Autor Thema: Bewerben - aber richtig!?  (Gelesen 44354 mal)

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manurtb

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Re: Bewerben - aber richtig!?
« Antwort #30 am: 04.11.09, 15:59 »
Ich würde reinschreiben, was Du Dir vorstellst, wenn das geht...

Offline passivM

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Re: Bewerben - aber richtig!?
« Antwort #31 am: 04.11.09, 18:25 »
So "wählerisch" wollte ich gar nicht sein.

Am liebsten natürlich in meinem erlernten Beruf als Schneiderin. Aber es kann auch was anderes sein. Wie bekommt man so was nett und kurz formuliert, ohne dass sich nur die angesprochen fühlen, die eine Schneiderin beschäftigen würden ???
Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern

Offline amazone

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Re: Bewerben - aber richtig!?
« Antwort #32 am: 04.11.09, 22:52 »
stimmt.
ist es wirklich ratsam die uhrzeit so mit reinzunehmen?
das könnte schon einige abschrecken, oder?

wie wäre es mit einer etwas anderen anzeige?

7 auf einen streich schaffe ich nicht, aber eine tapfere schneiderin bin ich und möchte in teilzeit in XXXXX bis 30 km umkreis
für sie tätig werden. ich freue mich über ihren anruf....

öhm... beim nochmaligen lesen... klingt evtl. etwas schlüpfrig, oder?
naja, diese 08/15 anzeigentexte finde ich eben öde.
ist nur eine idee  ;)
Beste Grüße von
Amazone

Offline passivM

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Re: Bewerben - aber richtig!?
« Antwort #33 am: 05.11.09, 00:26 »
...auch nicht schlecht. Klingt sehr humorvoll und ansprechend.
Und es hebt sich von der Masse ab.
Aber eine Schneiderin ist eine Handwerkerin. Mit so einer Annonce könnte man sich auch als Verkaufsmitarbeiterin bei dem Ramschkönig Alex Walzer empfehlen.  ;D

Die Uhrzeiten in der Anzeige können wirklich so manchen abschrecken, zum Beispiel einen Unternehmer, der Vollzeit im Zweischichtsystem fährt, oder so jemanden wie meine ehemalige Chefin, die mich nur nachmittags drei Stunden haben wollte, weil sie auch ein kleines Kind hat. - Aber ich kann halt nur vormittags... :-\

Bin gerade am grübeln: Wenn ich "Schneidern" reinschreibe, lege ich mich damit auf meinen erlernten Beruf fest. Das schließt den einen oder anderen Arbeitgeber aus. Aber vielleicht sollte ich wirklich bei meinem erlernten Beruf bleiben...? ...um nicht ewig die angelernte Aushilfe zu sein...?  *grübel*

Was meint denn Ihr?
Lieber dem Erlenten treu bleiben, und dafür evtl. eine längere Wartezeit in Kauf nehmen, oder quasi das erstbeste zu nehmen? Ich hab' ja auch das Handycap, dass ich zeitlich nicht flexibel bin...
Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern

Offline Susanna

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Re: Bewerben - aber richtig!?
« Antwort #34 am: 05.11.09, 08:33 »
Ist doch okay bis auf "Ich freue mich auf ihren Anruf..."

Handwerk ist ein weiter Begriff, ich hätte auch eher vermutet, dass jemand reparatur-begabtes dahinter steckt.

Wenn Du als Schneiderin arbeiten willst, dann schreib das auch rein in die Anzeige, aber mach es nicht zu "spaßig",
bleib lieber auf der "seriösen" Schiene.

Und schreib mal lieber nichts von den Zeiten, das hat Zeit bis später, wenn Du mit einem potenziellen Arbeitgeber
wirklich mal im Gespräch bist.
Über Details würde ich mir Gedanken machen, wenn es soweit ist.
Viele Grüße
Susanna

Offline Landmama

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Re: Bewerben - aber richtig!?
« Antwort #35 am: 05.11.09, 10:39 »
Huhu Somino,

gibt es bei dir in der Nähe keine großen Modeläden...C&A;Adler,H&M ......

mal da fragen, ob du die Äderungen für die machen kannst ....vielleicht könntest du das auch daheim erledigen ...

ich möchte auch gerne wieder unter Leute :)und arbeiten, das ist einfach ein anderes Gefühl !
aber auch ich kann nicht so einfach hier weg !
bin zeitlich auch nicht so verfügbar, nur Donnerstags, da haben alle erst um 12.45 Uhr die Schule aus, das ist dann mein Erledigungstag ;)

sobald die hier in einem Vorhanggeschäft wieder ne 400 € Frau zum nähen suchen, melde ich mich da, denn die haben abends auch bis 20 hr auf und somit würde das irgendwie gehen.

