Autor Thema: Pflichtabgaben LAK, LKK, Berufsgenossenschaft.....  (Gelesen 24362 mal)

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Offline Marone

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Re: Pflichtabgaben LAK, LKK, Berufsgenossenschaft.....
« Antwort #15 am: 23.02.09, 20:49 »
Hallo,
ich überlege schon, ob ich nicht alle Lastschriftermächtigungen für Alterskasse, Krankenkasse, LKV, Tierseuchenkasse usw. usw.  widerrufe.
Wenn das alle Bauern geschlossen machen würden, da würde es ganz schön krachen.

Na, wenn ich das hier so von dir lese, von sozialem Gefüge hast du aber wohl noch nichts gehört.
Nach deiner Vorstellung leben wir hier in Deutschland dann auch wohl so wie die Leute in Amerika. Hast du Arbeit, kannst du dir einen Arzt leisten, wenn du krank bist. Hast du keine Arbeit, darfst du nicht krank werden, weil du dir keinen Arzt leisten kannst.
Jeder Arbeitnehmer in Deutschland muss Sozialabgaben (Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung, etc.) entrichten, warum sollte deiner Meinung nach der Landwirt eine Extrawurst gebraten bekommen.
Schließlich bist du auch froh, wenn du krank bist und der Betriebshelfer macht deine Arbeit. Und, um das jedem Landwirt zu ermöglichen, ob Großbauer oder fünf Nummern kleiner, sind halt mal alle Landwirte, gemessen an ihrem Verdienst, gefordert, ihren Beitrag zu leisten.
Versteh diese Diskussion sowieso nicht ganz, denn eines ist mal sicher, zahlen will keiner gerne, aber die Leistungen möchte dann jeder in Anspruch  nehmen.

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eveline

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Re: Pflichtabgaben LAK, LKK, Berufsgenossenschaft.....
« Antwort #16 am: 23.02.09, 21:15 »
Nein Marone,
diese Verallgmeinerung kann so nicht stehenbleiben:
Zitat
Versteh diese Diskussion sowieso nicht ganz,
 denn eines ist mal sicher, zahlen will keiner gerne, aber die Leistungen möchte dann jeder in Anspruch  nehmen.

Ich brauche und will keine Leistungen von der LSV ! Nur die LSV zwingt mich ohne Gegenleistung zu Zwangsbeiträgen. Ich habe mit dem Hobby Landwirtschaft meines Mannes überhaupt nichts zu tun. Trotzdem bin ich "Landwirtschaftsgattin " und darf z. B. eine seit zwei Jahren lfd. mtl. Lohnpfändung bei meinem Arbeitgeber für die LAK dulden. Alle Forderungsbescheide der LSV sind egal ob diese noch so unsinnig sind, sofort vollstreckbar und Klagen vor dem Sozialgerichten haben keine aufschiebende Wirkung. Seit fast drei Jahren warten ich und mein Mann auf einen Berufungstermin vor dem Landessozialgericht. Bis dahin heißt es zahlen, zahlen.

Den Witztermin mit dem Richter am Sozialgericht haben wir heimlich auf Tonträger aufgezeichnet. Ein Kabarett ist nichts gegen die Aufführung des Richters. Nebenbei verdonnerte er meinen Rechtsbeistand zu einem Ordnungsgeld von € 500,- wegen ungebühlichen Benehmens vor Gericht ! ??? >:(  Es ist nur gut das wir die Wohnungsadresse des Richters kennen. Dazu ist er ausgerechnet noch Ortsvereinsvorsitzender einer angeblich sozialen Partei !

Zitatformat geändert
« Letzte Änderung: 24.02.09, 07:50 von martina »

Offline peka

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Re: Pflichtabgaben LAK, LKK, Berufsgenossenschaft.....
« Antwort #17 am: 23.02.09, 21:21 »
Hallo,
sicher zahlen wir viel Geld an LKK und LAK. Aber bisher habe ich nur gute Erfahrungen wenn es um Leistungen ging. Vor etlichen Jahren war ich mit dem Jüngsten zur Kur ( ich als Begleitperson). Da ich nicht für die komplette Zeit eine Unterbringung für den Älteren hatte, bezahlte die Kasse die Fahrt ( mein Mann mit PKW) und die zusätzliche Unterbringung / Verpflegung des Großen in der Kurklinik.

