Autor Thema: Betriebsauflösung?  (Gelesen 20871 mal)

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Re: Betriebsauflösung?
« Antwort #15 am: 03.05.06, 23:30 »
Heute hatte ich den Beratungsternin.

(Ich war schon mal bei dieser Beraterin, eine Sozialpädagogin. 2001, 2004 und heute. Sie kennt also meine Geschichte, d.h. die familiäre Situation und meine "Entwicklung". Sie war erstaunt, dass der Betrieb noch nicht übergeben ist, und sie schüttelte den Kopf, als ich ihr das mit der eventuellen Betriebsauflösung erzählt habe. Sie kann verstehen, dass mein Mann sich da betrogen fühlt.)

Unser Ergebnis in Kürze: Er hat immernoch an dem Defizit zu knabbern, das er schon immer hat. Er fühlt sich "ausgenutzt" und ausgegrenzt. Aber es sei nunmal sehr schmerzhaft und auch schambehaftet, so was einzugestehen. Er versuche, alles zu vermeiden, das ihn bei seiner Mutter oder/und bei seinen Geschwistern in Misskredit bringen könnte. Auch sei da ein ständiges Buhlen um die "Liebe" der Mutter, eine Art Hunger der sich mit materiellen Dingen aber nicht stillen lasse - besonders bei den beiden älteren Brüdern.

(Es würde jetzt alle Rahmen sprengen, zu erzählen, WIE wir zu diesem Ergebnis gekommen sind.)
 
Solange er dieses emotionale Problem nicht in Griff bekommt, wird er aber nicht in der Lage sein, seine Interessen als Unternehmer, bzw. als Betriebsleiter zu definieren und zu vertreten. Sie sprach von einer emotionalen Blockade. Er brauche dazu einen neutralen Berater, der emotional nicht so nah an ihm dran ist, wie ich.
Ihr ist aufgefallen, dass ich versuche, die Dinge wie von außen zu betrachten, aber das müsse ich noch konsequenter tun, auch wenn es schwer ist, und ich solle mich vor der  "Rechtfertigungsfalle"  hüten, falls er mich mal wieder schlecht macht. Sie spricht da von "demütigen". Ich solle dann lediglich sagen, wie ich das empfinde - aber ohne mich vor ihm zu rechtfertigen.

Die Idee ist, dass ich mir als ersten Schritt bei einem männlichen Berater einen Termin geben lasse, ihm das alles erzähle und dass ich dann zu meinem Mann sage, dass ich Probeleme mit der Situation auf dem Hof habe, und dass mir nur geholfen werden kann, wenn er mitarbeitet, indem er zu den Gesprächen mitkommt. --- Mit der Zeit könnte sich das Augenmerk dann von mir auf ihn verlagern.
Wenn letztendlich ihm geholfen wird, dann ist damit ja logischerweise auch mir geholfen. Insofern ist das also durchaus legitim. Das ist die Idee.

Einen Versuch ist es wert, finde ich.

Er war heute übrigens wieder mit seiner Mutter beim Steuerberater (ein anderer als der, von der Buchungsstelle). Es muss wohl ein ziemlich kurzfristiger Termin gewesen sein. Sie hatte ihn heute darum gebeten, sie "da hin zu fahren". Er war ziemlich gut darauf, nachdem die letzten Tage ziemlich mies waren. Erzählt hat er allerdings nichts, und jetzt ist er schon wieder in der Kneipe... :-\ 

Achtung, das ist jetzt ein bisschen zynisch - aber ich brauch' das jetzt:  ;) Wahrscheinlich unternimmt er jetzt gerade die Anstrengung, seine Blockade mit Bier wegzuspülen. Nur leider schläft seine Mom schon lange, wenn er dann heim kommt. Tja, und so wird dann wieder nichts draus...

Naja, jedenfalls weiß ich jetzt, welche Schritte ich unternehmen werde, und daher geht es mir trotzdem gut, auch wenn ich heute Abend mal wieder Bier-Witwe bin. ;)

Es gibt Witwen :'( ,
"grüne Witwen" (weibl. Form von Strohwitwer?)
und wohl auch "blaue Witwen"


..auf euch  ;)  :D Prösterchen!

