20. November 2008

Gemüseanbau 2008 in Sachsen

Vorwiegend Frischerbsen im Freiland – Gurken unter Glas
Dresden (agrar.de) – 398 landwirtschaftliche Betriebe – vier Betriebe mehr als im Vorjahr – bewirtschafteten in diesem Jahr 4.579 Hektar Anbaufläche für Gemüse zum Verkauf. Das sind laut Statistischem Landesamt nur neun Hektar weniger als 2007.

Der Großteil (4.523 Hektar) wurde von 306 Betrieben für den Anbau von Freilandgemüse genutzt. Die Frischerbse nahm dabei, wie in den letzten Jahren, mit 2.287 Hektar über die Hälfte der sächsischen Gemüseanbaufläche ein. Sie wurde jedoch nur in 52 Betrieben (17 Prozent) angebaut. Grüne Pflückbohnen wuchsen auf 437 Hektar und beanspruchten damit rund zehn Prozent der Gemüseanbaufläche. Der Anbau erfolgte in 129 Betrieben. Zudem sind unter anderem 307 Hektar Spargel (darunter 276 Hektar im Ertrag stehend), 284 Hektar Blumenkohl, 404 Hektar Speisezwiebeln und 249 Hektar Spinat herangewachsen.

Der Anbau unter Glas wurde von 274 Betrieben auf 56 Hektar durchgeführt. Dabei dominierten Gurken auf rund 18 Hektar, gefolgt von Tomaten auf einer Fläche von zwölf Hektar.

Im Direktionsbezirk Dresden lag mit 225 Betrieben und 2.633 Hektar Anbaufläche der Schwerpunkt des sächsischen Gemüseanbaus. Auf diesen Direktionsbezirk entfielen knapp 57 Prozent der Gemüse anbauenden Betriebe und rund 58 Prozent der Anbaufläche. Im Direktionsbezirk Leipzig haben 75 Betriebe (19 Prozent) ihren Sitz. Sie bearbeiten 1.346 Hektar (29 Prozent) der Gemüseanbaufläche in Sachsen. Für den Direktionsbezirk Chemnitz werden 98 Betriebe (25 Prozent) und 601 Hektar (13 Prozent) der Anbaufläche ausgewiesen.

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