Tiere auf dem Hof > Rund um den Hund....

Hund - ein Spielgefährte für die Kinder?

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reserl:
Das Thema "Hund" möchte ich unter einem neuen Aspekt gerne noch mal aufgreifen.

Ich hab mir die beiden anderen Hundethemen schon zu Gemüte geführt....da muß ich noch viel lernen.  ::)


Thomas wünscht sich schon lange einen Hund.
Jetzt möchten wir ihm den Wunsch erfüllen, nachdem uns dazu auch von ärtzlicher Seite geraten wurde.

Ich hab bisher überhaupt keine "Hundeerfahrung".
Mein Mann eher, obwohl es auch schon lang her ist, als der letzte Hund hier am Hof war.

Meine Fragen:

- Welche Rassen sind wirklich gutmütig?

Mir ist klar, das auch viel an der Erziehung liegt, aber das Naturell der Hunde ist auch sehr entscheidend.
Bei uns sind öfters fremde Kinder am Hof.


- Wie alt sollte der Hund sein, wenn man ihn aufnimmt?

- Wieviel Verantwortung kann man einem "Fast-Siebenjährigen" für einen jungen Hund überlassen?

- Hat jemand zufällig einen passenden Hund für uns? ;) ;)


Über Antworten würd ich mich sehr freuen. :)
Das Thema beschäftigt mich inzwischen doch sehr.

-

Mirjam:
...

reserl:
Mirjam, danke für deine Antwort.

 
--- Zitat ---wo soll der Hund leben: Im Haus, tags oder nur nachts im Haus, draussen, tw. Zwingerhaltung, Freilauf? (Kurz/Lanhaar)
--- Ende Zitat ---

Der Hund bekäme eine gemauerte Hundehütte im Hof (schon vorhanden) und dürfte auch in unsere "Schmutzschleuse" (schön warm und gemütlich ;) ), ansonsten Freilauf


--- Zitat ---- was soll er Hund können: Nur Spielgefährte fürs Kind? Soll das Kind mit dem Tier alleine spielen gehen können? (Grösse)
--- Ende Zitat ---
Ja, das wichtigste wär mir der Hund als Spielkamerad für die Kinder,
als Hof- und Hütehund "brauch" ich ihn nicht, was das aber vielleicht auch nicht ausschliesst.....

-
--- Zitat ---WER von den Erwachsenen ist für den Hund zuständig, Erziehung?
--- Ende Zitat ---
Ich gehe schon davon aus, das Sepp den Großteil der Erziehung übernimmt, sagt er zumindest. ;)

 
--- Zitat ---gibt es Rassen, die Euch gut gefallen, die du/ihr als Kind kanntet? Kann/soll es ein Mischling sein?
--- Ende Zitat ---
Sepp möchte am liebsten einen Collie.
Als er Kind war, war ein Collie auf dem Hof und davon schwärmt er noch heute. ;)
Meine Schwester hat eine sehr gutmütige Bernersennenhündin.

Ein Mischling dürfte es freilich auch sein.

Am liebsten wärs mir jedoch, wenn der Hund nicht allzu groß wird. ;)

 
--- Zitat ---Hündin oder Rüde? Die Hündin wird 2 x läufig, der Rüde geht den Hündinen hinterher
--- Ende Zitat ---
Darüber hab ich mir noch gar keine Gedanken gemacht.....


--- Zitat --- also nehmt einen Profi mit!
--- Ende Zitat ---
Woher nehmen? ;) ;)  Hast du mal Zeit? 8)

suederhof1:
Hallo Reserl

MIrjam hat ja schon viel gesagt und mir fällt nur folgendes ein.

Für mich ist ein Hund eine Bereicherung der Familie.
Sei Kindesbeinen an, hatten wir einen Hund. Man kann herrlich mit ihm spielen, toben, mit ihm Bereden was kein anderer versteht oder höhren soll.

Meine hatte meinen ersten Liebeskummer anhören müssen.  ;D
Teilweise kann solch ein Vierbeiner seelische Verkrampfungen lösen und Aggressionen abbauen .
Selbstvertrauen geben, weil die Kinder lernen für ein Wesen da zu sein.
Auch ein 7- jähriger begreift so was schnell.

Die Eltern haben natürlich die Verantwortung mit Ausbildung, Pflege usw. da können die Kleinen noch nicht mithalten.
Doch wenn Thomas sich so sehr etwas wünscht, dann übernimmt er sicher auch ein paar Aufgaben. ;)

Und da ist noch was.
Nehmt euch Zeit für die Orientierung, was es nun für ein Tier werden soll.
Kauft kein Tier über eine Anzeige, die mehrere verschiedene Rassen anbietet oder verschiedene
Anzeigen mit der gleichen Te.-Nr.: das sind Händler!!!!
Die Tiere haben es da nicht gut.  >:( >:( >:(
Es sollte immer das Muttertier mit zu sehen sein.
Allgemeinzustand und Umfeld sollte sauber und korrekt sein. Auch bei Zwingerhaltung  :)
Leider spreche ich da aus Erfahrung .
Zuviel hab ich da in meiner Praxistätigkeit erlebt. :\'( :\'(

Habt ihr ersteinmal das erste Jahr überstanden, macht so ein Tier viel Spaß. :D :D

Bei der Ausbildung müßt ihr nur konsequent genug sein,das ist nicht so schlimm. Lass dir da man keene grauen Haare wachsen.  ;) ;)

LG Barbara

Mirjam:
Liebe Reserl,

vielen Dank für die Blumen - aber ich bin wahrlich kein Profi zum Auswählen von Hunden!

Und mir ist meine Freundschaft zu viel wert, wenn ich eine meiner Bilder CDs finde, pack ich mal ein paar Fotos rein, WAS für einen Hund ich mir bei meinen Eltern aussuchte...

In die Schmutzschleuse: Bitte erst nach dem ersten Jahr oder der Hund erleichtert dir das Aussortieren von Schuhe, Socken, Jacken, Besenstielen... und sogar Messergriffe von Schlachtmessern, die sie in der Küche stibitzte hat sie zerbissen!


Und das erste was ein Welpe lernt: Leckerli, Futter gibts erst dann, wenn er absitzt - weil dann kann auch das Kind in Ruhe Futter geben, ohne umgerannt zu werden.

Und obwohl der Welpe meist sooo süss ist und die Kinder den Hund gerne "vorführen" wollen - erst mal 14 Tage einleben lassen bevor man die Dorfkindermeute auf den Hund losläßt - der rächt sich nämlich 3 Wochen später mit verdammt spitzen Milchzähnen und jammernden Kids  ;D.

Ah, und noch was aus Erfahrung: Beim Ausbilden von jungen Hunden werden sie sich zu Boden werfen, Unterwerfen, auf den Rücken rollen oder kratzen als wenn sie 1000 Flöhe hätten.

Nix als lästige Ausweich- oder Verlegensheitsgesten, wie beim Junior das Stiftekauen bei den Hausaufgaben.  Unterbinden ;) ...geht nämlich auch ohne!

Liebe Grüsse

Mirjam

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