Anna

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Offline Maja

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Re: Betriebsauflösung?
« Antwort #16 am: 27.06.06, 13:28 »
Hallo Anna wie weit seid ihr nun gekommen? Wie geht es der "blauen Witwe"?

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Re: Betriebsauflösung?
« Antwort #17 am: 27.06.06, 17:11 »
Na, der "blauen Witwe" geht es recht gut - Danke für die Nachfrage. Sie ist in letzter Zeit nicht mehr so oft eine. Das liegt wohl daran, dass ER mal wieder eine konkretere Perspektive am Laufen hat. - siehe: "Die sind so wie ich!" unter "Betriebsperspektiven".

Ich weiß selber nicht, wo es herkommt: Aber ich bin in letzter Zeit völlig ruhig und ausgeglichen. Der Zynismus und der Frust (siehe: BäuerinnenWG) sind im Moment wie weggeblasen. --- Hab' euch da wohl schon so manches mal ganz schön was zugemutet :-\ --- Aber ich hab' leider keine Verwandtschaft, mit der ich reden könnte. Hab' nur euch :-* Naja, und meiner Freundin kann und will ich das auch nicht immer alles so erzählen. Die ist da so, wie ich früher auch war: Situation analysieren, Entscheidung ziehen / Konsequenzen treffen - und zwar gleich. Fertig. Von Geduld, die dazu nötig ist, mein Lebensziel doch noch zu erreichen (eine ganz bestimmte Art, Bäuerin zu sein - was hier auf diesem Hof/in diesem Umfeld nicht möglich ist) versteht sie nicht viel. Dazu fehlen ihr meine gelebten und gefühlten Erfahrungen, und auch mein Glaube.

Vielleicht hat Gott meine Gebete erhört. Es hat ja auch keinen Sinn, wenn ich wie so einer verrückt gewordene Henne auf der Stelle scharre. --- Ich kann, wenn ich ruhig bleibe, viel mehr Einfluss nehmen, als wenn ich nervös werde. Entscheidungen treffen, dazu habe ich nunmal nicht die Macht. Ich freue mich über die Ruhe, die ich zur Zeit in mir spüre.

Sicher würde ich mich im Vorfeld nicht mehr so "verrückt" machen, wie bei der Pferdehof-Geschichte (siehe: Schwiegermutter und Schwiegertochter - zwei im gleichen Boot).

Das mit der Betriebsauflösung scheint nun auch "vom Tisch" zu sein. Da gibt es so eine Fonds-Geschichte. Meine Schwägerin (Bankerin) will das überprüfen. Ich kenne mich mit so was allerdings überhaupt nicht aus. Die Betriebsauflösungs-Geschichte kam wegen steuerlicher Belange auf.

Hat jemand von euch eine Ahnung, wie viele Bauplätze man in welchem Zeitraum verkaufen kann, ohne dass die Sache "gewerblich" wird?

liebe Grüße

Anna
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Offline gertrud2

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Re: Betriebsauflösung?
« Antwort #18 am: 27.06.06, 17:30 »
Man kann drei Sachen innnerhalb von 10 Jahren verkaufen dazu gehören aber auch Fonds oder soetwas
Oder eben drei Baustellen,dann wird deine KOMPLETTER Betrieb gewerblich,nicht nur das Bauland...
Liebe Grüsse
Gertrud

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Re: Betriebsauflösung?
« Antwort #19 am: 28.06.06, 15:03 »
 :-\ Das klingt NICHT gut.  :-\

SM trägt sich mit dem Gedanke, mehrere Bauplätze zu verkaufen, eventuell einen Teil in einen Fond zu stecken (damit die Geschwister auch noch was abbekommen) und den anderen Teil in die Landwirtschaft zu reinvestieren, bzw. davon einen anderen Betrieb zu kaufen (da ist z.Zt. was konkret im Auge, das auch ihr zusagt), und den will sie dann meinem Mann überschreiben. --- Aber wer will schon gerne das Finanzamt reich machen?

Ich fürchte fast, da könnte im Zweifel doch alles so bleiben, wie es ist. *hoffentlich-nicht*

Ich weiß nicht, ob die Bauplätze unbedingt einzeln verkauft werden müssen oder ob man auch mehrere zusammen, quasi als Paket an einen Bauträger - wie z.B. Bien-Haus - verkaufen könnte. Allerdings ist dort keine Reihenhausbebauung vorgesehen, sondern eher eine etwas "gehobenere" Wohnlage. hm. :-\

Anna
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Offline SuHe

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Re: Betriebsauflösung?
« Antwort #20 am: 28.06.06, 16:28 »
Hallo,

soooo einfach ist das Steuerrecht nicht....

man muss viel mehr Einzelheiten wissen, um zu sagen, dass .....

also, das mit den 3 Bauplätzen und der Gewerblichkeit trifft so nicht in jedem Fall zu...

Solche Fragen können mE in diesem Forum nicht geklärt werden...

Gruß
SuHe 

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Re: Betriebsauflösung?
« Antwort #21 am: 28.06.06, 16:39 »
Ja, das ist schon klar.
Der Steuerberater ist ja auch involviert.  ;)  ---  Nur IDEEn braucht man halt. Da ist unserer, glaube ich, nicht allzu einfallsreich.

liebe Grüße

Anna



Nachtrag vom August 06: Das mit der Betriebsauflösung ist nun vom Tisch. Zum Glück. Es scheint nun auf eine Beteiligung in einen reinen Ackerbaubetrieb in den NB raus zu laufen, und mein Mann will das Milchvieh aufgeben und nur noch Ackerbau machen - hier und - während der Ernte (gut 2 Wo später als hier) auch dort. Das mit der Gewerblichkeit ist meines Wissens nach immer noch nicht geklärt, aber Hauptsache, es bewegt sich überhaupt mal wieder was.
Hoffen wir mal das Beste !
« Letzte Änderung: 26.08.06, 13:41 von AnnaAnna »
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Offline Freya

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Re: Betriebsauflösung?
« Antwort #22 am: 15.10.06, 10:08 »
so... ich hab das Thema geteilt, weil wir hier ja ernsthaft über die Fakten einer Betriebsauflösung diskutieren wollen. Von eigenen Erfahrungen berichten um Bäuerinnen in aussichtslos erscheinenden Situationen helfen zu können.

Das Stammtischthema Betriebsauflösung und ab nach Thailand ??
findet ihr unter dem link.
Wer heilt, hat Recht.
Hippokrates

liebe Grüße
Freya

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Re: Betriebsauflösung?
« Antwort #23 am: 05.11.06, 16:52 »
In Sachen Gewerblichkeit weiß ich nun mehr:
Es gilt NICHT als gewerblich, wenn der Bauer gezwungenermaßen Acker zu Bauland macht, und so war es ja in diesem Fall. Die hatten sich ja gestäubt bis zuletzt.

Jetzt hat die Baugesellschaft die Unterschrift. In dem Vertrag stand auch was übers Ackerland drin, das mein Mann statt dessen zur Pacht haben soll. (Ich hab' den Vertrag aber noch nie gesehen.) Bis jetzt hat das einer, der in unserer Gemarkung nur einen Zweitbetrieb hat. Aber der setzt alle Hebel in Bewegung, und eine ihm gegenüber ausgesprochene Kündigung ist schon zwei mal wieder von der Gemeinde zurück gezogen worden. Und unser Ortslandwirt, mit dem mein Mann sich nicht mehr versteht, hält dem mit dem Zweitbetrieb noch bei. Dem sein Stiefvater, der den Hof vorher bewirtschaftete, hat angeblich  "gute Verbindungen" zum Liegenschaftsamt...  Jetzt, wo die letzte Unterschrift da ist, ist die Sache mit den Flächen, die mein Mann haben sollte, wieder ins Stocken geraten.

