Autor Thema: Der Staudengarten  (Gelesen 41968 mal)

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Offline Helhof

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #30 am: 22.07.13, 21:16 »
Ich freue mich täglich mehrmals über meine Stockrosen  ! Nur die ganz dunkelroten, die kommen nicht wieder.
Liebe Grüße,
Maria

Offline Vöglein

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #31 am: 22.07.13, 23:22 »
vorm leiterwagen........und eigentlich überall im garten zu finden  :D
Liebe Grüße Andrea Maria

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Offline Mathilde

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #32 am: 25.08.13, 17:34 »
Hallo,

vorher habe ich ja schon gelesen dass Ihr die Stauden im Frühjahr teilt. Nun habe ich aber bei Kraut und Rüben gelesen dass man Frühjahrsblüher auch im Herbst teilen kann.
Würdet Ihr die die Pfingstrosen jetzt teilen?
Die "fette Henne" teile ich natürlich erst im Frühjahr.
Dann habe ich noch so einen kleinen Busch der zweifarbige Blätter hat und an den Ausläufern immer wieder mal Wurzeln dran......kann ich den jetzt auch abschnippeln und versetzen? Der Rest des umgegrabenen Vorgartens sollte mal vollends zu und Hackschnitzel rein damit diese ewige Dauerjäterei sich etwas in Grenzen hält
Wieviel Platz lasst Ihr eigentlich zwischen den einzelnen Pflanzen ich habe den Eindruck hier ist alles viel zu dicht.

Wäre für Tipps ja dankbar.

LG Mathilde
Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins

Marie von Ebner-Eschenbach

Offline Maja

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #33 am: 25.08.13, 22:06 »
Ach Mathilde das ist für jeden anders. Der eine liebt einen Garten dicht gepflanzt und ineinander verwachsen, der andere will es licht und hält seine Pflanzen als Unikate. Das ist glaub ich Geschmacksache.
Als Faustregel würde ich sagen:
Denke an die Größe der Pflanze die sie in der höchsten Blütezeit hat,
dann weißt du wieviel Platz du dazwischen lassen solltest.
Bedenke wenn du die Zwischenräume mit Hackschnitzel oder Rinde bedecken willst, dass du den Boden gut düngst und mit einer schwarzen Folie bedeckst. Sonst hast du doch ewig Unkraut zu zupfen.

Offline Maja

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #34 am: 25.08.13, 22:09 »
Jetzt wäre doch auch der Rhöner Gärten - Tag gewesen. Ist er auch so ins Wasser gefallen wie die Illuminierte Gartennacht hier in unserem Landkreis?
Bin gespannt was Vöglein zu berichten hat.

Offline Tina

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #35 am: 25.08.13, 22:47 »
Hallo Mathilde,
ich bin nicht so der Gartenfraek, aber Frührjahrsblüher kannst Du gut im Herbst teilen und verpflanzen.
Ich würde warten, bis das Laub vergilbt und dann teilen. Bei Pfingstrosen ist darauf zu achten, das die nicht tiefer gesetzt werden, wie sie vorher standen.
Sonst dauert es, bis sie blühen.
Ich habe eine Phloxecke, da brauch ich nur einmal im Frühjahr das Kraut jäten, dann ist alles zu gewachsen.
Ich lass die Pflanzen lieber etwas enger stehen.
LG
Tina
LG
Tina

Offline Vöglein

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #36 am: 24.09.13, 10:57 »
Jetzt wäre doch auch der Rhöner Gärten - Tag gewesen. Ist er auch so ins Wasser gefallen wie die Illuminierte Gartennacht hier in unserem Landkreis?
Bin gespannt was Vöglein zu berichten hat.

mensch maja......warum überlese ich deine beträge ..... :(

ich hatte von allen gärten in meinem das schönste wetter.....
pünktlich zu beginn hat es aufgehört zu regnen und gegen 18.00 Uhr wieder angefangen.

unsere gärten waren ziemlich entfernt voneinander gelegen......d.h. manche hatten dauerregen
und starkregen ohne ende......
es waren ca. 200 besucher hier......und meine phloxe standen in vollster blüte und farbe. l

und überhaupt ist phlox die staude des jahres in meinem garten....... :D
Liebe Grüße Andrea Maria

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Offline frankenpower41

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #37 am: 24.09.13, 12:49 »
Hallo  Andrea

Ich finde auch, dass der Phlox dieses Jahr extrem lange ausgehalten hat mit Blüte. Sah wirklich fast bis jetzt schön aus.
Bei mir haben sich sogar einige ausgesäht. Bisher hab ich immer nur geteilt.

Marianne

Offline maryTopic starter

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #38 am: 16.03.14, 09:12 »
Ich schreib mal in diese Box,
die Stauden 2014 sind für dieses Jahr schon ganz schön entwickelt.
Bin gestern an einem Garten vorbeigefahren, die Fernwirkung von ganzen Flächen blühender Aurikel war gewaltig.
Was wird mit den käuflich zu erwerbenden Primel gemacht, dass sie so grosse Blüten und diese auch alle über dem Laub stehen haben?
In den Garten ausgepflanzt, blühen sie auch im nächsten Jahr, aber fast nicht zum Wiedererkennen.

