28. Juli 2008

Sachsen-Anhalt: Überdurchschnittlicher Spargelertrag und gute Erdbeerernte

Halle (agrar.de) – Die diesjährige Spargelernte hat nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes mit durchschnittlich 48 Dezitonnen je Hektar ein noch besseres Ernteergebnis als im Vorjahr (46 Dezitonnen je Hektar) erbracht. Der Ernteertrag lag damit um 8 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre.

Die Erdbeererzeuger in Sachsen-Anhalt werden ersten Schätzungen zufolge 2008 voraussichtlich mit 1.300 Tonnen eine gute Ernte einbringen. Der eingeschätzte Ertrag von 79 Dezitonnen je Hektar liegt jedoch deutlich unter dem Spitzenwert des Vorjahres von 106 Dezitonnen je Hektar.

Anhaltend kühle Temperaturen und die fehlende Sonneneinstrahlung haben einen ganz frühen Start in die Spargelsaison 2008 in Sachsen-Anhalt verhindert. Bis zur 15. Kalenderwoche konnte Spargel fast nur von beheizten oder mehrfach abgedeckten Flächen geerntet werden. Trotz verkürzter Stechzeit und dem Mangel an Erntehelfern in einigen Betrieben wurden in diesem Jahr auf knapp 1.150 Hektar 5.500 Tonnen des beliebten Edelgemüses geerntet und damit das Vorjahresergebnis leicht überboten. Höhere Hektarerträge wurden nur 2000 und 2003 erzielt (54 bzw. 52 Dezitonnen je Hektar).

Bedeutendste Anbauregionen in Sachsen-Anhalt sind Altmark, Jerichower Land, Anhalt-Zerbst und Börde.

Die diesjährige Erdbeerernte ist regional in Sachsen-Anhalt sehr durchwachsen. Ausgehend von den abgeernteten Erdbeerflächen 2007 ist bei erwarteten Hektarerträgen von 79 Dezitonnen mit einer Erntemenge von cirka 1.300 Tonnen zu rechnen. Somit liegt 2008 die Erntemenge mit nur ein Viertel unter der herausragenden Vorjahresernte. Gegenüber dem sechsjährigen Mittel von 2002 bis 2007 ist der eingeschätzte Hektarertrag für 2008 um 4 Prozent höher.

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