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Hoch und Tiefs in der Direktvermarktung

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Bergli:
Hallo swissbäuerin

Geduld bringt Rosen! (oder eben Kunden)

Bau dich an den positiven Kunden auf und höre nicht auf die Nörgler (unzufriedenen).
Mit der Zeit wird man erfahrener. Aber vor allem braucht man Geduld (Nerven).

Wir machen auch schon länger (über 10 Jahre) Direktverkauf, Kalbfleisch. Wir stocken auf diesen Herbst auf (Produktewechsel), ich brauche etwa doppelt soviel Kunden wie anhin. Ich vermarktete bis anhin die Jersey-Stierenkälber selber.
Diesen Winter haben wir aufgehört zu melken und halten jetzt Muttekühe (Dexter), das Fleisch möchte ich direkt verkaufen.
Ein paar "alte" Kunden bleiben uns treu und ein paar springen ab. Ich habe aber auch schon sehr viel positive Rückmeldungen erhalten, dass wir umgestellt haben und direkt das Fleisch vermarketen.

Am Anfang war es auch sehr harzig. Ich bin aber sehr froh, das ich nicht mehr bei Null anfangen muss.

Ich wünsche dir viel Geduld und eine gute, zufriedene Kundschaft
Äs Griässli
Bergli

Kleopatra:
Hallo, wie geht ihr vor? Ich habe z.B. drei schlachtreife Kälber. Das letzte habe ich vor einem Monat auf Risiko schlachten lassen. Habe Fleisch geholt und hatte 0 Kilo verkauft. Nun gut, inzwischen ist der Vorderviertel verkauft und ein Teil der Edelstücke. Ich bin wieder etwas ruhiger.

Also das Risiko nochmals ein Kalb zu schlachten ohne das der Verkauf über die Bühne ist, ist einfach da, dass muss man aushalten können.

Hat jemand schon mal ein Zeitungsinserat gemacht? Wie war der Erfolg?

Conchita:
Hallo Swiss Bäuerin
Ich  bin auch Anfängerin in Sachen Direktvermarktung. Beim letzten Kalb  hatte ich einige Bestellungen, habe dann zusätzlich noch in einem Internetportal, das in  unsere Region sehr viel gelesen wird, inseriert. Es meldeten sich 2 Käufer, hat sich also gelohnt. Die nächsten beiden Kälber habe ich aber in den Natura Beef Kanal gemeldet, da wir im Juli in die Ferien gehen und ich den ganzen Aufwand nicht schon wieder auf mich nehmen will. Im Herbst mache ich dann wieder Aktion Direktvermarktung. Ich habe einen Flyer kreiert, den ich dann verschicken möchte. Nur DV käme für mich nicht in Frage.

perle:
Hallo Swissbäuerin
wir vermarkten auch Fleisch direkt.
Früher hatte ich immer die (eventuell ::)) potenziellen Kunden
angerufen.
Heutzutage bin ich heilfroh, dass es emails gibt.
Habe im Laufe der Zeit Adressen gesammelt.
Wir machen Termine für den Fleischverkauf
diese stehen auf unserer Internetseite, und ich verteile 2x im Jahr Zettel mit denselben im Hofladen.
Alle von denen ich eine emailadresse habe, bekommen 2-3x im Jahr ein Infoschreiben in dem alles wichtige/Neue zu lesen ist.
Und eigentlich wissen die auch alle, dass es besser ist hier vorzubestellen.
Wenn ich wenig Vorbestellungen habe, schlachten wir ein leichteres Rind, wenn ich viele habe ein schwereres.
Da wir soviel haben, dass eh noch was beim Metzger verkauft werden muß, sind wir da flexibel.
Was nicht vorbestellt ist kommt im Hofladen in die Theke und was dann noch übrig ist in die TK.
Viel Erfolg bei deiner DV
LG Perle

gammi:
Ich kenn es hier aus der Gegend auch so, dass das Schlachten schon einige Zeit vorher angekündigt wird und dann in Inseraten um Vorbestellung gebeten wird.
Vielleicht habt ihr ja auch einen Bäcker in der Nähe, bei dem ihr einen Aushang machen könnt?

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