Bäuerinnentreff

Familie und Co. => vom ABC-Schützen bis zum Abi => Thema gestartet von: hika am 25.10.17, 16:36

Titel: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: hika am 25.10.17, 16:36
Hallo zusammen,

kennt Ihr das auch: Ihr erinnert Euch gerne an Eure Schulzeit zurück, ok, Hausi gab's auch und Klassenarbeiten, aber vor allem draußen spielen mit den Freunden. Nach der Schule habe ich dann einen Beruf gelernt, und zwar bewusst NICHT den des Lehrers.

Nun sitze ich da, und sämtliche Nachmittage der Woche sind vom Mittagessen bis zur Stallzeit voll mit Hausaufgaben von zwei Grundschulkindern. Ich soll erklären, Lern- und Arbeitsstrategien vermitteln, Inhalte aufbereiten, viele verschiedenen Rechentechniken vermitteln (für das immer gleiche Problem muss ja JEDES Kind JEDE Rechenstrategie anwenden können), ich überlege mir didaktische Ansätze zur Vermittlung nicht verstandenen Lehrstoffs - bin also neben meinem Vollzeitjob am Hof, dem eigentlich-auch-Vollzeitjob Fünfpersonenhaushalt auch noch: Lehrer. Was ich nie sein wollte, weil ich darin schlicht nicht gut bin. Und von Entwicklungspsychologie und Didaktik echt keine Ahnung habe.
Eine junge Lehrerin bei uns an der Schule hat erklärt, es täte ihr leid, aber sie könne die Themen nur noch anreißen in der Schule, den Rest müssten die Eltern machen.
Hä?!?!

Ich bemühe mich nach Kräften, jedes Kind jeden Abend zu erinnern, dass es alles eingepackt hat. Inmitten von Hofchaos und Stallbauhektik versuche ich, einen einigermaßen geregelten Familienablauf hinzukriegen mit drei kleinen Kindern - allein, ohne Verwandte, als Zugezogene ohne großen Freundeskreis o.ä., mit einem massiven Generationenkonflikt im Hintergrund. Ich lasse meine Kinder auf ADS testen und gehe mit ihnen - gegen meine Überzeugung - zum Psychologen und zur Ergotherapie. Die Lehrer wissen über all das Bescheid. Aber es interessiert sie: null.

Ich kriege es schlicht nicht hin, an jeden der vielen auszufüllenden Zettel, mitzugebenden  Geldbeträge (bitte passend!), weißen T-Shirts an Datum XY, gesundes Frühstück im Kindergarten, Turniertermine, hier ein GEdicht lernen und dort zum Schulfest gehen (grundsätzlich um 17:00 Uhr!) zu denken, ständig mal eben für morgen (!) eine leere SChachtel SChaumküsse oder ein stück stoff, bitte blau und bitte im Format XY und ein Heft der Lineatur 28a aber bitte mit grünlila Einband zu besorgen. Dazwischen muss ich mir noch überlegen wie ich reagiere wenn ein Kind sagt, es findet sein Leben schrecklich und wäre am liebsten tot. Nicht zu vergessen Kühe, Bauarbeiter, Vertreter, Besamer, Tierarzt, silieren einschließlich Verpflegung, ausfallende Melkmaschinen, kälbernde Kühe, Arzttermine, einkaufen, kochen etc. etc. und - jeden morgen die verzweifelte Suche nach drei Paar zusammenpassenden Socken  ::)

Ich schaff es nicht!! Schaffen es die anderen? Muss ja wohl so sein, wenn wegen jedem vergessenen Zettel der Lehrer um ein Gespräch bittet oder ich aufgefordert werde, doch bitte JEDEN Abend meine Kinder zu erinnern, dass sie alle Sachen eingepackt haben. Unter Aufbietung aller Kräfte schaffe ich es, den Betrieb irgendwie am Laufen zu halten - stets am Rande des Chaos. Meine Kinder haben (meistens) was sauberes an, auch wenn die Socken nicht zusammenpassen. Die Kinder und die Kühe werden regelmäßig und mit angemessener Nahrung gefüttert  ;D Die Hausaufgaben sind meistens gemacht und die Zettel meistens ausgefüllt. Aber das reicht anscheinend alles nicht aus. Und ich frage mich: gibt'S da draußen so viele Leute die besser sind? So viele Kinder, die zügig und allein ihre Hausaufgaben machen, ohne Psychodrama? so viele gut organisierte Mütter, die abends noch die zusammenpassenden Socken zusammen mit den Kindern zurechtlegen, bevor sie um sieben Uhr noch ein gemeinsames Nachtgebet sprechen und dann schlafen die lieben kleinen??? So viele Kinder, die einfach "funktionieren"??
Und wie ist das an anderen Schulen? Ich habe schon den Eindruck, dass unsere Lehrer besonders weltfremd sind, aber wer weiß...?

