Öffentlichkeitsarbeit > Landwirtschaft in der Öffentlichkeit

Baumpflanzchallenge => Hashtag #BPC2020

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AnniH:
Beate, Danke für das Reinstellen , es hört sich alles gut an........

Nur ich kann mich mit dieser Idee überhaupt nicht anfreunden !!! die Landwirte sollen es wieder richten , ist und war es nicht schon immer gängige Praxis, dass nach Kahlschlag im Wald , sei es Sturm oder Borkenkäfer sofort und freiwillig wieder aufgeforstet wurde . Bei landwirtschaftlich , genutzten Baumaßnahmen waren und sind Ausgleichsflächen mit Büschen und Bäumen zu bepflanzen.
Das alles ist für Staatsbetriebe ( Forst ) nicht zwingend notwendig , für Gewerbegebiete in den Dörfern ist Bepflanzung nicht vorgesehen , vielleicht mal ein Bäumchen zwischen Steinen , das irgendwann verkümmert.
Wir , mein Mann und ich hatten in unserer aktiven Zeit sehr viel gepflanzt, aus Überzeugung , weil es uns gefiel und nicht zu vergessen zum Schutz des Wildes, ohne Vorgaben WAS und ohne staatliche Beihilfe. Es war viel Pflege damit verbunden und immer öfter habe ich jetzt das Gefühl unseren Junior fliegt das Ganze um die Ohren, alles wird dokumentiert , eingetragen , der Schnitt wie und wann wird vorgegeben .
Welche Erfahrungen gibt es mit den Patenschaften für Blühflächen , Tatsache ist vielerorts , dass nach der anfänglichen Euphorie , Ernüchterung eingetreten ist , bei 10 000 qm wurden  maximal  50 % angenommen , für eine weitere Patenschaft im neuen Jahr gibt es keine Anfragen, so geschehen in unseren Landkreis.

Ist es tatsächlich ein Weg um Verbindung zur Bevölkerung zu schaffen , in dem die Landwirte sich sofort wieder bereit erklären , DAS und JENES noch besser machen , sind wir so hinten dran , dass es immer noch eine Steigerung gibt, verlieren wir da nicht das letzte Selbstbewußtsein , lassen wir uns von Gruppierungen und Aktivisten so bevormunden, unsere jungen Hofnachfolger sind in der Regel best aus gebildet, die haben es nicht nötig , noch mehr zu buckeln , jeder denkbare Aktion mit zumachen , das bringt nichts.

Wichtiger erscheint mir , Gesetze und Verordnungen unter die Lupe zu nehmen , wie jetzt mit der Düngeverordnung , sollte sich heraus stellen , dass die Meßstellen fehlerhaft sind sind das handfeste Argumente um dagegen anzugehen.

Ich musste das mal in dieser Offenheit loswerden , ich bin es leid mit mit bestimmten Leuten zu diskutieren , die gibt es hier genug, sie freuen sich über jede Aktion von den Landwirten und werten es als Zugeständnis wieviel Luft noch nach oben ist, für die Landwirte natürlich.

frankenpower41:
Danke

sehe ich ähnlich, es ist nicht viel Luft nach oben, denn für viele ist das sowohl finanziell als auch zeitlich nicht zu stemmen.
Wir sind auch ohne noch evtl. Mehraufwand am Limit.
Die Auflagen kommen ja nicht nur aus der Gesellschaft, auch der Handel (und somit Molkereien usw) fordern ja immer mehr was Zeit kostet und nicht honoriert wird.

gammi:
Danke auch von mir. Dem kann ich mich nur anschliessen.

Vor allem sehe ich große Probleme die auf uns zukommen - sowohl für bereits bestehende Bäume und Hecken und auch was jetzt gepflanzt wird.
Irgendwann wird es zum Biotop und dann hat man womöglich großen Ärger.

Schade, aber mit dem Hintergrund bin ich derzeit eher fürs "Wegpflanzen".

Warum können wir nicht hinstehen und sagen, was wir machen ist bereits jetzt gut. Wer bietet denn den Vögeln bisher die meisten Nistplätze?
Ich könnte immer lachen, wenn in Gartengruppen von den 2 Spatzen berichtet wird.

Beate Mahr:
Hallo

ähm ...
wir pflanzen doch die Bäume für uns !!!! nicht für die Öffentlichkeit

Als Waldbesitzer sind wir - GöGa und ich - bemüht
einen vernünftig[er]en Unterbau zu pflanzen ...
Unsere reinen Kiefernbestände leiden zusehends
deshalb pflanzen wir Buchen wo wir Kiefern fällen mussten

Warum soll ich diese Bäume nicht bei #BPC2020 melden ???
tue Gutes und rede darüber 

Hier wurden vor vielen Jahren Benjeshecke angelegt von NABU
angelegt ... ich würd sagen *Gehölzschnitt entsorgt*  :-X
nur leider wird die Hecke nicht gepflegt bzw. zurück geschnitten

Den Ärger haben wir Landwirte - der Weg wandert immer weiter in den Acker  :'( :'( :'(

Liebe Grüße
Beate

gammi:
Weil diese Aktion dann wieder zu einer Spalterei führt.

Ich bin der Gute...............ich habe einen Baum gepflanzt.
Du bist der Böse..............wenn du jetzt keinen Baum pflanzst.

War schon ein Kommentar in der Richtung bei Bauer Willi.

Und es wird uns um die Ohren gehauen werden, dass wir das ja eh nur aus Profitgier machen, wenn wir Aufforstungen angeben z.B.

Von mir aus kann jeder Bäume pflanzen so viel er will, aber eben nicht für so eine Challenge.

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