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Gottesdienstbesuche an Ostern

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SiegiKam:
Ich besuche seit einiger Zeit die Kirche im Nachbarort. Sie wurde in den 70er Jahren gebaut, ein Bau aus Betonfertigteilen, innen sieht man den Beton. Ich habe diese Kirche als Schüler nie gemocht. Hier hängt nur ein Kreuz, keine Heiligen rundherum (wir sind Katholiken), schlicht und einfach und ich mag diese Kirche inzwischen sehr, bzw. ich gehe gerne dahin. Denn mir ist klar geworden, dass es der Glaube sein soll und nicht das Brimborium rundherum. Manchmal ist eine andere Umgebung als das Zuhause sinnvoll, um zur Ruhe zu kommen, einem ritualisierten Ablauf des Gottesdienstes beizuwohnen und den Gedankenstrom pausieren zu lassen. Ich bin sonst sehr heimatverbunden. Aber in punkto Kirche glaube ich ist es nötig viel abzulegen an Hergebrachtem um auf den Punkt zu kommen, den Glauben an einen gnädigen Gott zu leben und sich nicht einsperren zu lassen in Verbote, Gebote, in "tut man" und "gehört sich so". Der wirkliche Glaube ist vielfach verschüttet unter all dem Drumherum unter teueren Priesterkleidern, vergoldeten Kelchen, Kirchensanierung, Manipulation und Dogmatik unserer Kirchenherren. Ich denke ein Neuanfang ganz weit unten in den Anfängen, mit Demut, Bescheidenheit, das stünde unserer Kirche wirklich gut an nach so vielen Jahren des Prunks.

Siegi

Mucki:
ja es soll der gleube sein,aber das drum rum ist doch auch wichtig,eine Kirche sollte einladen sein und ein ort wo ich mich wohlfülle,sie sollte geborgenheid,ud freude ausstrahlen.

Das kirchen von grund auf saniert werden finde ich normal,das macht man bei alten Häusern ja auch.

lg Mucki

Nanne:
Mal anschubs

Hallo,
bei uns (evang.) war an Gründonnerstagabend Abendmahlsgottesdienst. War mal wieder ein richtig schöner Gottesdienst und ganz viele Leute waren da. Von ganz jung bis ganz alt, wirklich alles zusammen am Tisch des Herrn, schöne neue Lieder gesungen und eine gute Predigt gehört. Eine wirklich gute GEmeinschaft und hinterher noch ein paar gute Gespräche bei einem kleinen Imbiß.
Da kann man noch eine Weile davon zehren.

lg
Nanne

Vronerl:

--- Zitat von: geli.G am 06.05.13, 08:25 ---
--- Zitat von: gammi am 05.05.13, 23:02 ---off topic:
damit hab ich grad auch ein großes Problem was für eine Unsumme an Geld unsere Innenrenovation der Kirche verschlingt und was man dafür sonst alles machen könnte.

--- Ende Zitat ---

Oh, da bekomm ich soooo einen Hals. Unsere Kirche wurde innen renoviert...war auch notwendig, aber zum Schluss musste der Volksaltar raus, weil unser Pfarrer einen "Neuen" wollte.....überspitzt gesagt. Kosten 60 000 € mit allem drum und dran  :o  Ich weiß, dass das nix ist, gegen die Kosten die die gesamte Renovierung gekostet hat. Der neue Altar wurde von einem Künstler aus München extra aus einem Stück Eichenholz rausgeschnitten....schön modern und passend zu unserer Kirche.... ::)
 
Aber jetzt kommt wohl endlich ein neues Gotteslob und da werden wieder Spenden erbeten.... >:(

--- Ende Zitat ---

Es ist wirklich so, dass fast alle Pfarrer keinen Zugang zum Sparen und überhaupt den Überblick des Finanziellen ihrer Kirchengemeinde haben.
Hauptsache, sie beherrschen das Evangelium von vorne bis hinten und auch umgekehrt in der lateinischen Sprache.
2 Semester Wirtschaftslehre sollte für jeden Pflicht sein.

Die mußten in den seltensten Fällen bereits vor dem Studium so richtig sparen  ::) .
Einen Altar um 60 000 €, wenn eh schon einern da ist, .............. der muß mit dem Franz Peter VanElzt ........... sehr engen Kontakt gehabt haben.

Bei uns wird zur Zeit der Kirchenturm der Filialkirche (Wallfahrtsort und wertvolle Rokokokirche) renoviert,  das Gerüst steht bereits und wird noch lange stehen. Die Miete für das Gerüst kostet mehr als die Renovierung  :o

Ist doch egal,  irgend einer zahlt es schon

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