort #20 am: 16.03.06, 08:31 »
Die sehen ja süß aus!
Wir werden uns wohl eines Tages (vermutlich aber schon dieses Jahr) auch zwei bis drei Schafe anschaffen, da wir ein paar ziemlich abschüssige Wiesen haben und keinen Bock, bei diesen extensiv genutzten kleinen Grünflächen ewig mit dem Handmäher ranzumüssen (was sich nicht lohnt).
Bisher geht der Trend zum Fuchsschaf, aber entschieden ist noch nix.

Lieber Danny

Uns fragen manchmal Leute an, ob sie nicht so ein bis zwei  Rasenmäherschafe kaufen sollten, um sie auf ihrem Grndstück grassen lassen können, da es lästig sei immer zu mähen und im Herbst hätte sie dann eigenes Fleisch. Doch viele dieser Menschen sind sich nicht bewusst, das es für die Schafe nicht gut während Wochen auf dem gleichen Grundstück zu grasen.  Die Rotation ist wichtig, schon wegen den Parasiten, die sie haben können. Man improvisiert sich nicht als Schafzüchter.

Wir haben mehrere Grundbesitzer, die den Versuch starteten, und schlusssendlich die Wiese meinem Mann übergaben, der dann zwei- bis dreimal im Jahr mit der Herde für eine Woche die Herde dort liess. Was dabei Mühsam ist, es ist Abgemacht, dass der Besitzer sich um den Zaum kümmern soll, was er nicht immer macht. Er lässt seinen Zaun vergammeln und dann kann es vorkommen, dass die Schafe einen Ausgang finden! Für solche kleine Flächen erhalten wir keine Direktzahlungen, und die Besitzer können auch etwas für ihre Wiese tun!

Danny, Du schreibst, ihr hättet mehrere Wiesen, somit ist die Rotation der Schafe bei Dir kein Problem. LG Jacqueline
« Letzte Änderung: 16.03.06, 08:33 von Jacqueline »
Jacqueline "Wenn wir uns von unseren Träumen leiten lassen,
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SHierling

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Re: Viele schöne Schafrassen!
« Antwort #21 am: 16.03.06, 08:42 »
Hallo,
Ich kann Jaqueline zur recht geben - für die meisten Grundstücke sind Schafe nicht geeignet, und Einzelhaltung von Schafen ist in D auch gar nicht mehr zulässig soweit ich weiß - aber das nur am Rande.

Wenn es schon ein bißchen Fläche ist aber für Leistungsschafe nicht reicht, könnte man noch an Quessant denken (Zwergschafe), oder eben Skudden. Die sind extrem Standorttreu und brauchen nicht ganz so viel Platz (trotzdem aber Umtrieb), lassen sich dafür aber schlechter Vermarkten.

Grüße
Brigitta

Offline Danny

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Re: Viele schöne Schafrassen!
« Antwort #22 am: 16.03.06, 08:56 »
Ums Vermarkten geht es dabei eigentlich sowieso nicht, wäre eher Hobbyhaltung und eben, um unsere Extensivwiesen, die wir ansonsten mähen müssten, etwas "pflegen" zu lassen. Ist ja nun auch nicht so, dass wir da ganz ohne Verstand ohne Vorwissen rangehen würden, zwar haben wir selbst (will sagen GöGa und ich) noch keine Schafe gehalten, aber schon öfter die inzwischen vierköpfige Herde unserer Verwandten gepflegt und sind in Sachen Tierhaltung insgesamt nicht ganz unbedarft (Milch- und Mutterkuhhaltung, Schweine, Hühner und diverse Kleintiere gibt/gab es bei uns).
Außerdem war der Vater meiner SM Wanderschäfer mit einer Riesenherde, SM kennt sich also gut genug aus, denke ich, und sie meinte auch schon, wir sollten das wirklich mal versuchen  ;)
Liebe Grüße
Danny

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Offline Jacqueline

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Re: Viele schöne Schafrassen!
« Antwort #23 am: 16.03.06, 09:12 »
Hier noch Bilder von einem anderer Schafrasse, meiner Heimat. Das Walliser Landschaf, auch Roux du Valais genannt.

Text aus folgender Homepage: http://www.prospecierara.ch/
Herkunft und Entwicklung    

Das Walliser Landschaf, auch Roux du Valais und früher Roux du Pays genannt, hat seine Ursprungsverbreitung im Oberwallis, wo es zeitweise fast ebenso häufig war wie das bekannte Walliser Schwarznasenschaf. Die Abstammung ist nicht mehr genau zu eruieren, doch wahrscheinlich gehört zu seinen Vorfahren das ausgestorbene Kupferschaf. In den 80er Jahren stand das Walliser Landschaf kurz vor dem Aussterben, es war nur noch bei vereinzelten Züchterinnen und Züchtern zu finden. Deshalb startete ProSpecieRara 1985 ein Projekt zur Erhaltung dieser urtümlichen Walliser Schafrasse.

Andere Walliser Schafrassen sind ausgestorben, so die kleinwüchsigen und hornlosen Roux de Bagnes, die schwarzen Lötschenschafe und die Visper Schafe.
     
Heutige Verbreitung    

Heute ist das Walliser Landschaf nicht nur in seinem Heimatkanton verbreitet, es finden sich auch viele Herden im westlichen Mittelland, im Jura, in den Berner Alpen und im Welschland. Über 70 Züchter halten diese Schafe.

Bestandesentwicklung: stabil
Nutzung: Fleisch und Wolle
     
Zuchtziel    
Widerstandskraft, Geländegängigkeit, Gesundheit, frei von Erbfehlern
Gute Fruchtbarkeit
Gute Muttereigenschaften (Aufzuchtleistung)
Langlebigkeit
Mittlere Mastfähigkeit auf der Basis von Rauhfutter
Schnelles Wollwachstum
     
Rassenporträt    

Das Walliser Landschaf ist mittel- bis grossrahmig, hat wenig ausgeprägte Fleischpartien und ist eher leicht: Auen wiegen 50 bis 75, die Widder 60 bis 90 Kilogramm.

Es ist ein genügsames, wenig auf Mastleistung spezialisiertes Schaf, das für die extensive Haltung besonders geeignet ist. Es kommt auch mit minderwertigem Futter gut aus. Seine besonderen Merkmale sind die rollenförmige Behornung beider Geschlechter, die Rammsnase und natürlich die rotbraune Wolle, die grob, lang und schnellwachsend ist. Oft tragen die Schafe ein weisses Blümchen oder einen Stern am Hinterkopf. Manchmal ist die Schwanzspitze weiss gefärbt.

Das Walliser Landschaf bewegt sich sehr geschickt im Hochgebirge und ist an die dortigen rauhen Bedingungen hervorragend angepasst. Es hat einen ruhigen Charakter und einen ausgeprägten Herdentrieb. Ablammungen sind asaisonal.
     
Jacqueline "Wenn wir uns von unseren Träumen leiten lassen,
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Henry David Thoreau

Offline Heti

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Re: Viele schöne Schafrassen!
« Antwort #24 am: 16.03.06, 14:35 »
HAllo Heti
Ich schaff das nicht mit dem Bild reinstellen. BIn zu doof.
Aber du kannst ja mal auf unserer HP schauen www.gleckipetzi.de
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Maja

Hallo maja,

komme da irgendwie nicht weiter als zur Startseite  ???
ist das eine da ein Shropsh... ? Sieht irgendwie aus wie Schaf, hatte mir ganz was besonderes darunter vorgestellt ??
Gruß Hedwig

SHierling

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Re: Viele schöne Schafrassen!
« Antwort #25 am: 17.03.06, 09:02 »
Zitat
? Sieht irgendwie aus wie Schaf, hatte mir ganz was besonderes darunter vorgestellt ??
Grünlila Punkte? Das ganz besondere an den Shropshire sind ja die Eigenschaften, nicht das Aussehen ;)

Ich hab nochmal zu Kamerunschafen nachgelesen was hier so herumlag - positiv für Bequeme und Wolle-Nicht-Nutzer ist halt das man sie nicht scheren muß, andererseits scheinen sie nicht ganz so robust zu sein wie die einheimischen Schafrassen, zumindest meinte unser Schaf-TA, das sie aufgrund ihrer Herkunft (Afrika!) mit den einheimischen Parasiten schlechter zurande kommen als andere Rassen und auch nicht alle 3 Haartypen entwickeln (für die Wetterfestigkeit) sondern nur zwei.

Der Vollständigkeit halber noch Bilder von Skudden, auch sehr genügsam, sehr robust, wenig Platz, gutes Herdenverhalten v.a. der Böcke (können das ganze Jahr dabei bleiben). Waren schwer vom Aussterben bedroht, geht jetzt aber schon wieder einigermaßen.
http://bb01.de/bilder/sk_paar_weiss.jpg
http://bb01.de/bilder/sk_bock_weiss.jpg
sind winterfest, gehen freiwillig nicht in den Stall, lammen auch im Schnee.
http://bb01.de/bilder/moehrenschaf1.jpg

@martina: so besser? ;)
Grüße
Brigitta
« Letzte Änderung: 17.03.06, 09:19 von SHierling »

Offline Autokamm

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Wer kennt diese Zwergziegen-Rasse?
« Antwort #26 am: 05.04.07, 16:59 »
Liebe BTlerinnen,
kann mir jemand helfen? Wer kennt diese Zwergziegen-Rasse?
Leider ist die Kleine noch sehr scheu, deshalb ist das Bild nicht so gut. Ich hoffe, Ihr könnt trotzdem genug erkennen.

Schon einmal vielen Dank im Voraus
und ein schönes und gesegnetes Osterfest

LG
Viele Grüße aus dem Bergischen


Jede Gattin klug und weise kocht des Mannes Lieblingsspeise!

Antrea

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Re: Wer kennt diese Zwergziegen-Rasse?
« Antwort #27 am: 05.04.07, 20:15 »
Hallo,

kann Dir leider nicht weiterhelfen. Falls Du hier keine Antwort bekommen solltest, probiere es doch mal bei www.ziegen-treff.de, einer sehr guten Seite von Ziegenfreunden.

Gruss,
Andrea