Autor Thema: Welcher Name für das Baby? 6  (Gelesen 61143 mal)

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Offline saba

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Re: Welcher Name für das Baby? 6
« Antwort #300 am: 04.03.21, 14:22 »
Auch ich kenne eine Familie, wo zwei Jungen nach dem Vater benannt wurden, erst kanpp 30 Jahre aus.
Kein altehrwürdiger Vorname, sondern einfach nach dem Vater benannt.
Was soll ich schreiben, beide Jungen starben noch im Babyalter.  :'(
Das "Nachtaufen", also den Namen eines verstorbenen Kindes wiederum verwenden, war damals schon längst nicht mehr üblich.
Muss heute noch öfters daran denken, weil das Grab von den Kindern ganz in der Nähe meines Familiengrabes ist.
Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück!

Offline LunaR

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Re: Welcher Name für das Baby? 6
« Antwort #301 am: 04.03.21, 14:27 »
Bei der Ahnenforschung in unserer Familie gab es auch solche Fälle. Mir ist das richtig unheimlich.
Es ist sehr beglückend, sich mit kompetenten Menschen auszutauschen.

Ein lieber Gruß Luna


Verschwendete Zeit ist Dasein.
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Offline Morgana

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Re: Welcher Name für das Baby? 6
« Antwort #302 am: 04.03.21, 15:04 »
in der Familie meines Vaters war das mit den Namen von den Eltern anscheinend total unüblich.
Opa und Oma hatten sehr viele Geschwister und alle hatten einen Doppelnamen.
Sie selbst hatten wieder 9 kinder und jedes hatte einen Doppelnamen.
Wurden dann aber z.T. anders genannt. Von einer Tante dachte ich bis vor kurzem, dass sie Ilse hieß
Kam erst bei der Ahnenforschung raus, dass sie eben nicht so getauft war.

Offline maria02

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Re: Welcher Name für das Baby? 6
« Antwort #303 am: 04.03.21, 19:13 »
Hier ist Martin und Martina ein geläufiger Name. Gefällt mir auch gut.

Die beiden "vorgeborenen" Schwestern meiner Mutter wurden (nach ihrer Mutter) Maria getauft und starben nach wenigen Tagen.
Dann hat man sich nicht mehr getraut... und das 3. Mädchen (meine Mutter) "Ottilie" getauft. Ein für mich
nach wie vor seltsamer Name... Aber sie hat überlebt ;)
Ottilie wird bei uns häufig nur  Tylli gerufen finde aber das klingt gut !!

Offline cara

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Re: Welcher Name für das Baby? 6
« Antwort #304 am: 04.03.21, 21:13 »
Bei der Ahnenforschung in unserer Familie gab es auch solche Fälle. Mir ist das richtig unheimlich.

Früher war es ja auch fast "normal", dass nicht alle Kinder das Erwachsenenalter erreichten. Heutzutage muss bei uns kein Kind mehr an Diphterie oder Polio sterben, auch schwere Schäden aufgrund von Röteln, Masern und Windpocken sind nicht mehr üblich und können durch zwei Piekse verhindert werden.
Gegen Typhus und Cholera gibt es inzwischen auch wirksame Antibiotika, so dass auch diese ihren Schrecken verloren haben.

https://topomountain.blogspot.com/2011/11/sorrow-engraved-in-stone.html?
LiGrüss cara

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