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Bienen und die Imkerei II

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Lionshead:
Hallo Mary, danke für den netten Willkommensgruß und danke für den Tipp, werde da wenn die Saison wieder beginnt gleich mal nachfragen ich finde diese Tiere auch sehr faszinierend und wollte schon länger damit anfangen, war bloß organisatorisch immer schwierig, man kennt das ja und heuer kam mir dann noch der Jagdschein zuvor...aber nächstes Jahr mache ich das Niet- und Nagelfest. Bei dem Imkern auf Probe erhält man ja dann ein Volk geschenkt sozusagen als Startkapital. Ich freue mich schon sehr in die Welt der Bienen einzutauchen.
Lg

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peka:
Hallo Lionshead,
hier bei den Landfrauen in NRW ist das kommende Jahr den Bienen und der Imkerei gewidmet.
Wenn ich mich recht erinnere sogar Deutschlandweit. Landfrauenvereine gibt es bei euch doch sicher auch. Oder google mal.
Hier werden Lehrgänge und / oder Patenschaften angeboten.

Liebe Grüße in den Süden
peka

mary:
Vielleicht gibts einen Imker, der nicht mehr weitermacht, ich habe das meiste an Imkerbedarf relativ preiswert bekommen, nur die "Bienenwohnung" hab ich mir nagelneu gekauft.
Am Frühstückstisch zu sitzen und den eigenen Honig aufs Brot zu streichen, das hat schon was besonderes, heuer gabs auch Waldhonig, das war dann noch eine Liga mehr. Und den Honig so zu behandeln und rühren, dass er schön cremig wird, naja, ich lerne immer noch dazu.

Lionshead:

--- Zitat von: mary am 18.10.17, 22:15 ---Vielleicht gibts einen Imker, der nicht mehr weitermacht, ich habe das meiste an Imkerbedarf relativ preiswert bekommen, nur die "Bienenwohnung" hab ich mir nagelneu gekauft.
Am Frühstückstisch zu sitzen und den eigenen Honig aufs Brot zu streichen, das hat schon was besonderes, heuer gabs auch Waldhonig, das war dann noch eine Liga mehr. Und den Honig so zu behandeln und rühren, dass er schön cremig wird, naja, ich lerne immer noch dazu.

--- Ende Zitat ---
Hallo Mary,
wir werden sehen wie sichs entwickelt. Vielleicht hört in der näheren Umgebung irgendwann mal jemand auf. In der ersten Zeit kann die ganze Ausstattung noch vom Verein mitbenutzt werden, was natürlich logistisch immer ein wenig schwierig ist.
Man lernt ja nie aus im Leben, und bei den Bienen schon gar nicht, andauernd gibt es da neue Situationen zu meistern, aber ich bin zuversichtlich.
Freue mich auch auf den ersten eigenen Honig, wenn auch erst im nächsten Jahr☺

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mary:
Viel Glück mit deinem Vorhaben.
Ja, man lernt nie aus, nur bei den Bienen ist das noch um einiges sichtlicher.Wenn man in einem Jahr meint, jetzt endlich den "Stein" der Weisen gefunden zu haben, weil es klappt (z.B. mit der Varroabekämpfung) im nächsten Jahr kann es ganz anders aussehen. Und vor allem, was man als Imker/in braucht, ein sehr hohes Frustbewältigungspotential. Im ersten Jahr sind mir ein Drittel meiner Bienen nicht über den Winter gekommen, obwohl ich samt Hilfe meines Bienenlehrers (einem wirklich sehr erfahrenen und guten Imker) alles getan habe,  den letzten Winter haben die Bienen gut überstanden, auch das Frühjahr, wo ich Angst gehabt hatte, dass die dieses komische Frühjahr mit seinen Nachtfrösten nicht oder nur schwer  überstehen würden und an Honig sicherlich überhaupt nicht zu denken sei. Und dann wars das beste Honigjahr, seit ich Bienen halte. :)
Mein schönstes Erlebnis mit den Bienen, sie waren so nett und haben ihren Schwarm unter der kleinen Bank in der Nähe des Bienenhäuschens gebaut- zu einer zeit, wo ich wirklich ein Problem gehabt hätte, sie von einem hohen Baum runterholen zu müssen.
Bienen sind ein Abenteuer, eine Herausforderung, aber auch ein Gedicht der Natur. Ich steh da oft davor und bin einfach nur so erstaunt darüber, welche Weisheit in diesen kleinen Tieren steckt. Da können wir uns als Menschen immer wieder eine Scheibe abschneiden, vor allem von ihrem sozialem Verhalten.
Der Honig ist eine angenehme Beigabe, aber das Gesamtpaket an Erzeugnissen, Erfahrungen, Sichtweisenveränderung ist wesentlich umfangreicher. Man beginnt die Welt ein Stück weit mit den Augen der Bienen sehen zu lernen und damit verändert man die Pflanzen im Garten und vieles mehr.

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