Offline pauline971

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #39 am: 03.03.16, 08:19 »
Ich habe mal eine Frage zu den Stauden. Gestern gab es in einem Discounter Stauden. Ich hab mir recht blauäugig eine Packung davon mitgenommen. Zuhause angekommen sehe ich die Stauden sind in Beutel verpackt (also wurzelnackt). Teilweise treiben sie schon. Hab hin und her überlegt, ob ich die in den Beuteln lassen soll. Kann mir aber nicht vorstellen, dass die so ohne Wasser auskommen, bis der Garten mal so weit zum auspflanzen ist. Also hab ich die Pflanzen in Balkonkästen gelegt, Erde drüber und etwas gegossen. Ich hab sie ins Gewächshaus gestellt.
Meint ihr, das wird was? Oder hat jemand noch einen besseren Rat für mich?
Ich danke schon mal im voraus.
Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich hart erarbeiten

Offline saba

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #40 am: 03.03.16, 10:04 »
Pauline, so hätte ich es auch gemacht. Auspflanzen geht dann aber auch schon bald, sind sicher winterharte Stauden.
Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück!

Offline maryTopic starter

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #41 am: 25.03.17, 08:13 »
Ich habe gestern in einer Gartenzeitschrift einen Beitrag über die Tulpen gelesen, woher sie kommen, welche Lebensbedingungen sie brauchen, um sich weitervermehren und behaupten zu können.
Das scheint mir bei den Stauden auch so zu sein.
Wollte immer ein ganz buntes Staudenbeet mit Mohn, Margeriten und Bergflockenblumen, Schafgarbe usw. und im Halbschatten Herbstanemonen, Astilben
Der Mohn wird immer schöner, Margeriten, Bergflockenblumen und Schafgarbe sind wieder mal verschwunden.
Vermutlich haben die Bauerngartenblumen  überlebt, weil sie eben nicht schwierig, empfindlich, nachtragend und kapriziös waren.
Mit welchen Stauden kann man rechnen, dass sie sich nicht gleich wieder vertschüssen?
Mir fällt im Frühjahr auf, da werden jedes Jahr in den Supermärkten die gleichen Stauden angeboten, sehr preiswert, aber bei mir ist da keine mehr als 2 Jahre im Staudenbeet geblieben.
Und die Bilder von Prachtstaudenbeeten in Gartenzeitschriften, ich hab bei meiner Freundin mitbekommen, was da alles gemacht wird, um so schöne Fotos hinzubekommen.

Offline frankenpower41

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #42 am: 25.03.17, 08:34 »
Da hast Du recht, diese Gartenzeitschriften und Kataloge sind immer nachgearbeitet.
Seit man das auch mit den Farben so einfach machen kann grenzt das manchmal schon fast an bewusste Täuschung.
Ich habe mir mal orange Schafgarbe bestellt, naja so wie auf dem Foto sahen die bestimmt nicht aus und im 2. Jahr waren sie dann fast wie die am Straßenrand.
Ist ja auch so, wenn man die Sommerkästen anschaut, oft auch die bepflanzten beim Gärtner, sieht zwar schön aus, aber Umsetzen kann man das so oft nicht, dazu sind meist die Kästen viel zu klein.

Offline Helhof

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #43 am: 25.03.17, 21:39 »
Maria, ich glaube, das kommt auf die jeweiligen Bedingungen (Boden, Licht, Wasser,...) an. Bei mir bleiben zum Beispiel Margeriten und Schafgarben, aber der Staudenmohn war nach zwei Jahren wieder verschwunden (einjähriger Mohn, der sich selbst aussät, gedeiht prächtig), ebenso wie Rittersporn, den ich so gerne hätte  :-\
Liebe Grüße,
Maria

Offline maryTopic starter

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Re: Der Staudengarten
« Antwort #44 am: 26.03.17, 11:03 »
@Marianne
Was ich im Staudenbeet auch für einen Mythos halte, dass das ganze Jahr immer voll alles blüht.
Zumindest hab ich es bis jetzt noch nicht so hinbekommen, jetzt im Frühjahr waren und sind die Zwiebelblumen die Blickfänger, später die Vergissmeinnicht, dann kommen die Pfingstrosen und der Storchschnabel, ein paar einjährige Sommerblumen und hoffentlich der Phlox und ein paar ganz besondere Sommerblumen  :)
Später dann noch die Astern.
Von Gartenzeitschriftenbildern lass ich mich auf alle Fälle nicht mehr blenden. Diese geschönten Bilder sind Mogelpackungen und darauf falle ich in Zukunft nicht mehr rein.
@Helhof,
bei mir ist der Staudenmohn an einem Platz nie geworden, woanders macht er sich jetzt besser. Die schönen Gartenmargeriten blieben höchstens 2 Jahre, dann ist es wieder vorbei mit der Herrlichkeit.
Hab da immer noch das Bild vom Paradiesgarten meiner Tante im Kopf, die hat nicht viel an ihren Stauden herumgepäppelt, aber die fühlten sich bei ihr so wohl, dass sie immer schönere Bestände bildeten. Sie konnte damit auch anderen Gartlern eine Freude machen.
Was ich einfach nicht in die Gänge bekomme, die Lupinen, entweder müsste man die irgendwie auch impfen oder die mögen bei mir einfach nicht.
Dafür bleiben die Stockrosen nicht nur 2 Jahre, sondern bleiben an ihrem Platz und samen sich auch aus.
Beim einjährigen Mohn bringst du mich auf eine Idee, ich habe neulich Mohnsamen geschenkt bekommen, den muss ich unbedingt noch ausstreuen.