Autor Thema: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?  (Gelesen 17012 mal)

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Br72

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Guten Abend zusammen!

Mich würde mal interessieren, wie Ihr Euch in das Thema "Naturheilverfahren/Homöopathie im Kuh- und Kälberstall" eingefunden habt. Habt Ihr Lehrgänge besucht oder Euch das notwendige Wissen angelesen? Habt Ihr Anleitung in Eurem Betrieb, und steht Euer Tierarzt Eurem Tun aufgeschlossen gegenüber? Gibt es bestimmte Bereiche, mit denen Ihr zunächst angefangen habt, um Euch langsam in die doch komplexe Thematik einzuarbeiten? Und schlussendlich: Wie lange beschäftigt Ihr Euch schon mit Naturheilkunde?

Ich bin für Eure Erfahrungen und Berichte sehr dankbar. Sollte es diese Frage so oder so ähnlich schon gegeben haben, dann bitte ich um Nachsicht. Ich bin noch ganz neu hier und schaffe es nicht, alles was mich interessiert, komplett zu lesen.

Viele Grüße,
Britta

Offline Freya

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #1 am: 28.07.15, 23:24 »
Hallo Britta,
zunächst habe ich gelesen, gelesen und noch mal gelesen. Homöopathie kannte ich schon von meinem Hausarzt und auch aus meiner Kindheit. Dann bekam ich ein Baby und gleichzeitig kaufte ich mir die ersten Bücher über Homöopathie für Tiere und besuchte bald die ersten Seminare bei Tierheilpraktikern. Da ergibt sich zwangsläufig ein Kontakt zu anderen Anwendern und das Internet und nicht zuletzt unser Forum hat sehr viel dazu beigetragen, dass ich homöop. Anwenderin in der Tierhaltung wurde. Von unseren Tierärzten ist nur einer kooperativ und mein Gatte hat auch immer noch Bedenken, obwohl ich sehr genau weiß, wo meine Grenzen sind.

Manchmal verliert man auch die Lust, weil man gegen Windmühlen kämpft oder nicht das richtige Mittel findet. Aber bald gibt es auch wieder einen großen Erfolg und das motiviert wieder weiter zu machen.

Das Schöne an der Homöopathie mit Tieren ist die Tatsache, dass die Tiere nicht wissen, dass ihnen die Globuli helfen sollen ... ;D

Das Wichtigste ist genaue Tierbeobachtung. Manchmal muss man schon homöop. aktiv werden, wenn das Kalb z.B. die Ohren hängen läßt oder beim Trinken nicht mehr mit dem Schwanz wedelt. Das sind deutliche Zeichen, auch wenn es noch gut trinkt.
Natürlich hat der Gesetzgeber hier auch ein Wort mitzureden und das kann man nachlesen,lernt es auf Seminaren und erfährt man vom Hoftierarzt, der
u.U. die Arzneien "umwidmen" muss.

Jeder der mit hom. Behandlung seiner Tiere beginnt, muss sich darüber klar sein, dass die Beobachtung und Gabe der Globuli sehr zeitaufwändig ist und es viel Geduld braucht. Man kann in der Homöopoathie nicht sagen: ich habe Kopfweh, da nehme ich eine Aspirin. Da sind ganz andere "Krankheits- und Verhaltensbilder" ausschlaggebend.

Viel Spaß !!!  Hier bei uns findest Du ganz viel davon was du suchst ...z.B.    hier klicken >>              Homöopathie erste Schritte
« Letzte Änderung: 28.07.15, 23:26 von Freya »
Wer heilt, hat Recht.
Hippokrates

liebe Grüße
Freya

Offline Munike

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #2 am: 10.08.15, 07:48 »
Hallo Britta,

ich kann mich Freya nur anschließen - so ähnlich habe ich es auch gemacht, vieeeeel lesen und Info sammeln.

Ich erinner mich an meine ersten Schritte (1999), das Anfangsproblem war ein Abszeß bei meinem jungen Pferd. Mit einer Menge Glück habe ich auf Anhieb das passende Mittel erwischt, der Abszeß war nach 3 Tagen offen und ist problemlos abgeheilt. Mehrere kleine Erfolge mit ebenso kleinen Gebrechen haben mir Mut gemacht und ich bin immer noch begierig, dazu zu lernen.

