07. November 2008

NRW: Mehr Freilandgemüse angebaut

Düsseldorf (agrar.de) – In diesem Jahr wurde in Nordrhein-Westfalen auf 20.780 Hektar Gemüse im Freiland zu Verkaufszwecken angebaut. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der allgemeinen Gemüseanbauerhebung mitteilt, waren das 1,6 Prozent mehr als 2004. Die Zahl der Betriebe, die Freilandgemüse anbauten, war 2008 mit 1 487 um 7,1 Prozent niedriger als vier Jahre zuvor.

Der Anbau von Spargel (2.977 Hektar; +16,0 Prozent), Spinat (1.602 Hektar; +0,2 Prozent), Buschbohnen (1.208 Hektar; +6,2 Prozent) und Frischerbsen (1.165 Hektar; +59,2 Prozent) konnte gegenüber dem Jahr 2004 ausgedehnt werden. Die Anbauflächen von Weißkohl (1.023 Hektar; -3,8 Prozent) sowie Möhren und Karotten
(1.976 Hektar; -6,1 Prozent) waren dagegen niedriger als vier Jahre zuvor.

Die abgeerntete Fläche von Erdbeeren auf dem Freiland lag 2008 mit 2.442 Hektar um 2,0 Prozent höher als im Jahr 2004. Die Anbaufläche von Gemüse unter Glas, die allerdings in Nordrhein-Westfalen nur eine geringe Bedeutung hat, war 2008 mit gut 347 Hektar um 44,8 Prozent höher als vier Jahre zuvor; überwiegend wurden hier Gurken (129 Hektar; +232,7 Prozent) und Tomaten (75 Hektar; +69,3 Prozent) angebaut.

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