Autor Thema: Der Staudengarten  (Gelesen 42403 mal)

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Offline maryTopic starter

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #15 am: 21.04.13, 07:48 »
Hallo Maja,
bei mir ist es ähnlich. Auch die Tulpen schieben nur noch Blätter. Werde den Herrschaften heuer mal eine extra Portion Kompost und Dünger zuteilen. Ich hab mir für dieses Jahr vorgenommen, dem Staudengarten mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
« Letzte Änderung: 21.04.13, 07:52 von mary »

Offline Katharina

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #16 am: 21.04.13, 09:56 »
Hallo Maja und Mary,
kann es nicht auch daran liegen, dass die Blumenzwiebeln immer tiefer in der Erde versinken und deshalb blühfaul werden?
Oder buddelt ihr sie immer raus und setzt sie im Spätjahr neu?
Liebe Grüße
von Uta (Katharina)

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Offline Maja

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #17 am: 21.04.13, 11:09 »
Nein das mache ich nicht. Ich habe gelernt dass Narzissen ,einmal gepflanzt ,nicht gestört werden wollen.
Bei Tulpen ist es mir geläufig dass sie im Spätfrühjahr bzw früher Sommer aus der Erde genommen werden, da ja Platz für die einjährigen Sommerblumen gebraucht wird.
Im Garten meiner Mutter;jetzt mein Garten kommen an allen möglichen und unmöglichen Stellen Tulpen raus,ich nehme sie nicht aus der Erde weil sie zum Beispiel im Grashang wachsen. Aber im Frühjahr sind sie dicke da und blühen in den herrlichsten Farben irgendwo im Gelände. Aber den garten müssen wir ja erst noch nach unseren Vorstelluzngen gestalten.
Ich kann nicht umgraben und Erdbewegungen machen und mein Mann braucht seine Kräfte für das Mitwirken und Geschehen am Hof.
Also muss der Garten warten. Aber Überraschungstulpen finden sich viele ,obwohl sie schon vor 15 jahren mal gesteckt wurden. Große und schöne Blüten.
Die Frage mit den Narzissen stellte mir übrigends eine Bäuerin aus meinem Bekanntenkreis hier. Sie hatte nämlich weiße Narzissen und die blühten lange lange Jahre immer wieder. jetzt plötzlich kommen eben nur noch Blätter.
Da man im Bt immer eine Antwort auf alle Fragen bekommt,habe ich sie hier gestellt.

Online LunaR

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #18 am: 21.04.13, 12:09 »
Hallo,

soweit ich weiß, bekommen die Narzissen auch Brutzwiebeln und so ab und zu soll man die Knollen doch mal hoch nehmen und auseinander pflanzen, weil es sonst zu eng wird. Ich habe auch viele nur Blätter treibende Narzissenknollen. In Zuge der Gartenumgestaltung werde ich einige an andere Stellen setzen. Da kann ich gleich mal schauen, wie es da unten aussieht. Die stehen bestimmt auch schon 15 Jahre an ihrem Platz.

LG
Es ist sehr beglückend, sich mit kompetenten Menschen auszutauschen.

Ein lieber Gruß Luna


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Offline Doro

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #19 am: 21.04.13, 20:12 »
Ich lasse meine Narzissen ganz in Ruhe, mach gar nix. Nur in Ruhe einziehen lassen, kommen fast alle immer wieder oder werden mehr.
Maja, das machst du bestimmt ja auch, oder?
Es grüßt Doro

,,Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling. ,,Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben".

