Autor Thema: Zwei Generationen im Altenteil!?  (Gelesen 19391 mal)

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Online frankenpower41

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Re: Zwei Generationen im Altenteil!?
« Antwort #15 am: 29.09.11, 20:51 »
Hallo

Ich denk mal, dass der Übergabevertrag bei Schnubbel zu der Zeit, als er gemacht wurde, gar nicht so unüblich war.
Recht viel anders ist unserer auch nicht. Wenn SM auf all dem bestehen würde, was da drinnen steht, dann würde ich wohl gehen. (ich kenn Vertrag erst ein paar Jahre. Übergeben wurde schon vor meiner Zeit. Zum Glück brauchen wir den Vertrag auch nicht). Ich frag mich nur immer, wie ein Notar, der mit solchen Dingen ja vertraut ist, sowas schreiben kann. Gut, das Argument die Zeit war vor 30 Jahren anders ist schon richtig.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man da rauskommt. Unsere Nachbarn hatten Wohnrecht bis zur Verheiratung von Schwester drinnen stehen (vor über 40 Jahren). Die Frau wohnte damals schon nicht mehr am Hof.
Da sie nie geheiratet hatte gilt das heute noch.  Der Übernehmer hat sich damals erkundigt was sie da machen konnten. Inzwischen war nämlich Haus umgebaut und abgeschlossene Wohnung für Hofübernehmer da. Die ist schön regelmäßig aus Schikane aufgekreuzt. Deren Wohnung musste ihr immer zugänglich sein, weil sie dort ja "ihr" Zimmer hatte. Fragt nicht, was das für ein Verhältnis war.  Inzwischen haben die Jungen neu für sich gebaut.

Es ist sicher nicht einfach. Wenn die Generationenfolge recht nah ist kann das schon große Probleme bereiten. Nicht nur zwischenmenschlich sondern auch finanziell. Wenn ich denk Oma wird Pflegefall und muss ins Heim. Bei uns z.B.  ist da keine Regelung wie heutzutage z.B.  soweit möglich, sondern da heisst es Pflege generell.


Marianne

Offline streuobst

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Re: Zwei Generationen im Altenteil!?
« Antwort #16 am: 29.09.11, 20:53 »
Ich staune immer wieder, auf welchem Mist solche Übergabeverträge wachsen. Die Schuld allein bei den Alten zu suchen ist denke ich nicht richtig, denn gültig sind auch solche Verträge erst dann wenn die Jungen sie unterschrieben haben, (und Notaren, die so etwas schreiben und beurkunden).
Wir hatten da wirklich großes Glück, mein SV war vor der Hofübergabe bei einem Informationswochenende, wir hatten auch unsere Vorstellungen und die beiden weichenden Erben natürlich auch. Unser Notar hat uns dazu sehr gut beraten und einen für alle Seiten annehmbaren Vertrag gestaltet.

Offline maggie

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Re: Zwei Generationen im Altenteil!?
« Antwort #17 am: 29.09.11, 23:37 »
Hallo,

also soviel, ich sag mal "Dreistigkeit", von einem einzelnen älteren Menschen ist ja kaum zu überbieten  :o
Menschen gibts zzzzz
Schnubbel da müsst Ihr aber gut überlegen. Der Rat kommt sogar von jemandem der selbst so kurz vor dem Übergeben steht.
So abwürgen lassen muss man sich nicht.

LG Mathilde

auch ich war geschockt als ich schnubels beitrag gelesen habe - aber - ich habe vor 37 jahren schon meinem sv klar gemacht - mit uns macht mann nicht alles...
ich wäre niiiiieee darauf eingestiegen ein wohnrecht für die schwägerinnen zu akzeptiern (wollte er eigentlich !!!) göga stand zum glück hinter mir, denn unterschreiben durften sm und ich "nur zur kenntnisnahme" - und so hätte ich auch da verweigert, ob dann der handel zustande gekommen wäre ? - ich glaube nicht !!!!

ich begreiffe all die "jungbauern" nicht die sich so von ihren eltern knebeln lassen, ich begreiffe einfach nicht wie man sich jahre/jahrzentelang so quälen lassen kann, weil es sonsst heisst - es gibt den betrieb nicht !!! -
man kann auch auf einem fremden hof arbeit finden und vielen würde es dabei finanziell und menschlich sicher besser gehen !!!
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz

Offline maggie

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Re: Zwei Generationen im Altenteil!?
« Antwort #18 am: 29.09.11, 23:38 »
Hallo Schnubbel,

Wenn man so einen Drachen im Haus hat, dann braucht man keinen Feind mehr.

Und diese alte Tussy wird dann wahrscheinlich auch noch 95 Jahre alt.

Ihr könnt mir nur noch leid tun.