Was meint Ihr?

hika
Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: martina am 25.10.17, 17:03
Hika, sprich das mal auf einem Elternabend an und sag da, dass Du Dich von der Schule der Kinder überfordert fühlst, weil es Aufgabe der Schule ist, Lernstoff zu vermitteln und Rechenwege zu erklären.

Sicher musst Du damit rechnen, dass es die Übereltern gibt, die das alles hinbekommen. Aber es wird auch Eltern geben, die sich bislang nicht trauen, was zu sagen und Dir dankbar sind, wenn Du es ansprichst.

Benötigte Materialien sollen die Lehrer bitte frühzeitig ankündigen, das können die, ich hab da auch schon gemosert.

Hefte und Schreibwaren kaufst Du auf Vorrat, das erleichtert auch vieles. Meine Kinder konnten das klasse, sie kamen an, wenn ich vom Einkaufen zurück kam und brauchten dann dies und das.

Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: suederhof1 am 25.10.17, 17:28
Jau...so war das bei uns auch. ;)
Oh was hab ich manchmal gschipft, wenn sie abens/morgens ankamen und wollten noch dies oder das.
Für die Lehrer war/ist es einfach zu sagen," bringt bis morgen das gewünschte mit".
Für huier ging das gar nicht, da alles in der Stadt zu kaufen war, 15 km, und mal eben nicht zu schaffen.

Dann bat ich am Elternabend doch bitte , das sie Lehrer sich mal Gedanken machen , was sie alles so im 1/4 Jahr brauchen, damit alles passent zu hause ist und ich nur noch in den Schrank fassen muss.
Hat lange gedauert, dann klappte es.
Manche Lehrer fingen auch an und brachten das Gewünschte für die gesamte Klasse mit.
So hatten alle es am gewünschten Tag. Bezahlt wurde am Anfang des Schuljahres und am Halbjahr zwischendurch abgerechnt.
Das hat bei allen Nerven gespart.

Jetzt bin ich froh, dass ich das nicht mehr brauche.
Habe aber dafür noch genügend Heftumschläge, Hefte und sonstiges Zeug in den Schränken liegen.

LG Barbara
Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: fanni am 25.10.17, 17:43
Daumen hoch!! du machst das gut............

Ich habe mitmeiner Freundin eine Flasche Sekt geleert nach dem letzten Elternabend (für sie 4 Kinder ich 2)........!! Wird schon!
Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: mamaimdienst am 25.10.17, 19:06
Hallo Hika,

lass dich nicht entmutigen. Ich bin schulisch mittlerweile (fast) tiefenentspannt  :P ;D 8), aber das musste ich auch erst lernen...

Momentan habe ich 5 Schulkinder. Von Klasse 1 bis Klasse 11 (verteilt auf Grundschule, Realschule und Gymnasium).
Fehlende Hefte (die ich nicht auf Vorrat zu Hause habe) werden nicht hergezaubert, sondern bei nächster Gelegenheit
gekauft. Das kann dann schon mal ein paar Tage dauern. Solange wird notfalls ein Block benutzt. Daß mal Hausaufgabe
vergessen wird, ist normal! (Auch wir haben Lehrer, die Eltern gleich beim ersten Mal Hausi vergessen, unterschreiben lassen  ::) )
Und daß Schulstoff nicht anständig vermittelt wird, hatten wir letztes Jahr bei meinem 8.Klässler (jetzt 9.). Da lag es an der Lehrerin,
die halbe Klasse war bei der Nachhilfe. Jetzt haben sie gottseidank wieder einen anderen Lehrer und es läuft wieder.
Aber daß Schulstoff dann nur angerissen wird und zu Hause dann erarbeitet werden muss, das sollte doch schon die Ausnahme sein.

Klar gibt es Eltern, deren Kinder sind immer aus dem Ei gepellt, schreiben nur gute Noten, bei denen zu Hause ist alles wie
geleckt...... Aber die Kids sind gedrillt, dürfen vieles nicht, was für unsere ganz selbstverständlich ist. Da möchte ich nicht tauschen.
Bei mir schaut es manchmal (ok, öfters  :P ) aus, als wären sämtliche Schränke explodiert, aber dafür sitzen wir alle gemütlich beim
Abendbrot oder Nachmittagskaffee, und ich bin bei den Hausaufgaben in der Nähe. Ich habe das Glück, daß die älteren den kleinen
bei den Hausaufgaben helfen und sie mich nicht brauchen.

