16. Oktober 2008

Landwirtschaft in Sachsen

Themen: Agrarstruktur,Erntebericht,Sachsen,Statistik — info @ 14:10

Dresden (agrar.de) – Die sächsischen Landwirte, Gärtner, Obstbauern und Winzer bewirtschafteten im vergangenen Jahr 917.500 Hektar und damit knapp die Hälfte der sächsischen Bodenfläche. Das berichtet das Statistische Landesamt anläßlich des Welternährungstages.

Dabei wurde eine Getreideernte von insgesamt knapp 2,5 Millionen Tonnen eingebracht. Das sind umgerechnet 588 Kilogramm pro Kopf der Bevölkerung. Wie das Landesamt weiter mitteilt, wurden 464.700 Tonnen Raps und Rübsen, 343.500 Tonnen Kartoffeln und 1,03 Millionen Tonnen Zuckerrüben geerntet. Auf sächsischen Anbauflächen wurden zudem 73.500 Tonnen Gemüse, darunter knapp 6.300 Tonnen unter Glas, geerntet. Zwiebeln waren mit 21.900 Tonnen die bedeutendste Gemüseart, gefolgt von 11.200 Tonnen Frischerbsen, 6.100 Tonnen Blumenkohl und 4.600 Tonnen Spinat. Die Obstbauern meldeten die Ernte von 109.100 Tonnen Baum- und Beerenobst und die Winzer kelterten 10.100 Hektoliter Wein.

Die sächsischen Tierbestände lieferten erhebliche Mengen an tierischen Produkten. Milch war mit knapp 1,6 Millionen Tonnen Spitzenreiter. Ebenso beachtlich ist die erzeugte Menge von gut einer Milliarde Eiern in Betrieben mit 3.000 und mehr Legehennenplätzen. Die in sächsischen Schlachtereien und bei Hausschlachtungen gewonnene Fleischmenge betrug 64.900 Tonnen (ohne Geflügel).

Der Welternährungstag erinnert jährlich an die gewaltigen Probleme bei der ausreichenden Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser in vielen Ländern und Regionen der Erde.

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