Celina,

deine Wortwahl ist wie immer bemerkenswert daneben.

Sehr nachdenkliche Grüße,

Anja

finde ich gar nicht - ich denke genau gleich !!! -
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz

Offline Nixe

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Re: Zwei Generationen im Altenteil!?
« Antwort #19 am: 30.09.11, 07:00 »
Naja wir haben auch ein WOhnrecht von seiner Schwester stehen solang sie ledig ist und sie hatte mit 44 noch nie einen Freund  :Pist aber im abrissteil das heißt wir dürfen erst abreisen wenn die Schwester darauf verzichtet und sie sagt wer weiß wie die Zeiten werden ::)der Oberhammer war das dann als wir im Frühling 200qm!!an den Nachbarn verkauft haben weil er das für die WM gebraucht hat da mußte die Schwester auch mitunterschreiben(obwohl sie eigentlich in diesem Fall nix dagegen machen konnte)wir haben sowieso stehen das wir nix verkaufen dürfen ,aber schwieva hat halt da eingestimmt weils eben so minimal war aber es haben alle 6 Geschwister angerufen und gefragt was wir bekommen hätten der Betrag war aber so gering das wir das gnädigerweise durften.
Ich hab mich auch jahrelang über diesen Übertragsvertrag aufgeregt aber ich war damals nciht dabei,mein Mann erst 19 er hat wohl gedacht die Schwester kommt mal unter die Haube.Aber jetzt wartet sie nur drauf bis mal neugebaut wird dann will sie dort ihr WOhnrecht 8)Naja wir haben nur 7,5 ha und das meiste verpachtet und Schwieva kapiertst bis heute nicht das den Hof mit dieser Klausel sicher niemand nimmt.

Offline Mathilde

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Re: Zwei Generationen im Altenteil!?
« Antwort #20 am: 30.09.11, 07:11 »
Hallo,

ich denke Reserl hat den Titel der Box bewusst gewählt und wollte wahrscheinlich nicht die Hofübergabeverträge  ;)
Drei Generationen die  von einem Hof leben müssen stelle ich mir ab einer gewissen Größe als äusserst schwierig vor.
Ohne dass ausserhalb der LW gearbeitet wird lässt sich das wohl nicht bezahlen. Entweder arbeitet dann die jüngste Generation ganz ausserhalb des Hofes oder die "Sandwich" Familie. Die Generation zwischendrin hat es sicherlich nicht so ganz einfach weil ja die Verpflichtungen gegenüber der älteren Generation nunmal das sind und der Arbeitsmarkt freie Stellen ab einem gewissen Alter nicht mehr hergibt.
Wohnrechte für Kinder/Schwager/Schwägerin gehören bis zum 30. Lebensjahr und dann erlischt das. Punkt!
Solche Überlegungen wie bei Schnubbel sind für mich voll nachvollziehbar. Dann übernimmt eben niemand (mehr).

LG Mathilde


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Marie von Ebner-Eschenbach

Online frankenpower41

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Re: Zwei Generationen im Altenteil!?
« Antwort #21 am: 30.09.11, 10:10 »
Hallo

So leicht, dass niemand mehr übernimmt ists halt auch nicht.
Wenn Hoferbe mit Leib und Seele Landwirt ist, müsste er halt aussteigen und das ist auch nicht so einfach.
Ich geh mal davon aus, dass die Probleme in den nächsten Jahren gehäuft auftreten. Solche Verträge wie z.B. wir oder Schnubbel haben gibts zuhauf. Finanziell gut aufgestellt sind auch nicht alle Betriebe. Oft ist es ja so, dass Altenteiler (wenn jetzt so Mitte 70) auch noch Taschengeld bekommen. Rente aus Landwirtschaft ist ja nicht so rosig. Wenn jemand zusätzliche Rente bekommt ists ja gut, aber das ist nicht überall so. Der Lebensstandard den die Rentner heute zum Teil haben will auch gehalten werden. Manchmal ists dann noch so, dass das Geld das die Altenteiler bekommen zu den weichenden Erben wandert.
Ich kenn auch Fälle, da lernt Kind mit 18 Landwirt, Eltern Anfang 40, Großeltern 65 und da können leicht noch Urgroßeltern da sein. Wenn das alles ein Hof tragen soll, dann wirds oft schon schwierig.  Wenn da "ungute" Gedanken aufkommen in Bezug auf den Alten wunderts nicht.

Sicher ists so, wie Clara schreibt, dass Hof auch einen Wert dastellt. Aber richtig was davon haben tut man wohl erst, wenn er verkauft werden würde.
marianne

Offline Mathilde

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Re: Zwei Generationen im Altenteil!?
« Antwort #22 am: 30.09.11, 11:42 »
Ich kenn auch Fälle, da lernt Kind mit 18 Landwirt, Eltern Anfang 40, Großeltern 65 und da können leicht noch Urgroßeltern da sein. Wenn das alles ein Hof tragen soll, dann wirds oft schon schwierig. 

Hallo Marianne,

Landwirte sind in vielen Gegenden gesucht!  Ich würde gleich 2 einstellen wenn denn einer käme. Es steht doch in den Stellengesuchen meist nur "leitende Position" als "Betriebsleiter"  und nur Ackerbaubetrieb.
Ich denke so schwer wäre das nicht da eine Stelle zu finden und für die spätere Hofübernahme sicher nicht von Schaden.

LG Mathilde
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Marie von Ebner-Eschenbach

Schneekristall

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Re: Zwei Generationen im Altenteil!?
« Antwort #23 am: 30.09.11, 13:03 »
Hallo,

ich kenne es so, dass wenn die mittlere Generation noch fit ist, die jüngste Generation dazuverdient (Betriebshelfer, Fremdbetreib etc.). Vielleicht auch noch eine zusätzliche Ausbildung (Landmaschinenmechaniker etc.) macht.

Problematisch wird es aber wenn die mittlere Generation gesundheitliche Probleme bekommt, so wie bei Schnubbel:

...
Im Moment haben den Hof noch meine Schwiegereltern, sie sind zwar erst anfang-mitte 50 aber SV hat MS und kann nicht mehr lang. Er würde gerne in 1 1/4 Jahren übergeben, wenn mein Mann 35 wird.
...


Offline Mathilde

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Re: Zwei Generationen im Altenteil!?
« Antwort #24 am: 30.09.11, 13:53 »
Hallo,

das beste daran sind ja auch die Rentenansprüche die man gleich mit dabei hat wenn man ausserhalb des Betriebes arbeitet und das hilft einem dann wieder weiter wenn man selbst in Rente geht.
Mein SV war da damals schon sehr weitsichtig (hatte eine Schwester die sich darum gekümmert hat bei Ihm) der hatte eine eigene Lebensversicherung (wurde dann ein Teil davon sein neues Auto aber er hat es nicht lange fahren dürfen :'(  ) und freiwillig in die gesetzliche Rentenvers. eingezahlt (manchmal hat wohl auch da die Schwester ein bisschen geholfen) und meine SE hatten während des Aufbaus des Betriebes mit 6 kleinen Kindern nichts zu lachen *Respekt!* Da war die Schwester obwohl die nicht im gleichen Haus wohnte eher das Leidwesen meiner SM  :-X .
Die junge Generation und auch unsere (hätte) muss sich unbedingt unabhängig vom Hof machen was die Rente betrifft.
Bei Dir Schnubbel ist das ja schon ein Problem weil die abgebende Generation nicht mehr voll körperlich arbeitsfähig ist.

Da weiss ich auch keine Lösung

LG Mathilde
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Marie von Ebner-Eschenbach

Clara

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Re: Zwei Generationen im Altenteil!?
« Antwort #25 am: 30.09.11, 22:49 »
Da weiss ich auch keine Lösung

LG Mathilde




Hallo Mathilde,

du sagst es, es gibt nirgends DIE Lösung. Das muss vor Ort geschehen. Ich würde mich etwas sensibler mit Daten und Fakten rund um die Gesundheit meiner Familienmitglieder im Netz sein. Gerade wenn es um Sachen wie MS und Lebensversicherungen und Co geht.

Das ist ungefähr so, wie Leute sagen: "Oh Stasi und Trallala und Hoppsasa..." Im Zeitalter von Facebook und Kollegen braucht mir niemand mehr was erzählen wollen, dass es Datenschutz gibt. Der gewaltige Unterschied zwischen einst und heute ist, damals mussten sich Leute wirklich mühen, um an Daten und Fakten zu gelangen... Heutzutage genügt ein Klick und 5 Minuten Zeit.

Sehr nachdenkliche Grüße,

Anja

Clara

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Re: Zwei Generationen im Altenteil!?
« Antwort #26 am: 30.09.11, 23:06 »
Bei der letzten Arbeitsbesprechung hat der Leiter unserer BBV-Geschäftsstelle
davon berichtet, dass sich immer mehr Höfe damit auseinandersetzen müssen,
dass zwei Generationen im Altenteil sind.

Das stellt viele Betriebe vor große finanzielle, räumliche und zwischenmenschliche Herausforderungen.


Kennt Ihr Positiv-, bzw. Negativbeispiele?




Ach ja, und wenn ich mir so durchlese, was dem deutschen Landfrauenverband in der Richtung einfällt... Da fordert man gar flexible Teilzeitarbeitsplätze für Frauen... Da frage ich mich als erstes, wann darf denn dann mal mit der Anwesenheit der Ak in dem jeweiligen Unternehmen  gerechnet werden und 2.) wovon werden denn alle anfallenden Sozialleistungen bezahlt?

Nach meinem Verständnis fällt dann auch nur ein anteiliger Beitrag in die Sozial- und Rentenkasse ab. Wer heute Frauen mit Kindern einen Teilzeitvertrag bzw.einen 400 € Job anbietet, der gehört...  nach meinem Verständnis nicht ins Jahr 2011.


Es wäre auch schön, wenn gerade die Landfrauenverbände sich mal "etwas" mehr engagieren würden, dass Frauen als vollwertige Mitglieder der Volkswirtschaft wahrgenommen werden. Es kann natürlich sein, dass dann auf der einen oder anderen Kirmes der Ausschank zu sssssssssssssupersaugünstigen Preisen nicht mehr erfolgen kann und das eine oder andere Kuchenbüffet bei öffentlichen Veranstaltungen wesentlich ausgedünnter ist, als aktuell.

Ja, das Ehrenamt muss sich Gedanken machen, wovon es zukünftig leben will.

Das sind Fragen, die auf der Agenda in dem Zusammenhang gehören. Alles andere ist Augenwischerei.

Ich frage mal ganz provokant, Reserl, was willst denn hier wirklich lesen als Antwort auf deine Fragen? Mir fällt nämlich immer wieder auf, dass DU Fragen in den Raum stellst und dich dann nicht weiter und konkreter einbringst.


Sehr nachdenkliche Grüße,

Anja

Offline gammi

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Re: Zwei Generationen im Altenteil!?
« Antwort #27 am: 30.09.11, 23:58 »
Naja wir haben auch ein WOhnrecht von seiner Schwester stehen solang sie ledig ist und sie hatte mit 44 noch nie einen Freund  

Bei uns war/ist auch sowas im Vertrag....für die Töchter wurde Wohnrecht in einem seperaten Haus für die Dauer des ledigen Standes geschrieben......

...die eine Tante ist letzte Woche mit 98 Jahren gestorben (war aber die letzten 5 Jahre im Altenheim). Während der Zeit hätte sie aber die Wohnung (unser Haus) vermieten können und die Miete behalten.
Aber es wohnt ja noch ihre Schwester in dem Haus. Die hat zwar einen Sohn, hat aber nie geheiratet. Sie ist jetzt 92 Jahre. Da ihre ältere Schwester jetzt gestorben ist, darf sie das ganze Haus für sich haben. Ich geh mal davon aus, dass sie nicht mehr heiraten wird.
Enjoy the little things

Offline Sasa

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Re: Zwei Generationen im Altenteil!?
« Antwort #28 am: 01.10.11, 00:10 »
Hallo Anja,
tja- ich arbeite ja in einem Betrieb, der Frauen durchaus flexible Arbeitszeiten lässt. Aber- auf Karte wollen die meisten Damen nicht. Denn: Die Sozialabgaben werden trotzdem fällig, also hat man selbst bei 700 Euro brutto schon Abzüge. Und, wenn ich von vorne herein sage, ich will aber nur 15 Wochenstunden arbeiten, dann kommt da brutto eben nicht viel bei raus. Den meisten Damen sind die 400 Euro - Geschichten lieber, als Arbeitgeber haste damit genauso viel Geschreibe und Getue, als wenn Du jemanden für 700-800 Euro einstellst....Also, wenn wir nicht sagen würden , 400 Euro sind ok, beser noch 165 Euro, damit nichts auf die Sozialleistungen angerechnet wird, das sagen auch viele gleich im Gespräch, nicht als 165 Euro offiziell, schwarz gerne.....dann hätten wir gar keine Putzfrauen mehr.

Clara

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Re: Zwei Generationen im Altenteil!?
« Antwort #29 am: 01.10.11, 00:23 »
Sasa,

es hat doch niemand was gegen flexible Arbeitszeiten, aber eine Teilzeitstelle und die dann noch flexibel... und dann noch nach Möglichkeit in der Leitungsebene... Also, sorry, da ist meine Vorstellungskraft dann doch "nur" auf klassischen Pfaden unterwegs.

Dem Landfrauenverband ist wohl noch immer nicht klar, dass die Landfrau 2011 alle Frauen umfasst, die im ldw. Raum leben und das ist nun mal das komplette "A-Team" von der Arbeitslosen bis zur Akademikerin bis hin zur Altenteilerin. Die wenigsten Landfrauen sind beruflich mit der Lw verbunden. Aber vielleicht muss man dazu erst mal noch eine Studie im Auftrag geben, damit man diese Erkenntnis "wissenschaftlich korrekt" belegen kann.

Nachdenkliche Grüße,

Anja