Klar haben wir gigantische Arbeitspitzen (frag nicht wie ich unsere diesjährige Kartoffelsaison überstanden habe  :P ), aber das ist doch auch nicht jeden Tag...

Wenn es doch mal "größere" Probleme gibt, gehe ich in die Sprechstunde des entsprechenden Lehrers. So zu zweit läßt sich vieles
leichter erklären, als wenn in großer "Elternabendrunde" manches endlos diskutiert wird...

also, tief durchschnaufen, dir Abends Zeit für Dich gönnen! Wie gesagt, das wird schon!!

Dunja
Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: Mastreh am 25.10.17, 19:47
Hallo Hika, Hut ab. Baustelle, Haushalt, Stall und den Kindern bei der Hausaufgabe helfen da ist dein Tag mehr als ausgefüllt. Wenn ich das so lese bin ich froh, dass die Schulzeit unserer 5Kinder vorbei ist.
Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: perle am 25.10.17, 20:27
Hika,
erstmal leistest du unheimlich viel- und da kann man nicht alles zu 100 % gleich gut machen.
Pass auf dich auf, dass du dir nicht zu viele Ansprüche stellst- das tut irgendwie auch nicht gut.
Und ich denke manchmal, die Eltern denen es ähnlich geht wie dir, die trauen sich vielleicht einfach nicht was zu sagen, weil sie dieselben Probleme haben und nicht zugeben können(wollen) dass sie es nicht so easy gebacken bekommen.
außerdem wird kaum ein Kind sofort Verhaltensstörungen bekommen, wenn es mal vom Lehrer getadelt wird, weil etwas vergessen wurde.
und nicht zusammenpassende Socken könnten doch einen neue Modetrend setzen ;)
Möchte dir Mut machen, mit Unzulänglichkeiten leben zu lernen, den Kindern immer wieder sagen, dass sie lernen müssen selber für ihre Schulsachen zu sorgen(so gut es halt geht...)
und den Lehrern immer wieder sagen/schreiben, dass es nicht sein kann, dass man ständig kurzfristig irgendwelche Dinge parat haben soll, bzw besorgen soll,
wenns ihnen wichtig ist, sollen sie für alle einkaufen und das Geld dann einsammeln.
Wünsche Dir gute Nerven und eine Elefantenhaut, an der manches einfach abperlt....
alles Gute
von Perle, die Gott sei Dank alle (4)Kinder durch die Schule durch hat

Übrigens hatten meine mal ne Lehrerin, die sagte Hausaufgaben ist Schülersache- die wiederholen, was im Unterricht gelernt wurde, da muß nicht die Mama daneben stehen und "mitmachen"
da war ich damals ganz arg froh drüber

Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: Paula73 am 25.10.17, 21:01
Hallo  Hika

Die Aussage der Lehrerin ist schlicht eine Frechheit. Bildungsinhalte hat sie in der Schule zu vermitteln und nicht nur "an zu reißen ".
Hausaufgaben sollte es in Maßen geben und die sollten nicht dazu dienen der Stoff zu vermitteln, sondern zu vertiefen.

 Ich habe inzwischen keinKind mehr in der Grundschule ( 7 Klasse / Berufsausbildung) Unsere mussten sehr schnell selbstständig werden.
Ich habe nur in den ersten Jahren das Schulzeug kontrolliert. Je mehr man ihnen die Verantwortung abnimmt, desto mehr verlassen sie sich darauf . Hat bei beiden ganz gut funktioniert, sie sind recht selbstständig, wissen sich zu helfen.

Preis für die Suppermutter bekomme ich sicher keinen, kann damit aber gut leben.

LG Paula
Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: hika am 25.10.17, 21:19
Ihr Lieben!

Erstmal vielen Dank - und meinen tiefsten Respekt! Wenn ich von vier oder fünf Kindern in der Schule lese werde ich ganz verlegen, dass ich mit dreien (davon derzeit nur zwei in der Schule) so rumjammere...

Explodierte Schränke trifft die Beschreibung meines Haushaltes auch ganz gut, das merk ich mir  ;D

Wisst Ihr, was mich so ärgert? Also erstens Mal kann ich gar nicht zu einem Elternabend gehen - denn es gibt nur einen zum Schuljahresanfang der dazu dient, die Elternsprecher zu wählen. Oder doch eher den zu ernennen, der am wenigstens Widerstand leistet. Dieser Elternabend beginnt um 18 Uhr. Für mich schon mal eigentlich nicht machbar, wenn ich um 18 Uhr ohne Kuhstallduft in der Schule sein soll muss ich um spätestens vier Uhr die Melkmaschine am laufen haben - die Kühe würden mich fragen, ob ich noch alle an der Waffel habe  ;) Das alleine würde ich ja vielleicht sogar noch machen - aber wer kümmert sich dann um die drei Kinder?! Denn der Vater ist ja dann auch noch länger im Stall um die Arbeit zu machen, die ich nicht mehr erledigen kann. Ich könnte natürlich auch versuchen, für Elternabende jemanden zum Melken zu finden - dummerweise finde ich schon keinen für andere GElegenheiten... Und dann ist da noch die klitzekleine Tatsache dass meine Kinder in unterschiedlichen Klassen sind. Die Elternabende sind aber immer am gleichen Abend für die ganze Schule. Und dann? -  Klonen? Skypen? Es gibt Eltern, die gehen zu zweit (keine Ahnung wer da die Kinder ins Bett bringt) und teilen sich auf. Alle anderen haben ein Problem - der Schule ist das anscheinend egal. Auch die Sprechtage sind nicht anders, denn die fangen schon um 16 Uhr an. und gehen bis 19:00 Uhr. Auch immer wieder gerne gesehen: irgendwelche Aktionen zu den unmöglichsten Zeiten wo Eltern normalerweise arbeiten. Hier anscheinend alles kein Problem. Ich habe eine Freundin in Berlin die kriegt immer Hustenanfälle wenn ich ihr sowas erzähle. Dort ist z.B. die Einschulung samstags vormittags, damit der Großteil der Eltern möglichst ohne große Klimmzüge dabei sein kann. Aber gut, wir sind hier in einem sehr südlichen Bundesland und da hat die Mutter sowieso gefälligst daheim zu sein.

Und glaubt mir: ich habe schon so oft den Mund aufgemacht - bei Lehrern, bei Elternabenden (an denen ich mit Hilfe logistischer Klimmzüge teilgenommen habe), bei der Schulleitung. Da heißt es zum Thema Lernstoff und Menge an Hausaufgaben nur "tja, leider steht das so im Lehrplan" und von den Eltern macht auch keiner den Mund auf - die Einen haben Kinder die prima funktionieren und die bei denen es nicht so ist, die sagen auch nix. und der Elternbeirat organisiert den Bratwurststand beim Schulfest. Höchstens kommen dann noch so Bemerkungen wie "Echt? Hast Du da Probleme? Also meine Kinder machen die Hausaufgaben in zwanzig Minuten!". Einige wenige haben im Vieraugengespräch zu mir gesagt, sie hätten längst resigniert. Und die Mütter von den Jungs sagen, mei, die Ausmalerei, das machen sie halt selbst (wie ich auch)  :) Manche Eltern haben sich auch schon über zuwenig Hausaufgaben beschwert.

Ja, und so kämpft man sich da so durch und schaut dabei zu, wie aus neugierigen, wissenshungrigen, aufgeweckten Kindern schließlich maulende, frustrierte Lernverweigerer werden... schade eigentlich.
Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: Solli am 25.10.17, 21:49
Ja Hika,
du hast es voll auf den Punkt getroffen!
Das was du erlebst, sind die Folgen unseres bröckelnden Bildungssystems. Immer größere Klassen bei sinkender Lehrerzahl, mehr Lernstoff in kürzerer Zeit, zunehmend schwindender Bildungsauftrag bei steigender Überforderung der Lehrkräfte, Inklusion, Integration, steigende Anforderungen und Leistungsdruck ... wer soll das alles noch stemmen?
Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: hika am 26.10.17, 10:06
Auf unserer Dorfschule gibt es nur eine große Klasse mit 28 Schülern, der Rest ist deutlich kleiner... Inklusion ist kein Thema und der Ausländeranteil liegt vermutlich so bei 0,5 %... Also eigentlich vergleichsweise unkomplizierte Verhältnisse. Aber kann man es im Lehrerberuf - der sicher auch seine Härten hat, keine Frage - auch nur ansatzweise nachvollziehen wie es ist, wenn man halt mal nicht der SChule die höchste Priorität im Dasein der gesamten Familie einräumt?
Ich hätte auch schon weniger Probleme damit, wenn meine Kinder jeden Tag eine halbe Seite schreiben müssten und 50 Rechenenaufgaben lösen - dann könnten sie es wenigstens. Das ist doof und stupide, aber immer noch besser als Mindmap und so'n Krampf- und hinterher würden sie wenigstens das 1x1 beherrschen. Klar sind die Kinder frustriert, wenn sie dividieren sollen - denn sie hatten ja vor lauter mindmaps, bilder ausmalen, für proben lernen und fünfzig verschiedene Rechentechniken anwenden überhaupt keine Muße mehr,  mit der Mama mal über einen längeren Zeitraum hinweg multiplizieren zu üben. Und dann wird das mit dem Dividieren eben auch schwierig. Mal ganz abgesehen davon dass meine Söhne prima dividieren können wenn ich sie frage, wenn ein Bulldog 300 PS hat und sechs Zylinder, wieviel PS das pro Zylinder sind...

