Weltmärkte für Fleisch 2009 – Prognose des USDA
Bonn (agrar.de) – Das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA kommt, so der Verband der Fleischwirtschaft (VDF) in seiner Oktoberschätzung für die Entwicklung der internationalen Fleischmärkte im Jahr 2009 zu folgenden Ergebnissen:
Rindfleisch
Nach neun Jahren stetigen Wachstums wird für 2009 ein leichter Rückgang der weltweiten Erzeugung (-0,5 Prozent) auf 58,95 Mio. t Schlachtgewicht erwartet. Die Produktionsmengen gehen vor allem in der EU, Australien, Argentinien und Russland zurück. Dagegen wird die Erzeugung in Brasilien, China und Indien ausgedehnt.
Für den Verbrauch wird ebenfalls ein leichter Rückgang um 0,6 Prozent auf 58,0 Mio. t erwartet. Mitauslöser werden die Verbrauchseinschränkungen in Argentinien, den USA und der EU sein. Ein Verbrauchszuwachs wird hingegen in Brasilien, China, Indien und Japan prognostiziert.
Fast alle importierenden Länder werden ihre Einfuhrmengen leicht steigern. Insgesamt wird eine Zunahme um 1,7 Prozent vorhergesagt. Exportsteigerungen werden vor allem in Brasilien, Argentinien, Uruguay und den USA erfolgen.
Schweinefleisch
Für 2009 erwartet das USDA eine weltweite Produktionssteigerung um 1,2 Prozent auf 97,86 Mio. t. Die zusätzlichen Mengen werden insbesondere in China, Brasilien, Russland und Mexiko erzeugt. Ein leichter Rückgang der Produktion wird für die EU, die USA und Kanada vorausgesagt.
Der Schweinefleischverbrauch wird nach den Schätzungen des USDA vor allem in China, Russland, Brasilien und Mexiko weiter steigen. Für die Welt insgesamt wird ein Verbrauchszuwachs von 1,4 Prozent auf 97,61 Mio. t geschätzt, obwohl der Konsum in Ländern mit hohen Einkommen wie der EU, Japan, Korea und den USA rückläufig ist.
Die Exportmenge wird den Berechnungen zur Folge nahezu konstant bleiben.
Dokument: Prognose des United States Department of Agriculture (USDA)