Autor Thema: MEG und BDM?  (Gelesen 98208 mal)

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Ginger

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #165 am: 23.11.07, 09:11 »
Hallo,

wir sind heute dem BDM beigetreten.

LG Ginger

Offline Internetschdrieler

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #166 am: 23.11.07, 22:44 »
Ich staune, der Verein ist doch lernfähig, oder er wurde von der Genehmigungsbehörde auf die Finger geklopft:

http://www.bdm-verband.de/userfiles/file/pdf_presse/PressemitteilungMilchBoardBasispreis2111.pdf

der entscheidende Satz ist doch, sinngemäß zitiert: "Dieser Mindestbasispreis ist von den Mitgliedern des Milchboards in ihren Vermarktungsorganisationen umzusetzen...." und jetzt kommts, "....soweit dies rechtlich zulässig ist"

Auf welcher Grundlage die Molkereigenossenschaften, die immerhin knapp 50 % in Bayern und über 75 % der Milch in Deutschand erfassen, den Auszahlungspreis festlegen steht in deren rechtsgültigen Satzungen.  In den MEG's ist die Rechtslagen etwas anderst, aber nicht grundlegend.
Dies hat wohl auch Andreasr erkannt:

Nachdem der BDM erfolgreich ausgebremst und zum Bettvorleger mutiert ist, ......

....und wer liegt darauf? Der vom BDM kastrierte*) Kater Namens "MilchBoard" und spielt mit seinem "Mindest-Basispreis" über den ein Milchbauer erst kürzlich treffend sagte: In einer Marktwirtschaft ist er in
guten Zeiten nutzlos und in schlechten Zeiten hilflos

*) das kommt davon, wenn Leute stur an einem Konzept festhalten, das nicht in unsere Marktwirtschaft passt

Internetschdrieler

Drällä

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #167 am: 25.11.07, 14:27 »
Jetzt mal eine ganz dumme Frage.

In der Pressemitteilung des Milchboard vom 21.11.2007 steht:

"Nach Sichtung .... haben Vorstand und Beirat der MEG Milch Board w.V. den so genannten Basismilchpreis für das Jahr 2008
in Höhe von 43 Cent/kg Milch (bei 3,7% Fett und 3,4% Eiweiß netto) vorgeschlagen.
............. Im nächsten Schritt werden die Molkereien von der Basispreis-Feststellung in Kenntnis
gesetzt und gebeten, dem Milch Board ihre Haltung dazu mitzuteilen."

Nach § 39 der Satzung des Milchboards muss aber die Delegiertenversammlung darüber entscheiden, ob der vom Vorstand vorgeschlagene Basismilchpreis angenommen wird oder abgelehnt wir.

Und soviel ich weiss, gibt es die aus den 10 Delegierten bestehende Delegiertenversammlung ja noch gar nicht, weil ja noch nicht einmal die Regionalverbände, aus denen dann prozentual anteilig nach der Mitgliederstärke der einzelnen Regionalverbände die Delegierten entsandt werden sollen, bestimmt sind.

Also gibts auch noch keine aus den Delegierten bestehende Mitgliederversammlung.

Und dann gibts auch noch keinen ordentlich zustandegekommenen Basismilchpreis, den das Milchboard aber in seiner Pressemitteilung schon gross ankündigt.

Also macht das Milchboard (oder die, die sich als Anführer berufen fühlen) einfach was es will und ohne dass sie sich über die Satzung oder die satzungsmäßigen Mitspracherecht der Mitglieder was kümmert - oder wie??

Ich muss da wohl meiner besseren Hälfte, die immer sagt, beim BDM und Milchboard küngeln sowieso bloß ein paar Leute untereinander was aus (ohne sich um die Mehrheit der Mitglieder und deren Mitspracherechte was zu scheren), und berufen sich dann darauf, dass das der Wille der großen Mehrheit der Mitglieder (die überhaupt nicht gefragt werden) ist.



maenner

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #168 am: 25.11.07, 21:17 »
@ annelie

Ich habe gemeint den Ausstieg vieler Milchviehbetriebe nicht den Ausstieg aus der Quote.

Man muss sich halt meiner Meinung nach fragen wer den Quotenausstieg für uns beschließen lässt bzw. beschließt!

glaubst du die Menge wird bei so einem Preis noch lange so bleiben wenn es keine Quote mehr gibt?!

