Autor Thema: Wirtschaftliche Auswirkungen  (Gelesen 11933 mal)

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Offline LunaR

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Re: Wirtschaftliche Auswirkungen
« Antwort #135 am: 15.03.22, 11:21 »
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Offline Anneke

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Re: Wirtschaftliche Auswirkungen
« Antwort #136 am: 15.03.22, 12:02 »
In unserem kleinen Dorfladen ist alles Angesprochene zu haben, einige Sorten Öl, Sonnenblumenöl, Rapsöl, hochpreisiges regionales Öl...alles da,
Wir sind auch mühlenmäßig im Landkreis gut aufgestellt, die verarbeiten eigen angebautes Getreide zum großen Teil, zumindest bei meiner bevorzugten Mühle.

Klopapier etc. auch vorhanden, das gabs auch noch bei damaligem Engpass andernorts.
Da wundere ich mich schon...eventuell gute Logistik des Großhändlers, der viele kleine Läden beliefert?!?
Zuviel nachdenken ist wie schaukeln, man ist zwar beschäftigt, kommt aber keinen Schritt weiter

Offline LunaR

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Re: Wirtschaftliche Auswirkungen
« Antwort #137 am: 15.03.22, 14:29 »
Vielleicht wird in den kleinen Geschäften auch nicht so gehamstert? Jeder kennt jeden, da schämt man sich vielleicht doch eher mal  ???

Nun hat mein Mann doch noch mal beim 2. Großhandel nach den fehlenden Produkten geschaut. Auch dort Weizenmehl nur ab 10 Kg, was er dann doch genommen hat, weil ein Lagerarbeiter zu ihm sagte, sie wüssten nicht, wann die nächste Lieferung kommt. Wird sich hier verbrauchen, da wir nur selbst gebackenes Brot essen. Da es die Beinscheibem. die er mitbringen sollte, bei beiden Märkten auch nicht gab und unser Dorfschlachter Rindfleisch erst zum Wochenende anbietet, hat er noch mal hier im Ort in unserem kleinen Supermarkt geschaut. Auch keine Beinscheiben. Naja, da muss nicht unbedingt ein Zusammenhang mit der Krise sein. Aber Weizenmehl war auch dort bis auf ein paar Tüten Bio-Mehl alle. Ebenso Sonnenblumen- und Rapsöl, ganz weg, nur noch  etwas Olivenöl. Zum Glück hatte Öl noch im 2. Großmarlt bekommen. Ich denke, da wird jetzt aber doch gehamstert.
Es ist sehr beglückend, sich mit kompetenten Menschen auszutauschen.

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Offline martinaTopic starter

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Re: Wirtschaftliche Auswirkungen
« Antwort #138 am: 15.03.22, 16:04 »
Es geht aber auch einiges in Care-Pakete, zusätzlich zum Hamstern, denke ich.

Hier haben Pfadfinder zum Spenden aufgerufen: jeweils 1 Bananenkarton mit Deckel gefüllt mit: genauen Vorgaben, wieviel Mehl, Zucker, Salz, Gries usw drinzusein hat.
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Offline Freya

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Re: Wirtschaftliche Auswirkungen
« Antwort #139 am: 15.03.22, 23:01 »
Bei uns im EDEKA und Aldi werden alle Produkte nur noch in "haushaltsüblichen Mengen" abgegeben.
Lediglich Sonnenblumenöl gab es nicht mehr, aber Rapsöl war reichlich vorhanden.
Type 405er Mehl auch nicht. Aber 630iger Dinkelmehl. Mit dem kann man auch alles backen.

Ich hab lediglich ein paar Päckchen Trockenhefe gehamstert, sollte es wieder mal keine Hefe geben.
Mehl habe ich genügend von der Mühle. ;-)

Ach so... Diesel hat sich bei uns an der Tanke (freie Tankstelle) seit win paar Tagen auf 229,9€ eingependelt.
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liebe Grüße
Freya

Offline Morgana

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Re: Wirtschaftliche Auswirkungen
« Antwort #140 am: 16.03.22, 07:25 »
Ich war gestern bei Netto. Da haben sie grad eingeräumt.
War nicht allzuviel auf den Containern zum verräumen drauf. Und grantig waren sie.
Einer hat zum anderen gesagt, wenn ich jetzt dann laut schreiend und fluchtartig rausrenne hat mich schon wieder einer
nach Mehl oder Sonnenblumenöl gefragt.
Ich kanns verstehen.

Jetzt kommt wieder die Zeit wo du schräg angeschaut wirst, wenn du von irgendwas 2 Päckchen kaufst.
Man merkt schon, dass wieder vermehrt in die Wägen von den anderen Kunden geschielt wird.

Offline Lulu

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Re: Wirtschaftliche Auswirkungen
« Antwort #141 am: 16.03.22, 13:25 »
Ich war gestern auch in einem Netto und war platt.

Mehl, Öl, Nudeln, Hefe, Dosensuppen, Mineralwasser.....alles weg. So hat es nichtmal zu Coronazeiten ausgesehen. Klopapier natürlich auch weg.
Ich musste fast lachen.

Die Verkäuferin hat mir erzählt die Leute hätten ganz plötzlich mehrere Flaschen Sonnenblumenöl gekauft, ehe sie überhaupt über eine Begrenzung nachdenken konnten.  Sorry....aber wollen die Leute wenn Krieg ausbricht Salat essen oder Pommes frittieren?

Also auf die Gefahr hin, das ich auf der Flucht nur Olivenöl und Cola habe.....ich hamstere nicht.


Offline gina67

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Re: Wirtschaftliche Auswirkungen
« Antwort #142 am: 16.03.22, 13:27 »
Ärgerlich ist es nur, wenn man wirklich was von den ausverkauften Sachen braucht.

Offline martinaTopic starter

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Re: Wirtschaftliche Auswirkungen
« Antwort #143 am: 16.03.22, 13:37 »
Es soll Leute geben, die kippen sich das Salatöl in den Tank, weil Diesel so teuer ist. Mit Sicherheit vergessen diese Leute aber auch vorher, ihre Motoren auf Pflanzenöl umrüsten zu lassen.

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Offline gatterl

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Re: Wirtschaftliche Auswirkungen
« Antwort #144 am: 16.03.22, 13:43 »
Ärgerlich ist es nur, wenn man wirklich was von den ausverkauften Sachen braucht.

Man kann doch ausweichen.
Manche Menschen können nichts mehr wahrnehmen ausser ihrer eigenen Befindlichkeiten
Florian Schroeder

Offline Morgana

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Re: Wirtschaftliche Auswirkungen
« Antwort #145 am: 16.03.22, 13:51 »
man muss die Motoren nicht umrüsten..das geht nicht so einfach.
Die alten laufen eh so und die anderen werden sich hüten Salatöl reinzuschütten

Offline ANNALENA

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Re: Wirtschaftliche Auswirkungen
« Antwort #146 am: 16.03.22, 13:56 »
Heute in der Edeka, kein einziges "normales" Weizenmehl Typ 405 mehr.
Auch nicht das günstige. Nix🙄

Habe jetzt doppelgriffiges genommen.
Für Pfannkuchen und Kuchen nehm
 ich am liebsten das 405.

Und Ravioli sind im Angebot. Die lichten sich auch😄kauf ich ab und zu für meinen Mann.
Ich mag die nicht.😔

Aber sonst ist mir nix aufgefallen.
Ja, günstiges Klopapier. Alles weg...


Offline Annette

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Re: Wirtschaftliche Auswirkungen
« Antwort #147 am: 16.03.22, 14:06 »
Ärgerlich ist es nur, wenn man wirklich was von den ausverkauften Sachen braucht.

Man kann doch ausweichen.

Sicherlich, so wie z.B. weil es noch da war, auf Diamant Mehl 405er 500g für 79 cent oder Dinkelmehl das 1kg für 2 Euro.

Hartz IV Satz 446 Euro oder sind's doch schon 10 oder 20 Euro mehr.

Vllt. sollten die Kommunen schon mal die Lebensmittelmarken für die Sozialhilfeempfänger rauskramen, da das sicherlich schneller funktioniert, als Sozialhilfesätze anzugleichen.

LG Annette
Lieber auf neuen Wegen stolpern, als in alten Bahnen auf der Stelle treten. (H.Hesse)

Offline Marina

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Re: Wirtschaftliche Auswirkungen
« Antwort #148 am: 16.03.22, 14:41 »


Vllt. sollten die Kommunen schon mal die Lebensmittelmarken für die Sozialhilfeempfänger rauskramen, da das sicherlich schneller funktioniert, als Sozialhilfesätze anzugleichen.

LG Annette

Das funktioniert bei den Hilfeempfängern nicht. Die wollen lieber das Geld. Weiß ich aus Erfahrung als ich noch im Arbeitsleben stand und der Sozialhilfebereich zu meinen Aufgaben gehörte.

Aber das ist ein ganz anderes Thema.

Offline Mathilde

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Re: Wirtschaftliche Auswirkungen
« Antwort #149 am: 16.03.22, 15:41 »


Vllt. sollten die Kommunen schon mal die Lebensmittelmarken für die Sozialhilfeempfänger rauskramen, da das sicherlich schneller funktioniert, als Sozialhilfesätze anzugleichen.

LG Annette

Ich kann das verstehen. Wer ganz unten ist, möchte wenigstens ein bisschen Normalität

LG Mathilde

Das funktioniert bei den Hilfeempfängern nicht. Die wollen lieber das Geld. Weiß ich aus Erfahrung als ich noch im Arbeitsleben stand und der Sozialhilfebereich zu meinen Aufgaben gehörte.

Aber das ist ein ganz anderes Thema.
Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins

Marie von Ebner-Eschenbach