Und was die Beteiligung an dem anderen Betrieb betrifft: Mein Mann war schon zwei mal mit seiner Mutter bei ihm. Es sieht so aus, dass höchstwahrscheinlich SIE die Betreiligung macht. Mein Mann bekommt nichts überschrieben - auf Anraten des "tollen" Steuerberaters der meinen Mann und meine SM als Mandanten hat.  Er hat den Betrieb (angeblich) von ihr gepachtet, nur ist der schriftliche Pachtvertrag 2003 ausgelaufen. Er bewirtschaftet quasi im stillen Einvernehmen.
Ich habe die Einkommenssteuererklärung dieses mal NICHT mit unterschrieben. Sie liegt jetzt nur mit seiner Unterschrift beim Finanzamt. Mein Mann versteht mich nicht, dass ich nicht unterschrieben habe "Ich weiß nicht, wie du tickst", sagt er,  und er will den Steuerberater auch nicht wechseln.
Dumme Frage:
Wie sieht es da mit der Alterskasse aus? Bekommt SM dann weiterhin Rente, wenn SIE die Gesellschafterin an einem anderen Betrieb wäre? Oder hat mein Mann die Beteiligung dann mitgepachtet (einschl. der Rendite), wie das ehemalige Ackerland, das jetzt Bauland ist? Es kommt wohl drauf an, auf wessen Konto die Rendite dann laufen würde...
Naja, egal - aber ich darf nicht dran denken, was ist, wenn meinem Mann was passieren würde..? Manchmal redet er noch davon, dort hin zu ziehen. Ich würde auch mitgehen, aber ich breche hier nicht alle Zelte hinter mir ab, wenn es in den NB auch alles auf SMs Name läuft. Das müsste dann vorher geklärt sein. Aber das versteht mein Mann nicht, der zitiert dann sinngemäß meine Freundin, die nun sagen würde, ich müsse mich auf Gott verlassen, nicht auf Menschen. Aber Gott will auch keine Unterschrift für die Steuererklärung von mir... ;)

Ticke ich jetzt wirklich nicht mehr richtig, oder was? Ich begreife das alles nicht. - Aber ich muss innerlich doch lachen: Wenn ich mich nicht auf Gott verlassen würde, hätte ich mir schon längst einen anderen Mann gesucht, einen ohne diesen ganzen Berg von "Sorgen" auf dem Rücken.
« Letzte Änderung: 05.11.06, 17:40 von AnnaAnna »
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Re: Betriebsauflösung?
« Antwort #24 am: 26.01.07, 14:40 »
Heute morgen ist zum letzten mal gemolken worden.
Bis auf eine Tragende und eine, die seit heute nicht aufstehen will und ein Kalb ist das Vieh raus. Milchvieh ade. - Ist schon irgendwie ein klammes Gefühl.

Anfang Februar wollen wir wegen der Beteiligung meiner SM an dem anderen Betieb dort hin fahren (mindestens 5 Std. Fahrtzeit einfach).
Eigentlich will er im Sommer dort anfangen. Wir müssten dort eigentlich auch zur Schule. Aber da müssten wir halt erstmal wissen, in welchem Dorf wir wohnen werden. Das mit dem Hauskauf ist schwierig, wegen der Steuer. Haus ist ja "pirvat". Vielleicht miete ich für's Erste einfach eine Wohnung für das Kind und mich, und er bleibt erstmal dort, auf dem Hof. Ich denke, ich sollte gar nicht lange fackeln, sondern es einfach machen. 
Mal sehen, wie die "Gespräche" im Februar laufen.
Ich bin ziemlich genervt von dieser halbherzigen Handlungsweise. Aber ich will ihn auch nicht alleine in die NB lassen, und hier mit Kind auf dem Hof meiner SM bleiben...

Mein Mann tut so, als ob die Beteiligung auf IHN liefe. Naja, er wird schon wissen, was er macht...  Hier, der Ackerbau läuft per Bewirtschaftungsvertrag weiter. Das hat dann aber nichts mit der SM zu tun.

Und nun kommen auf einmal die ganzen selbsternannten "Berater" angelaufen, wollen Ihn zum Hierbleiben bewegen... allen voran ein Banker mit Nebenerwerb, der fast schon sauer war, weil mein Mann einen bestimmten Mähdrescher nicht gekauft hat (den er dann gerne geborgt hätte). Tja, so hat halt jeder nur seinen eigenen Vorteil im Blick.
Als ich das Geschwafel nicht mehr hören konnte, hab' ich ihn herauskomplimentiert. Am nächsten Tag stand ein ganz weitläufiger Verwandter bei uns in der Küche, dem er das gleich gesteckt hatte. Der redete erst mit meinem Mann, und dann ging er zur SM. - bäääh - Was soll das? Jetzt? --- Aber ich kann mir vorstellen, auf was das hinaus laufen KÖNNTE... Aber ich weiß gar nicht, ob ich das jetzt noch will. Innerlich hab' ich mich schon lange von hier verabschiedet  -  anders als mein Mann...  (ICH glaube nicht, dass SM etwas überschreibt um ihn zum Bleiben zu bewegen.  :-X sonst hätte sie es doch längst getan.)
Mal sehen, was passiert.