Wir könnten ohne große Investitionen den Milchkuhbestand von 70 auf 120 Kühe aufstocken - haben dafür auch genügend Fläche ehrlich gesagt wissen wir garnicht mehr wohin mit der Grassilage. Melkstand 2*8 Side by Side auf 2*10, Außenliegeboxen Anbauen, Leistung kann auch noch erhöht werden - es gibt so viele die das gleiche können! Außerdem haben wir unseren Stall zur Zeit unterbelegt - könnten auch 85 Kühe jetzt schon halten - wenn - die Quote nicht wäre und warum sollten wir das dann nicht machen - wenn es nicht sehr viel mehr arbeit macht?! Und selbst wenn die Getreidepreise so bleiben werden, wird wohl auch weiterhin der Ackerbau teilweise von der Viehhaltung profitieren Gülle etc. Außerdem weis man zumindest bei uns nicht wohin mit dem Grünland - wenn man einen Acker pachtet ist meist auch Grünland dabei das verwertet werden sollte bzw. kann - über Milchkühe

Die Quote hat nur deshalb nicht funktioniert, weil es die Intervention gab! Es muss eben politischer Druck aufgebaut werden!




« Letzte Änderung: 25.11.07, 21:33 von frankenbauer »

maenner

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #169 am: 28.11.07, 15:03 »
@ annelie

Ja klar werden auch weiterhin Betriebe aufhören, aber meinst du nicht dass die Milch die diese ermolken haben von Betrieben die ihren Betrieb auf Wachstum ausgerichtet haben locker übernommen wird und pro ha auch mehr Milch ermolken wird?!

Man braucht ja nur in Ländern schauen wo es keine Quoten mehr gibt!

Jeder geht seinen eigenen Weg - ist ja auch klar! Aber die Kostensituation wird sehr schwierig auch für größere Betriebe oder gerade für diese wenn wir kein Mittel haben die Menge insgesamt auf den Verbrauch einzustellen und damit auf den Preis Einfluss zu nehmen! Habe kürzlich erfahren, dass ein Zuchtsauenhalter mit 600 Zuchtsauen pleite gegangen ist! - Nachhaltigkeit? - von wegen! Jetzt wird schon wieder von Intervention gesprochen!

Politischer Druck ist ja bereits aufgebaut worden - aber eben noch nicht genug!

@ Internetschdrieler


Ich staune über einen anderen Verband der anscheinend lernfähig ist

In der Zeitung des Genossenschaftsverbandes Profil ist ein Interview mit H. Foldenauer, Stephan Götzl Präsident des Genossenschaftsverbandes Bayern und dem Geschäftsführer einer Genossenschaftsmolkerei.

Wörtlich ist hier enthalten: Stephan Götzl: "Nach der Genehmigung des Milch Board duch das bayerische Landwirtschaftsministerum sehe ich mehr Gemeinsamkeiten als Trennendes."

Weiter erklärt er: " Für mich ist entscheidend, dass wir nach Gesprächen mit dem Milch Board verstanden haben, dass man im Board einen Ansatz verfolgt, der nicht gegen Genossenschaften gerichtet ist. Wir sind uns einig, dass es das Gemeinsame Ziel ist, innerhalb der genossenschaftlichen Strukturen den besten Preis für die Milcherzeuger anzustreben. Mit dieser Positionierung des Milchboard habe ich keine Probleme."

Woher willst du eigentlich wissen, dass dieses Konzept nicht in eine Marktwirtschaft passt?


« Letzte Änderung: 28.11.07, 15:06 von frankenbauer »

Offline Internetschdrieler

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #170 am: 30.11.07, 01:12 »
@ Internetschdrieler
Ich staune über einen anderen Verband der anscheinend lernfähig ist

In der Zeitung des Genossenschaftsverbandes Profil ist ein Interview mit H. Foldenauer, Stephan Götzl Präsident des Genossenschaftsverbandes Bayern und dem Geschäftsführer einer Genossenschaftsmolkerei.

Wörtlich ist hier enthalten: Stephan Götzl: "Nach der Genehmigung des Milch Board duch das bayerische Landwirtschaftsministerum sehe ich mehr Gemeinsamkeiten als Trennendes."

Weiter erklärt er: " Für mich ist entscheidend, dass wir nach Gesprächen mit dem Milch Board verstanden haben, dass man im Board einen Ansatz verfolgt, der nicht gegen Genossenschaften gerichtet ist. Wir sind uns einig, dass es das Gemeinsame Ziel ist, innerhalb der genossenschaftlichen Strukturen den besten Preis für die Milcherzeuger anzustreben. Mit dieser Positionierung des Milchboard habe ich keine Probleme."
Wenn sich das Milchboard im Sinne der erteilten Genehmigung und deren Auflagen hält und hier ist der Satz, "soweit dies rechtlich zulässig ist", der entscheidende, hat der Genossenschaftsverband mit der MEG-Milchboard keine Probleme. Dies hat er wohl erkannt. Daß damit der Mindestbasispreis zum Papiertiger wird haben dessen Erfinder noch nicht ganz geschnallt.
Oder doch? Ziehen sie deshalb in "Zeugen Jehovas-Manier" zu zweit von Hof zu Hof um mit Psychodruck eine Unterschrift zum Milchboard zu erhalten. Nur wenn die Argumente dünn und nicht überzeugend sind greift man zu solchen Mitteln.

Wenn die letzten noch ins "Boot" geholt werden müssten, könnte ich es noch verstehen. aber wenn bei 30.000 BDM-Mitglieder erst knapp 18.000 im Milchboard sind, bin ich mit meiner Skepsis, daß dieses System  nicht in die Landschaft paßt wohl nicht alleine.
Wie so ich das weiß? Weil Planwirtschaft und Marktwirtschaft zwei Paar Stiefel sind.

Internetschdrieler



maenner

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #171 am: 30.11.07, 01:18 »
 Wenn ich die Ferkelpreise sehe, dann kann ich mir eben gut vorstellen, dass ein Ferkelerzeuger, der erst gebaut hat in finanzielle Schwierigkeiten gerät (In der Höheren Landbauschule haben wir auch bei Ferkelerzeugern eine Risikoanalyse gemacht). Außerdem warum wird sonst von der EU - Kommision von Exporterstattung und Intervention gesprochen?! Aber man wird sehen wie sich der Schweinemarkt weiterentwickelt! Selbstversorgungrad liegt ja mittlerweile auch schon über 100%! Übrigens hab hier auch ein bisschen Einblick - wir haben noch 800 Mastschweine seit 1986!

Und versteh mich bitte nicht falsch, ich hab auch keine Angst vor einer Zukunft ohne Quote! Und ich seh da auch nicht gerade das große Schreckgespenst. Mir ist nur klar, dass man den Milchmarkt auch nicht  mit dem Schweinemarkt vergleichen kann (lange Vorlaufzeit bis zur Milchkuh, Langzeitige Lieferverträge etc.) Und außerdem möchte ich nicht, im Gegensatz zu dir, zu Grenzkosten arbeiten müssen sondern für mich sind die Vollkosten der richtige Ansatz!

Besonders viel mehr Menge braucht es sowieso nicht und der Markt ist wieder ein Angebotsmarkt in der wir in schlechter Verhandlungsposition sind. Und so wie du denken übrigens viele die noch Aufstocken wollen - siehe Stallbauseminare! Aber ich lass dich gerne in dem Glauben dass es nicht mehr Milch wird!

@ Internetschdrieler

seit wann hat Kanada keine Marktwirtschaft?


Gruß frankenbauer

Offline Internetschdrieler

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #172 am: 30.11.07, 08:41 »
@ Internetschdrieler
seit wann hat Kanada keine Marktwirtschaft?
Ach ja Kanada, auf dieses Argument habe ich gewartet. BDM-aktuell läßt grüßen ;)
Ein relativ kleiner noch abgeschotteter Markt (Wurde schon mehrmals als nicht WTO-Konfoorm eingestuft). Die Quotenpreise irgegendwo hoch über den Wolken und unter dem Strich?  ???
Daß so ein gut ausgebildeter Landwirt wie du, (HLS) sich nicht breiter informiert wundert mich.

Die BDM-Funktionäre werden bestimmt wieder einmal rüber fliegen und das System studieren ;D oder einen Referenten einfliegen lassen. Irgend etwas müssen sie ja tun mit dem vielen Geld, wo sie den Milchbauern aus den Taschen ziehen.

