24. Oktober 2007

Mehr Gemüse in Sachsen

Themen: Anbauflächen,Gartenbau,Sachsen,Statistik — info @ 10:10

Dresden (agrar.de) – Die sächsischen Gemüsebauer bewirtschaften 2007 nach Angaben des Statistischen Landesamtes 4.588 Hektar Anbaufläche für Gemüse zum Verkauf. Das sind 100 Hektar (zwei Prozent) mehr als 2006. Die Zahl der Gemüse anbauenden Betriebe erhöhte sich auf nunmehr 394 Betriebe (+ 22 Betriebe zum Vorjahr).

In diesem Jahr bauen 315 Betriebe auf 4.536 Hektar Freilandgemüse an. Die Frischerbse nimmt, wie in den letzten Jahren, mit 2.283 Hektar Anbaufläche über die Hälfte der sächsischen Gemüse­anbaufläche ein. Sie wird jedoch nur in 53 Betrieben (17 Prozent) angebaut. Grüne Pflückbohnen beanspruchen 429 Hektar und damit rund neun Prozent der Gemüseanbaufläche auf dem Freiland. Der Anbau von grünen Pflückbohnen erfolgt in 136 sächsischen Betrieben. Zudem sind unter anderem 394 Hektar Spargel (darunter 338 Hektar im Ertrag stehend), 264 Hektar Blumenkohl, 396 Hektar Speisezwiebeln und 262 Hektar Spinat herangewachsen.

Der Anbau von Gemüse unter Glas wird in Sachsen von 270 Betrieben auf 53 Hektar durchgeführt. Dabei dominieren Gurken auf rund 17 Hektar, gefolgt von Tomaten auf einer Anbaufläche von zwölf Hektar.

Der Regierungsbezirk Dresden stellt mit 221 Betrieben und 2.576 Hektar Anbaufläche den Schwer­punkt des sächsischen Gemüseanbaus dar. Auf diesen Regierungsbezirk entfallen 56 Prozent der Gemüse anbauenden Betriebe und rund 56 Prozent der Anbaufläche. Im Regierungsbezirk Leipzig haben 93 Betriebe (24 Prozent) ihren Sitz. Sie bearbeiten 1.748 Hektar (38 Prozent) der Gemüse­anbaufläche in Sachsen. Für den Regierungsbezirk Chemnitz werden 80 Betriebe (20 Prozent) und 264 Hektar (sechs Prozent) der Anbaufläche ausgewiesen.

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