Offline ansabe

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Re: Bewerben - aber richtig!?
« Antwort #36 am: 13.01.10, 10:21 »
Könnt ihr mir helfen?
Ich möchte nach vielen Jahren eine Bewerbung losschicken. Jetzt ist die Frage, Welches Zeugnisse muss ich mit schicken? Welche kann ich mitschicken?
Abschluß Realschule
Berufsfachschule
Ausbildungabschluß
Zeugnis vom Jahrespraktikum
Fachabi mit Fachschulabschluß
Ausbildungsbefähigung
Das letzte Zeugnis ist schon fast 20 Jahre alt, hat es noch soviel Aussagekraft?
Und wie kann ich meine Arbeit auf dem Hof und die Kinder gut einbringen?
Es ist schon eine höher qualifizierte Stelle, sonst würde ich keine Bewerbung schreiben. ;)
Wer hat nach langer Pause den Berufseinstieg wieder geschafft?
Kann mir jemand helfen? ???
Viele liebe Grüsse
ansabe

Offline Marone

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Re: Bewerben - aber richtig!?
« Antwort #37 am: 13.01.10, 21:52 »
Ausbildungabschluß
Fachabi mit Fachschulabschluß
Ausbildungsbefähigung

Tja, ich würde diese hier nehmen, natürlich nur, falls auch vorhanden. ;) Realschulabschluß vielleicht noch, wenn es sich um eine Tätigkeit handelt, die überhaupt nichts mit dem Ausbildungsberuf zu tun hat. Wobei eigentlich ja das Fachabi den Realschulabschluß voraussetzt.

Arbeit auf dem Hof....wenn es nicht ähnliche Tätigkeiten sind, die du dann in dem Beruf auch ausüben musst, dann würde ich sie weglassen.
Kinder gehören in jedem Fall in den Lebenslauf.
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Everl

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Re: Bewerben - aber richtig!?
« Antwort #38 am: 13.01.10, 23:29 »
Hallo Ansabe,

die drei Zeugnisse, die Toni vorschlug, würde ich auch nehmen. Die Arbeit auf dem Hof würde ich nur insoweit einbringen, dass du damit zum Ausdruck bringst, dass du flexibel und äußerst belastbar bist, sowohl nervlich wie auch körperlich, dass du durch die vielfältigen Aufgaben gelernt hast, dich zu organisieren was Zeit, Material und Arbeitsablauf angeht, und du gut sowohl alleine wie auch im Team arbeiten kannst.

Verzichte bei der Bewerbung auf reißerische Sätze, mit denen manche meinen ihrer Bewerbung einen besonderen Touch geben zu müssen, das wirkt aufgesetzt. Schreib lieber eine ganz normale Bewerbung, ein bisschen persönlich (ich habe ihre Stellenanzeige in der ... gelesen) und nimm auf keinen Fall so eine Musterbewerbung vom Arbeitsamt, die schauen alle gleich aus, da meint man immer, die bewerben sich nur, weil sie müssen. Ach ja und bloß keine so hingebungsvollen Fotos  :o, manchmal zieht es einem die Schuhe aus, manche schicken Fotos, als möchten sie hinter einer Bar stehen. Normal ausschauen, ein bisschen freundlich lächeln, genügt.

Viel Glück!

Everl

Online LunaR

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Re: Bewerben - aber richtig!?
« Antwort #39 am: 13.01.10, 23:40 »
Hallo Ansabe,

Die Arbeit auf dem Hof würde ich nur insoweit einbringen, dass du damit zum Ausdruck bringst, dass du flexibel und äußerst belastbar bist,


... Den zeitlichen und kräftemäßigen Aufwand würde ich auch nicht zu hoch ansetzen. Sonst meint der Arbeitgeber noch, du hast weder Zeit noch Energie für einen Job außer Haus. Vielleicht in dem Zusammenhang darauf hinweisen, dass die jetzige familiäre Situation (Kinder groß oder kommen zu Schule usw.) oder Umstrukturierung auf dem Hof dir mehr Freiraum und Gelegenheit geben, eine Arbeit außer Haus aufzunehmen.