Internetschdrieler 
« Letzte Änderung: 01.12.07, 21:22 von Internetschdrieler »

Offline albert

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #173 am: 30.11.07, 09:51 »
Hallo .
ja also , soviel ich weiß ist dieMitgliedschaft im " BDM " freiwillig und mir hat der BMD auch noch kein Geld aus der Tasche gezogen , im Gegensatz zu Einrichtungen ,die der Bauernverband mit Zähnen und Klauenn verteidigt , z.B. CMA......
« Letzte Änderung: 30.11.07, 10:16 von albert »

Offline Eifelfreund

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #174 am: 01.12.07, 15:11 »
Hallo Albert

Und was macht der BDM mit deinem Beitrag???
Viele Grüße
Werner

maenner

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #175 am: 02.12.07, 12:05 »
@ Internetschdrieler

Die Quotenkosten sind zwar hoch aber unter dem Strich bleibt mehr auch wenn man aufstocken und Stallbauen will - hab ich bei einem Programm (von der HLS- DynLiqui), in dem man alle möglichen Szenarien durchspielen kann und die Liquidität und Stabilität der nächsten zehn Jahre sieht - ausprobiert! Da waren die Quotenkosten bei 1,5 €/kg und 43 Cent Milchpreis! hab einen Stall gebaut mit 80 Milchkühen (bei 9000 kg Milchleistung)

Und im Vergleich hab ich 28 cent Milchpreis angenommen und ohne Quote gerechnet - und das war eben bedeutend schlechter!
um allerdings die Preisspirale nach oben nicht zu stark werden zu lassen könnte man ja alternativ auch auf Lieferrecht umstellen, und die Lieferrechte der aufgebenden Landwirte gleichmäßig an die noch produzierenden Landwirte verteilen, was allerdings wieder Versorgungsengpässe mit sich bringen würde, da die Milch nicht von allen ermolgen werden kann! Allerdings könnte man es auch so regeln dass die Landwirte, die aufstocken wollen auf Antrag Lieferrechte bekommen, und die anderen, die nicht daran interesisert sind die Produktion auszuweiten nichts bekommen! Ich denke schon, dass man das ohne größeren Kostenaufwand hinbekommen müsste! Und wenn zu wenige aufhören muss man eben mit dem Bauen noch warten! Wichtig ist schließlich dass der Preis auch alle Kosten deckt!

Nur weil es nicht WTO konform ist soll es nicht in eine Marktwirtschaft passen? Was ist mit Opec oder der Stahlindustrie? Ist das nicht auch so ähnlich?



@ annelie

Ich kenn zwar deinen Betrieb nicht aber mich würde von dir interessieren was für einen Zinssatz du fürs Eigenkapital und was für einen Stundenlohn du in deiner "Vollkostenrechnung" angesetzt hast?! Ich kann nur eines sagen - zu vollkostendeckenden Preisen hat die letzten Jahre von uns HLS lern die Milchvieh haben keiner annähernd gearbeitet! Und das hab ich schwarz auf weis gesehen!

@ Eifelfreund

Wie gesagt freiwillig!

Ach ja, hab noch was anzumerken! Zuerst werden Förderungen gegeben, dass vermehrt und in große Schweineställe investiert wird, und dann wird wieder Geld ausgegeben um diesen Überschuss am Weltmarkt "verbilligt" anbieten zu können. Das soll einer einmal der Bevölkerung erklären können!

die Milchwerke Straubing haben ein Schreiben an ihre Mitglieder ausgegeben, in dem der Eintritt zum Milch Board ausdrücklich empfohlen wird!
« Letzte Änderung: 02.12.07, 16:11 von frankenbauer »

Offline Internetschdrieler

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #176 am: 02.12.07, 22:03 »
Nur weil es nicht WTO konform ist soll es nicht in eine Marktwirtschaft passen? Was ist mit Opec oder der Stahlindustrie? Ist das nicht auch so ähnlich?
Das kommentier ich jetzt nicht weiter, wer das kanadische Quotensystem, die Opec und die Stahlindustrie in einen Topf wirft..... Ich will jetzt marktwirtscahftlich nicht bei Adam und Eva anfangen.

Deine Berechnungen sind mir aus früheren Postings von dir bekannt. Papier ist geduldig und ein PC-Programm auch. Wenn ich meinem (staatlichen) Berater* geglaubt hätte, würde ich heute an einer Biogasanlage rum schrauben >:(
* die gleichen die in den LW-Schulen den Nachwuchs unterrichten >:( >:(

die Milchwerke Straubing haben ein Schreiben an ihre Mitglieder ausgegeben, in dem der Eintritt zum Milch Board ausdrücklich empfohlen wird!
Das gleiche hätte der Genossenschaftsverband auch tun sollen, er hätte sich viel Ärger erspart. Weil, wie zitierte ich hier schon mal einen Milchbauern: Das Milchboard, ein zahnloser Papiertiger - in guten Zeiten nutzlos; in schlechten Zeiten hilflos.

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maenner

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #177 am: 03.12.07, 00:21 »
@ Internetschdrieler

Ich würde gern von dir "alleswissender" Internetschdrieler wissen warum wohl das kanadische Quotensystem nicht WTO konform ist!?


Deine Berechnungen sind mir aus früheren Postings von dir bekannt. Papier ist geduldig und ein PC-Programm auch. Wenn ich meinem (staatlichen) Berater* geglaubt hätte, würde ich heute an einer Biogasanlage rum schrauben >:(
* die gleichen die in den LW-Schulen den Nachwuchs unterrichten >:( >:(

Sorry, Ich hab mich nur gewundert dass du gesagt hast ich hätte mich nicht breiter informiert!?
freilich geben die Berater oft falsche Tipps, weil sie schließlich auch nicht in die Zukunft schauen können! Aber ich weiß eben was ich gerechnet habe und da ists eben so wie ichs gesagt habe. Und Landwirtschaftsschule ist auch nicht mit HLS vergleichbar! Nur mal so zur Info!

Außerdem hab ich einen bekannten der als Praktikant bei einem kanadischen Milchviehbetrieb gearbeitet hat! Und der ist mit dem auch verwandt! Einen Stundenlohn im Vergleich zu anderen Branchen, den wir hier in der Landwirtschaft nicht annähernd bezahlen könnten! Und genügend Arbeitskräfte hatte der auch beschäftigt!

]
Das gleiche hätte der Genossenschaftsverband auch tun sollen, er hätte sich viel Ärger erspart. Weil, wie zitierte ich hier schon mal einen Milchbauern: Das Milchboard, ein zahnloser Papiertiger - in guten Zeiten nutzlos; in schlechten Zeiten hilflos.

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Was ist dann die Bayern - Meg?

frankenbauer
« Letzte Änderung: 03.12.07, 00:55 von frankenbauer »

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #178 am: 03.12.07, 08:01 »
@ frankenbauer

ich bin weder allwissend noch sonst was, sondern nach wie vor lernfähig. Die Einordnung des kanadischen Modells als nicht WTO-konform kommt von der WTO selbst. Als breitinformierter Berufskollege solltest du das wissen.


Und Landwirtschaftsschule ist auch nicht mit HLS vergleichbar! Nur mal so zur Info!


Ich weiß..... andächtig blicke ich nach oben ;D 


Und was ist dann die Bayern - Meg?


Eine Vermarktungsorganisation, die aktive Preispolitik betreibt, in der Vertragsgestaltung molkereibezogene Preisvergleiche ablehnt und so bis ins Jahr 2008 hinein die Duftmarken in Sachen Milchauszahlungspreis gesetzt hat.

Internetschdrieler

maenner

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #179 am: 03.12.07, 09:14 »
@ Internetschdrieler

Ich möchte hier nicht abgehoben erscheinen, aber die HLS ist eben im Gegensatz zur Landwirtschaftsschule eine Vollzeitschule und die Lehrer beschäftigen sich nur mit den Betrieben der Schüler. Es ist also garnicht möglich in der Landwirtschaftsschule die gleiche Ausbildung zu bekommen!

@ frankenbauer

Eine Vermarktungsorganisation, die aktive Preispolitik betreibt, in der Vertragsgestaltung molkereibezogene Preisvergleiche ablehnt und so bis ins Jahr 2008 hinein die Duftmarken in Sachen Milchauszahlungspreis gesetzt hat.

Internetschdrieler

wennst meinst!