Und besonders die Sache mit den Betriebshelfern ( Betrieb oder Haushalt) finde ich sehr wichtig. Ich profitiere momentan davon in dem ich als sogenannte " selbstbeschaffte Ersatzkraft" arbeite, da keine hauptberuflichen frei waren. Die Betriebe bezahlen mich und bekommen es von den Kassen erstattet.
Ein leider sehr aktuelles Beispiel aus den engsten Freundeskreis: Meine Freundin (42 J ), 7 Kinder zwischen 18 und 1/2 J erkrankt im September an Brustkrebs. OP / Chemo / Bestrahlung und keine !!!!!  Haushaltshilfe. Könnt ihr euch das Chaos vorstellen? Ich leider 450 km weit entfernt, keine Mutter / Schwiegermutter die helfend einspringen könnte. Der Mann ist ev. Pfarrer mit mehreren Gemeinden und die Krankenkasse sagt : selbst bezahlen oder Pech gehabt.

Da finde ich das System unserer Kassen schon besser.

peka
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in der du nur Atem und Herzschlag lauschst.
Dann kehre in den Alltag zurück,
kraftvoll und gelassen.

Offline Marone

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Re: Pflichtabgaben LAK, LKK, Berufsgenossenschaft.....
« Antwort #18 am: 23.02.09, 21:34 »
Na, Eveline.........

wer in einem Sozialstaat lebt, der kann nicht sagen, brauche und will keine Leistungen von der staatlichen Sozialversicherung.
Wer die Kriterien für eine Sozialversicherungspflicht erfüllt, der muss dann halt auch Beiträge einbezahlen. Aber, es hindert doch deinen Mann niemand daran, sein Hobby aufzugeben.

Na, wenn so ein Rechtsbeistand sich vor Gericht nicht zu benehmen weiß, dann selber schuld, wenn er Ordnungsstrafe zahlen muss. ;D
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eveline

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Re: Pflichtabgaben LAK, LKK, Berufsgenossenschaft.....
« Antwort #19 am: 23.02.09, 21:35 »
@ Peka

Du berichtest :
Zitat
Ein leider sehr aktuelles Beispiel aus den engsten Freundeskreis: Meine Freundin (42 J ), 7 Kinder zwischen 18 und 1/2 J erkrankt im September an Brustkrebs. OP / Chemo / Bestrahlung und keine !!!!!  Haushaltshilfe. Könnt ihr euch das Chaos vorstellen? Ich leider 450 km weit entfernt, keine Mutter / Schwiegermutter die helfend einspringen könnte. Der Mann ist ev. Pfarrer mit mehreren Gemeinden und die Krankenkasse sagt : selbst bezahlen oder Pech gehabt.


Da gibt es nur einen dringenden Rat: Krankenkasse wechseln. Unsere Krankenkasse (BKK ) zahlt Haushaltshilfe, sogenannte Hilfsmittel in voller Höhe, bei einem Beitragssatz von 12,8 %. D. h. Arbeitgeber 6,4 % und ich auch 6,4 % Beitrag. Durch die verkorkste " Gesundheitsreform zahlen nun mein AG  und ich  15,9 %. Mein Mann ist Rentener und muß nun auch mehr bezahlen, vorher lag er bei 6,4 % plus Rentnerzuschlag von 0,9 %.

Die Landwirte haben nun einmal Pech, dank Kohl und Schröder, das diese nicht wechseln können !

Zitatformat geändert
« Letzte Änderung: 24.02.09, 07:51 von martina »

eveline

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Re: Pflichtabgaben LAK, LKK, Berufsgenossenschaft.....
« Antwort #20 am: 23.02.09, 21:40 »
@ Marone

Das ist eine böswillige Unterstellung , bist Du Beisitzerin in dem Termin gewesen ? :
Zitat
Na, wenn so ein Rechtsbeistand sich vor Gericht nicht zu benehmen weiß, dann selber schuld,
 wenn er Ordnungsstrafe zahlen muss.

Gott sei Dank wurde das Kasperletheater welches der Richter vollführte als Beweis auf Tonträger aufgezeichnet.
Für seine liederliche Prozessführung hat der Richter inzwischen eine Anzeige wegen Rechtsbeugung, Beleidigung, Körperverletzung,
Protokollfälschung  etc. am Hals. Selbst die Protokollführerin stellte sich als  unsere Zeugin zur Verfügung !