Luna
Es ist sehr beglückend, sich mit kompetenten Menschen auszutauschen.

Ein lieber Gruß Luna


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Offline ansabe

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Re: Bewerben - aber richtig!?
« Antwort #40 am: 14.01.10, 10:29 »
Danke für eure Antworten.
Die Zeugnisse habe ich auch gedacht und dann vielleicht noch das Zeugnis vom letzten Arbeitgeber.
 Es soll auch nicht zu unübersichtlich werden.
Mit dem Lebenslauf bin ich noch nicht sicher wie ich den letzten Abschnitt ausdrücken soll.
Seit 1997    Familien- und Hofarbeit
1998-1999  stundenweise Unnterrricht bei ... erteilt
bis heute    Weiterbildung in Computerkursen und Kochkursen
Jetzt brauch ich noch eine Bescheinigung vom dem damaligen Arbeitgeber über die Zeit, wo ich da gearbeitet habe. Jetzt hat dieser mir gesagt, ich sollte das Vorschreiben, dann ging es schneller.
Wo finde ich den so Vordrucke dafür oder wie schreibe ich sowas?
Jetzt mache ich mich erst mal an das Anschreiben! :-\
Viele liebe Grüsse
ansabe

Offline Beate Mahr

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Re: Bewerben - aber richtig!?
« Antwort #41 am: 14.01.10, 10:55 »
Hallo

wie wäre die Formulierung => Erziehungs.- oder Familienzeit
danach dann => Mitarbeit im Familienbetrieb

Nicht *stundenweise* sondern => Teilzeit

Zusätzliche Qualifikationen immer anführen - wenn sie zum Job passen
ebenso => ehrenamtliche Tätigkeiten

Arbeitszeugnis ...sei vorsichtig was du wie schreibst
Geheimcode der Chef´s   :(

Gruß
Beate 
Entscheidend ist nicht, ob man kritisiert wird;
entscheidend ist, ob die Kritiker die Mehrheit bilden.

© Ernst R. Hauschka

Offline ansabe

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Re: Bewerben - aber richtig!?
« Antwort #42 am: 14.01.10, 11:33 »
Danke,
ich will aber kein Arbeitszeugnis schreiben, sondern nur eine Bescheinigung, dass ich dort in dem Bereich gearbeitet habe oder sollte eine Bewertung darunter stehen?
Gibt es nicht nur so Arbeitsbescheinigungen oder wie nennt man das?
Oder kommt das Schlecht an? ???
Viele liebe Grüsse
ansabe

Offline ansabe

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Re: Bewerben - aber richtig!?
« Antwort #43 am: 14.01.10, 12:13 »
Es ist eine Stelle als pädagogische Mitarbeiterin im Bereich Hauswirtschaft mit Ausbildungsbefähigung für die Förderung von benachteiligten Jugendlichen. Das würde mich schon sehr reizen, nur mit Erfahrung kann ich natürlich nicht Punkten. :-\ ;)
Viele liebe Grüsse
ansabe

Offline Marone

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Re: Bewerben - aber richtig!?
« Antwort #44 am: 14.01.10, 20:21 »
ich will aber kein Arbeitszeugnis schreiben, sondern nur eine Bescheinigung, dass ich dort in dem Bereich gearbeitet habe oder sollte eine Bewertung darunter stehen?
Gibt es nicht nur so Arbeitsbescheinigungen oder wie nennt man das?

Arbeitszeugnis schreibt der Arbeitgeber.......denke mal, das hat dein letzter Arbeitgeber nicht mit Vorschreiben gemeint. Arbeitszeugnis behält sich der Arbeitgeber vor.
Gemeint mit vorschreiben war wohl die Arbeitsbescheinigung und das ist doch kein Problem..........muss doch nur drinnenstehen, von wann bis wann du dort gearbeitet hast und Teil- oder Vollzeit. Das muss dir dein letzter Arbeitgeber bescheinigen.......ein Arbeitszeugnis ist auch dein gutes Recht,.....allerdings hier nur dann sinnvoll, wenn der Arbeitgeber dich in den höchsten Tönen lobt. Also, so in der Art, wie Naima schon geschrieben hat....stets zu unserer Zufriedenheit. :)
Bei... meist zu unserer Zufriedenheit... :-\ würde ich schon vorsichtig sein und ...im Rahmen ihrer Möglichkeiten ... >:( ist nicht akzeptabel....also das schadet mehr, als es nutzt.
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