Offline pauline971

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #20 am: 21.04.13, 21:39 »
Ich glaub das wichtigste ist bei diesen Blumen ist nach wie vor, dass man sie nach der Blüte in Ruhe läßt und nicht abmäht. Meine Mutter hat vor 20!!! Jahren eine riesen Menge Blumenzwiebeln geschenkt bekommen. Die hat sie überall auf den Grünflächen gesteckt und die blühen nach den vielen vielen Jahren jedes Jahr zuverlässig. Das Geheimnis ist meiner Meinung nach, dass der Großteil am Rande der Wiesen steht, die erst Mitte bis Ende Juni gemäht werden. So hat die Narzisse Zeit, in Ruhe abzublühen, zu welken. Diejenigen, die bei uns im Garten stehen, fallen über kurz oder lang meinem Mann zum opfer  ;D Einige Male mäht er schon mit dem Rasenmäher um die abgeblühten Blumen, aber dann reicht es ihm irgendwann weil sie halt nicht mehr schön aussehen. Und die blühen manche Jahre gar nicht, dann wieder mal, aber eher spärlich. Glück habe ich auch mit denen, die im Staudenbeet stehen. Die lass ich auch in Ruhe, bis sie echt total welk sind.
Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich hart erarbeiten

Offline peka

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #21 am: 21.04.13, 21:53 »
Hallo,

seit einigen Jahren flechte ich aus dem Laub von Osterglocken Zöpfe ( 5-10 Blätter pro Strang)  und biege diese dann nach unten und stecke sie fest. . So sehen die "Blätter" bis zum völligen Verwelken noch "nett" aus. Sind die Zöpfe komplett trocken, kann man sie wegnehmen.

Speziell die kleinen Osterglocken haben bei mir unter dem letzten Frost gelitten. Teilweise sind sie weggefault.

Liebe Grüße
peka
Gönne dir Stille,
in der du nur Atem und Herzschlag lauschst.
Dann kehre in den Alltag zurück,
kraftvoll und gelassen.

Offline gatterl

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #22 am: 21.04.13, 22:08 »
Das stimmt genau. Man muss sich vorstellen: Die Zwiebel, geschwächt von der Blüte ( die Fruchtstände sprich Knoten oben soll man Übrigends wegknipsen, die brauchen Kraft für Samenbildung, die unerwünscht ist ) muss neue Kraft durch die Blätter bilden. Auch die Blüte vom nächsten Jahr wird da schon angelegt, genau wie die Tochterzwiebeln. Gut ist auch, die Frühblüher, sowie alle anderen Zwiebelblumen während und gleich nach der Blüte zu düngen. Und dann muss man es halt aushalten, dass die Blätter langsam braun werden. Wenn sie dürr sind, kann man sie entfernen.
hachhachhach, bin ja doch ein Floristenklugsch.....  8)
@Mary: JETZT düngen, auch die Tulpen, die eventuell auch mal versetzen.
« Letzte Änderung: 21.04.13, 22:32 von gatterl »
Manche Menschen können nichts mehr wahrnehmen ausser ihrer eigenen Befindlichkeiten
Florian Schroeder

Offline Maja

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #23 am: 21.04.13, 22:27 »
Das ist alles genau wie ich es weiß.
Aber die Idee mit dem Narzissenlaubzöpfen ist gut.
Ich sag ja BT und dir wird geholfen.

Offline maryTopic starter

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #24 am: 22.04.13, 07:44 »
Das  Narzissenthema würde in die Blumenzwiebelbox gut passen.
Über die grauen Wintertage hab ich Staudenbücher aus der Bücherei gelesen, die Kunst über die ganze Zeit immer blühende Pflanzen im Staudenbeet zu haben, verlangt einiges an Planung oder ein sehr gutes Händchen und Fingerspitzengefühl.
Zumindest hab ich es so verstanden.
Wie schafft ihr es, dass ein Staudenbeet auch nach was aussieht?
Wird es sehr sorgfältig geharkt, können sich keine Samen ausstreuen, aber verwildern soll es auch nicht.
Stauden, die auch als Blatttwerk noch was aussehen, die den Boden beschatten, es scheint wohl etliche zu geben, die perfekt in den Bauerngarten passen.
Würd mich freuen, wenn ihr eure Lieblingsstauden ein wenig beschreiben würdet.
herzl. Grüsse
maria

