Familie und Co. > Generationsprobleme

"gewichene Erben" und Geschwister am Hof...

<< < (22/22)

pauline971:
Ich werde auf jeden Fall vorschlagen, dass er sich mal unverbindlich bei einem Notar beraten lassen soll. Denke auch es läuft eher auf Schenkung hinaus. Ich frage mich nur, wenn ich zu Lebzeiten alles meinem einen Sohn gebe, wie sichere ich den eigenen Lebensunterhalt. Ok, die gesetzliche Rentenversicherung. Doch ich denke schon, dass ein eigenes Haus den Lebensabend bequemer macht.
Danke für Eure Beiträge  :)

gammi:
Je nachdem wie lange die Schenkung zurück liegt, kann der Sohn dann zur "Rückzahlung" zum Unterhalt der Mutter herangezogen werden.

Aber wie das ganz genau ist, da ist mit Sicherheit die Beratung beim Notar und eventuell auch Steuerberater sinnvoll. Der Fiskus hält da ja auch noch seine Hände auf.

Mathilde:

--- Zitat von: gammi am 30.07.19, 22:37 ---Je nachdem wie lange die Schenkung zurück liegt, kann der Sohn dann zur "Rückzahlung" zum Unterhalt der Mutter herangezogen werden.

Aber wie das ganz genau ist, da ist mit Sicherheit die Beratung beim Notar und eventuell auch Steuerberater sinnvoll. Der Fiskus hält da ja auch noch seine Hände auf.

--- Ende Zitat ---

Da müsste ich jetzt meinen Schenkungsvertrag holen und den passus suchen. Ich glaube bei mir steht da was drin von Unterhalt wenn es nicht reichen würde.

LG Mathilde

annelie:
Wir haben letztes Jahr eine Schenkung vorgenommen. Da ich alleinige Eigentümerin der Sache war und Göga mir gegenüber erbberechtigt ist, hat er auf seinen Pflichtteil an der Sache verzichtet. Der Pflichtteil (auch im Erbfall) kann beim Beschenketen/Erben eingefordert werden, muss aber nicht, er wird nicht automatisch ausgezahlt. Es gibt ein zeitliche Frist, in der man das einfordern kann, aber ich weiß die nicht genau. In solchen Dingen ist es immer besser sich von Fachleuten beraten zu lassen und alles in Ruhe zu überdenken.
Der Notar hat bei der Verlesung des Notarvertrages den Beschenkten alles ganz genau erklärt und sie konnten auch Fragen stellen. Den Notarsvertragsentwurf hatten sie -genau wie Göga und ich- einige Tage vorher zugeschickt bekommen und konnten ihn überprüfen. Das ist ganz wichtig.

Navigation

[0] Themen-Index

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln