Rund um den Garten > Zierpflanzen in Haus und Garten

Zwiebelblumenbeet

<< < (2/9) > >>

mary:
Hallo Milli,
ja, gerne, ich lade dich zur Einweihungsfeier ein ;).
Ich muss es immer wieder bewundern, wenn ich Garten ansehen darf, die von einem Gartenplaner und Gestalter geschaffen wurden.
Alles wirkt dann aus einem Guss, nach einem System und vollkommen stimmig und man kann ahnen, dass das auch ein schönes Sümmchen gekostet hat.
Meine Devise von einem "preiswerten Garten" mit ganz vielen eigenen Ideen und dem Verwerten von dem, was vorhanden ist, nimmt schön langsam gestalt an.
Unser Garten entwickelt sich immer wieder ein Stück. Die Idee mit dem Zwiebelblumenbeet ist mir gekommen, weil im Frühling draussen zu sitzen und die ersten Frühlingsboten in Augenhöhe zu sehen- das Beet kommt auf eine Mauer - bestimmt sehr schön sein wird.
Wie billig heute die Blumenzwiebeln geworden sind, welche Mengen jedes Jahr im Herbst verkauft werden.
Vor dem Erfolg haben die Götter den Schweiss gesetzt, ich muss noch die Erde austauschen, weil ich sonst wie ein Blöder hinter dem Giersch herhechte, einen Satz Steine für den Steingarten bewegen und noch einiges, heuer haben wir  ziemlich viel von meinen Vorhaben umgesetzt- und die Vorstellung, nächstes Jahr weniger Arbeit und viel Freude mit dem umgestalteten Garten zu haben, das ist doch eine schöne Vorstellung.
Herzl. Grüsse
maria

LunaR:
Hallo Mary,

ein Zwiebelblumenbeet wäre auch noch mein Traum  :). Habe schon mal darüber nachgedacht und auch nur jede Menge Frühblüher gefunden, die in der Erde bleiben können. Für den Sommer wird es schwieriger. Monbretien sind einen Versuch wert, denn ich im nächsten Jahr vorhabe, sollten aber über Winter abgedeckt werden. Da mir so die rechte Überwinterungs- und Lagermöglichkeit für diverse Pflanzen und Zwiebeln fehlt, ich aber z. B. auf Tulpen nicht verzichten möchte, hole ich die Knollen nur aus der Erde, wenn Zeit, Lust und Gelegenheit ist, also eher nicht. Sie bleiben eben so lange wie sie blühen mögen und dann gönne ich mir mal wieder neue. Dahlien finde ich wunderschöne und anspruchlose Dauerblüher bis zum Frost, die im Sommer so manchen Blumenstrauß liefern. Leider können auch diese Knollen nicht in der Erde bleiben. Da halte ich es auch wie mit den Tulpen. In diesem Jahr möchte ich versuchen die Dahlienknollen zu überwintern. Mal schaun ob es mir gelingt, habe einfach nicht den rechten Platz dafür und im Winter auch nicht die Lust, die Knollen zu kontrollieren. Blumenknollen sind zum Glück nicht mehr so teuer und ich rechne dann immer, dass ich für Sommerblumen beim Gärtner mehr Geld hinlegen müsste.

LG

Luna

PS: Würde mich freuen, mal ein Bild von deinem Zwiebelbeet zu sehen, wenn es fertig ist.

LunaR:
... Ach und noch etwas zum Giersch. Bei uns wächst er zum Glück nur auf einem kleinen Beet auf der Terasse, in dem die Kletterrose steht. Voriges Jahr haben wir ihn rausgeholt (dachten wir) und noch eine kleine Clematis und weißen Lavendel ins Beet gepflanzt. In diesem Jahr hatten wir dann alles, auch den Giersch. Die Kletterrose kümmerte, also habe ich gedüngt, was den Lavendel größer werden ließ als er sollte, der Giersch gedieh auch gut  ::), nur der Clematis ging irgendwann ein  :(. Es war ein wildes Durcheinander, das sich nicht richtig Pflegen ließ. Nun habe ich mir vorgenommen, der Lavendel kommt wieder weg und der Giersch bleibt dort (und hoffentlich weiterhin auch nur dort) als Bodendecker. Versuche mich mit ihm zu versöhnen.

Luna

PS: Sorry, sehe gerade, ist OT, bin ja gar nicht in der allgemeinen Gartenbox

mary:
Hallo Luna,
Frühlingsblüher gibt es ganz, ganz viele, aber mit den in der Erde verbleiben könnenden sommerblühenden Zwiebelblumen- hm, da fallen mir nicht viele ein.
Dahlien nehme ich im Herbst aus der Erde, habe ganz wunderschöne Dahlienknollen geschenkt bekommen, die werden richtige dicke Reifen und blühen so lange. Sie werden im Herbst aus der Erde genommen, in grosse Kisten gelegt und zu den anderen Überwinterungspflanzen dazugestellt.
Montbretien bleiben mir immer aus, entweder sind die Mäuse oder der Winter schuld.
Gladiolen passen nicht in dieses Beet, hab mit denen auch nicht den Erfolg.
Maiglöckchen sind mir noch eingefallen.
Es gibt auch Herbstkrokusse, vielleicht finden sich noch ein paar andere Zwiebelblüher dazu.
Die Wildtulpen kann man verwildern lassen, dann brauchen vielleicht die gezüchteten Tulpen mehr Kompost oder Dünger.
Für ein paar Euro bekommt man so viel Farbe und Licht für den Frühling, ich werd das ganze Beet ausgraben, hoffe dem Giersch damit ein Schnippchen zu schlagen und dann die ganze Fläche mit Kaninchendraht auskleiden und dann wieder mit Erde auffüllen und die Zwiebeln einpflanzen und bei den mäusebeliebten Zwiebeln auch noch die Oberfläche mit Kaninchendraht abdecken und gut verdrahten, dass keine Maus rein kommt.
Hab schon erlebt, dass die Tulpenzwiebeln in den Pflanzschalen in der Erde von den Mäusen gefressen worden sind, genauso wie die im Gewächshaus in frostsichere Gefässe gepflanzten Hyazinthen.
In normale Gartenbeete mag ich schon lange keine Tulpen mehr reinpflanzen, für Mausefutter sind sie, wenn auch sehr günstig, doch zu teuer.
Wenn das Beet fertig ist, kommt Foto.
Herzl. Grüsse
maria

mouhkouh:
Ich hab auch ein Zwiebelblumenbeet, da nehm ich die Zwiebeln auch nicht heraus. Ich bestell jedes Jahr wieder ein paar neue Zwiebeln, hab da einen sehr zuverlässigen Lieferanten an der Hand, der sehr hochwertige Zwiebeln liefert. Der hat auch jede Menge sommer/herbstblühende Zwiebeln im Sortiment.Bei den „normalen“ Tulpen muss man nur aufpassen, das man nicht zu kräftig düngt, sonst wachsen im Frühling die Stengel zu schnell und zu lang und sie sind sehr windempfindlich. Letztes Jahr hab ich unter anderem schwarze Tulpen gepflanzt ( ganz dunkelviolett), die waren eine Augenweide. Ansonsten sind dort die klassischen Frühlingsblüher in der Erde, Hyazinthen (die ich auch im Glas habe im Winter), Traubenhyazinthen, Narzissen, Osterglocken, Tulpen.

Im Freiland hab ich mir zur Aufgabe gemacht, die Wiese vor unserem Haus im Laufe der Jahre mit tausenden Krokussen zu bestücken, bis jetzt hab ich in zwei Jahren knapp 250 gepflanzt, diesen Herbst kommen nochmal 150 dazu. Ich mag es einfach, wenn alles bunt ist im Frühling auf der Wiese, und bis zur ersten Mahd sind die Planzen eh schon wieder verschwunden. Die Mäuse vertragen oft einige der Zwiebeln, so wird es an Stellen bunt, die ich noch gar nicht bepflanzt hab ;) Die Krokusse vermehren sich sehr gut selber.
 

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln