Autor Thema: 400-Euro-Job---worauf achten???  (Gelesen 19663 mal)

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Offline maliTopic starter

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400-Euro-Job---worauf achten???
« am: 05.06.08, 13:55 »
Hallo ihr,
weil es hier ja auf fast alles und jedes einen Antwort gibt... ;D frage ich mal bei euch nach:


Meine Kinder gehen ab Sommer beide bis 16 Uhr zur Schule  :'(
Das ist nicht das,was ich gewollt habe,aber nunja,man kann sich nicht immer alles aussuchen...

Eigentlcih bin ich hier auf dem Betrieb gut eingespannt,ich fahre Kälber kaufen und mache die Aufzucht bis sie von der Milch ab sind.Außerdem großes HAus,Garten,springen wenn der Göga was will und natürlcih das tägliche ..meine Freizeit heißt:meine Pferde!

Allerdings ist es so,daß cih mcih irgendwie im"Umbruch" fühle.Ich weiß nciht,wie ich es beschreiben soll,aber ich möchte gerne irgendwas anderes noch machen.
Das hat folgende Gründe:
-ich möchte meiner FAmilie zeigen,wie selbstverständlcih ich für sie bin.Das merken sie aber erst,wenn ich nicht mehr greifbar bin!
-wir sind immer knapp bei KAsse.DAs geht mir auf den Geist,ich traue mcih nichtmal mit meiner Tochter shoppen zu gehen.Ich möchte "eigenes" Geld haben
-mit etwas Organisation läßt sich das auch im Betrieb regeln...
-ich habe manchmal das Gefühl,ich muß hier raus!Mein MAnn ist nciht grundsätzlich loyal zu mir und mit der angeheirateten Sippe ist es mir dann hier zu "eng"

Gelegentlcih gucke ich mal,was der Stellenmarkt so hergibt,ich MUSS nicht,aber wenn cih arbeiten gehe,dann etwas,das Spaß macht und zeitlich mit der FAmilie hinhaut.

Nun habe cih heute eine Stelle gefunden,die mir vielleicht Spaß machen könnte,etwas mit Pferden (das leidige misten allerdings auch dabei  :P)!!!!
15 Std/Woche,400-Euro-Basis,10 km von hier weg,kein Stadtverkehr,ich weiß wo das ist....


Hört sich gut und machbar an,allerdings jetzt an Euch:

-wie wirkt sich so ein Job steuerlich auf den Betrieb aus?
Was ist mit Alterskasse usw.???
-was muß ich beachten?

-Und....soll ich mich wirklich trauen mcih zu bewerben?????? ::)
Der Job stellt mcih nciht vor unlösbare Aufgaben,ich sehe in dem Profil ncihts,was ich nicht könnte...aber habe cih echt den Mut,hier auszubrechen und wieder eine feste Verpflichtung einzugehen???

MAli

Gruß Mali
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Wer heute den Kopf in den Sand steckt,knirscht morgen mit den Zähnen!

Offline amazone

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #1 am: 07.06.08, 10:40 »
rechtlich kann ich dir gar keine auskunft geben.

aber: TRAU DICH!!!!

400,-€- jobber haben anspruch auf bezahlten urlaub und lohnfortzahlung im krankheitsfall,
nur leider "vergessen" das die meisten arbeitgeber.

es klingt als müsstest du wirklich mal raus.

also.... schreib ne bewerbung, ruf da an, vereinbare am tel gleich ein vorstellungsgespräch
und dann LOS  :D
Beste Grüße von
Amazone

Offline Erika

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #2 am: 07.06.08, 18:00 »
-wie wirkt sich so ein Job steuerlich auf den Betrieb aus?
Was ist mit Alterskasse usw.???
-was muß ich beachten?


Ein 400,-- Euro Job ist steuerfrei und wirkt sich auf den Betrieb überhaupt nicht aus, die Alterskasse musst Du ganz normal weiterzahlen und in der LKK bleibst Du Familienversichert wie bisher. Es darf aber kein Euro mehr sein !!!


-Und....soll ich mich wirklich trauen mcih zu bewerben?????? ::)
Der Job stellt mcih nciht vor unlösbare Aufgaben,ich sehe in dem Profil ncihts,was ich nicht könnte...aber habe cih echt den Mut,hier auszubrechen und wieder eine feste Verpflichtung einzugehen???


Einfach versuchen  ;) Warum nicht. *Eigenes* Geld ist immer schön und ein paar zusätzliche Euros kann heutzutage fast jeder gebrauchen. Sollte es sich mit der Arbeit zu Hause nicht vereinbaren lassen, dann hat man es wenigstens versucht.




Offline Sasa

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #3 am: 07.06.08, 22:51 »
Und sollte es zu Hause anfangs etwas "zähe" gehen- nicht entmutigen lassen. Ich habe seit 2 Jahren einen Putzjob für nebenbei- nur samstags und nur im Sommer. Nach ein paar Monaten kam ich mal nach Hause- und hätte gleich ne Sonderschicht einlegen können >:(.

Ich hab einen Tobsuchtsanfall gekriegt und gesagt, gut , dann kündige ich eben. Au wei, was wurden meine Töchter da flott- im Null komma Nix war alles gemacht. Sie wussten ganz genau, wo Mamas extra Euros meistens landen ;D

Offline passivM

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Ausgenutzt im Minijob
« Antwort #4 am: 01.03.09, 11:00 »
Hallo Ihr Lieben,

ich schreibe es mal bei "400-Euro-Job", aber es ist nur ein 165-Euro-Job (ohne Hartz4-Bezug):
Ich hätte gerne mal euere Meinug gewusst.

Als Wiedereistiegsmöglichkeit habe ich mich für diesen Minijob entschieden, 15 Wochenstunden für 165 Euro. Ich bin Schneiderin, arbeite in einer Boutique als Änderungsschneiderin und als Verkaufshilfe. Wenn ich noch Zeit habe, mache ich auch mal ein paar Entwürfe (z.B. schickes kurzes Kleid oder Oberteil), erstelle den Schnitt, und dann nähe ich das Teil.
...also viel Engagement für wenig Geld.

Ich sehe es als sich selbst finanzierendes Hobby an.

Aber langsam bekomme ich Frust:

Irgendwann war meine Chefin auf einer Messe. Eigentlich sollte ich mit, und meine 17-jährige Tochter sollte bei der Brautmodenschau modeln. - Das hat meine Chefin so sang und klanglos unter den Tisch fallen lassen. Mehr beiläufig hat sie mir erzählt, dass meine Tochter doch nicht laufen soll. Ich soll an dem Sonnabend in den Laden gehen - für 5 Euro/Stunde. Wow  ::).
Es muss da jemanden geben, der kann meinen (leichten) hessischen Aktzent nicht leiden. Und ich vermute, dass DAS der wahre Grund für ihren Sinneswandel ist.

Und dann kam am Freitag auch noch so eine Bemerkung von ihr, als ob ich ihr nicht schnell genug nähe...

Ich hab' das Gefühl, wenn ich der den kleinen Finger gebe, dann will sie gleich die ganze Hand.

Eigentlich hatte ich für nächsten Sonnabend ja schon zugesagt - als ich noch davon ausging, dass meine Tochter mit modelt. Jetzt überlege ich, ob ich für Sonnabend absagen soll   ....vielleicht weil wir mit den Mädels nach Rostock oder Berlin fahren, was auch eine kleine Entschädigung für unsere Große wäre....

Ich finde, die Frau erwartet zu viel für das bisschen Geld.
Ich muss mir da wohl mal ein bisschen REspekt verschaffen.

Aber die Alternative zu diesem Job wäre entweder KEIN Job oder ein Job in der Produktion (also immer die gleiche Naht nähen, fast wie Fließbandarbeit). Das würde mir auch nicht gefallen. - Also überlege ich mir, wie weit ich mich aus dem Fenster lehnen kann.

Ich muss dazu sagen: Hier in Meck-Pomm ist die Arbeitlage ziemlich besch......
In Hessen würde man für etwa 2,80 Euro Sundenlohn nicht mal in der Nase bohren, wenn gerade kein Kunde im Laden ist.

Auf mehr Lohn zu bestehen ist auch keine Lösung. Die KANN keinen Arbeitsplatz vernünftig bezahlen, mangels Umsatz.

Was meint Ihr denn zu dieser Sachlage?

(Ich warte auf Antwort, zwecks Entscheidungshilfe am Montag.  ;) )


Nachtrag: Ich habe sichereitshalber mal ein paar kl. Details rausgelöscht.
« Letzte Änderung: 03.03.09, 20:58 von AnnaAnna »
Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern

Offline Marjellche

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #5 am: 01.03.09, 13:28 »
Hallo AnnaAnna,

wie würde denn der Verdienst bei einem Job als Schneiderin in der Produktion aussehen?

Klar ist das mit Sicherheit kein Traumjob, aber wenn da durch ein einigermaßen angemessenes Gehalt Deine Leistung mehr anerkannt würde - warum nicht?
Hatte auch schon mehrere Schüler-/Studentenjobs am Fließband - sicher, die Arbeit ansich ist relativ eintönig, aber es hat mir immer Spaß gemacht, weil die Arbeitskollegen immer ne ganz lustige Truppe waren... und das Geld am Monatsende hat mir mit Sicherheit auch dabei geholfen, daß ich meine Freizeit schöner gestalten konnte und auch ein besseres Selbstwertgefühl hatte.

Aber sowas kann nur jeder für sich entscheiden.

Bevor ich eine Entscheidung treffen würde, würde ich an Deiner Stelle nochmal mit der Chefin sprechen. Vielleicht sieht sie es ja ein und es findet sich eine Lösung.

Lieben Gruß!

Man muß immer einmal mehr aufstehen als man gefallen ist!
Lieben Gruß - Marjellche

Offline passivM

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #6 am: 01.03.09, 13:53 »
Hallo Ihr Beiden,

das stimmt mich schon nachdenklich, vor allem Naimas Beitrag.
Demnach sollte ich wohl doch nicht "so große Rosinen im Sack haben" (kennt Ihr den Spruch?  :D )
Ich hab' ja noch keinen anderen Job an der Hand.

Das mit dem Fließband  ???
Sooooo viel verdient man in der Textilbranche am Band auch nicht, und es ist Schicht.
Jetzt hole ich mir viel Bestätigung durch die Kundschaft,
im Grunde habe ich auch viel Spaß mit meiner Chefin,
Ich werde langsam als Schneiderin bekannt,

und ich könnnnnnnnte mir ja vooooorsichtig die eine oder andere Änderung privat an Land ziehen.... :-X
(Ich muss nur mal schauen was mit dem Keilriehmen an meinem Schnellnäher ist. Ich glaube, den haben wir beim Ab- und wieder Aufbauen -Transport aus Hessen  :D- irgendwie überdehnt. Der die Maschine "dreht etwas durch", und so ist mein Schnellnäher zur Zeit ein Langsamnäher....)

Und ich kann noch ein bisschen "üben" in Sachen Schnitte erstellen. Die Stoffe bezahlt die Chefin  ;)  Ich mein, ich bin ja (nur) Schneidergesellin. Schnitte konstruieren ist Sache der Meisterin, einer Schnitt-Directrice oder evtl. auch die Sache einer Desingnerin. Ich hab' mir bei meiner Lehrmeisterin vieles abschauen können, und jetzt "vervollkommne" ich meine Kenntnisse auf dem Gebiet.

Vielleicht ist das die bessere "Rache" -wink zu wombel, die im Moment ja auch Rachegedanken hegt ;) (Bei ihr ist die Lage allerdings unvergleichbar schlimmer).
Aber: Die beste "Rache" ist wohl eher eine logische konsequenz, von der man selbst am meisten profitiert.
Richtig?  ;)

Ich halte also erstmal die Klappe, tue schön naiv, und sehe zu, dass ich langsam aber sicher ein "eigenes Einkommen" erreiche. Dabei ist mir die Arbeit in der Boutique sicher hilfreicher, als wenn ich schmollend in meinem Dorf hinter 'm Ofen sitze.  (Eigene Visittenkarten hab' ich schon  ;)  -  mit der Boutique-Adresse und meiner priv. Handynummer. Die Chefin kennt meine Visittenkarten, und sie ist damit einverstanden...  Viola!  8) )

Was meint Ihr?
Eine gute Idee?
Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern

Mogli

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #7 am: 01.03.09, 14:00 »
Ich denke auch, das ist eine sehr gute Idee. Viel Glück und du schaffst das schon. Du hast schon so viel auf die Reihe bekommen. Aber ich frage mich, wie kann man hessischen Dialekt nicht mögen? Ich find den schön. LG Helga

Offline Filia

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #8 am: 01.03.09, 16:32 »
Hallo Anna,

wenn du jetzt für den nächsten Sonnabend absagst, könnte deine Chefin das schon als kleinen Rachegedanken wegen des Nicht-Modelns deiner Tochter werten.  ;)

Was passiert denn mit den von dir genähten Entwürfen? Werden diese verkauft? Vielleicht kannst du da auf Dauer einen Kompromiss finden, in dem du am Verkaufserlös beteiligt wirst?

Sieh es positiv, gehe nächsten Sonnabend in den Laden und zaubere einen schönen Schnitt.  :D

Liebe Grüße
Filia

Offline passivM

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #9 am: 01.03.09, 20:06 »
Danke für euere lieben Antworten  :)

Aber dass die mich am Verkaufserlös (angemessen) beteiligen würde, glaube ich nicht.
Neulich hatte sie mal kein Geld in der Kasse, als eine kl. Lieferung kam. Ich legte aus. Am nächsten Tag erhielt ich mein Geld anstandslos zurück, aber auf Heller und Pfennig. Dabei hätte sie doch um den 1,50 Euro auf den nächsten Zehner aufrunden können, oder? Also, ich finde so was kleinlich.

Ich hab' jetzt angefangen, bei eBay und bei payPal ein Konto einzurichten.

Nach Absprache mit meinem Mann will ich sehen, dass ich ab und zu mal was bei eBay verkaufen kann, damit ich wenigstens ein bisschen Geld rein bekomme. Ich nenne das Projekt "Meine Mode".
...... für Tipps diesbezüglich bin ich übrigens sehr dankbar !

Ich sag' mal für Samstag ab, und dann sehen wir weiter.
...oder ich kopiere mir meine Schnitte. Da hab' ja wohl so was wie ein Urherberrecht drauf.  ;)
Mein Mann meint, das bringt nichts, schon wegen der einfachen Strecke von jedesmal 23 Kilometern.
Und ich muss erstmal nähen, Bilder machen....
....und Stoff brauche ich auch!  (Den bestelle ich im Internet.)
« Letzte Änderung: 01.03.09, 20:09 von AnnaAnna »
Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern

Offline passivM

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #10 am: 01.03.09, 20:25 »
Aaaah, Schlagwörter!
Der erste Tipp  :D

Nach was würdet Ihr denn suchen, wenn Ihr ein schickes Kleid sucht, oder einen Zweiteiler zum Beispiel?
Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern

Offline passivM

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #11 am: 01.03.09, 20:56 »
Anna, an anderer Stelle hat doch jemand ein festliches Kleid für die Tochter gesucht, die zu groß für Kinderkleidung und zu schmal für Damenkleidung war. Vielleicht ist dass eine Marktlücke?

Luna

Es gibt so viele Frauen, denen die Standardgrößen nicht passen. So wie mir auch (1,60 m). Die Kurzgrößen sind oft so omamäßig.

He, das ist eine tolle Idee !

Das ist mir im Laden auch schon aufgefallen - wegen der bevorstehenden Jugendweihe und Abiball und so!  ...hauptsächlich Jugendweihe. Das ist dieses Jahr schon etwas spät, glaube ich. Aber macht ja nichts! Das muss ich mir merken!  :D Größe 34/36 oder so.
Ich muss mir in der Größe mal einen schmalen Etuikleid-Schnitt besorgen. Dann hätte dich fast einen Grundschnitt, den ich dann entsprechend varriieren könnte.
Notfalls kann ich ja Taille, Hüft- und Brustweite bei eBay angeben.


Nachtrag:
Mensch! Ich Depp... ich hab' doch 'ne Größentabelle mit Körpermaßen ab Gr. 32... ::)

Nachrag: Ich hab' sicherheitshalber mal ein paar kl. Einzelheiten rausgelöscht.
« Letzte Änderung: 03.03.09, 20:55 von AnnaAnna »
Liebe Grüße
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Offline peka

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #12 am: 01.03.09, 21:03 »
Hallo Anna,
ich kann nicht nähen!!!  Daher finde ich es toll, wenn andere selbstgeschneiderte Sachen tragen oder ändern und flicken.

Meine Leidenschaft ist das Kochen. Da ich immer wieder bei Bekannten zur Kommunion gekocht habe, habe ich vor ein paar Jahren ein Gewerbe als Mietköchin ( Neben-Selbstständigkeit) angemeldet. In der Buchführung / Steuererklärung läuft das unter "eigene Einkünfte der Ehefrau". Die Leute können meine Rechnungen als Haushaltsnahe Dienstleistung absetzen und mir kann keiner etwas wegen Schwarzarbeit. Wichtig: Verdienst darf nicht zu  hoch werden, sonst muss man sich selbst versichern.

Mein Vorschlag wäre: Erst mal Faust in der Tasche machen und weiterarbeiten. Nebenher Nähmaschine wieder in Gang bringen und hier und da anbringen: ich nähe, mache vielleicht auch Änderungen oder flicke. Vielleicht auch Aushänge in Geschäften oder lokalen Zeitungen.
Ich kenne eine Frau, die macht genau das!!! Sie hat einen Raum als Nähzimmer eingerichtet und hat auch eigene Creationen dort ausgestellt. Die kann man sich dann " auf den Leib schneidern lassen".  Ich habe dort schon Arbeitswäsche von meinem Mann zum Flicken hingebracht. Rechnung kam nachher sogar in die Buchführung.

liebe Grüße
peka
Gönne dir Stille,
in der du nur Atem und Herzschlag lauschst.
Dann kehre in den Alltag zurück,
kraftvoll und gelassen.

Offline passivM

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #13 am: 01.03.09, 21:21 »

Ich kenne eine Frau, die macht genau das!!! Sie hat einen Raum als Nähzimmer eingerichtet und hat auch eigene Creationen dort ausgestellt. Die kann man sich dann " auf den Leib schneidern lassen".  

Hallo peka,

DAS war meine erste Idee  :) bevor ich auf die Idee mit eBay gekommen bin.
Ich hätte unser Gästezimmer (mit Doppelbett mittendrin  ::) ) Ich brauch' sowohl das Nähzimmer, als auch das Gästezimmer. Deswegen wird es mit dem Ausstellen schwierig. Und den Kundinnen muß ja auch das passende Ambiente geboten werden. Ein weiteres Problem ist, dass wir halt ziemlich weit drausen wohnen. So kam ich auf eBay  ;)
Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern

Offline Marjellche

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #14 am: 02.03.09, 09:07 »
Wir haben auch eine Frau im Ort, die macht für den gesamten Ort (ca. 1200 Einwohner) in ihrem Nähzimmer daheim Änderungen und Reparaturen.

Was soll man machen, wenn das Kleidungsstück noch gut ist, aber der Reißverschluß kaputt. Also ich kann keinen neuen einnähen...  ::)
Man muß immer einmal mehr aufstehen als man gefallen ist!
Lieben Gruß - Marjellche