Autor Thema: MEG und BDM?  (Gelesen 98473 mal)

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Offline mary

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #120 am: 17.11.07, 10:02 »
Hallo Geli,
es ist aber nicht nur die Einseitigkeit in Richtung Milch, sondern insgesamt - die fachlichen Informationen sind sehr einseitig.
Einzig der Frauenteil ist es überhaupt noch wert, diese Zeitschrift anzuschauen. Leider sehe ich es bei anderen Fachzeitschriften sehr ähnlich.
Neutrale Infos sind gar nicht so einfach zu finden. Ob es der Ladnwirtschaft gut tut, wenn die Fachzeitschriften alle aus einem Guss und in einer Hand sind, das bezweifle ich stark.
Und der ewige Kampf  Bauernverband - BDM der hängt mir zum Hals heraus.
Anstatt die Kräfte zu bündeln, werden sie gegeneinander benutzt.
Wenn wir die Probleme, die auf die Landwirtschaft zukommen- in dem genau gleichen Muster lösen lassen, dann sehe ich schwarz.
Herzliche Grüsse
maria

Offline fanni

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #121 am: 17.11.07, 10:20 »

Und der ewige Kampf  Bauernverband - BDM der hängt mir zum Hals heraus.
Anstatt die Kräfte zu bündeln, werden sie gegeneinander benutzt.



Genau und unterschrieben!!! Hoffentlich lesen das ein paar. Ich habs schon mal gesagt "Ricolaaaaa!"
Herzliche Grüße von Fanni

Jan

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #122 am: 17.11.07, 10:53 »
Und der ewige Kampf  Bauernverband - BDM der hängt mir zum Hals heraus.
Anstatt die Kräfte zu bündeln, werden sie gegeneinander benutzt.

Da bist du nicht alleine!

Man sollte mal versuchen die persönlichen Eitelkeiten beiseite zu legen und gemeinsam für ein Ziel eintreten.

Aber, was rutschte neulich einem BDMler raus: "wir würden uns freuen, wenn der Milchpreis sinken würde, dann würden mehr bei uns unterschreiben" :o

Da frage ich mich, ob der überhaupt noch die richtige Einstellung zu seinem Ehrenamt hat ::)
Das frage ich mich allerdings bei einigen von beiden Verbänden.

Allerdings muß man, wie es in einer Demokratie üblich ist (sein sollte), damit leben können, daß andere die Mehrheit haben und damit ihr Weg eingeschlagen wird.

Mit etwas Toleranz und Respekt würden wir viel mehr erreichen!

Offline mary

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #123 am: 17.11.07, 11:28 »
Hallo fanni,
was nützt lesen, vom Lesen alleine ändert sich nichts. Denn dann würde ein wunderschönes Kochbuch auch satt machen ;D
Es muss sich in den Köpfen was ändern-
und da sehe ich noch sehr wenig Einsicht.
Solange der Bauernverband der Meinung ist, dass es nur ihn als Vertretung geben darf- wird jede Bemühung  von anderen Seiten bekämpft werden.
Und da Kampf immer Gegenkräfte  erzeugt, wird hier soviel unnötige Kraft verschwendet.
Ohne BDM hätte sich im Milchbereich bestimmt nicht soviel getan-
aber weil nicht sein kann, was nicht sein darf, erleben wir jetzt wieder die üblcihe Praxis.
Mir fällt immer wieder ein Satz von Alois Glück ein,
den er in einer Veranstaltung einmal gesagt hat:
Veränderungen gehen immer von Minderheiten aus, nie von Mehrheiten.

Was könnten wir miteinander ereichen- statt gegeneinander.
Aber dazu bräuchten wir ein gemeinsames Ziel, eine gemeinsame Vision.
Saint Exyperié hat auch einen Satz geschrieben:
Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Leute zusammen, um Holz und Werkzeuge zu beschaffen, sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten Meer.


