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Nicht zu fassen ... Sachen gibt´s ... die 6.

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frankenpower41:
Meckern ist das Eine, mit Anwalt/Anzeige drohen wenn Dinge gemacht werden, die hier schon immer üblich waren, ist eine andere Sache.
Ich seh schon ein, dass man in der Stadt keine Bäume fällt wenn es nicht aus Sicherheitsgründen nötig ist, aber bei uns am Land, wo sich die Wildnis durch oft nicht mehr gepflegt werden
teilweise ausbreitet, ist das in meinen Augen was anderes.  Heckenschneiden ist so ein Ding wo die Neubürger, lauter Grüne, jedes mal Aufstand machen. Da holen sie sich dann auch die Presse wenn die Gemeindearbeiter mal wieder Hecken nachschneiden.
Kürzlich hat mir ein Bekannter erzählt dass sein Vater die Weiden neben seinem Grundstück geschnitten hat. Früher wurde da Material für Körbe gesammelt.
Mein spezieller Freund hat ihm dann mit Anzeige gedroht.
Wenn ein Landwirt Gülle fährt hat er sich hingestellt und die Fäßer gezählt und am Amt angerufen ob das sein darf.
Es gibt einfach Menschen, die sollten bleiben wo sie vorher waren, aber vielleicht war man dort ja froh als sie weggezogen sind.

mary:
Hab mitbekommen, dass die Leute im Landwirtschaftsamt mit Fotos, Anfragen, ob und was die Bauern dürfen, regelrecht überschwemmt werden.
Dank Smartphone hat jeder jederzeit sein Fotogerät dabei und es wird fleissig gepostet und dokumentiert.
Ein Gefühl sagt mir, dass wir immer näher an die Zustände von Orwells 1984 Roman herankommen.
Man kauft sich die Lebensmittel im Supermarkt, wen interessiert es, woher sie kommen, wie sie dort erzeugt werden?
Man möchte aufs Land so nach Landlust, aber eben nur so nach Landlust.

Romy:
Ja aber wenn die soviele Fotos bekommen, haben sie sicher keine Zeit sie durchzuschauen. Die sind sicher auch genervt von diesen Leuten  ;D

Mir scheint solche Typen gibt es überall!

Wir wurden schon angezeigt, weil wir eine Kuh die Palusa hatte von der Alp nehmen mussten (damit der Tierarzt sie besser behandeln konnte). Wir haben sie dann zu drei Kälber auf die Weide gestellt und gingen jeden morgen ganz früh den Verband wechseln.
Die Polizei bekam eine Anzeige, da stehe schon seit Tagen eine Kuh und niemand kümmere sich. (Der Tierarzt kam halt auch immer sehr früh am morgen)
Die Kuh war sowieso wieder bereit für die Alp, deshalb holte mein Mann sie mit dem Anhänger.
Da kam die Anklägerin angerannt, was wir jetzt mit der Kuh machen würden?
Sie wusste natürlich nicht, dass wir wussten wer die Anklägerin ist.
Mein Mann erklärte ihr: "Die Kuh muss geschlachtet werden, wir haben sie, weil sie krank war, von der Alp geholt. Leider wurden wir angezeigt also bleibt uns nichts anderes übrig als die Kuh zum Schlachthof zu bringen. Schade, sie hätte sicher gerne noch ein paar Jahre gelebt!"
Die Kuh hat dann tatsächlich noch ein paar Jahre gelebt. Aber die Frau lebt bis heute mit dem schlechten Gewissen,  Schuld am Tod der Kuh zu sein.

LuckyLucy:
Romy, so hat Eure blöde Geschichte doch ein gutes Ende genommen.  ;)

Rohana:
So richtig will mir Romys Geschichte nicht gefallen. Klar, für den ersten Schockmoment war die "Erklärung" gut, aber ein Lerneffekt wär sicher drin gewesen wenn ihr dann erklärt hättet, was wirklich los war...

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