Offline Wiese

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #25 am: 22.04.13, 20:33 »
Hallo Mary

Ich hab mich durch dein Narzissenthema und den blühenden Pflanzen anstecken
lassen und hab im Herbst noch Zwiebel in die Erde gebuddelt.
Und hier ist das Ergebniss, sie blühen erst jetzt.
Mein Garten ist eh noch im Dornröschenschlaf wegen der Baustelle, daher freue ich mich
wenigsten über die Narzissen. Bin gespannt ob sie nächstes Jahr
auch wieder blühen.
Hab ja schon allerhand gelesen, wie es zu schaffen ist.

LG. Wiese

Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
                     " Pestalozzi "

Offline maryTopic starter

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #26 am: 23.04.13, 08:21 »
Hallo Wiese,
das sieht richtig nach Frühling aus. Die werden sich bestimmt Jahr für Jahr vermehren. Besonders nach der langen winterlichen sonnen- und farbenarmen Zeit tun die Farbkleckse der Seele gut. Bei mir blühen auch ein paar Narzissen unter den Obstbäumen, auf ein paar Tage ist das Gras saftig grün geworden.
In einem Baustellenjahr bleibt in der Regel für den Garten wenig Zeit, da sind die Zwiebelblumen sehr praktisch.
Ich überleg mir nach dem arbeitssparenden Gemüsegarten auch die anderen Gartenbereiche auf arbeitsextensiv umzumodeln.
Ein Bäuerinnengarten darf kein übermässig zeitfressendes Projekt sein.
Seit gestern geht meine Kamera wieder, muss heute ein paar Fotos vom Garten machen, die erste Frühlingsblüte ist mir schon durch die Lappen gegangen.

Offline Vöglein

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #27 am: 19.07.13, 15:51 »

Ein Bäuerinnengarten darf kein übermässig zeitfressendes Projekt sein.
Seit gestern geht meine Kamera wieder, muss heute ein paar Fotos vom Garten machen, die erste Frühlingsblüte ist mir schon durch die Lappen gegangen.

hallo mary und alle,
was machen eure stauden..??....welche würdet ihr sagen blüht am längsten ??

natürlich spielt gerade wasser im moment eine große rolle bei uns.

ich habe mir jetzt einmal ein paar daten notiert und tippe auf die stockmalven die
seit dem 8. juli blühen.....mal schauen  ;)

freue mich auf bilder und gehe am we auch mal wieder auf fotojagd
Liebe Grüße Andrea Maria

...man muss das Glück unterwegs suchen, nicht am Ziel, da ist die Reise
zu Ende !

Offline martina

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #28 am: 19.07.13, 15:55 »
Bei mir ist regelmäßig das Purpurglöckchen, was am ausdauernsten blüht. Klein und fast unscheinbar, aber eine meiner Lieblingsstauden.
Lasst uns miteinander reden - wir freuen uns auf Beiträge.
Bei uns geht Kontakt ohne Maske und Abstandsregeln. Draussen nicht!

Offline maryTopic starter

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #29 am: 20.07.13, 08:47 »
Hallo Vöglein,
die Stockrosen halten scheinbar Trockenheit und Nässe, Kälte und diverse Witterungseinflüsse gut aus- Buschnelken könnten nur etwas mehr Wasser gebrauchen.
Eine gute Idee, die Blütezeit aufzuschreiben, ich bin schon froh, wenn ich es fertig bringe, im Gartentagebuch die wichtigen Daten aufzuschreiben und die Erntemengen aus dem Garten.
Stockrosenbilder kann ich liefern, was mir nicht klar ist, ist das eine 2-jährige Pflanze oder eine Staude.
In einem Beet stand sie über mehrere Jahre, ich habe immer gleich die Samenstände weggeschnitten, die ganz dunkelrote Stockrose - verwende die abgeblühten Blüten getrocknet zum Tee. Wieder eine Pflanze, die das Sammlerinnengen weckt.