Leider wird uns immer vermittelt, dass wir die Werkzeuge brauchen, um gegeneinander vorzugehen. Und so kommen wir nicht weiter.
Mich k....... dieses Gegeneinander inzwischen gewaltig an.
Wir werden uns aber erst miteinander auf dem Weg machen, wenn uns bewusst ist, was wir zu verlieren haben.
Herzliche Grüsse
maria



Offline Internetschdrieler

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #124 am: 18.11.07, 00:47 »
Aber, was rutschte neulich einem BDMler raus: "wir würden uns freuen, wenn der Milchpreis sinken würde, dann würden mehr bei uns unterschreiben" :o
...und dann würde er wieder steigen ??? ;D

Erst vor kurzem in einer Runde von 11 Milchbauern (ich denk mal 8 hatten das Milchboard unterschrieben) ging es um die Verdienste des BDM in Bezug auf den derzeitigen Milchpreis. ....unterschreib ich alles, sagte ich, wenn du unterschreibst, dass der Weizenpreis aufgrund vom BDW gestiegen ist. "BDW?" "klar BDW - Bund deutscher Weizenerzeuger!"  "Den gibt es doch gar nicht!"  "Den gibt es nicht? Ja warum ist dann der Weizenpreis gestiegen?"

wir habens letztes Jahr gekündigt, geht mir jetzt auch nicht ab, denn für Milch und auch anderes gefällt mir das Allgäuer inzwischen echt besser und nicht nur wegen BDM und so, sondern das war auch schon vorher so.
Übrigens: Beim Verlag vom Allgäuer ist vor Jahren der Landwirtschaftsverlag Münster eingestiegen und an diesem ist der DBV auch beteiligt.

Und: die MeG-Milchboard hat als ihr Bekanntmachungsorgan die DLZ aus dem Hause DLV München in ihrer Satzung ( § 52) festgeschrieben - das wird den Machern vom "Allgäuer Bauernblatt" gestunken haben

Internetschdrieler

Offline fanni

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #125 am: 18.11.07, 08:43 »
Ach Internetschdrieler,

mir ist es momentan eigentlich wurscht, wem was stinkt. Wir haben letztes Jahr unsere ganzen Abos durchforstet und aussortiert, was wir wirklich lesen und was gefällt und warum. Sind einige rausgefallen. und LV Münster ist auch nicht schlecht............und ich werde immer mehr zum Allgäu-Fan, gell!!

ich les ja vorzugsweise Land Aktiv, das weißt du ja ;)

Und das Zitat das Jan gebracht hat (gut dass es hier steht, Jan!!) find ich einfach nur blöd, werde ich ihnen unter die Nase reiben!!! Irgendwie ist jetzt schluß mit Holterdipolter und zwar überall........


By the way, ich hab seit Jahren eine "treue" Milchkundin/Nachbarin/Freundin, die mir immer 50 ct für den Liter gezahlt hat. Nun ich werde nicht erhöhen ;), weil ich es so will!!!
Herzliche Grüße von Fanni

Offline mary

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #126 am: 18.11.07, 08:58 »
Hallo fanni,
wir waren auch beim Aussortieren, man könnte 100 Fachzeitschriften haben, viele Artikel sind sowieso gleich und die paar Glücksfälle findet man auch manchmal so.
Die beste Form der landw. Bildung ist- alte Fachzeitschriften so über einen Zeitraum von 1o Jahren auszusortieren und wirklich nochmals durchzublättern.
Da kommt man so ins Staunen, was uns alles an Wahrheiten angedreht worden ist- und wie sie sich bewährt haben ;D.
Ich sehe es als bedenklich an, wenn der Bauernverband  bei einem landw. Verlag  nach dem anderen beteiligt ist. Wer hat noch die Zeit und Energie, sich schlau zu machen, wo es neutralere Infos gibt?
@Annelie, also die Halbwertszeit von politischen Aussagen sind mir für die Landwirtschaft leider viel zu kurz.
Allerdings bin ich Frau Kühnast sehr dankbar, denn sie hatte mich damals mit einigen ihrer Aussagen ziemlich geärgert- und deshalb hab ich mich auf meinen Hosenboden gesetzt und mir landw. Fachliteratur zu verschiedenen Zeitabschnitten der Vergangenheit besorgt.
Zuerst bis zu Justus von Liebig und dann noch weiter zurück-
und weil es so interessant war, auch in anderen Kulturen.
Was da alles an Vorstellungen und Meinungen durch die Jahrhunderte geistert-
das war schon bemerkenswert. Unsere Nachkommen werden in ein paar Jahrhunderten wohl auch über unsere Vorstellungen genauso staunen.
Es ist deswegen so interessant, weil viele Vorstellungen ausprobierbar sind-
und man so sehen kann- ob es Humbug war oder nur wir alles Alte auf den Müllhaufen geworfen haben.
Herzliche Grüsse
maria