Da ist so viel Krempel denn sie lernen müssen, den manche Erwachsenen nicht wüssten. Ganz zu schweigen davon, dass wir das in der Grundschule gelernt hätten - Waren wir alle doof? Sind wir alle gescheitert? Nö. Also kann's ja so schlimm nciht gewesen sein...
gruß,
hika
Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: Sternschnuppe am 26.10.17, 12:22
Hallo hika,

kann dich gut verstehen, als meine ín der GS und auch später in der Realschule waren, war ich auch oft am Limit, wollte alles perfekt machen, Haushalt, Stall, Hausi helfen etc.........aber das geht nicht .

Mittlerweile sind sie 9. Klasse und Berufsschule und kein Vergleich mehr was ich Zeit investiert habe in der GS.
Musste sogar wieder lernen mir für nachmittags was einzuplanen, da ich ja jetzt wieder mehr "Zeit" habe.
Es wird also besser....................

Aber was es bedeutet und welcher Zeitaufwand nur für die Schule da ist - hätt ich vorher auch nie dacht.............



Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: Frieda am 26.10.17, 14:07
Da hab ich ja Glück gehabt und in der Grundschule - mittlerweile ist Nummer fünf  in der fünften Klasse - meistens vernünftige Lehrer ( eine Ausnahme, die allerdings nur ein halbes Jahr da war bzw. dann noch eine Referendarin - ich hatte mir was junges, engagiertes vorgestellt, dabei war die so alt wie ich und hat überhaupt nicht mit den Kindern umgehen können :-\ ) Die Hausaufgaben waren für die Kinder da und nicht für die Eltern-  ich hätte zu so was gar keine Zeit gehabt. Bei uns ist mehr Stress von Über-Müttern gekommen, für Schulfest a sollte man doch xy vorbereiten und dann noch 1 Stunde mithelfen (idealerweise zur Stallzeit, die Schulfeste waren schon Samstags, nur dass Kühe auch am Wochenende zu versorgen  sind war für manche völlig unverständlich)
Zum Ausmalen -  Nummer vier hat bei mir auch null Bock gehabt überhaupt was zu malen -  in der ersten Klasse sollten die jeweils drei kleine Bilder zu jedem Buchstaben malen, von etwas,was mit dem Buchstaben anfängt. Die Mädchen haben sich da schon zu helfen gewusst: Die Größere hat ihre kleine Schwester die Bilder malen lassen (die war da megastolz, dass bei den Hausaufgaben hat helfen dürfen) dann sind es immer Kühe geworden -  deren Namen fangen ja schließlich mit unterschiedlichen Buchstaben an ;D  und der vierte hat einfach gestreikt und war auch nicht mehr davon zu überzeugen das zu machen. Die hab keine Lust auf Diskussionen gehabt,so was in meine Augen sinnloses zu machen und irgendwann hat die Lehrerin auch aufgegeben ;)



Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: Solli am 26.10.17, 15:14
Zitat
Das ist doof und stupide, aber immer noch besser als Mindmap und so'n Krampf- ............
Dann musst du dich beim Bildungsministerium beschweren, die erfinden so nen Blödsinn!  ;)
Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: stallmädel am 26.10.17, 15:39
Hallo Hika,
als ich gerade Dein Eintrag gelesen habe, dachte ich, das gibt`s ja nicht. Genauso geht es mir auch. Allerdings mit nur einem Kind in der Grundschule und noch einem im Kiga. Zu meienm GöGa sage ich immer ich habe zu viel K`s (Kinder, Küche, Kühe, Kälber...) :)

Kopf hoch wir lassen uns nicht unterkriegen!

Ganz liebe Grüße
Stallmädel
Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: geli.G am 26.10.17, 21:52
Hallo Hika,

das liest sich wirklich gruselig... :o

Ich hab noch ein paar Fragen....

Wie viele Kühe habt ihr und was macht dein Mann den ganzen Tag? In deinem 1. Beitrag hier schreibst du was du am Betrieb alles machen musst und das neben drei Kindern da wundert mich nicht, dass dir das alles zu viel wird.

Das Sockenproblem müsste übrigens gar keines sein.....du kaufst einfach lauter gleiche Socken und es gibt keine zwei verschiedenen mehr  ;D
Dass eine Lehrerin sagt, dass sie die Themen nur anreißt und alles andere muss von daheim kommen....das geht gar nicht und ich kann mir nicht vorstellen, dass von 28 Kinder alle Mütter damit klar kommen....auch ohne ADS.

