Autor Thema: Der Staudengarten  (Gelesen 42403 mal)

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Offline Vöglein

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #60 am: 28.03.17, 13:24 »
Mit den Christ-und Lenzrosen hab ich kein Glück, gehen mir alle ein.


hallo wiese,
auch ich habe lange herumgedoktert....und habe eingentlich erst richtig schöne, hohe horste mit blüten
seitdem ich im frühjahr alle alten blätter rigeros abschneide..... :o (spreche von lenzrosen die jetzt blühen)
und wenn du sie im schatten hast müsste das klappen...bei mir gibts jede menge sämlinge die hoffentlich
in 3-4 jahren blühen
Liebe Grüße Andrea Maria

...man muss das Glück unterwegs suchen, nicht am Ziel, da ist die Reise
zu Ende !

Offline maryTopic starter

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #61 am: 28.03.17, 16:06 »
Mir sind die Schneerosen, die es in der Adventszeit immer zu kaufen gab, jedesmal, wenn ich sie dann im Frühling aus den Töpfen in den Garten gepflanzt habe, kaputt geworden.
Erst seit ich mir Lenz- und und Christrosen in den Garten in den Halbschatten gepflanzt habe, werden sie jedes Jahr schöner und samen tüchtig ab.
@Vöglein schneidest du bei den Lenzrosen jetzt die ganzen Blätter zurück?
Ich habe mir gestern eine Ladung Ziegel als Einfassung für das Stauden- und Kräuterbeet geholt, bin fast fertig mit dem Eingraben.
Von den in den letzten Jahren im Frühling ausgepflanzten Primeln sind fast keine mehr gekommen, dafür vermehren sich die ganz gewöhnlichen Schlüsselblumen, passen auch und erspart mir den Kauf von teuren Primelpflanzen.
Schöne Teile gäbe es da, aber die haben sich auch schon wieder vertschüsst.
Parmaveilchen geistern in meiner Nase herum, aber die sollen ziemlich empfindlich sein, wenn dann nur in einen Kübel überwintern, während die gewöhnlichen Duftveilchen sich über Ableger vermehren und gut riechen tun sie auch.
Ich glaub, ich werden meinen Bäuerinnengarten auf dafür passende Pflanzen verändern.
Die kapriziösen Primadonnen werde ich lassen.

Offline martina

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #62 am: 28.03.17, 16:33 »
Ich hab gestern im Staudenbeet gewühlt. Mein Rittersporn ist schon sage und schreibe 15 cm hoch, die Lupinen sind wieder da und an noch vielen anderen Stellen, auch da, wo sie nicht hinsollen. Die Flockenblume macht sich eh breit, die ist wie Unkraut 8)

Alle drei Pfingstrosen sind wieder da und spitzen aus der Erde. Bei einer ist leider auch der Giersch mit dem Umpflanzen vor 4 Jahren gekommen und hat sich jetzt ins Beet geschlichen, da hab ich letztes Jahr viel zu doll geschludert. Das rotlaubige Purpurglöckchen ist auch da, die Rosen scheinen meine mangelnde Pflege letztes Jahr und den Frost auch überstanden zu haben, die musste ich erst mal zurückschneiden.

Primeln, die ich vor Jahren mal gepflanz habe, sind wieder gekommen. Ich glaube, die schlafen zwischendurch mal 2 Jahre und setzen aus.

Die größte Freude machen mir meine Kübelhortensien, denen ich gar keinen Winterschutz angedeien lassen habe. Von 4 sind immerhin 3 wieder da. besonders freue ich mich über die mit dem schwarzen Holz, auch die hat einige neue Triebe. Nun hoffe ich, dass sie auch blühen.
Lasst uns miteinander reden - wir freuen uns auf Beiträge.
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Offline Wiese

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #63 am: 28.03.17, 20:38 »
Mit den Christ-und Lenzrosen hab ich kein Glück, gehen mir alle ein.


hallo wiese,
auch ich habe lange herumgedoktert....und habe eingentlich erst richtig schöne, hohe horste mit blüten
seitdem ich im frühjahr alle alten blätter rigeros abschneide..... :o (spreche von lenzrosen die jetzt blühen)
und wenn du sie im schatten hast müsste das klappen...bei mir gibts jede menge sämlinge die hoffentlich
in 3-4 jahren blühen

Dann muss ich doch noch mal einen Versuch wagen.
Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
                     " Pestalozzi "

Offline maryTopic starter

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #64 am: 08.04.17, 06:14 »
In der neuen Ausgabe des Landw. Wochenblattes steht ein lesenswerter Artikel über die Pflanzentauschbörsen. Die Pflanzen, die man dort erhält sind eben keine kapriziösen Diven, sondern solche, die sich freudig ausbreiten und vermehren.
Als Beispiel wurde der Goldfelberich genannt- ich bin froh, dass es solche ausbreitungsfreudigen Pflanzen gibt- die weder von Schnecken vertilgt, deren Wurzeln nicht von Wühlmäusen angefressen werden oder ansonsten leidend dahinsiechen.
Eigentlich sind das die idealen Pflanzen für den Bäuerinnengarten.
Wer hat auch gute Erfahrungen mit bestimmten Stauden gemacht,
bei mir ist es der Storchschnabel in Rosa, der sich gut hält, auch der blaue, der Weisse ist scheinbar schwieriger, der ist wieder verschwunden, auch eine seltene zarte Strochschnabelart hat sich in die ewigen Jagdgründe verabschiedet.
Staudenpäonien haben ebenfalls mein Herz erobert, das tränende Herz ist auch so eine unkomplizierte Staude, falls nicht dort gerade der Hund eine Wühlmaus vermutet. Stockrosen halten auch viel aus und blühen lange, ebenso die verschiedenen Schnee- und Lenzrosen.
Phlox ist auch eine angenehme Gartenstaude.

