Autor Thema: " Greening " und Agrarumwelt - und Klimamaßnahmen 2015 -2019  (Gelesen 26054 mal)

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Offline Ossi22

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Hier im Ort wird ein Landwirt das zweite Jahr Soja anbauen .
Für mich nicht verständlich - er ist intensiver Schweinhalter und muss Gülle loswerden - aber dann wohl nicht mehr beim Soja .
Und Soja für mich selber ist erst nach Aufbereitung verwertbar , oder ?
Wie sieht das mit der Lupine aus ? Wird mit Mähdrescher ( Technik was besonderes , ähnlich zu dreschen wie Soja ? ) geerntet und könnte nach Vermahlung direkt verfüttert werden ?
Wenn die Lupine nicht ganz lagertrocken ist , wäre es möglich , sie irgendwie in einen Schlauchsilo zu packen ?
Wann Aussaat , wann Ernte ?

Offline Beate Mahr

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Hallo


Wird mit Mähdrescher ( Technik was besonderes , ähnlich zu dreschen wie Soja ? ) geerntet


Ja - wie Getreide  

und könnte nach Vermahlung direkt verfüttert werden ?


Ja

Wir weichen die ganzen Körner über Nacht ein (Schwein) ...

Wenn die Lupine nicht ganz lagertrocken ist , wäre es möglich , sie irgendwie in einen Schlauchsilo zu packen ?


Keine Ahnung - aber eher nicht


Wann Aussaat ,


Saattermin bei Körnerleguminosen

wann Ernte ?
 

Nach der Getreideernte ...

Schau mal bei der Saaten Union auf der HP ... oder  Praxisinformationen > Öl- und Proteinpflanzen

Gruß
Beate

« Letzte Änderung: 13.03.15, 20:58 von Beate Mahr »
Entscheidend ist nicht, ob man kritisiert wird;
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© Ernst R. Hauschka

Offline Gigs

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Hallo,

mein GA ist da, aber leider kein Fiona- frühestens 17.3. 12 Uhr. Abgabetermin kam schon vorher-16.4. :P.
Wir werden das Greening wohl mit Zwischenfruchtanbau lösen- gibts dazu inzwischen Infos über erlaubte Mischungen? (War beim Vortrag noch nicht klar)

Dazu haben wir noch LL- Kontrolle( Landliebe) in der Zeit- also ist schriftliches und Stall putzen angesagt :(- und wie immer bleibt der ganze Schriftkram an mir hängen.

Na ja, wir werden das Kind schon schaukeln ;)- ihr bestimmt auch!

LG Gigs

Offline Beate Mahr

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Hallo

auf Seite 1 findest du den Link zur Broschüre da stehen die Mischungen drin

Selbst mischen geht auch - dazu hatte ich auch schon mal was gepostet

Gruß
Beate
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© Ernst R. Hauschka

Offline Beate Mahr

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Hallo

ähm ... ÖVF brauchst du erst ab Herbst

Gruß
Beate
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© Ernst R. Hauschka

Offline muellerin

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Hallo

ähm ... ÖVF brauchst du erst ab Herbst

Gruß
Beate

Wieso?
Zwischenfrüchte nach der Ernte der Hauptfrucht, aber alles andere (Leguminosen, Brache) gilt doch jetzt schon.

Wir werden einen Teil mit Blühstreifen machen, ein paar Prozente bringen die Landschaftselemente, der Rest soll mit Zwischenfrüchten erfüllt werden. Aber die Flächen mit den Zwischenfrüchten müssen im aktuellen Antrag gekennzeichnet werden.

LG
Müllerin

Offline Gigs

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@ Beate

danke für den Hinweis- habe ich in der Broschüre glatt überlesen- steht in Anhang 7-- da sind ja Sachen dabei, von denen ich noch nie hörte- wie Äthiopischer Kohl oder Mohrenhirse.

LG Gigs

Offline silviamaria

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Der aufwendigste Teil erscheint mir aber, daß die flächen zukünftig mit 4 Stellen hinterm Komma angegeben werden müssen. Kennt Ihr die Info auch?
Grüße silviamaria, die ihren Termin "erst Mitte April" hat.