Tja, und natürlich die Grenzen erkennen, manchmal geht es nicht ohne den TA. Man sollte sich besonders anfangs nur auf die harmloseren Sachen stürzen, bei  gefährlichen Krankheiten nicht zu lange warten den TA zu rufen und gegebenenfalls "nur" begleitend behandeln.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!
Wer neue Wege scheut, muß alte Übel dulden...

Jennifer

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #3 am: 02.05.16, 19:00 »
Also ich praktiziere das auch und bin sher zufreiden damit. Aber ichhabe auch einen tollen Tierarzt an der Hand, der gerne die Naturheilverfahren anwendet und mich voll und ganz in der Sache unterstützt.

Offline Flottelotte

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #4 am: 24.01.18, 18:24 »
Ich bin ja noch gaaaanz am Anfang (also beim lesen lesen lesen) und finde hier im Forum schon sooo viel info, das dauert Jahre bis ich nur mal hier alles durch bin....

ABER:
Man kann ja nicht alle über einen Kamm scheren, aber Männer halten ja oft nicht sehr viel von diesem Hokuspokus!  ;) Wie habt ihr trotzdem angefangen???.. heimlich??  :o

LG die Flottelotte

Offline gschmeidlerin

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #5 am: 24.01.18, 21:34 »
Ich hab einfach angefangen und die Erfolgserlebnisse haben dann schon überzeugt. Da es ja auch recht kostengünstig ist war das nicht schwer.

LG Eva

Offline samira

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #6 am: 25.01.18, 11:13 »
Bei uns wurde mal ein Grundkurs von der Molkerei angeboten. Mein Mann meinte damals wenn du meinst dann machst den Schmarrn halt mit.
Mittlerweile ist auch er überzeugt und fragt immer öfters ob ich denn da keine Kügelchen hab die helfen.
Liebe Grüße Samira

Offline Corina

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #7 am: 26.01.18, 09:15 »
---tja - Männer und Globuli  ;)
meiner hielt auch nix davon - bis er sich den Finger fast abklemmte und ich ihm zusätzlich zu den Tabletten vom Doktor Globuli gab - seit dem lacht er nicht mehr drüber  ;D
lg

Offline Flottelotte

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #8 am: 26.01.18, 13:22 »
Ok, also nur nicht draußbringen lassen?  :P ;D

Offline cara

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Offline geli.G

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Offline gschmeidlerin

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #11 am: 26.01.18, 22:13 »
 ;D Cara geht's wie unseren Männern!  :-X

Offline geli.G

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #12 am: 27.01.18, 09:15 »
;D Cara geht's wie unseren Männern!  :-X

Nur unsere Männer sehen inzwischen den Erfolg und fragen uns welche Globulis wir geben könnten. Wenn es nur ums betüdeln ginge, könnten sie es ja selber machen.... ;)
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Offline cara

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #13 am: 28.01.18, 10:02 »
es geht ja gerade nicht ums betüddeln, das steht auch so nicht indem Beitrag.
Es ist halt einfach erwiesen, dass Homöopathie keinerlei Wirkung über den Placebo hinaus hat...

Kann ich ja nun auch nichts für...
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Offline Heidi.S

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #14 am: 28.01.18, 20:47 »
Wie heißt es so schön :
Traue keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast.....
Die Veronika Carstensen Stiftung macht andere Studien
www.carstens-stiftung.de/studien-kurz-und-knapp.html
Ich denke jeder wie er mag und was ihm weiter hilft.
Homöopathie gibt es seit über 200 Jahren, die Erfahrung die Menschen in dieser Zeit damit gemacht haben, scheinen nicht ganz so schlecht zu sein, sonst wäre sie schon längst von der Bildfläche verschwunden.
Menschen kann man denkt ich ganz gut was mit Placebo vormachen, aber ob die Tiere sich da auch beeinflussen lassen, wage ich zu bezweiflen.
Liebe Grüße Heidi