Offline Anneke

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #65 am: 08.04.17, 08:11 »
Hallo mary, verschiedene Gartenbauvereine hier in der Gegend veranstalten auch so Staudentauschbörsen, eine Nachbarin zieht immer wieder tolle Pflanzen an Land. Nun deren Mutter ist dort die Vorsitzende des Gartenbauvereins und so tut sie dort halt auch mit. Ist eine gute Sache.

Mir gefällt Phlox auch sehr gut, leider hat eine letzte Reststaude wohl nicht den richtigen Platz, kümmert seit vielen Jahren vor sich hin und ist immer von Mehltau befallen, ebenso die Herbstastern. So richtige Sonnenplätze habe ich kaum, ist fast alles magerer Boden und im Halbschatten am Rand oder zwischen den Sträuchern und Bäumen. Deswegen bin ich auch so reich beschenkt von Frühlingsblühern, im Sommer sieht es hier nicht so toll aus.
Zuviel nachdenken ist wie schaukeln, man ist zwar beschäftigt, kommt aber keinen Schritt weiter

Offline frankenpower41

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #66 am: 08.04.17, 08:27 »
Anneke, da kann Dir geholfen werden.  Falls es mit Treff am Hesselberg noch klappt, dann stech ich was weg, ansonsten anderes Mal oder Post.
Der bekommt in fast allen Fällen gut und vermehrt sich bei mir wie Unkraut.

Offline Anneke

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #67 am: 08.04.17, 10:01 »
Oh danke dir, eigentlich ein gutes Angebot. Aber der Phlox würde wohl schon gerne bei mir bleiben, er möchte vielleicht nur besseren Standort. Welche Sorten hast du denn?
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Offline Romy

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #68 am: 23.04.17, 11:56 »
Bei mir ist der Frühling gar nicht vorhanden, ich gehe gleich zum Sommer  ;D na ja der Schnee ist halt auch noch nah. Wir sind noch nicht so lange weg vom Betrieb und um unser Häuschen ist immer noch so ein bisschen Baustelle. Göga hat versprochen diesen Frühling wenigstens mein Blumengarten zu richten. Phlox wären toll, ich bin noch am probieren. Unser Haus ist auf Fels gebaut. Humusdicke wohl nur ein paar cm und die noch voller Steine. Aber vielleicht bekomme ich trotzdem einen ansehnlichen Blütendecke zustanden. Mit Zeit und Geduld...  :D
en hübsche tag
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Offline cara

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #69 am: 23.04.17, 15:18 »
da gibt es doch auch tolle Pflanzen für Stein- und Trockenareale. Da findet sich bestimmt was für dich ;o)
LiGrüss cara

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Online hosta

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #70 am: 23.04.17, 17:15 »
I
Als Beispiel wurde der Goldfelberich genannt- ich bin froh, dass es solche ausbreitungsfreudigen Pflanzen gibt- die weder von Schnecken vertilgt, deren Wurzeln nicht von Wühlmäusen angefressen werden oder ansonsten leidend dahinsiechen.

mary
Bei Deinem Satz über den Goldfelberich muste ich grinsen. Ich find ihn schön, nur er mag meinen Garten nicht. Überall breitet er sich aus, nur nicht bei mir.
Also es funktioniert nicht immer so, wie manchmal geschrieben wird.
Herzlichst hosta

Offline cara

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #71 am: 23.04.17, 17:59 »
irgendwann hat man den aber auch über. Ich reiss den inzwischen raus, es bleibt immer noch genug über...
LiGrüss cara

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Offline maryTopic starter

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #72 am: 13.06.17, 07:43 »
Wer hat Fingerhut und Stockrosen im Garten?
Beim Fingerhut - ich hatte ihn viele Jahre aus dem Garten verbannt- heisst es einmal er ist eine Staude, dann wieder, er sei eine 2jährige Pflanze.
Bei den Stockrosen hab ich auch ungefähr ähnliches gelesen. Ich schneide die Blütenstengel ab, bevor sie Samen bilden, inzwischen stehen ein paar stattliche Exemplare im Garten.
Gilt das für den Fingerhut auch- ich muss da immer lächeln, wenn die Hummeln in der Blüte verschwinden.

Online hosta

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #73 am: 13.06.17, 08:01 »
Es gibt kurzlebige Stauden und langlebige. Diese Unterteilung kannte ich auch noch nicht.
Der Fingerhut gehört zu den kurzlebigen, aber zweijährigen, weil er ja erst im zweiten Jahr blüht.
Entweder die Pflanzen verbreiten sich wieder durch Samen oder aber, wenn sie frühzeitig zurückgeschnitten werden können sich wohl bei diesen Beiden auch neue Blüten an der alten Pflanze bilden.
Den Fingerhut lass ich versamen. Alles was zuviel wird ausgerissen.
Herzlichst hosta

Offline pauline971

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #74 am: 13.06.17, 09:11 »
Ich war am Wochenende in den Staudenbeeten unterwegs. Mittlerweile kann ich fast mit der Machete ran. Der Felberich breitet sich aus - ich konnte das nicht glauben, als eine Bekannte mich vor diesem Gewächs gewarnt hat. Der Frauenmantel, das Tränende Herz, die blau blühenden Stauden (sehen etwas aus wie Kornblumen), der Phlox...... usw. usw. Alles andere, was später wächst, wird gnadenlos überwuchert. Ich hab einen ganzen Schubkarren voll rausgeschnitten und es ist noch genug vorhanden. Da muss man echt aufpassen, dass das alles nicht überhand nimmt. Aber schön schaut es aus  :)
Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich hart erarbeiten