Autor Thema: MEG und BDM?  (Gelesen 97347 mal)

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Offline albert

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #180 am: 03.12.07, 16:53 »
hallo Eifelfreund ,
was für einen Beitrag meinst , den Beitrag an die CMA oder welchen ?

Offline Eifelfreund

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #181 am: 04.12.07, 00:18 »
Hallo Albert

Nein den Beitrag zum BDM,der ist doch für die Katz.Wir hatten heut Abend eine Molkereiversammlung da haben auch mansche gemeint durch den BDM währe der höhere Milchpreis entstanden...
Viele Grüße
Werner

Offline fanni

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #182 am: 04.12.07, 08:05 »
@frankenbauer
@internetschdrieler

also ich verfolge eure Diskussionen mit großem Interesse!! Aber zur Schulbildung und so möcht ich schon sagen, dass mancher hochgebildete Uni-Prof sich auch schon verrechnet und -kalkulkiert hat in seinem Elfenbeinturm und es auf der anderen Seite (sehr) viele Prakltiker gibt, die echt was auf dem Kasten haben und vielleicht keinen Wisch einer entspr. Schule an der Wand hängen haben und die sich eben ihm Ehrenamt reingehängt haben und so ein großes Wissen erworben haben.. Nur so mal als Einwurf. Braucht jetzt nicht weiter vertieft zu werden!
Herzliche Grüße von Fanni

Offline Mirjam

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #183 am: 04.12.07, 08:24 »
Hallo,

das Programm mit dem die Triesdorfer arbeiten heißt "Dynamische Liquiditätsanalyse" und - da stimme ich unserem Franken zu - läßt einem Betrieb sozusagen die "Hosen herunter: Legt alle am Betrieb erfassten Daten offen und zeigt die Schwachpunkte. Grad in Hinblick auf Arbeitswirtschaft & Rentabilität (neben der Liquidität) zeigen sich hier oft andere Seiten - als von Betriebsseite "empfunden" - oder ggf. geplant und soll eigentlich eher ein "Werkzeug" zur Planung darstellen und auch meiner Erkenntnis nach wichtig: Wenn junge Betriebsleiter vor der Wahl der Übernahme, Investitionsschritten oder Alternative zum auswärts arbeiten stehen (ist ja auch sinnvoll zu wissen, ob man überhaupt einsteigen kann, 2 Familien ernährt werden können).

@ Fanni: Wißt ihr genau, bei welchem Milchpreis je Liter mit Entlohnung AK euer Betrieb eine Vollkostendeckung hat? Ich finds schad, das gleich wieder so die Breitseite gegen Ausbildung, Rechnen etc. geführt wird:

Bei der Bank geht es ohne Liquiditätsplanung, Basel II etc. nicht mehr und wer hier investieren/fortbeststehen will, muss Daten vorlegen die a) nachvollziehbar und b) in einer Form sind die  der BANKER versteht.

Und aus nichts anderem ist dies an der Schule entstanden von c) 2 Praktikern = Lehrern die "nebenbei" mit Direktvermarktung im großen Stil und Saatzuchtbau landwirtschaftlich tätig sind und eben ein Programm entwickelt haben mit dem jeder auch OHNE Studium vernünftig rechnen kann.

@ Internetschdrieler: In dem kurzen Jahr HLS/Triesdorf lernen die Schüler eine riesiges Pensum das nicht alle Bereich im Detail abdecken kann. Wärst du so nett auch allen anderen das mit Kanada & WTO-konform zu erklären? Danke im Vorauss!

Können wir damit wieder zum Thema kommen?

Gruß Mirjam

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Offline mary

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #184 am: 04.12.07, 09:03 »
Hallo fanni,
ich geb dir Recht, es braucht beides, Spezialisten und Praktiker,
das blöde ist nur, dass der Praktiker für sein Handeln die Konsequenzen zu tragen hat- während manche hochgelobten Professoren für ihre geistigen Ergüsse eben keine Konsequenzen zu tragen haben.
Nachdem die Halbwertszeit des Wissens immer schneller verfällt, bin ich auch mit Zahlen inzwischen sehr misstrauisch geworden.
Man denke nur an die Euphorie der Bioenergie und wie schnell sich das Blatt gedreht hat.
@Eifelfreund- ich hab für mich einen Spruch:
Das bestangelegteste Kapital ist das Lehrgeld,
Von dieser Warte aus ist der Beitrag für den BDM absolut gut angelegtes Geld, schon alleine zu sehen, was in diesem Jahr im Bereich der Milch gelaufen ist,
das ist jeden Euro Mitgliedsbeitrag wert.
Herzliche Grüsse
maria

Offline Mirjam

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #185 am: 04.12.07, 09:15 »
Hallo,

richtig, die Halbwertszeit der Forderung "40 Cent für die Milch" der Praktiker aus dem BDM war auch recht kurz im Sinne Vollkostendeckung war dies schnell überholt.

