23. Juli 2007

Nordrhein-Westfalen: Nachwachsende Rohstoffe gewinnen weiter an Bedeutung

Düsseldorf (agrar.de) – Die steigende Bedeutung von nachwachsenden Rohstoffen und Biogas führt auch in Nordrhein-Westfalen zu strukturellen Veränderungen beim Anbau auf dem Ackerland: Während die landwirtschaftlich genutzte Fläche mit gut 1,5 Millionen Hektar insgesamt etwa konstant blieb, ging die Getreideanbaufläche in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent auf 642.000 Hektar zurück.

Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand erster vorläufiger Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung mitteilt, wurden dagegen verstärkt Zuckerrüben angebaut, die in zunehmendem Maße der Erzeugung von Bioethanol dienen (+7,9 Prozent auf 61.000 Hektar) und Winterraps (+15,4 Prozent auf 75.000 Hektar). Als Reaktionen auf die steigende Nachfrage nach Mais als Rohstoff für die Produktion von Biogas stiegen die Anbauflächen für Silomais auf über 145.000 Hektar (+7,2 Prozent).

Die von den Statistikern vorgestellten Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen Auswertung der Fragebögen von etwa einem Fünftel der im Mai 2007 im Rahmen der Agrarstrukturerhebung befragten rund 54.000 nordrhein-westfälischen Betriebe im Bereich der Land- und Forstwirtschaft. Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise können erst nach Auswertung des gesamten Erhebungsmaterials vorgelegt werden; dies wird erst 2008 der Fall sein.

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