andreasr

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #127 am: 18.11.07, 09:52 »

Aber, was rutschte neulich einem BDMler raus: "wir würden uns freuen, wenn der Milchpreis sinken würde, dann würden mehr bei uns unterschreiben" :o

Da frage ich mich, ob der überhaupt noch die richtige Einstellung zu seinem Ehrenamt hat ::)

Hallo Jan,
wir könnten hier eine große Zitatensammlung anlegen:
Unsere BBV-Kreisbäuerin (AÖ ) hat vor gut einem halben Jahr gesagt, sie würde sich schämen 40 Cent für ihre Milch zu nehmen !!!
(Aber nicht, weil es zu wenig wäre)
Ein alter Schulfreund, jetzt BBV-Funktionär mit 120 Kühen hat mir erst vor kurzen gesagt,
der Milchpreisanstieg kommt 4-5 Jahre zu früh, den sonst hätten in der Zwischenzeit noch viele Betriebe aufgeben müssen, die jetzt weitermachen.
Dass ist, denk ich auch der Hauptgrund, dass der BBV und die Genossenschaftsfunktionäre den BDM so bekämpfen.

Hallo Internetdr......,
warum sind die Fleischpreise so niedrig ?
Richtig, weil es keinen BDF gibt

Andreas
« Letzte Änderung: 18.11.07, 09:56 von andreasr »

Offline frankenpower41

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #128 am: 18.11.07, 10:02 »
Hallo

Ich denk solche unüberlegten Aussagen sind Einzelmeinungen (oft schneller geredet als gedacht)
Da kenn ich einige über die ich mich vor der Milchpreiserhöhung geärgert hab.
Erst diese Woche meinte mein Mann "Wenn ich den XXXX heut abend seh, dann frag ich ihn, ob er jetzt weniger für seine Milch nimmt als wir"  Der meinte nämlich als Bauer und Vorstand einer kleineren MEG  ein Preisanstieg ist für die Molkereien nicht drin.  Er wurde daraufhin öfters gefragt, ob er jetzt die Bauern vertritt oder die Molkerei.

marianne

Offline ive

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #129 am: 18.11.07, 10:16 »
Hallo Marianne

Ja solche Aussagen kenn ich auch zur genüge.
Es ist nun mal Fakt, das Milch zur zeit sehr gefragt ist und zu wenig auf dem Markt vorhanden. Das ist bestimmt schon länger so, nur hat man uns immer das Gegenteil einreden wollen,bis der BDM kam und uns die Augen geöffnet hat. Da konnten die Molkereien nicht mehr anderst als die Preise erhöhen.
Nur hoffe ich, das jezt nicht jeder seine Ablieferung erhöht, denn dann heißt es sofort wieder zu viel Milch auf dem Markt also Preis runter.
Finde die Diskussion um eine Erhöhung der Quote sowieso schwachsinnig, weil das so rauskommt als ob uns ein höherer Milchpreis eifach nicht vergonnt wird.
Wir Bauern könnten sonst ja auf die Idee kommen uns mal nicht mehr alles vorschreiben und gefallen zu lassen . Wir wären dann ja nicht mehr kontrollier- und schickanierbar, wenn wir auch ohne Prämien genug verdienen würden.