Mary, auch deine "hochgelobten" Proffessoren haben mal z.B. Tierernährung erforscht und die Bedeutung von Selenmangel etc. festgestellt. Genau so wie du einen Proffessor lobst, der über die Omega-Geschichte bei euch referiert hat.

Ich finde diese "Pauschalierung" in Hinblick auf "Proffessoren" & "Praktiker" etc. wenig sinnvoll.


Gruß Mirjam




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Offline Internetschdrieler

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #186 am: 04.12.07, 09:43 »
Eine meiner  Infos zu deiner Frage, Mirjam: http://www.milchwirtschaft.de/Archiv/2003/02w2003.htm#4.%20Kanadisches%20Milchmarktsystem%20verstößt%20gegen%20WTO-Regeln
Meines Wissens ist dies nach wie vor Aktuell.
Bemerkenswert ist die jährliche Milcherzeugungsmenge in Kanada von 7,5 Mio t Milch, die etwa deren von Bayern entspricht.

Internetschdrieler,
der nichts gegen HSL'ler hat, nur seinen stinknormalen Lw-Meister gemacht hat und auch rechnen kann und muß

Frage am Rande: Wie stutzt man so eine ellenlange Verlinkung auf ein Wort zusammen? Für Hinweise wär ich dankbar, will ja schließlich was lernen ;)

Offline Mirjam

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #187 am: 04.12.07, 09:54 »
Hallo,

man nehme die o.g. Quelle von dir und kopiere hierein: Milchwirtschaft: www.milchwirtschaft.de

Archiv 2003, die Frage ist: Ob dem immer noch so ist, dass die Kanadier mit einer Quotenregelung die eine Absatzförderung auf den Weltmarkt mit Staffelung vorsieht?

Und ob nur "theoretisch" das kanadische System (dieser Mengen/Preissteuerung mit Aushebelung der Marktwirtschaft) auf Deutschland übertragbar ist, oder auch "praktisch"? Wir sind doch grad bei den Zuckerrüben von diesem ABC-System weg?

@ Bridda *hilf* was sagen die EU-Verträge und Positionspapiere dazu?

4. Kanadisches Milchmarktsystem verstößt gegen WTO-Regeln

Nach fast zweijährigem Hin und Her steht es nun endgültig fest: Auch das neue kanadische Milchmarktsystem verstößt im Exportmanagement gegen die Regeln der Welthandelsorganisation (WTO). Ein WTO-Berufungsgremium bestätigte im Dezember die Entscheidung des WTO-Panels vom Juli 2002.

Danach ist die sogenannte Kategorie der "kommerziellen Exportmilch" (CEM), die Ottawa nach einem WTO-Spruch von 1999 geschaffen hatte, als Exportsubvention anzusehen. Daraus ergibt sich, dass Kanada die Ausfuhr von Milchprodukten über die im Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen (GATT) vereinbarte Menge hinaus bezuschusst hat. Das Urteil ist auch eine Niederlage für die Europäische Union, die die Haltung Ottawas gegen die Klagen der USA und Neuseelands argumentativ unterstützt hatte. Kanadas Landwirtschaftsminister Lyle Vanclief kündigte nach dem Urteilsspruch der WTO-Berufungsinstanz an, jetzt gemeinsam mit der Milchindustrie und den Provinzregierungen nach dem "besten Weg" suchen zu wollen, wie die WTO-Entscheidung umgesetzt werden könne.

Für Kanada ist es das zweite Mal, dass ein Exportsystem für Milchprodukte von der WTO beanstandet wurde. Nach der ersten Verurteilung im Jahr 1999 schuf die Regierung in Ottawa ein verändertes Quotensystem mit der Einführung der neuen Kategorie CEM. Im Rahmen dieser Kategorie kann der Erzeuger beliebig viel Milch für den Auslandsabsatz an einen Verarbeiter abgeben, wenn er mit diesem vorab entsprechende Verträge geschlossen hat. Wird diese Milch später doch auf dem heimischen Markt abgesetzt, fallen für den Verarbeiter Strafabgaben an.

Das Schema entspricht einem A/C-Quotenmodell, das die Europäische Kommission zeitweise als mögliche Option im Rahmen der Halbzeitbewertung der Agenda 2000 diskutiert hatte. Dabei wird die A-Quote auf dem inländischen Markt abgesetzt, wobei den Erzeugern höhere Milchpreise garantiert werden. Im Rahmen der C-Quote orientieren sich die Preise dagegen am Weltmarktniveau, das deutlich unter dem Binnenmarktpreis liegt.

Wie in der EU, so kommt der Milcherzeugung auch in der kanadischen Landwirtschaft eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung zu. Im Wirtschaftsjahr 2001/02 erzeugten rund 18.200 Farmen insgesamt 7,6 Mio. t Milch. Der Außenhandel Kanadas mit Milchprodukten ist defizitär: Der Wert der Einfuhren übertraf im Jahr 2001 mit 545 Mio. can$ (331 Mio. Euro) den der Ausfuhren um 105 Mio. can$ (64 Mio. Euro). Wichtigster Lieferant von Milcherzeugnissen nach Kanada ist im übrigen die EU. Umrechnungskurs: 1 can$ = 0,6072 Euro
AgE TOP

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Offline mary

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #188 am: 04.12.07, 10:05 »
Hallo Mirjam,
mir gehts nicht um pauschalierende Abwertung der Wissenschaft, aber mir hängt die Hochstilisierung der Wissenschaft als Ersatzreligion schön langsam zum hals heraus.
Wir brauchen beide- Experten und Praktiker, aber wir haben eine gwaltige Schieflage,
Expertenwissen- und da wir hier von der Milch schreiben, die Bäuerinnen und Bauern vor Ort, im Stall. Nix gegen HLS und schulische Ausbidlung, nix gegen Triesdorf und Berechnungsmodelle-
aber in der Praxis draussen schaut manch graue Theorie ganz anders aus.
Wir brauchen Wissenschaft und Praxis auf gleicher Augenhöhe, davon sind wir leider noch Lichtjahre entfernt.
Und ich hab auch nix gegen Berater, letztendlich hat nur der Bauer vor Ort die Folgen seiner Entscheidungen zu tragen, nicht der Prof und nicht der Berater.
Mir hängen ehrlich gesagt schön langsam viele mit x- Bildern und Tabellen verschönte Vorträge über die Zukunft der Landwirtschaft ellenlang zum Hals raus,
denn wir stehen 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr im Stall und nicht der Herr Prof und auch nicht der Berater.
Also nix gegen dich, nix gegen Lehrer, nix gegen Wissenschaft-
diese Herumstreiterei um BDM und Meg ist mir auch viel zu mühsam.
Viele Köche und wir sind der Brei :-X
Herzl. Grüsse
maria



Offline Mannomann

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #189 am: 04.12.07, 10:16 »

@ Mirjam kannst du das Programm "Dynamische Betriebsanalyse" noch weiter beschreiben?
Kann man das irgendwo downloaden?

Kanada hat noch ne Reihe weiterer WTO kritische Marktmodelle, z.B. ein sehr striktes Quotensystem am Hähnchenmarkt. Ich war letztes Jahr drüben und da war allen klar das die Milch bzw. Geflügelmarktordnung auf dauer nicht zu halten ist. 

VlG Mannomann
Nord- Oberbayern

maenner

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #190 am: 04.12.07, 15:54 »

Ich möcht hier all denjenigen, die der Ausbildung in der HLS anscheinend skeptisch gegenüberstehen, empfehlen, sich am Johannitag in Triesdorf über das Programm "Dynamische Liquiditätsanalyse" und den Unterrichtsinhalt der HLS zu infomieren!

@ Mannomann

Das Programm gibts zu kaufen und kostet etwa 400 €! für HLS ler 50 €! Es wird vor allem in Norddeutschland von Beratern genommen!

Allerdings wird in Zukunft (in 2 Jahren) der Schwerpunkt ein anderer sein als die Betriebsanalyse, da der Meister in Zukunft bereits mit dem Abschluss der LW - Schule absolviert ist! Deshalb wird es in Zukunft auch keine Facharbeit mehr geben!

Die Lehrer beraten nicht, sie lassen nur die IST - Situation - nachvollziehbar- (im Gegensatz zum Meister) feststellen und überlassen es jedem einzelnen Schüler selbst was er in Zukunft mit seinem Betrieb macht!

Ansonsten ist dem, was Mirjam geschrieben hat nichts mehr hinzuzufügen!

Gruß frankenbauer



Offline fanni

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #191 am: 04.12.07, 16:42 »
Fühle mich TOTAL mißverstanden, aber hab anscheinende einen wunden Punkt getroffen!! 8) 8) Huch!!

Ich meinte lediglich, dass die Diskussion der beiden echt ein gutes Niveau hat und spannend ist und sie sich deshalb nicht irgendwelche Ausbildungen um die Ohren haun brauchen.

