19. März 2008

Rheinland-Pfalz: Öko-Landbau im Aufwind

Bad Ems (agrar.de) – Die steigende Nachfrage nach ökologisch erzeugten Lebensmitteln veranlasst offenbar immer mehr Landwirte, auf den ökologischen Landbau umzustellen.

Im Mai 2007 wirtschafteten 580 landwirtschaftliche Betriebe in Rheinland-Pfalz vollständig oder teilweise nach den Vorgaben der EU-Verordnung zum ökologischen Landbau; das waren 2,3 Prozent aller landwirtschaftlichen Betriebe. Während die Zahl der konventionell wirtschaftenden Betriebe gegenüber 2005 um 7,1 Prozent abnahm, erhöhte sich die Zahl der Öko-Betriebe um 16 Prozent. Die Öko-Betriebe bewirtschafteten rund 25.800 Hektar, das entsprach 3,6 Prozent der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche. Gegenüber 2005 nahm die Ökofläche um 34 Prozent zu.

In Deutschland bewirtschafteten 14.700 Betriebe eine Gesamtfläche von 859.100 Hektar ökologisch. Dies entspricht einem Anteil von vier Prozent an den Betrieben bzw. 5,1 Prozent an der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche. Im Vergleich zu 2005 stieg der Zahl der Öko-Betriebe um 4,9 Prozent, die Öko-Fläche nahm um 7,7 Prozent zu.

Die größte Gruppe der ökologisch wirtschaftenden Betriebe in Rheinland-Pfalz hatte ihren betrieblichen Schwerpunkt im Weinbau. Diese 197 Betriebe bewirtschafteten 1.991 Hektar Rebfläche, das waren 1,8 Prozent der Weinbaubetriebe und 3,1 Prozent der Rebfläche. Ein weiterer wichtiger Produktionszweig war der Futterbau; mit der Erzeugung beispielsweise von Rindfleisch oder Milch waren 193 Betriebe befasst, die über eine ökologisch bewirtschaftete Fläche von 12.462 Hektar verfügten. Überwiegend dem Ackerbau gingen 49 Betriebe auf 2.929 Hektar nach.

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