Jedenfalls sind die Kühe jetzt weg. Das ist ein gewaltiger Schritt, der uns auch wesentlich flexibeler macht.

lieben Gruß
Anna
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golfmax 1

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Re: Betriebsauflösung?
« Antwort #25 am: 12.02.07, 09:47 »
grüß euch
sollte ein betrieb aufgelöst werde da kein nachfolge da ist!
hätte interesse als nachfolger und so den  betrieb weiter zu machen

grüß golfmax

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Re: Betriebsauflösung?
« Antwort #26 am: 13.02.07, 01:48 »
Den Ackerbau macht mein Mann weiter.
Der kooperiert mit einem Kollege.

Das Geld brauche wir auch (noch?)
weil die Betriebsbeteiligung in einem anderen Bundesland
samt Rendite auf SM läuft.

Der Stall ist in der Tat leer.

Ist aus den 70ern.
Muss ein "Bisschen" was dran gemacht werden:
neue Spalten, Wasserleitungen, ein bisschen im Melkstand
und in der Milchküche. Achja, und der Strom wird jetzt abgeklemmt,
da marode. BG will das aus Sicherheitsgründen, oder teuere Reperatur.
Die Fangboxen sind ein bisschen am durchrosten.
Hält aber noch.


...und eine seeeehr patende SM hab' ich.

Bei ihr im Haus ist noch eine Whg. frei.
Sie will meinem Mann (der 30 Jahre da geschuftet hat)
die Beteiligung nur überschreiben, wenn ich vorher für den Fall
einer Witwenschaft auf mein Erbe vom Mann verzichte.
Würde ich auch machen. Aber ich will ein Wohnrecht
und eine Leibrente. DAS wäre dann aber "ein Vertrag
zu Lasten Dritter" (also unserer Tochter/Erbin).
Geht also nicht.
RA hat um Zeit gebeten,
zum Nachdenken ob ihm eine Lösung einfällt.
Toll.

Viel Spaß!
Ich schenke dir meine SM !
..samt sanierungsbedrüftigem Stall.

Also kurzum:
Wir wollen diesen Stützpunkt wegen Wohlstand
und aus lauter Übermut verlassen.
Du weißt, wie ich das meine ?  ;)

Seh' lieber zu, dass du erstmal einen guten Job
in einem ordentlich geführten gr. Betrieb bekommst,
und dann kannst 'du immernoch weiter sehen.
Entweder steigst du da mit ein,
oder es findet sich vielleicht was anderes.
Aber bei uns, nee,
tu' dir DAS nicht an !

lieben Gruß
Anna
« Letzte Änderung: 13.02.07, 01:51 von AnnaAnna »
Liebe Grüße
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Re: Betriebsauflösung?
« Antwort #27 am: 17.05.07, 21:19 »
Das ist UNSER Forum, und hier duerfen wir quicken, soviel wir wollen... ;)
Aber ~ was ich sagen wollte ~
So ein Hofverkauf setzt sicher einiges an Kapital frei, ueber das sich das Finanzamt freuen wird, wenn nicht wieder in die LW re/investiert wird...
Das liest sich so, als ob die *Alte* den Hof verkauft, bzw. dass sie das *Kapital* hat. Was macht sie damit? Baut sie sich ein neues Leben auf? ..oder *verjubelt* sie es etwa gerade ;D, ich mein, weil ~Zitat~ *es der sicher auch gut geht*...

lieben Gruss
Anna

PS. sorry f[r meine bloeden Satzzeichen, aber ich hatte ein Up/date und nun ist meine Tastatur auf *amerikanisch* gesetzt. Zum Gl[ck ist gerade mein Sohn da. Vielleicht bekommt der das ja wieder hin. Ich bin da f[r zu bl;d.
Liebe Grüße
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