Offline apis

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Mit vier Stellen hinter dem Komma arbeiten wir Niedersachsen schon lange. Und bei Kontrollen wird auch bis auf den letzten Quadratmeter nachgemessen.................

Jedes Mal gibt's Abzüge von wenigen m², das kann sich je nach Prüfern über die Jahre hin ganz schön summieren.
Stress ist immer vorprogrammiert.

Offline Beate Mahr

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Hallo

in der Maske (Hessen) werden 2 Stellen angezeigt ... gerechnet wird mit 4 Stellen
das sieht man wenn man in der *Datensicherung* nachschaut

Gruß
Beate
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Offline Beate Mahr

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Hallo

hab da grad noch was gefunden

Zwischenfruchtanbau / eingesäter Grünbedeckung (GF= 0,3):

Zitat
Aussaat vom 16.7. bis spätestens zum 1.10. des Antragsjahres, also erstmalig bis zum 1.10.2015.
Diese Fristen gelten nicht für die Grasuntersaaten. Auf mineralische Düngung, Pflanzenschutz und Klärschlamm
muss verzichtet werden, allerdings ist organische Düngung möglich. Zur Einsaat sind Kulturpflanzenmischung (mind. 2 Kulturarten)
 notwendig, keine Art darf einen höheren Anteil als 60 % an den Samen haben,
auch der Anteil der Gräser darf nicht über 60 % liegen.
 Es werden schlagbezogene Aufzeichnungen, Saatgutnachweise und Rückstellproben erforderlich sein.


Gruß
Beate
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Offline landleben

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Ich bin mal gespannt, wann wir die Unterlagen bekommen.

Greening.... Knicks an Ackerflächen zählen mit.... Knicks an Grünland nicht. Grenzt ein Knick am Ackerland und andere Seite ist Grünland zählt er zum Ackerland. Da zum Glück nur für Ackerflächen Greening gemacht werden muss, kommen wir wohl auch ohne Stillegung gut zurecht.

Seufz... ich lebe zur Zeit nur mit mündlichen Infos meiner Herren, die sie mal hier und mal dort gesagt bekommen

Mir gruselt es jetzt schon, wenn meine Männer hinter mir stehen und sagen.... zeichne da... zeichne da. Göga geht garnicht an PC und Sohn hat die letzten Jahre außerhalb Deutschlands verbracht und noch keinen Antrag bearbeitet.

Und ich war so froh, dass ich die letzten Jahre so gut hinbekommen habe und nun schmeissen die mir alles über den Haufen.

lg

landleben

Offline Nanne

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Hallo landleben,
geht mir ebenso, du sprichst bzw. schreibst mir aus der Seele.
Kommen gerade von einer Versammlung der Fernwasserversorgung. Wollen heuer im Winter die Leitung erneuern, auch quer durch unseren Acker. Wäre nicht ganz so tragisch, aber hoffentlich trifft´s nicht unseren Luzerneanbau wegen Greening und anderem S...... Hab mich überhaupt noch nicht richtig damit befaßt. :P

lg
Nanne

Offline landleben

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Heute kam E-Mail vom Bauernverband lt. LLUR ist es geplant zum 27.3. den Antrag online freizuschalten.

Außerdem gibt noch einmal Termine wegen dem Antrag. Na, ich werde mal sehen, ob ich dann von meinem Arbeitgeber frei bekomme, damit ich daran teilnehmen kann...

lg

landleben

Offline Beate Mahr

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Hallo

ich bin echt sauer ...

Direktzahlungen: Fristverlängerung ohne Deutschland

Zitat

Wie eine Sprecherin des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gegenüber agrarheute.com äußerte,
wird Deutschland von der Möglichkeit der Fristverlängerung keinen Gebrauch machen.

Bund und Länder hätten große Anstrengungen unternommen und die Voraussetzungen dafür geschaffen,
dass die Antragsfrist zum 15. Mai in Deutschland eingehalten werden könne.
Die Landwirte würden laut BMEL-Sprecherin auch bereits gut über die neuen Anforderungen
für den Erhalt der Direktzahlungen informiert.


Wie blöd ist das denn ??? ein paar Tage mehr hätten sicher nicht geschadet

Gruß
Beate
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© Ernst R. Hauschka