OHNE Hintergedanken  :D

Und ich hab ja nur noch 3 Wochen bis Weihnachten!!  Gibts was neues am bayerischen Milchmarkt?
« Letzte Änderung: 04.12.07, 17:34 von fanni »
Herzliche Grüße von Fanni

Offline Mirjam

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #192 am: 06.12.07, 08:40 »
Hallo

OT @ Mannomann: Das Programm kann man sich anschauen unter: http://www.agrarconcept.com/dynliqui.htm

Ich mag dieses Programm sehr, weil man auch ohne Excel-Detailskenntnisse z.B. einen Schweinebetrieb an einem Vormittag eingeben kann - und dann "spielen" kann mit Daten der Investition, Arbeitskräfte, Modulierung.

@ Fanni: Ich kann unseren Franken verstehen, denn wenn man mal mit diesem Instrument einen Betrieb analysiert hat und in den Grafiken (nicht nur Zahlenfriedhöfen) sieht, wie sehr z.B. auch die Schraube der Inflation wirkt (auch wenn "gefühlt" der Gewinn über die Jahre gestiegen ist) - das eröffnet ganz andere Blickwinkel.

@ Mary: Ich denke Praktiker haben wir doch wirklich, was wir meiner Meinung nach brauchen sind Praktiker, die sich auch mit der "Theorie" also den Welt-/Milchmärkten, WTO und dem Milchrecht etc. auskennen, wenn sie aktiv mitgestalten möchten!

Dann passieren (um zurück zum Thema zu kommen) auch solche "Pannen" wie mit dem Milchboard, Verhandlungsmandaten etc. bzgl. dem nun nachträglich eingefügten Passus "wenn in Übereinstimmung mit rechtlichen ..." nicht.

Denn es hilft einfach nichts - die dt. Agrarwirtschaft ist wie alle Bereich in einem engen Netzwerk von gesetzlichen Regelungen eingefügt - und genau so wie wir uns in "deutsches Vereinsrecht" einarbeiten mussten um aus dem BT einen vom Finanzamt anerkannten Verein zu machen und eine rechtlich standfeste Satzung zu stricken - bedarf es bei MEG und / oder BDM genau so einer Detailsanalyse mit detailiertem Fachwissen in der Gesetzgebung, die nun nicht Inhalt einer landwirtschaftlichen Basisausbildung ist.

Gruß Mirjam

P.S. bei den immer wieder im Forum vorgehaltenen Vorwürfen, die Berater müssten ja die Verantwortung wie ein Betriebsleiter nicht tragen. Das stimmt. Aber es stimmt auch, dass der Berater bei einem Gewinn/Kosteneinspartung etc. des Betriebes aufgrund seines Beratungserfolges auch nicht beteiligte wird!




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Offline mary

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #193 am: 06.12.07, 10:44 »
Hallo Mirjam,
das Beraterthema wär sicher ein extra Thema ;).
Hab neulich von einem Berater eine gute Erklärung für manches bekommen-
die Berater sind die, des besser können, aber nicht dürfen. ;D.
Aber die Idee fänd ich gar nicht so schlecht-
Gewinnbeteiligung- aber dann auch Mitgehen bei den Verlusten oder wie im alten China-
solange der Mensch gesund war- bezahlte er den Arzt, bei Krankheit stellte er seine Zahlungen ein ;)
Im Bereich der Beratung  und denen die beraten werden-liegt auf alle Fälle einiges im Busch, es geht hier um unbewusste Hierachie, die beiden Parteien nicht immer  gut tut.
Aber ich bin sehr froh, wir haben zum Glück die Beratung, die zu uns und unserem Betrieb passt ;) ich hätt nur gern das Wissen und die Erfahrung, die ich jetzt hab-
schon vor 2o Jahren gehabt, da hätt ich mir viel Lehrgeld erspart. :-*

also nix für ungut
maria

Offline Internetschdrieler

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Re: MEG und BDM?
« Antwort #194 am: 07.12.07, 00:22 »

Dann passieren (um zurück zum Thema zu kommen) auch solche "Pannen" wie mit dem Milchboard, Verhandlungsmandaten etc. bzgl. dem nun nachträglich eingefügten Passus "wenn in Übereinstimmung mit rechtlichen ..." nicht.


In den Genehmigungsbescheid wurde nichts nachträglich eingefügt. Der Passus "....soweit dies rechtlich zulässig ist" war von Anfang an Teil des Genehmigungsbescheides, der in Denkendorf verkündet worden ist.  Dies wurde nur bis jetzt von den Verantwortlichen des BDM und MB ignoriert.
Zum Verhandlungsmandat (VHM) sagte auf der selben Veranstaltung der Anwalt des BDM, Dr. Schniewind, sinngemäß: "Dieser Begriff (VHM) ist kartellrechtlich nicht umsetzbar und wird deshalb nicht weiter verfolgt. Das Problem ist nur, dass dieser Begriff "Verhandlungsmandat" nicht mehr aus den Köpfen der BDM-Basis zu bekommen sei"

Internetschdrieler