Hausaufgabenprobleme kenn ich von meinen drei Töchtern gar nicht, von meinem Sohn sehr wohl....weiß also schon wovon du schreibst  ;)
Und mit Lehrerinnen, die ihren Beruf total verfehlt haben kenn ich mich auch aus  :'(
Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: hika am 27.10.17, 07:40
@ geli: die Kuhzahl allein ist nicht das entscheidende - wir haben jedenfalls so viele Kühe, dass alleine das Melken für eine  Person 3 Stunden dauern würde (Anbindestall) - weswegen mein Mann und ich das zu zweit machen. Ebenso wie die ganz vor- und nachgelagerten Arbeiten im Anbindestall. Wir sind ganz allein (keine GEschwister, sonstige Familie) mit Stall- und Feldarbeit und haben noch dazu eine Stallbaustelle, da das im Anbindestall ohnehin so nicht hätte weitergehen können. Ich kann also meinem Mann keine Vorwürfe machen, der kämpft sich genau so ab wie ich  ;)

alles gleiche Socken ist ne gute Idee - ich hab mir jetzt Clips besorgt. Muss bloß noch die Nicht-Anwendung mit harten Strafen belegen  ;D

Und für diese eine Lehrerin muss ich auch noch ein gutes Wort einlegen: sie hat selbst gesagt, dass sie das so nicht in Ordnung findet. Was ich aber insgesamt allen Lehrern (und den Eltern) vorwerfe: keiner macht den Mund auf. Die Lehrer sagen "ich kann ja nichts dafür, das steht halt so im Lehrplan" und von Eltern habe ich schon ganz oft gehört "naja, das ist halt so, ich kann ja nix dran ändern". Als würde das Schulsystem vom Himmel fallen, keiner ist verantwortlich... Grmpf!
Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: Annemie am 27.10.17, 09:51
Bei meinen Jungs ist die Hausaufgabe auch so ein Thema......
Zuhause Betrieb, Haushalt, Hausaufgaben......
Ich kann dich sehr gut verstehen, diese Zerreißprobe kennen ich nur zu gut.
Äh Mama morgen brauche ich.... ,das geht bei mir auch nicht das ich sofort ins Auto springe und fahre. Hefte und Blöcke hab ich auch immer auf Vorrat zuhause.

Meine Jungs habe ich auch teilweise zur Hausaufgabenbetreuung in der Schule angemeldet. Dort müssen die HA erledigt werden ohne wenn und aber... Zuhause ists dann so wenn Mama raus muß interessiert Hausaufgabe auch nicht mehr so richtig und es wird dann versehentlich wieder etwas vergessen.

Bei den größeren Beiden hat es funktioniert nach 2 Jahren Nachmittagsbetreuung in der Schule wurden dann die HAs freiwillig zu Hause gemacht. Ich hab ihnen dann angedroht, das ich sie wieder anmelden werde, das hat dann auch so weit funktioniert. Denn die Jungs haben die Hausaufgabenbetreuung gehasst. Und für mich war es eine gute Hilfe, wie gesagt du kannst dich nicht zerreissen.

 Mein 3. Sohn ist noch in der Hausaufgabenbetreuung. Der hat auch zu Hause keine Zeit. Heimkommen Essen und dann wäre er schon wieder irgendwo draussen unterwegs und ich könnte dann wieder hinterherrennen. Sicher gelernt werden auf Proben und so, das muss schon daheim gemacht werden. Vielleicht ist es auch für dich eine Option wenn es möglich ist mit der Hausaufgabenbetreuung.
V. G.
Annemarie


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Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: martina am 27.10.17, 10:11
Das mit der Hausaufgabenbetreuung ist eine gute Idee.
Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: ANNALENA am 27.10.17, 11:08
Beim Großen, sechste Klasse Mittelschule, gibt es auch eine Betreuung bis ca. 16.00 Uhr, außer Fr., mit Mittagessen, das muß man bezahlen, das
andre nicht.

Gibt's auch für Grundschüler, mein knapp zehnjähriger, ist seit letztem Jahr in einer Grundschule im Nachbarort, dort ist er im Hort.
Er kommt zwar erst kurz nach fünf heim, aber er geht gerne dorthin! Und in der Schule hat er sich auch verbessert. Was hatten wir oft für einen Kampf!
Meistens schrieb er nichts auf, hat was vergeßen und so fort...

Jetzt ist auch der Bruder viel selbständiger und ruhiger und abends haben sie sich ja wieder ;) Anfangs hatte ich ein schlechtes Gewissen, jetzt nicht mehr...

Kathi
Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: hika am 27.10.17, 11:29
Nachmittagsbetreuung geht bei uns gar nicht... Das hatte ich am Anfang versucht, ging aber ziemlich in die Hose. Sie kamen dann um halb drei nach Hause, mussten erstmal Mittagessen und hatten die Hausaufgaben trotzdem meistens nur teilweise.
Bei uns betreuen 2 Damen (die dafür beruflich nicht qualifiziert sind) einen ganzen Haufen Kinder - bis zwei Uhr. Danach ist Sense. Und als meine Kinder dort waren, gab es noch nicht mal Mittagessen. Das ist zwar jetzt anders, aber in meinen Augen teuer (ich habe drei Kinder und wenn ich die in Schule/Kita essen lassen würde, würde mich das pro Tag über 8 Euro kosten, dafür dass sie von dem durchaus leckeren Essen des hiesigen Caterers mal eben die trockenen Kartoffeln essen - nee, echt nicht). Einzelne Tage Betreuung kann man nicht buchen, sondern nur die ganze Woche.
Mir kam es da immer sehr laut und chaotisch vor, die haben einen großen Raum zum spielen und einen Klassenraum für Hausaufgaben. Für Kinder, bei denen schulisch alles prima funktioniert mag das gehen, bei uns hat es nicht hingehauen. Die Kinder haben es gehasst. Insofern leider keine Option.  :-\ Das wäre vielleicht anders, wenn mehr Kinder (und damit mehr Freunde) in der Betreuung wären, aber wir sind hier in Bayern und es ist politisch nicht erwünscht, dass die Kinder fremdbetreut werden. also sind die Angebote auch entsprechend mau. Eine Mutter, die was auf sich hält, arbeitet hier gepflegt Teilzeit (so 15 Stunden ungefähr) und kümmert sich ansonsten um den Nachwuchs. Ok, das war jetzt böse, aber manchmal platzt mir halt der Kragen... ;D

Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: martina am 27.10.17, 11:34
Bei uns bietet das Schülerzentrum (privat) nicht nur Nachhilfe, sondern auch regelmäßige Hausaufgabenbetreuung an. Gut, da muss man wieder extra fahren, aber dafür sind Lehrer da, die helfen.
Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: annelie am 27.10.17, 14:31
Wäre vielleicht ein ältere Schüler eine Option für eine Hausaufgabenbetreuung zu Hause und als Entlastung für Dich?

Meine Schwägerin hat das mal für ihren Sohn angeleiert, erfolgreich wars, nur fand das Ganze bei der Oma statt, da meine Schwägerin in der Arbeit war und die Oma hat das leider boykottiert.
Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: geli.G am 27.10.17, 18:37
Hallo Hika,

du hast recht, mit der Kuhzahll kann man die Arbeitszeit nicht festmachen. Mir kommt es halt so vor, dass du auch ohne die täglichen Hausaufgabenbetreuung deiner beiden Grundschüler schon mehr als ausgelastet bist  :-\

Nicht zu vergessen Kühe, Bauarbeiter, Vertreter, Besamer, Tierarzt, silieren einschließlich Verpflegung, ausfallende Melkmaschinen, kälbernde Kühe, Arzttermine, einkaufen, kochen etc. etc. und - jeden morgen die verzweifelte Suche nach drei Paar zusammenpassenden Socken  ::)

Warum musst du für ausfallende Melkmaschinen zuständig sein oder wenn ein Vertreter kommt. Wenn dein Mann daheim ist, kann er sich doch auch um den TA und den Besamer kümmern. Geht natürlich bei mir auch nicht immer aber meistens. Im Nebenerwerb ist das ganz klar die Sache der Bäuerin, aber so  ???

Noch ein paar Sachen.....
bei uns beginnen Elternabende immer um 19 Uhr, wenn man da nicht hingeht, ist das auch kein Weltuntergang, das kann man sich alles von einer anderen Mutter erklären lassen oder vom Lehrer wenn man zum Elterngespräch geht.
Dieses würde ich auch vorziehen, wenn deine Buben Probleme haben (ADS), was willst du denn da in einem 5-Minuten-Gespräch erreichen? Somit fällt auch der Elternsprechtag von 16 Uhr bis 19 Uhr aus.....da war ich bei meinem Sohn fast nie, weil es immer genug zu bereden gab.... ::)
Ich frage mich auch, wann Lehrer das denn sonst machen sollen...

Hausaufgabenbetreuung bis 14 Uhr  ??? So was gibt es bei uns auch nicht und ich lebe auch in Bayern und hier gibt es auch Mütter die ganztägig arbeiten. Meine Töchter helfen bei der Hausaufgabenbetreuung und da sind hier auch immer Fachkräfte vor Ort und zwar bis 16 Uhr, außer am Freitag.
Wenn deine Kinder das Essen nicht mögen, das ist wieder eine andere Sache, da kann aber niemand was dafür.