Das Ordnungsgeld wird unser Rechtsbeistand nicht bezahlen. Die Protokollführein hat es " vergessen " die Anschrift des Beistandes zu protokollieren. Das Sozialgericht hatte die Frechheit uns zweimal nach der Anschrift unseres Beistandes zu fragen. Wir sind doch keine Denunzianten wie es diese einmal im 3. Reich und in der Ex- DDR zu Hauf gab.
« Letzte Änderung: 24.02.09, 07:51 von martina »

Offline Paula73

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Re: Pflichtabgaben LAK, LKK, Berufsgenossenschaft.....
« Antwort #21 am: 23.02.09, 21:41 »
@ Paula, Du schreibst:
Und mal ehrlich, wie hoch wäre wohl der Anteil der Bauern
die auf freiwilliger Basis, dann ganz ohne Versicherung da ständen, weil das Geld kann man sich ja sparen.

Ich habe folgendes geschrieben:
[b]Warum nicht wie in der KFZ. Versicherung ? Jeder muß  versichert sein,
 aber er kann frei wählen wo er sich versichern will ?[/b]

Also bitte richtig lesen und kommentieren! Dazu ein Tipp was die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft angeht :
http://www.bg-frei.de/
Da gibt es Tipps wie man sich wesentlich billiger ,bei höheren Leistungen außerhalb der LBG versichern kann. Werden bei der dortigen privaten Versicherung die Unfallrisiken abgesichert, hat die LBG das Nachsehen !


Deinen Vergleich mit der KFZ Versicherung hatte ich gelesen und auch so verstanden, nur schlecht zitiert sorry.

Zur BG wir haben heute den Abschluss für 07/08 bekommen. Schon das 2 Jahr sind die Beiträge der BG gesunken. Wir versichern 4 voll AK für gut 3000 €, ich glaube nicht das man auf den freien Markt viel billiger kommt. Betriebsschwerpunkt Milchproduktion.

Offline passivM

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Re: Pflichtabgaben LAK, LKK, Berufsgenossenschaft.....
« Antwort #22 am: 23.02.09, 21:47 »
Anfangs ging es mir ähnlich wie eveline, wegen des "Zwangsbeitritts" der Landwirtsgattin...

Aber im Grunde sehe ich es inzwischen so wie peka. Die Leistungen der LKK sind genau auf den Bedürfnisse der LW zugeschnitten, und am Telefon hat man auch gleich jemanden, wenn man mal da anruft. Der Service ist gut, finde ich. Und: Für lau versichern die anderen auch nicht.

Das mit der Alterskasse gefällt mir besonders gut  8) Mein Mann hat zwar jahrelang immer gemault, dass er für mich Alterskasse zahlen muss, und jetzt - weil wir wegen seiner angestellten Arbeit für einen großen LW Betrieb - mit dem wir nicht verwandt sind, aus der LSV raus mussten  :o obwohl mein Mann seinen Ackerbau in Hessen weiterhin per Lohnunternehmer macht (!),
zahlt er weiterhin FREIWILLIG für mich in die LKK ein. Immerhin. Ich riestere nicht (weil mein Mann das nicht aufbringen wollte), und nach meinem Pflichtteilsverzicht (ist ein anderes Thema) bin ich aber froh, dass er mir wenigstens die LKK weiterzahlt. (Ich bin seinem "Chef" sehr dankbar, dass er sich in dieser Frage argumentativ sehr für mich eingesetzt hat.)
Ich arbeite verdienstmäßig in so einem kleinen Minijob, dass mir das keine Rentenzeiten bringen würde.
(165 Euro bei 15 Wochenstunden - das würde mir in Hessen niemand glauben, aber in Meck-Pomm kann so was angesichts der hiesigen Arbeitslage schon mal vorkommen. - Aber ich sehe es als "Wiedereinstieg" nach der "Familienpause", und der Job macht mir sehr viel Spaß.)

Kurz:
Ich finde es gut, dass die Frau/Bäuerin ihre "eigene" Rente erhält,
und auch die Sache mit den Betriebshelfern. Das ist ideal.
 Und wie gesagt: Für lau gibt es auch woanders nichts !

Andererseits bin ich auch kein Versicherungsfreak,
der sich auf Teufel komm raus so hoch wie möglich gegen alles mögliche versichern will.
Wer weiß, ob wir im Alter überhaupt noch Rente bekommen, und was der Euro dann überhaupt noch wert ist. Aber man kann ja nicht den Kopf in den Sand stekcen, und GAR NICHTS mehr in Sachen Altersvorsorge machen. Die beste Altersvorsorge ist u.a. ein schuldenfreies Haus, ein großer Garten und eine gute Gesundheit.   ...na, hoffen wir es mal...!


uuups - war ich so langsam..? in der Zwischenzeit waren vier(!) weitere Beiträge geschrieben worden, auf die ich jetzt aber nicht mehr eingegangen bin.
« Letzte Änderung: 23.02.09, 21:53 von AnnaAnna »
Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern

Offline Paula73

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Re: Pflichtabgaben LAK, LKK, Berufsgenossenschaft.....
« Antwort #23 am: 23.02.09, 21:49 »
@ Peka

Du berichtest :
Ein leider sehr aktuelles Beispiel aus den engsten Freundeskreis: Meine Freundin (42 J ), 7 Kinder zwischen 18 und 1/2 J erkrankt im September an Brustkrebs. OP / Chemo / Bestrahlung und keine !!!!!  Haushaltshilfe. Könnt ihr euch das Chaos vorstellen? Ich leider 450 km weit entfernt, keine Mutter / Schwiegermutter die helfend einspringen könnte. Der Mann ist ev. Pfarrer mit mehreren Gemeinden und die Krankenkasse sagt : selbst bezahlen oder Pech gehabt.


Da gibt es nur einen dringenden Rat: Krankenkasse wechseln. Unsere Krankenkasse (BKK ) zahlt Haushaltshilfe, sogenannte Hilfsmittel in voller Höhe, bei einem Beitragssatz von 12,8 %. D. h. Arbeitgeber 6,4 % und ich auch 6,4 % Beitrag. Durch die verkorkste " Gesundheitsreform zahlen nun mein AG  und ich  15,9 %. Mein Mann ist Rentener und muß nun auch mehr bezahlen, vorher lag er bei 6,4 % plus Rentnerzuschlag von 0,9 %.

Die Landwirte haben nun einmal Pech, dank Kohl und Schröder, das diese nicht wechseln können !


Bei einer bestehenden Krebserkrankung wird sie die Option "Kasse wechseln" kaum haben.
Was eine Kasse wirklich wert ist merkt man eh erst wenn man sie braucht. Auch wenn es bei der LKK gelegentlich etwas Durchsetzungsvermögen braucht, haben sie bisher immer die benötigten Leistungen gebracht.

Offline fanni

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Re: Pflichtabgaben LAK, LKK, Berufsgenossenschaft.....
« Antwort #24 am: 23.02.09, 21:57 »
hm........zur BG möcht ich auch mal einen persönlichen Beitrag schreiben, der auch dem einen oder anderen nicht gefällt und vielleicht hier rausfliegt,ist mir wurscht!

Wer kennt sie denn nicht die Geschichten, dass mithelfende Polen, die sich z.b. beim Bau eines Stalles den Fuß verletzt haben über Nacht über die Grenze gebracht wurden, weil hier nicht versichert und angemeldet, warum soll es sowas in de Landwirtschaft nicht geben.

Hab ich so eine erlebt,?? ich sags nicht.......aber ich könnte es mir durchaus vorstellen, dass es so was gibt und die gleichen Bauern beschweren sich dann über hohe Beiträge (aber nix einzahlen)....ich schluck auch über meine hohen Beiträge und zahl und baue mit dem Geschäft hier vor Ort und einigen Helfern vom MR. So!
« Letzte Änderung: 23.02.09, 22:03 von fanni »
Herzliche Grüße von Fanni

Offline fanni

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Re: Pflichtabgaben LAK, LKK, Berufsgenossenschaft.....
« Antwort #25 am: 23.02.09, 22:01 »




Bei einer bestehenden Krebserkrankung wird sie die Option "Kasse wechseln" kaum haben.
Was eine Kasse wirklich wert ist merkt man eh erst wenn man sie braucht. Auch wenn es bei der LKK gelegentlich etwas Durchsetzungsvermögen braucht, haben sie bisher immer die benötigten Leistungen gebracht.

 @ Paula: Genau und wenn du krank bist, kriegst du nirgends und nix mehr. Meine Mieterin  (noch sehr jung!!), von mehreren Chemos geplagt hat keine Chance auf  Abschluß einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Zahnzusatzversicherung.und vieles mehr und das ist aber keine spezifisches landw. Problem. sondern eben ein Problem des sozialen Netzes, abe dafür gibt es ja genügend Politiker, die vollund ganz auf Eigenvorsorge setzen und jeden Solidargendanken ersetzen wollen.
Herzliche Grüße von Fanni

Offline passivM

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Re: Pflichtabgaben LAK, LKK, Berufsgenossenschaft.....
« Antwort #26 am: 23.02.09, 22:04 »
Hallo fanni, wegen der Sache mit dem Polen:

So was ist eine Sauerei...!
..nicht nur wegen der "Solidargemeinschaft",
sondern vor allem auch gegenüber den "Polen" (in Gänsefüßchen, denn es könnten ja auch andere Nationalitäten sein), die wie Vieh ausgebeutet werden. Ein Gaul "fliegt" auch zum Schlachter, wenn er sich einen Knochen gebrochen hat, und ein Mensch wird einfach an der Grenze "ausgesetzt". Das ist kein Maßstab, das ist eine Schweinerei. Aber es gibt mehr "Schweine", als man sich wünschen möchte. Die Frage ist, wo fängt die "Schweinerei" an? Da muss sich jeder selber hinterfragen. Aber das ist ja ein ganz anderes Thema.
Geiz ist nicht immer "geil". Nein. Geiz ist scheiße!  ...hat nix mit der Tugend der Sparsamkeit zu tun... ;)
« Letzte Änderung: 23.02.09, 22:06 von AnnaAnna »
Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern

Offline passivM

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Re: Pflichtabgaben LAK, LKK, Berufsgenossenschaft.....
« Antwort #27 am: 23.02.09, 22:10 »
 :D  Hallo Ihr Lieben!

wegen der Sache mit dem Riestern: Ich hab' tatsächlich nicht gewusst, dass man da schon für 60 Euro im Jahr dabei sein kann. Das haben mir eben gleich mehrere liebe BTlerinnen ge-pm-st...  :D Danke an Euch!  :-* --- Aber JETZT weiß ich 's ja..  ;)
Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern

Offline Katharina

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Re: Pflichtabgaben LAK, LKK, Berufsgenossenschaft.....
« Antwort #28 am: 23.02.09, 22:49 »
Zum Thema "Polen" möcht ich noch etwas anmerken...

Die BG zahlt nicht in jedem Fall bei Arbeitsunfällen in der Landwirtschaft. Wenn der Betroffene z.B. bezahlten Urlaub in Polen hat und hier in dieser Zeit als Saisonsarbeitskraft tätig ist, ist er in Polen sozialversicherungspflichtig. Der Arbeitgeber hier muss die Versicherungsbeiträge nach Polen zahlen, was mit einem großen bürokratischen Aufwand verbunden ist.
Bei einem Unfall ist die polnische Sozialversicherung zuständig und die deutsche BG muss nicht zahlen.

Ist zwar nicht logisch, aber europäisches Recht.
Liebe Grüße
von Uta (Katharina)

   Glück findest du nicht, wenn du es suchst,
   sondern wenn du zulässt, dass es dich findet

Offline fanni

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Re: Pflichtabgaben LAK, LKK, Berufsgenossenschaft.....
« Antwort #29 am: 24.02.09, 07:35 »
Ah das ist echt interessant


aber mir gehts eigentlich darum, dass alle jammern über die hohen Beiträge (sind auch hoch), aber im umgekehrten Sinn, dass ich meine Leute anmelde funzt das nicht immer in gleicher Weise.

Wie schauts eigentlich aktuell aus?? Was haben sie denn so vor die Brüder und Schwestern an den Schalthebeln der Macht, heuer sind Wahlen, gehts nur noch um die Gehälter der Ärzte oder wird auch an die Versicherten gedacht........werf ich jetzt mal in die Runde.

Eine Landwirtschaftliche SV zu reformieren, denk ich ist eine Herkulesaufgabe.
Herzliche Grüße von Fanni