 
« Letzte Änderung: 18.11.07, 11:08 von ive »
Wir haben in der kürze der Zeit, Zeit genug wenn wir sie uns schenken
Viele Grüße Evi

Offline Mirjam

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #130 am: 18.11.07, 10:44 »
Ein alter Schulfreund, jetzt BBV-Funktionär mit 120 Kühen hat mir erst vor kurzen gesagt,
der Milchpreisanstieg kommt 4-5 Jahre zu früh, den sonst hätten in der Zwischenzeit noch viele Betriebe aufgeben müssen, die jetzt weitermachen.Dass ist, denk ich auch der Hauptgrund, dass der BBV und die Genossenschaftsfunktionäre den BDM so bekämpfen.

Warum sind die Fleischpreise so niedrig ? Richtig, weil es keinen BDF gibt
Andreas 

Nunja, der BDM kümmert sich ja "nur" um die Milch und nicht um die Fleischpreise der "anfallenden" Schlachtkühe, Kälber & Mastbullen, oder? Ist ja auch kein "unerheblicher" Einkommensbeitrag am Bestand der Höfe grad bei einem Mehrnutzungstier wie die Süddeutschen Fleischkühe...

Hier "bemühen" sich schon andere?

http://www.ovb-online.de/news/landkreis_muehldorf/waldkraiburg/art4143,1061019?_UNLOCK=nocache

Bauern blockierten Schlachthof
 
Unter dem Motto «Unsere Geduld ist am Ende - Wertvolles Fleisch kostet seinen Preis» sorgten Landwirte dafür, dass der Waldkraiburger Schlachthof für etwa zwei Stunden lahmgelegt war.

Mit Traktoren und Transparenten haben gestern Vormittag etwa 50 Landwirte die Zufahrt zum Waldkraiburger Schlachthof blockiert. Damit demonstrierten sie für höhere Schlachtvieh- und Ferkelpreise und wollten ihren Unmut über «ihre katastrophale wirtschaftliche Situation» zeigen.

Viele Erzeuger stehen, laut Bauernverband, vor dem Aus. Die Betriebe befinden sich angesichts gestiegener Kosten und des höheren Aufwands in einer existenzbedrohenden Lage. Daher fordern sie die Schlachtwirtschaft auf, den Druck der Bauern endlich zu nutzen, um beim Lebensmitteleinzelhandel höhere Preise durchzusetzen.

«Es muss Schluss sein, sich zu Lasten von uns Schlachtvieh- und Ferkelerzeugern gegenseitig zu unterbieten», forderte Werner Reihl, der Vorsitzende des BBV-Fachausschusses für tierische Veredelung vor den applaudierenden Landwirten. Er betonte, dass diese Blockade ein Warnschuss an alle Schlachthöfe in Bayern sei. Dabei erinnerte er daran, dass sie bereits im Juli vor dem Waldkraiburger Schlachthof demonstriert hätten. «Wir taten dies mahnend und höflich», so Reihl. Die Hoffnung der Erzeuger war, dass sich die Schlachtvieh- und Ferkelpreise stabilisieren werden - oder sogar zulegen. Auch, so Reihl, weil die Schlachtwirtschaft erklärt habe, sie werde «alles daran setzen, den Preisverfall zu stoppen».

(...)


Leider - haben wir in der Fleischindustrie nicht nur eine Oligopoli des Einzelhandels - sondern auch der Schlachthöfe, die ihre Marktmacht derzeit fröhlich ausspielen und Vermarkterzusammenschlüsse bedingt wirksam wären wie beim BDM - weil hier der Faktor "frei handelbar" = Viehhändler noch eine zusätzliche Schachfigur ist.

Gruß Mirjam
Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!

maenner

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #131 am: 18.11.07, 11:08 »
@ Internetschdrieler

der Weizenmarkt ist niemals mit dem Milchmarkt vergleichbar! Beim Weizen kann man seine Ware zurückhalten bzw selbst anderweitig nutzen.
Bei der Milch ist man eine lange Zeit vertraglich an die Molkerei gebunden! Die Molkereien haben den Milchpreis doch in wirklichkeit nur angehoben, weil der BDM gedroht, die Milch, die er hinter sich stehen hat ein paar Tage nicht abzuliefern. Warum sonst ist bei vielen Molkereien, wie zum Beispiel bei uns, der Preis gerade im Oktober bei 40 cent angekommen?! 

Gruß frankenbauer



Offline Internetschdrieler

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #132 am: 18.11.07, 11:44 »
der Weizenmarkt ist niemals mit dem Milchmarkt vergleichbar! Beim Weizen kann man seine Ware zurückhalten bzw selbst anderweitig nutzen.

Geb ich Dir ja recht, aber Milch ist auch lagerfähig in Form von Butter und Pulver. Dieses Spiel der Lagerhaltung beobachte ich schon seit Jahren. Immer wenn der Milchpreis sich nur leicht positiv entwickelt hat, wurde wieder Ware aus den Lagern auf den Markt gebracht. Sei es aus privater und/oder staatlicher Lagerhaltung.
Diese Form der priv. Lagerhaltung als "Überschußverwertung" haben die bäuerlichen Genossenschaften selber aufgebaut.
Zu Zeiten des EOP's war das fatal, weil dieses Rechenwerk Pulver- und Butterlastig war
 Zur Zeit sind die Lager leergefegt, nagut ein bisschen was sammelt sich schon wieder http://www.milcherzeugerverband-bayern.de/mediaarchiv/grab_pic.php?id=66896 Da wollen wir mal sehen wie das mit den Feiertagen zum Jahreswechsel sich entwickelt.

Internetschdrieler

Offline eifelrosi

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #133 am: 18.11.07, 12:16 »
Hallo,

ich hab ja jetzt nur die letzten 3-4 Seiten dieses Themas durchgelesen und da kann man bei einigen Kommentaren wirklich nur noch den Kopf schütteln.
Meinen die BDM-Leute wirklich, dass diese Milchpreiserhöhung, die wir jetzt haben, durch sie zu Stande gekommen ist? Wer am lautesten brüllt, hat noch lange nicht immer den größten Erfolg. Glauben sie wirklich daran, dass ihre Mitglieder einen Milchstreik durchgezogen hätten?

Wenn der BDM nicht so starrköpfig wäre, würde es ja auch Sinn machen, mit dem DBV zusammenzuarbeiten, denn der hat ja noch viele andere Bereiche, um die er sich kümmern muss. Wenn man aber jetzt immer noch gegen Quotenausstieg kämpfen will, obwohl das schon seit Jahren in der EU feststeht, muss man schon Bärenkräfte haben, um diese unnötige Energie zu verbraten und fit zu sein für Dinge, die noch zu ändern sind.

Ein großes Problem sehe ich auch immer noch darin, dass viele Bauern und Bäuerinnen sich schämen, einen bestimmten Preis für unsere hochwertigen Produkte zu nehmen. Wenn ich z.B. auf Märkten mit Infoständen ein TetraPack mit Kakao, Vanillemilch,... mit 0,2l für 1 € verkaufe, sind es in der Regel Leute aus unserem Berufsstand, die sich schon vorher darüber aufregen. Das am Stand daneben Wasser, Limo und alles andere bei gleicher Menge noch teurer ist, da sagt keiner was dazu, das ist selbstverständlich.

Mein Fazit: Wenn man nicht selber wirklich hinter dem steht, was man macht und sagt, kann man es auch nicht an andere vermitteln.
Roswitha

Schön, dass es den BT gibt

Offline Eifelfreund

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #134 am: 18.11.07, 13:39 »
Genau Roswitha da muß ich Dir voll zustimmen,ich halte auch nichts von dem Getue des BDM,nur Bauernverarscherei.
Viele Grüße
Werner