Ich kann dich wirklich gut verstehen, aber ich denke es liegt nicht so sehr am Lehrer oder am Lehrplan sondern an deiner permanenten Überlastung und dass deine Kinder sich halt nicht so leicht tun, wie man sich das wünschen kann.....da bist du aber auch nicht alleine, wie du hier nachlesen kannst.

Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: Annemie am 28.10.17, 07:51
Hallo Hika,

Ich bin mit meiner Hausaufgabenbetreuung auch nicht so ganz zufrieden. Es kommt auch vor das mein Sohn seine HA nicht ganz geschafft hat in der Zeit. Aber es ist wohl das kleinere übel, ich schaff es zeitlich nicht, mich den ganzen Nachmittag für Hausaufgaben mit ihm hinzusetzten.
Ich rede dan wieder mit den Betreuerinnen das er die Hausaufgabe schon weitgehend schaffen sollte, da ich zu Hause keine Zeit habe, wegen Stallarbeit.

Auch mit den Lehrern rede ich offen darüber, es gibt engagierte Lehrer die das verstehen, aber es gibt auch andere....
Mein 2. Sohn jetzt neunte Klasse geht jetzt in P Klasse in einer anderen Schule. Letztes Jahr musste ich ständig zur Schule oder es wurde angerufen weil er und seine Lehrer nicht miteinander konnten.
 Beim Elterngespräch saß die Lehrerin mit dem Tablet vor mir und sagte mir genau an dem Tag hatte er HA nicht, an dem nur teilweise.... Ich war baff..Noten waren bei ihm auch nicht gerade die besten.
Jetz an der neuen Schule blüht er richtig auf, hat gut Noten und kommt super mit seiner Lehrerin aus. Der Junge ist auch ganz anders auch nicht mehr si gereizt, da denk ich mir schon irgendwie meinen Teil, ob die vorherige Lehrkraft wohl ihren Beruf etwas verfehlt hat...
 
Für Elterngespräche mach ich auch immer eine andere Zeit aus. Bei uns beginnen die um 17 Uhr. Eltrernabende um 19 Uhr, genauso wie Schulfeste.

Und bei uns ist es auch so, das ich  weitgehend mit Tierarzt usw. dabei bin da mein Mann Nachmittags auch genug Arbeit am Betrieb und auf den Feldern hat.

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Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: hika am 02.11.17, 18:56
@geli.G: wirklich - Betreuung bis 16 Uhr ist bisher nie zustande gekommen. Jedes Jahr gibt es ein paar neue Schüler an der Schule, deren Eltern sich das wünschen würden - aber es sind nie genug für die lange Betreuung. Also suchen sie sich andere Möglichkeiten, und dann geht im nächsten Schuljahr das Spiel von vorne los. Man muss dazu sagen, dass es eine kleine Grundschule ist, so um die 130 Schüler. Und die Gegend hier ist sehr na sagen wir mal traditionell was die Rollenbilder betrifft  ;D
Titel: Re: (Grund)schule oder auch: der Albtraum in Raten
Beitrag von: geli.G am 02.11.17, 19:17
@geli.G: wirklich - Betreuung bis 16 Uhr ist bisher nie zustande gekommen. Jedes Jahr gibt es ein paar neue Schüler an der Schule, deren Eltern sich das wünschen würden - aber es sind nie genug für die lange Betreuung. Also suchen sie sich andere Möglichkeiten, und dann geht im nächsten Schuljahr das Spiel von vorne los. Man muss dazu sagen, dass es eine kleine Grundschule ist, so um die 130 Schüler. Und die Gegend hier ist sehr na sagen wir mal traditionell was die Rollenbilder betrifft  ;D

Dann ist das ja auch nur eine Mittagsbetreuung, Hausaufgaben erledigen kann man in dieser Zeit nicht erwarten.

Das ist natürlich dann keine Lösung für dich. Im Grunde musst du aber froh sein, dass ihr so eine ländliche Schule habt....viele werden  geschlossen und die Kinder müssen jeden Tag weit fahren....keine Kinder mit Migrationshintergrund....wo gibt es das noch?

Was mich an deinem 1. Beitrag ziemlich schockiert ist die Aussage deines Sohnes, dass er lieber tot wäre weil sein Leben so schrecklich ist.... :o :'(
Bist du deswegen beim Psychologen? Hat das auch was mit der Schule zu tun? Warum ist es gegen deine Überzeugung?
Wäre dann eine andere Schule eine Möglichkeit? Was sagt denn der Psychologe dazu?

Du musst das natürlich nicht hier alles beantworten. Ich kann mir nur sehr gut vorstellen, dass dich das neben der vielen Arbeit die du am Hof hast, sehr belastet  :-\